HII – Kopfkino eines Live-Tickers ohne Inhalt (also der Ticker, nicht der Text)
Okt31

HII – Kopfkino eines Live-Tickers ohne Inhalt (also der Ticker, nicht der Text)

Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr gerne überall dabei wärt und Angst davor habt, etwas zu verpassen, weil man halt nicht auf allen Hochzeiten gleichzeitig tanzen kann? FOMO nennt sich das im «Neudeutschen» – Fear Of Missing Out. Wenn im Unihockey wichtige Spiele anstehen, kann diese Angst ziemlich gross sein. Umso gebannter schaut man dann auf den Live-Ticker, wenn man tatsächlich nicht dabei sein kann. Dazu gehört dann auch, dass man sich bei jedem neuen Ereignis vorstellt, was eigentlich genau geschehen ist. Eine mit einem Augenzwinkern zu verstehende ehrliche Interpretation der Geschehnisse vom vergangenen Wochenende könnte etwa so sein: 01:44  0 – 1  B. Haas (G. Amstutz): Wow, was für ein Start! 🎉 Tendiere auf Linie 1. Eigentlich sollten die sicher schon seit gefühlt 1 Minute wechseln, da aber alle im Block immer noch spritzig unterwegs sind, gönnen sie sich jeweils noch ein paar Sekunden mehr 👴 Am Ursprung dieses Tores stand wohl ein hoher Ball von Hottiger (seine Spezialität) auf Amstutz (er liebt hohe Bälle aus der Verteidigung). Dann zwei, drei Schritte, ein Pass auf Haas, Christen wartet am langen Pfosten auf den Abstauber, und Tor! Christens Riecher für zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort stehen, ist für einmal nicht notwendig.07:04  1 – 1  P. Rüttimann (A. Kronenberg): Toll, das fängt ja gut an; weil asking for a friend: Gibt es bei Eschenbach eigentlich Tore, an denen nicht Kroni oder Ming beteiligt sind? 🤔13:37 2’-Strafe (Stockschlag) T. Böbner: Come on! Das war sicher der flinke Benj Huser, der sich zuerst mit zwei, drei Pirouetten 🌪 selber schwindlig gespielt hat und damit den Böbner so verwirrt hat, dass dieser in seinem Abwehrreflex nur noch Stock sah und zägg: Ab in die Kühlbox.15:37 Strafenende: Schade, was für eine verpasste Chance. Aber hey, sehen wir’s positiv: Wir haben immerhin auch kein Gegentor erhalten 💪 20:00 Ende 1. Drittel: Gar nicht so schlecht, wird wohl eine enge Kiste werden (ja, im Nachhinein klingt das tatsächlich ein wenig lächerlich..😅). 30:26 2’-Strafe (Stockschlag) B. Haas: Heute haben’s die Schiris wohl mit den Stockschlägen. Dabei habe ich die Spiele gegen Eschenbach gar nicht so Stockschlagschlimm in Erinnerung..🤨32:23 Strafenende: Hab ich’s mir gedacht – Boxplay können wir nämlich!39.27  2 – 1  A. Ziswiler (A. Kronenberg): Wie war das gleich nochmal mit der «Asking for a friend»-Frage?🤔39:43  3 – 1  A. Camadini (M. Birrer): Ist ja gut, offenbar geht es auch ohne Kroni und Ming. Aber what the f*** ist hier so kurz vor dem Ende des Mitteldrittels genau passiert?😱 40:00 Ende 2. Drittel: Merci für diesen Römsel: «s’ 3. Drittel ghörd üs!» Was ich erst im Nachhinein gecheckt habe: Römsel war gar nicht dabei. Vielleicht ist das die Erklärung dafür,...

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Endstation Thun im Schweizer Cup
Okt29

