Unterwaldner Unihockeylager 2018
Aug22

Unterwaldner Unihockeylager 2018

Auch dieses Jahr fand Ende Juli wieder das 22. Juniorenlager in Appenzell statt. Wie immer war es eine anstrengende Woche, in der aber der Spass nicht zu kurz gekommen ist. Am Sonntag 29. Juli 2018 begann einmal mehr das Unterwaldner Unihockeylager. Im diesjährigen Trainingslager, welches schon zum 22. Mal durchgeführt wurde, waren wieder Junioren aus den Kantonen Obwalden, Nidwalden, Luzern und Uri mit dabei. Um 12.00 begann die Fahrt Richtung Appenzell in die Unterkunft. Dort angekommen wurden die Zimmer bezogen und die Region zwischen dem Haus und der Halle kennengelernt.Der Montag begann direkt mit Hallen- und Aussentrainings. Es gab 3 Trainingsgruppen. Die Kleinfeldjunioren, aufgeteilt in eine Gruppe bestehend aus den 8 Jüngsten Teilnehmern und eine Gruppe mit den etwas älteren Spielern. Die dritte Mannschaft waren die Spieler, welche Grossfeld trainierten. Für alle drei Teams gab es täglich mehrere Trainingseinheiten drinnen und draussen. Die Trainings hinter der Halle wurden aber aufgrund der Hitze etwas angepasst durchgeführt. Am Abend startete die Lagerolympiade, welche sich über die ganze Woche ziehen wird. Hierzu wurden 8 Teams aus den Top Unihockeynationen gebildet. Es gab zusätzlich noch ein Neuseeländisches Team, da ein Trainer bei der NZ Nati spielt und ein Team Japan, da einige Junioren wurzeln in Japan haben. Heute Abend mussten somit Acht Posten in den Gruppen absolviert werden, um Punkte für sein Land zu sammeln. Auch am Dienstag war um 7.00 Tagwache und danach einen Morgenspaziergang. Damit alle ein wenig wach werden, wurden auch die üblichen Dehnübungen nicht ausgelassen, bevor es Frühstück gab. Danach waren wieder Trainings angesagt. Am Nachmittag ging es dann in die Badi, wo sich alle ein wenig erholen konnten. Die Kleinfeldjunioren gingen daraufhin in die Unterkunft und hatten einen freien Abend. Auf dem Grossfeld gab es nach dem Essen jedoch noch eine weitere Trainingseinheit. Da heute 1. August war, gab es zum Frühstück frische Brötchen. Danach wieder die Trainings. Da auch heute die Temperaturen wieder über die 30° Marke geklettert sind, wurde das Aussentraining kurz gehalten und ein finnisches Spiel gespielt, welches Eetu Vehanen, der Herren NLB Trainer welcher zur Besuch gekommen ist, den Leitern beigebracht hatte. Am Nachmittag war das berüchtigte Leiter Teilnehmerspiel angesagt. Zuerst waren die Leiter mit Hilfe der Küchencrew gut in Führung. Verspielten diese jedoch wieder. Somit musste die Partie in der Verlängerung durch das Ausländerduo Vehanen/Ming entschieden werden. Die «alten» gewannen die Partie somit 7:6 n.V. durch ein Goal vom Neuseeländischen Natispieler Andi Ming auf Pass vom finnischen Herren Trainer Eetu Vehanen. Als Wiedergutmachung gab es daraufhin eine Wasserschlacht, bei welcher die Junioren einmal mehr vollen Einsatz gaben. Nach dem Abendessen war Kino angesagt. Da jedoch 1. August ist durfte auch das Feuerwerk nicht fehlen. Dieses gab...

