Maximaler Ertrag aus der Doppelrunde
Okt07

Maximaler Ertrag aus der Doppelrunde

Ad Astra Sarnen gewinnt das sechste Spiel der NLB-Meisterschaft am Samstag auswärts gegen den UHC Sarganserland mit 7:10. Tags darauf zieht Ad Astra dank einem diskussionslosen 9:2-Sieg gegen Verbano Gordola in die Cup 1/8-Finals ein. Der Auftakt in die Partie gegen den UHC Sarganserland misslang Ad Astra Sarnen gründlich. Gleich im ersten Einsatz konnte das Heimteam dank Karlssons präzisem Abschluss den ersten Treffer der Partie bejubeln. Die Sarner schienen in den ersten Minuten gedanklich irgendwo noch auf der Anreise zu sein. „Wir gewannen in der Startphase kaum einen Zweikampf“, bestätigte auch Dominic Durot die schwache Sarner Anfangsphase. Dem Jungspund aus Kriens war es vorenthalten, mit seinem ersten NLB-Meisterschaftstor seine Farben ins Spiel zu bringen. In der 12. Minute vollendete er einen Konterangriff zum 1:1 Ausgleich. Mit diesem Tor schienen die Obwaldner endlich im Spiel angekommen zu sein. Ad Astra kam nun vermehrt zu guten Chancen, aber auch auf der Gegenseite wurde es vor Torhüter Amrein das eine oder andere Mal gefährlich. In der 17. Minute musste er sich gegen Decasper zum zweiten Mal geschlagen geben. Mit dem Spielstand von 2:1 schien es in die Pause zu gehen, als Markström einige Meter hinter der Mittellinie Sekunden vor der Sirene einen Verlegenheitsschuss abgab. Zur Überraschung aller landete der Ball tatsächlich zum Ausgleich im Netz. „Ehrlich gesagt habe ich nicht damit gerechnet, dass dieser Schuss rein geht“, gab Markström zu. „Von so weit hinten trifft man definitiv nicht jeden Tag“, so der Schwede. Achterbahnfahrt im MitteldrittelNach der Pause übernahmen die Sarner zunehmend das Zepter in der Partie. Roman Schöni beendete in der 22. Minute seine persönliche Durststrecke und traf mit seinem ersten Saisontor zur erstmaligen Sarner Führung in der Partie. Kurz darauf konnte Markström den vierten Treffer für die Gäste nachlegen. Das Heimteam liess jedoch nicht locker und kam dank Decasper in Überzahl kurz nach Spielmitte wieder auf ein Tor heran. Dieser Treffer lancierte einen kleinen Torhagel: Innert 150 Sekunden fielen gleich deren vier Tore, drei davon für das Heimteam. Somit stand das Spiel wieder ausgeglichen. Zwei weitere Tore auf beiden Seite bis zur Pause liessen die Teams beim Stand von 6:6 zum zweiten Mal in die Pause gehen. „Im Mitteldrittel konnte man teilweise meinen, dass sich zwei Juniorenteams gegenüberstanden. Das Geschehen war wild und etwas unkontrolliert. Als Zuschauer mag dies gefallen, als Trainer weniger“, meinte Ad Astra Coach Eetu Vehanen leicht verärgert. Somit begann die Partie mit dem Start des Schlussdrittels quasi nochmals von vorne. Sarnen bemühte sich nun offensichtlich, den Ball in den eigenen Reihen zu behalten und das Spielgeschehen zu beruhigen. Diese Taktik trug Früchte: Roman Schöni erzielte in der 50. Minute das nächste Tor zur abermaligen Führung für die Gäste. Die...

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Schwieriges Auswärtsspiel im St. Galler Rheintal
Okt05