Endstation Thun im Schweizer Cup

Die Achtelfinals bedeuten Endstation im Schweizer Cup für Ad Astra Sarnen. Nach der 2:7-Niederlage gegen den UHC Thun müssen die Obwaldner die Segel streichen. (Obwaldner Zeitung) 49:11 zeigte die Matchuhr, als der Thuner Verteidiger Janik Saurer Sarnens Britschgi zum 1:5 aus Sicht von Ad Astra überwand. Sinnbildlich für die Partie, wie der Treffer zu Stande kam: Der Thuner Rehor, der auffälligste Akteur an diesem Abend, führte einen Freistoss schnell aus und hatte das Auge für den freistehenden Kollegen, der mit einem platzierten Weitschuss traf. „Wir standen nicht nur in dieser Situation zu weit weg von unseren Gegnern. Allgemein waren wir heute nicht so auf der Höhe, wie dies notwendig gewesen wäre“, wusste Sarnens Verteidiger Valerio Läubli um das Manko in den eigenen Reihen. Damit war der Mist geführt in dieser Partie, obwohl Marco Schöni kurz darauf nochmals auf 5:2 verkürzen konnte. Die Sarner waren jedoch offensiv zu ideenlos an diesem Abend, als dass die Thuner ums Weiterkommen zittern mussten. Im Gegenteil: Beim Versuch ohne Torhüter und mit sechs Feldspielern nochmals zu etwas Zählbarem zu kommen, traf das Heimteam noch zwei Mal ins verwaiste Tor zum 2:7-Schlussresultat. Nationalmannschafts-Pause steht bevorDabei standen die Vorzeichen vor diesem Cup Achtelfinal definitiv besser als auch schon diese Saison. Mit dem Selbstvertrauen des ersten Siegs in der Meisterschaft am Vortag gegen die Tigers Langnau reisten die Sarner über den Brünig. Von diesem Selbstvertrauen war jedoch wenig zu sehen. In der Offensive gelangen den Obwaldnern wenig zusammenhängende Aktionen, unter anderem liessen sie drei Powerplay-Gelegenheiten ungenutzt verstreichen. Auf der Gegenseite sorgte vor allem der wendige Tscheche Rehor immer wieder für Gefahr. In bekamen die Sarner nie richtig in den Griff.„Ein Weiterkommen hätten wir heute nicht verdient mit dieser Leistung. Schwere Beine vom Vortag sind keine Ausrede, auch die Thuner haben am Samstag ein Spiel bestritten. Heute kann kaum ein Spieler von uns behaupten, eine gute Leistung gezeigt zu haben“, meinte Läubli nach Spielschluss. Es war sichtbar, dass die Energiespeicher der Spieler von Ad Astra schon besser geladen waren als an diesem späten Sonntagabend. Dass nun eine zweiwöchige Nationalmannschafts-Pause bevorsteht, dürfte den Sarnern darum gelegen kommen, wie Läubli bestätigt: „Seit dem Saisonstart Mitte September hatten wir jedes Wochenende mindestens ein Spiel. Jetzt können wir den Kopf etwas lüften.“ UHC Thun – Ad Astra Sarnen 7:2 (1:0, 2:1, 4:1)MUR, Thun. 211 Zuschauer. SR Preisig/Schädler.Tore: 5. Baumann (Bühler) 1:0. 31. Simek (Rehor) 2:0. 36. Simek (Rehor/Ausschluss Kunelius) 3:0. 39. Berchtold (R. Schöni) 3:1. 47. Garbely (Bärtschi) 4:1. 50. Bärtschi (Rehor) 5:1. 51. M. Schöni 5:2. 58. Rehor (Ausschluss Zimmermann!) 6:2 (ins leere Tor). 59. Rehor (Simek) 7:2 (ins leere Tor).Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Thun. 2mal 2 Minuten gegen Sarnen.Thun: Körner; Kummer, Graber,...

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Die Durststrecke ist zu Ende
Okt28