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Ad Astra vor Umbruch
Jul11

Ad Astra vor Umbruch

Bereits seit einiger Zeit befinden sich die Spieler von Ad Astra Sarnen wieder im Sommertraining und feilen an ihrer Fitness für die kommende Saison. Nebst der bereits kommunizierten Änderung auf dem Posten des Cheftrainers, erfährt auch das Spielerkader des Herren NLB-Teams für die nächste Saison einige Veränderungen. Wechsel im StaffBereits seit Anfang Mai weilt der neue finnische Übungsleiter Eetu Vehanen in Obwalden. Sein Ernstkampf-Debüt bei Ad Astra gab Vehanen bereits vor drei Wochen beim Cupspiel vom 24. Juni auswärts in Genf. Trotz diverser Abwesenheiten ist dieser Einstand gelungen. Die Sarner gewannen gegen den Drittligisten aus der Westschweiz klar und diskussionslos mit 0:10 Toren.  Ebenfalls erstmals für das Fanionteam Ad Astras im Einsatz war am Cupspiel Assistenztrainer Roger Hänni. Der 32-Jährige hat bei Ad Astra bereits diverse Erfolge auf Juniorenstufe erreicht und möchte nun auch auf Herrenstufe Fuss fassen und erste Erfahrungen sammeln. Neu wird in der Saison 18/19 auch Verteidiger Roman Pass eine Rolle im Staff einnehmen. Der Routinier, welcher in seiner ersten Saison in Diensten von Ad Astra Sarnen vor allem in den Playoffs zu überzeugen vermochte und dabei sein Können mehr als nur einmal unter Beweis stellte, wird die Obwaldner kommende Saison als spielender Assistenztrainer unterstützen und die Mannschaft dank seiner jahrelangen Erfahrung auf nationaler und internationaler Ebene nochmals weiterbringen.Nicht mehr im Staff der Obwaldner befindet sich hingegen der langjährige Assistenztrainer Philippe Giesser. Der Langenthaler, der sich während den letzten sechs Saison mit grossem Herzblut und Engagement in den Dienst der Mannschaft und des ganzen Vereins gestellt hat, möchte die freigewordene Zeit vermehrt seinen unzähligen anderen Verpflichtungen und Hobbys widmen. Glücklicherweise bleibt „Phippu“ dem Verein aber in anderen, etwas weniger zeitintensiven Funktionen erhalten.  Weiterhin Teil des Staffs bleiben Teammanager Peter Reber, Konditrainer Hubert Flüeler und Physio Norbert Amgarten. Mit einem verjüngten Kader in die neue SaisonIm Spielerkader müssen die Obwaldner einige gewichtige Abgänge vermelden. Kommende Saison nicht mehr im Dress der Sarner auflaufen werden drei Sarner Urgesteine: Center Gianluca Amstutz und die beiden Flügelstürmer Christof Ming und Beni Haas haben sich dazu entschlossen, unihockeytechnisch kürzer zu treten. Mit dem Abgang der drei Rechtsausleger geht den Sarnern nicht nur extrem viel Routine sondern auch unzählige Skorerpunkte verloren. Sowohl Amstutz als auch Haas werden in Zukunft in anderen Funktionen für den Verein tätig sein und ihre Schuhe evt. noch für unser „Zwei“ schnüren. Wohnortbedingt wird Christof Ming in der kommenden Saison für den Ligakonkurrenten unseres Zwei, den UHC Eschenbach auflaufen. Kompensiert werden sollen diese drei Abgänge durch den Einbau junger Talente aus der eigenen Nachwuchsabteilung.  Da erwartet wird, dass sich dieser altersbedingt notwendige Umbau des Kaders über die nächsten paar Jahre hinziehen wird, schrauben sowohl Verein als auch Team ihre Ambitionen kommende Saison...

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Testabend – Stöcke unihoc

Am Dienstag, 3. Juli 2018 findet in der Dreifachhalle Sarnen ein Testabend statt. Es sind alle eingeladen, ab 17.30 Uhr bis 22.00 Uhr, die neuen Stöcke von unihoc/Unihockeycenter zu testen und zu bestellen. 

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Probetraining Damen 1. Liga GF – Ad Astra Sarnen
Mai16

Probetraining Damen 1. Liga GF – Ad Astra Sarnen

Ab dem 1. Juni 2018 startet die Damenequipe die diesjährige Saisonvorbereitung. Die Damen trainieren unter dem tollen Trainerduo Isabel Kiser und Gian Duri Born. Nebst dem aufgestellten und motivierten Team bietet die eigene Trainingshalle, welche gemäss Plan im Herbst in Betrieb genommen werden sollte, eine optimale Ausgangslage für motivierte und talentierte Spielerinnen. Bist du bereit, 2 Mal in der Woche zu trainieren und in Zukunft für Rot-Schwarz auf Torjagd zu gehen? Dann melde dich jetzt an für das Probetraining!Das Probetraining findet am Freitag, 8. Juni in der Dreifachhalle Sarnen statt und wird von Isabel Kiser und Gian Duri Born geleitet.20:00 – 22:00 Uhr: Jahrgänge 2002 und älter >> Anmeldungen per E-Mail an sarahhoi@hotmail.com bis am 1. Juni mit Vorname, Name und...