Schwieriges Auswärtsspiel im St. Galler Rheintal

Bevor die Meisterschaft aufgrund einer Nationalmannschaftspause für zwei Wochen ruht, geht es für Ad Astra Sarnen ans schwierige Auswärtsspiel nach Sargans. Gegner ist der sechstplatzierte UHC Sarganserland (18.00 Uhr, Sporthalle Riet Sargans). In den letzten Jahren sind die Herren von Ad Astra Sarnen wohl an viele Auswärtsspiele lieber gefahren als nach Sargans. Dies lag jeweils aber nicht an der durchaus schmucken Sporthalle Riet oder der eher langen Anfahrt, sondern viel mehr am Fakt, dass sich die Obwaldner bereits des Öfteren die Zähne an den Rheintalern ausbissen. Der Sarner Captain Roman Schöni, spricht dann durchaus von einer schwierigen aber nicht unlösbaren Aufgabe, welche die Obwaldner am Samstag erwartet: „Vor zwei Jahren sind wir in den Playoff-Viertelfinals knapp am UHC Sarganserland gescheitert und in der letzten Saison haben beide Mannschaften je ein Spiel für sich entscheiden können.“ In der Tat waren die letzten fünf Direktbegegnungen allesamt sehr umstritten und gingen nie mit mehr als zwei Toren Unterschied zu Gunsten eines der zwei Teams zu Ende. Für Roman Schöni stehen die Chancen am Samstag dann auch in etwa 50:50. „Aufgrund der aktuellen Tabellenposition müssten wir wohl leicht favorisiert sein. Die letzten Resultate und der Fakt, dass Sargans im letzten Heimspiel den letztjährigen Ligadominatoren Unihockey Basel Regio gleich mit 12:5 aus der Halle fegte, macht das Ganze aber mindestens wieder ausgeglichen.“Auf die Frage wie Schöni mit der bisherigen Saison zufrieden ist, meint der in den vergangenen Jahren immer über 30 Punkte scorende Sarner: „Mit der Teamleistung und den aktuell 12 ergatterten Punkten können wir eigentlich ziemlich zufrieden sein. Persönlich warte ich leider immer noch auf mein erstes Tor der Saison.“ Beunruhigen lässt sich Schöni von diesem Fakt aber nicht, auch wenn die Teamkollegen, vor allem WG-Partner Roger Berchtold, bereits erste Sprüche machen. „Das ist normal in einer Mannschaftssportart und immer auch mit einem Augenzwinkern gemeint. Trotzdem habe ich ihm versichert, dass er nicht mehr lange mehr Tore auf dem Konto haben wird als ich.“ Cupspiel zum zweitenNach dem Meisterschaftsspiel vom Samstag treffen die Sarner dann am Sonntagabend (20.00 Uhr, Dreifachhalle Sarnen) im Cup 1/16-Final auf Verbano Unihockey Gordola. Schöni erwartet auch hier, dass die Obwaldner im Spiel welches ursprünglich auf den 14. September 2018 angesetzt war und von den Tessinern kurzfristig verschoben werden musste, richtig hart gefordert werden. „Gordola ist ebenfalls gut in die Saison gestartet und besitzt vor allem offensiv über enorm viel Potential. Wir werden alles dafür geben um in die nächste Cup-Runde einzuziehen.“ Der Sieger der Partie wird bereits Ende Oktober auf das NLA-Team von Chur Unihockey treffen. Auf Obwaldner Seite hofft man natürlich auf dieses Spiel und auch Schöni würde gerne gegen den oberklassigen Gegner aufspielen.     Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram...

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Ein 61-Jähriger feilt an der Physis von Ad Astra
Jan19

Ein 61-Jähriger feilt an der Physis von Ad Astra

Für das NLB-Team von Ad Astra Sarnen beginnen schon bald die Playoffs. Physis-Trainer Hubi Flüeler sorgt dafür, dass die Spieler körperlich in Topform sind. Für die Unihockeyaner von Ad Astra Sarnen beginnt schon bald die heisse Phase der Saison. Lediglich vier Qualifikations-Runden trennen die Sarner noch vom Beginn der Playoffs. In den letzten Wochen trat darum in den Trainings wieder vermehrt ein Staffmitglied in den Vordergrund, welches ansonsten im Laufe der Hallensaison eher eine Nebenrolle innehat, dafür aber im Sommertraining federführend ist. Die Rede ist von Physis-Trainer Hubi Flüeler. Alpaufzug in Sarnen #Bergsprints ‍♂️ #vonüdchundnüd ‍♂️ #Sommertraining #summertraining #HoppSarnä ⚫Ein Beitrag geteilt von Ad Astra Sarnen (@adastrasarnen) am Sep 7, 2017 um 5:34 PDTEtwa so kann eine Trainingseinheit mit Hubi im Sommer aussehen  «Nach den ersten Spielen im neuen Jahr haben wir im Staff analysiert, in welchen Bereichen wir in den nächsten Wochen einen Fokus in den Trainings legen wollen, damit das Team zum Start der Playoffs Mitte Februar optimal vorbereitet ist. Neben ausgewählten taktischen und unihockeytechnischen Aspekten waren wir uns einig, dass wir der Mannschaft auch physisch noch einmal einen Schliff geben möchten. Darum arbeite ich aktuell wieder regelmässiger und länger mit den Jungs», erklärt Flüeler. Der gebürtige Obwaldner ist bereits seit sieben Saisons dafür besorgt, dass das Fanionteam von Ad Astra physisch auf einem Top-Level ist. «Es ist überhaupt nicht so, dass der Physis-Stand der Mannschaft Besorgnis erregend wäre. Die Basis für die Saison in der Halle haben wir im Sommer gelegt, jetzt arbeiten wir insbesondere an der Spritzigkeit auf den ersten Metern. Zusätzlich ist Rumpfstabilität ein wichtiger Aspekt im Training, allerdings nicht nur jetzt, sondern über das ganze Jahr hinweg. Eine gut ausgebildete Rumpfmuskulatur ist die beste Verletzungsverhütung für die Sportart Unihockey», weiss Flüeler. We proudly present: Hubi and the Fitness-Gang #fitnessforlife ❤ #squadgoals #fitnessisthenewfloorball #stressfrei #sinnvollEin Beitrag geteilt von Ad Astra Sarnen (@adastrasarnen) am Dez 7, 2017 um 9:33 PST Physis-Level als wichtige ErfolgskomponentePunkto Fitness ist der 61-Jährige selbst das beste Vorbild für die Spieler von Ad Astra. «Hubi schaut bei den Trainings oftmals nicht nur zu, nachdem er uns die Übungen gezeigt hat, sondern macht auch selbst mit. Er ist fit wie ein Turnschuh. Ihm macht so schnell keiner was vor», ist Verteidiger Roger Berchtold überzeugt. Dies kommt nicht von ungefähr: Seinen Arbeitsweg von Alpnach zu einer Versicherung in Root bewältigt er täglich mit dem Rennvelo – auch bei garstigen äusseren Bedingungen. «Ausser die Strasse ist glatt, dann ist mir der Ritt auf den schmalen Reifen zu gefährlich», so Flüeler. Im Sommer legt er auf dem Heimweg auch gerne mal einen «kleinen» Umweg über das Entlebuch und den Glaubenberg ein. Flüeler: «So kann ich nach der Arbeit optimal abschalten...