Die Durststrecke ist zu Ende

Ad Astra Sarnen gelingt im neunten Meisterschaftsspiel endlich der erste Sieg. Auswärts ringen die Obwaldner die Unihockey Tigers Langnau mit 4:3 nach Verlängerung nieder. (Obwaldner Zeitung) 69:52 zeigte die Matchuhr, als der Ball via Pfosten im Netz der Langnauer landete. Robin Markström hatte in seiner typischen Art mit einem harten Weitschuss zum 4:3-Sieg für Ad Astra getroffen. Dieser Schuss markierte das Ende eines umkämpften und spannenden Spiels in der sehr gut gefüllten Espace-Arena in Biglen und liess die Gäste ausgiebig jubeln. „Endlich, ich habe gar nicht mehr gewusst wie es sich anfühlt zu gewinnen“, freute sich Ad Astra-Torhüter Mario Britschgi. „Das tut richtig gut, das ist ein richtig grosser Stein, der von uns fällt. Besonders die Art und Weise, wie wir uns den Sieg heute als Team erarbeitet haben, macht Freude.“ 0:3-Rückstand gedrehtDabei sah es nach 26. Minuten nicht so aus, als ob die Sarner ihre Durststrecke im Emmental beenden könnten. Kropf hatte für das Heimteam soeben zum 3:0 getroffen, als sich Sarnens Coaching-Staff dazu gezwungen sah, das Timeout zu nehmen. „Wir waren in dieser Phase schläfrig und standen defensiv nicht genug nahe bei den Leuten“, meinte Assistenztrainer Roger Hänni nach Spielschluss. Britschgi im Tor der Sarner war es zu verdanken, dass die Tigers in dieser Phase ihre Führung nicht noch weiter ausbauten. Mehrmals konnte er sich ganz stark auszeichnen.Es dauerte 32 Minuten, ehe die Sarner endlich ihren ersten Treffer bejubeln konnten. Marco Schöni und Dubacher spielten einen Doppelpass, ersterer vollendete den schön vorgetragenen Konterangriff mit einem platzierten Schuss unter die Latte zum 1:3 aus Sicht der Sarner. Die Sarner erspielten sich weitere Chancen bis zum Ende des Mittelabschnitts, allerdings kamen auch die Emmentaler immer wieder zu guten Gelegenheiten. Weitere Tore fielen jedoch vor dem Seitenwechsel nicht mehr. Matchwinner Mario BritschgiAuch im dritten Drittel war das Heimteam die spielbestimmende Mannschaft. Die Sarner standen jedoch kompakt und kämpften aufopfernd. Und wenn doch einmal ein Ball den Weg aufs Tor fand, war da mit Britschgi eine an diesem Abend fast unüberwindbare Wand. „Mario hat heute teilweise unglaubliche Bälle rausgefischt“, sprach Markström seinem Torhüter ein Lob aus. Auf der Gegenseite kamen jedoch auch die Sarner zu ihren Chancen. Eine davon nutzte Markus Furrer, der Siegenthaler mit einem Backhand-Schuss aus spitzem Winkel überraschte. Dieses Tor brachte die Hoffnung spür- und sichtbar zurück in die Reihen der Obwaldner, was auch Assistenztrainer Hänni so bestätigte: „Heute war das Feuer auf der Bank wieder da, das hat sich auch auf das Feld übertragen.“ Die Langnauer standen nun höher und versuchten die Gäste früher unter Druck zu setzen. Statt dem 4:2 fiel jedoch der Ausgleich für die Sarner: Basil von Wyl traf in der 54. Minute mit einem Sonntagsschuss zum...

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AAS Inside: Interview mit Valerio Läubli
Okt25

AAS Inside: Interview mit Valerio Läubli

Bevor es am Wochenende mit zwei Auswärtsspielen weitergeht, gibt es noch ein AAS Inside Interview mit Valerio Läubli. Er ist ein aktives und langjähriges Vereinsmitglied von Ad Astra Sarnen welches sowohl auf, wie auch neben dem Feld einiges für den Verein macht. Valerio erzählt, was zurzeit mit Sarnen in der NLA anders ist, im vergleich zu dazumal als er mit GC in der höchsten Schweizer Liga spielte. Zudem verriet er uns auch, welches seine Ad Astra Sternstunden waren. Diese kamen mit den Aufstiegsspielen und -feiern, wie auch mit der Teilnahme an Junioren Schweizermeisterschaften, nicht zu kurz. Name: Valerio LäubliSpitzname: Vale, Vali, Valtheroy, Vaclik, VincenzoGeburtsdatum und Ort: 11. März 1989, SarnenJob und Arbeitgeber: Bürogummi bei EMHO Management AGGrösse & Gewicht: 184cm  & 86kgTeam und Position: Herren NLA, VerteidigerRückennummer: #9Rolle im Team: „S’Durchschnittsgwicht chli ahebä“Aufgaben im und für den Verein: Materialbestellung abwickeln und Mitglied im KommunikationsteamBei Ad Astra seit: 1996Vorherige Vereine: GC Unihockey (Saison 2009/10 & 2010/11)Was die wenigsten von mir wissen: „Sieger am Jassturnier vom Herre 2, obwohl gwüssig behauptid ich chäng nid jassä. Schiebä am Dubsi sicher immer eis Tunnel meh als är mier.“  Silvio Britschgi: Du spielst schon seit einigen Jahren in der Herren 1. Mannschaft von Ad Astra Sarnen. Du warst beim Aufstieg in die NLB und NLA ein wichtiger Rückgrat im Team. Was denkst du, was euch in der kommenden Saison in der höchsten Spielklasse erwartet?Valerio Läubli: Wie wir in den ersten Spielen bereits gesehen haben erwarten uns in der NLA mindestens 22 harte Spiele. Wir müssen in jedem Spiel an unsere Leistungsgrenze gehen, um gegen die arrivierten NLA Teams bestehen zu können. Trotzdem dürfen wir auch nicht vergessen die Spiele und das vielleicht einmalige Erlebnis zu geniessen.  Silvio Britschgi: Du bist ja nicht nur NLA-Spieler, sondern arbeitest auch noch bei der Geschäftsstelle von Ad Astra Sarnen. Wie sieht dein Aufgabenbereich über die gesamte Saison aus neben dem Training und der Meisterschaft?Valerio Läubli: Auf der Geschäftsstelle helfe ich lediglich ab und zu aus, wenn etwas Dringendes ansteht und Pascal Wolf, der die Geschäftsstelle macht, nicht im Büro ist. Die Arbeiten reichen dabei vom Kontakt mit dem Verband zur Ansetzung von Meisterschafts- oder Cupspielen, dem Kontakt zu anderen Teams oder der internen Beantwortung von Fragen von Eltern, Spielerinnen oder Trainern. Silvio Britschgi: Ihr seid vor einiger Zeit zurückgekommen aus eurem Trainingslager im Norden. Wie intensiv war euer Training und wie gut vorbereit seid ihr nun für die erste NLA-Saison?Valerio Läubli: Das Trainingslager in Finnland hat uns definitiv nochmals ein paar Schritte nach vorne gebracht. Wir haben sowohl bezüglich Infrastruktur, der Ernährung und Erholung von perfekten Bedingungen profitiert. Bei 2-3 Trainings pro Tag war auch unser Programm ziemlich intensiv.       Sieh dir diesen Beitrag...