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Ärgerliche Sarner Niederlage in Sargans
Nov13

Ärgerliche Sarner Niederlage in Sargans

Ad Astra Sarnen missglückt nach zweiwöchigem Unterbruch die Wiederaufnahme der NLB-Meisterschaft. Auswärts unterliegen die Obwaldner dem UHC Sarganserland mit 8:7 nach Verlängerung. Leere Blicke und enttäuschte Gesichter waren am Samstagabend kurz vor 20:00 Uhr in Sargans auf der Spielerbank der Gäste zu sehen. Ad Astra hatte soeben das achte Gegentor an diesem Abend kassiert, welches das Spiel in der zweiten Minute der Verlängerung entschied. Vojtech Regi, der gefährlichste Sarganser, traf nach einem Konterangriff mit einem platzierten Schuss in die weite Ecke für die Gastgeber. «Wir wussten, dass Sargans ein unangenehmer Gegner ist. Trotzdem hatten wir den Anspruch, dieses Spiel zu gewinnen. Unsere Leistung heute Abend war aber mehr schlecht als recht, darum hat es auch nicht gereicht», ärgerte sich der Sarner Verteidiger Jonas von Wyl. Taktisch clevere SarganserIm Startabschnitt war Ad Astra dem UHC Sarganserland optisch überlegen. Das Heimteam zog sich zurück und war darauf bedacht, die Räume vor dem eigenen Tor eng zu machen. «Darauf hatte uns der Trainerstaff eingestellt, darum war dies für uns wenig überraschend», meinte von Wyl. Die Obwaldner hatten der taktischen Einstellung der beiden Teams entsprechend viel Ballbesitz, konnten daraus jedoch kein Kapital schlagen. Anders das Heimteam: Bereits in der dritten Minute nutzten sie einen Ballverlust der Sarner im Spielaufbau in der Mittelzone aus für einen schnellen Konterangriff, welcher zum 1:0 führte. In der Folge hatten die St. Galler bis zur ersten Sirene lediglich zwei weitere Abschlussversuche. Die Sarner verzeichneten zwar deutlich mehr Schüsse, wirkliche Probleme bereiteten diese dem Schlussmann der Sarganser jedoch nicht. Torreiches MitteldrittelGanz anders als das Startdrittel verliefen die zweiten zwanzig Minuten. Ad Astra verzeichnete einen Blitzstart und hatte das Spiel nach 64 Sekunden und zwei Weitschusstreffern durch Liikanen und Jonas von Wyl gedreht. Darauf hatte Sargans jedoch eine Antwort bereit: Regi nutzte in der 23. Minute einen Freistoss zentral vor dem Tor von Britschgi aus und traf platziert unter die Latte. Sarnen suchte danach die erneute Führung, lief jedoch in einen Konterangriff. Britschgi brachte den Ball nach einem Abschluss von Grass nicht unter Kontrolle, aus dem anschliessenden Gewühl vor dem Tor sprang der Ball irgendwie über die Linie. Die Reaktion von Ad Astra erfolgte bei Spielmitte wiederum in Form eines Doppelschlags: Eronen glich das Geschehen nach einem schön vorgetragenen Angriff wieder aus, Abegg schoss die Gäste nach einer Freistossvariante wieder in Führung. Auch diese war jedoch nur von kurzer Dauer. Ein abgelenkter Weitschuss erwischte Britschgi auf dem falschen Fuss und sprang Grass optimal vor die Füsse, der keine Mühe hatte das halb verlassene Tor zu treffen. Die Führung zum 5:4 gelang Hardegger kurz darauf, als der Sarner Pass auf der Strafbank sass. Dank einem platzierten Weitschuss von Markström gelang Ad Astra eine Minute...

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Ming: „Von den Physis-Einheiten werden wir profitieren“
Nov10

Ming: „Von den Physis-Einheiten werden wir profitieren“

Ad Astra Sarnen bestreitet am Samstag das nächste Meisterschaftsspiel auswärts gegen den UHC Sarganserland. Christof Ming will dabei mit seinen Teamkollegen die jüngste Siegesserie verlängern. Nach zwei Wochenenden Nationalmannschafts-Pause tritt Ad Astra Sarnen am Samstag zum nächsten NLB-Meisterschaftsspiel an (18:00 Uhr, Sporthalle Riet, Sargans). Vor dem Unterbruch kamen die Obwaldner immer besser in Fahrt. Die letzten vier Spiele, dazu gezählt auch die Cup-Partie gegen das oberklassige Zug United, konnte Ad Astra alle für sich entscheiden. «Wir hatten zuletzt effektiv einen kleinen Lauf», bestätigt Routinier Christof Ming. «So gesehen kam der Unterbruch für uns zu einem dummen Zeitpunkt. Nichts desto trotz wollen wir jetzt an die Erfolge in den letzten Partien anknüpfen.» An der Physis gefeiltDen Unterbruch nutzten Ming und seine Teamkollegen von Ad Astra um die Batterien aufzuladen. «Am Wochenende mal etwas anderes als Unihockey auf dem Programm zu haben, hat definitiv nicht geschadet. Jetzt sind wir wieder richtig motiviert für die nächsten Spiele», schaut Ming voraus. Dies erweckt den Eindruck, die Truppe von Otto Moilanen könnte in den letzten Wochen die Beine etwas hochgelagert haben. «Dies war keinesfalls so», verneint Ming. «Wir haben unter der Woche gezielt trainiert und einen Fokus auf die Physis und den Spielaufbau gelegt.» Mit seinen 31 Lenzen zählt der Flügelstürmer und gebürtige Sarner zum älteren Eisen im Team der Obwaldner. «Mit zunehmendem Alter sieht man immer mehr ein, dass es wichtig ist, zwischendurch Physis-Einheiten einzulegen, um das Fitness-Level zu halten und so auch Verletzungen vorzubeugen. Trotzdem sind dies nach wie vor nicht meine bevorzugten Trainings, aber es gehört halt dazu und wir werden in den nächsten Wochen davon profitieren», ist sich Ming sicher. Zwei Teams, die sich kennenDer nächste Sarner Widersacher beendete im Frühjahr die Saison von Ad Astra bereits in den Viertelfinals. Dort besiegte der UHC Sarganserland die Obwaldner in der best of five-Serie mit drei zu zwei Siegen. «Natürlich haben wir dies nicht vergessen», meint Ming darauf angesprochen. «Trotzdem wird das Spiel gegen Sargans für uns nicht spezieller als jedes andere Meisterschaftsspiel. Natürlich ist es aber so, dass wir Sarganserland aufgrund der vielen Aufeinandertreffen in den vergangenen Jahren gut kennen. Umgekehrt ist dies jedoch auch so, die beiden Teams haben kaum etwas voreinander zu verstecken.» Genau darum sind Ming und seine Teamkollegen gewarnt vor dem nächsten Gegner: «Sarganserland ist momentan definitiv unter ihrem Wert platziert. Sie sind besser, als dies ihre aktuelle Tabellensituation vermuten liesse. Wir werden uns davon nicht täuschen lassen.» Somit kann Ad Astra am Samstag zwei Fliegen auf einen Streich erlegen: Die Siegesserie fortsetzen und Revanche am Gegner nehmen für die Niederlage in der letzten Playoff-Serie. Hinweis: Für den Cup-Hit (1/4-Final) gegen das NLA-Topteam HC Rychenberg Winterthur (Sonntag, 19. November, 15:00 Uhr)...

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