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Kunelius: «Aus diesem Loch kommen wir nur gemeinsam raus»
Okt25

Kunelius: «Aus diesem Loch kommen wir nur gemeinsam raus»

Zwei Spiele hat Ad Astra Sarnen vor der zweiwöchigen Nationalmannschaftspause noch zu absolvieren. Zumindest neben dem Feld gibt es Positives zu vermelden. (Obwaldner Zeitung) In sportlicher Hinsicht sorgt Ad Astra Sarnen zurzeit nicht wirklich für positive Schlagzeilen. Das Bild wiederholt sich gerade Woche für Woche: Beim Shake-Hands nach dem Spiel müssen die Sarner dem Gegner zum Sieg gratulieren. Immerhin auf privater Ebene durfte einer der Ad Astra-Akteure zuletzt Gratulationen entgegennehmen: Der finnische Verteidiger Jaska Kunelius und seine Frau Mari wurden in der letzten Woche erstmals Eltern eines kleinen Jungen. «Die Geburt war ein Krampf, aber die ganze Familie hat die Strapazen gut überstanden», so der stolze frischgebackene Vater. Mental herausfordernde PhaseEin Krampf waren in den letzten Wochen auch die Spiele von Ad Astra. «Wirklich vergleichbar ist das nicht, aber es ist schon so, dass wir uns bislang nicht gut geschlagen und unter unserem Wert verkauft haben», bestätigt der 34-jährige Routinier. Er gibt zu, dass ihm der Auftritt am letzten Wochenende gegen GC Unihockey etwas Sorgen bereitet: «Die Art und Weise, wie wir in die Kanterniederlage hineingerasselt sind, gibt mir zu denken. Jetzt gilt es, den angestauten Frust in positive Energie umzuwandeln.» Der Routinier hat in seiner langen Karriere schon viele Auf- und Abs erlebt und will darum nicht den Teufel an die Wand malen. «Solche Phasen kann es geben und wir waren uns absolut bewusst, dass die Saison mental eine Herausforderung wird. Leider hat sich das schon etwas gar früh bestätigt. Aber da müssen wir durch und aus diesem Loch kommen wir nur gemeinsam raus – und es gibt einen Weg raus», so der Finne zuversichtlich. Auf ungewohnter Position eingesetztDie personellen Sorgen aufgrund der vielen Verletzten führten zuletzt dazu, dass der gelernte Verteidiger Kunelius am linken Flügel eingesetzt wurde. «Ich war zuerst selbst etwas überrascht, als mich der Headcoach fragte, ob ich mir einen Einsatz als Stürmer vorstellen könne», gesteht der Finne. «Aber schlussendlich spiele ich da, wo ich dem Team am meisten helfen kann. Auch wenn ich der Meinung bin, dass dies grundsätzlich auf meiner angestammten Position in der Abwehr am besten möglich ist.» Immerhin ist langsam aber sicher ein Ende der Verletzungsmisere abzusehen: Cornel von Wyl, Lauri Liikanen und Kaapo Savinainen sind diese Woche endlich wieder in den Trainingsbetrieb eingestiegen. «Ob es schon am Wochenende für einen Einsatz reicht, ist noch offen. Aber spätestens nach der darauffolgenden Meisterschaftspause, sollten wir hoffentlich endlich einmal mit allen Männern an Bord antreten können. Für uns wird dies quasi wie ein zweiter Saisonstart im November.» Vorher treten Kunelius und seine Teamkollegen noch zwei Mal auswärts an: Am Samstag im neunten Meisterschaftsspiel gegen die Tigers Langnau (19:00 Uhr, Espace-Arena Biglen) und am Sonntag im Cup...

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