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Nacht der Sterne 2018
Mai13

Nacht der Sterne 2018

Um allfälligen Gerüchten und Verwechslungen vorzubeugen, eines gleich vorweg: Die Nacht der Sterne ist keine AdAstra-Adaption einer derzeit im Schweizer Privatfernsehen laufenden, durchaus populären Sendung, bei welcher, ebenfalls in einer besonderen Nacht, Rosen verteilt werden. Wobei, wenn man es sich recht überlegt, könnte es eigentlich schon zutreffen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Nacht der Sterne werfen sich für diesen auf dem Landenberg ob Sarnen stattfindenden Anlass ebenfalls in Schale und ziehen die Abendkleider an, oder lassen für einmal zumindest Polo-Hemden und zerrissene Jeans Zuhause. Dann wird gegessen, Mineral und Wein getrunken und es werden Sterne verteilt. Eigentlich alles eben doch wie in der zu Beginn genannten Sendung. Wie dem auch sei, die Laudatoren an diesem Abend waren auf alle Fälle einiges einfallsreicher als die Schreiberlinge vom Kaiserschen Privatsender.Mittlerweile ist es nun also schon fast Tradition, dass sich, nach Beendigung der Unihockeysaison, die Mitglieder und Sponsoren sowie die Helferinnen und Helfer von AdAstra Sarnen zum Galadinner treffen. Die Juniorinnen und Junioren knabbern beim Apéro jeweils an Chips und Erdnüssen, die Aktiven nippen am Weissweinglas und warten auf den Beginn des Znachts. Die eigentlichen Höhepunkte des Abends bilden die Verleihungen der AdAstra-Sterne, den Titeln für die wertvollste Spielerin oder den wertvollsten Spieler des jeweiligen Teams. Noch während dem Apéro durfte Lucie Ming den Stern als MVP der Saison 2017/2018 bei den U17-Juniorinnen entgegennehmen. Bei den U18-Junioren wurde Dominic Durot als Most Valuable Player ausgezeichnet. Anschliessend verlagerte sich das Geschehen in den 1. Stock des altehrwürdigen Schützenhauses, wo ein bodenständiges 3-Gang Menü bestehend aus Salat, Riz Casimir und Crèmeschnitte auf die Festgesellschaft wartete. Nach und nach wurde nun die vergangene Saison aufgearbeitet. Da war zum einen der stetige Steigerungslauf der NLB-Mannschaft, welcher erst in den Aufstiegsspielen vom UHC Thun gebremst wurde. Gleich erging es den U18-Junioren, welche bei der Mission Aufstieg ebenfalls am UHC Thun scheiterten. Zum anderen war da auch die solide Saison der Damen, die mit dem 4. Platz belohnt wurde und die ebenso solide erste 2. Liga-Saison des Herren II, welche vom Sieg beim Heimturnier ‚s‘ Beschte Herre Zwei‘ überstrahlt wurde. Richtigerweise wiesen diesbezüglich sowohl Präsident Emmanuel Hofer als auch der MVP-Laudator der 1. Mannschaft, Roman Schöni, darauf hin, dass man ab jetzt vor Spielen gegen Thun ein Training mit dem Beschte II machen sollte, um zu erfahren, wie man diese knacken kann (Anmerkung: s‘ Herre II gewann ihr Finalspiel beim ‚s‘ Beschte Herre Zwei‘ gegen die zweite Mannschaft des UHC Thun, womit für die nächsten Duelle der beiden Vereine, auf welcher Stufe auch immer, schon vorgegeben wurde, was es anscheinend für einen Sieg braucht: das Verhalten am Vorabend ist entscheidend!).Nun aber zurück zur Sternenvergabe. Während dem Essen machten...

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HII – Strassburg, die Kronprinzessin Mary von Dänemark und der Memory-Stick
Jan26

HII – Strassburg, die Kronprinzessin Mary von Dänemark und der Memory-Stick

 Den 1. Teil der Geschichte gibt’s hier nachzulesen: Seinen letzten Tag in Tallinn verbrachte der Schweizer im blauen Mantel hin und hergerissen zwischen der Freude über den Sieg seiner Unihockeymannschaft und der Angst, was wohl geschehen wird, wenn er ohne Memory-Stick in die Schweiz zurückkehrt. Gerade letzteres bereitete ihm grosse Sorgen, hängt davon doch, im Gegensatz zum Unihockeyspiel, seine ganze Existenz ab. Aussichten auf ein erfolgreiches Zurückerlangen des kleinen schwarzen Objekts der Begierde, welches doch so hübsch blau leuchtet, wenn man es beim USB-Port einsteckt, sah er keine mehr. So machte sich der Mann gegen Abend, ohne Memory-Stick, in Richtung Flughafen von Tallinn auf. Dort angekommen, kam ihm der Betonbau noch trostloser vor als bei seiner Ankunft. Er fühlte sich in die Provinz zurückversetzt, ein Gefühl, wie wenn er ein Flugzeug ab Bern-Belpmoos nehmen würde. Die Business-Lounge, kein Vergleich zu jener in Frankfurt. Das Salat-Buffet halb leer, frisches Bier vom Zapfhahnen gab es keines und zwei schwarze Oliven migrierten zu den dunklen Trauben, was dem Mann, ganz zu seinem Leidwesen, erst beim reinbeissen ersichtlich wurde. Die Möblierung erinnerte ihn ausserdem an den schlechten Geschmack der Einkäufer des Bundesamtes für Bauten und Logistik, als diese in den 60er Jahren die Schweizer Botschaften weltweit mit einer neuen Einrichtung ausstatteten. Einrichtungsgegenstände, die man bis heute noch in unzähligen Büros und Wohnungen bestaunen muss. In einem ockerfarbig gepolsterten Sessel sitzend, versuchte er sich zu beruhigen und begann sich einzureden, dass jetzt erst einmal Ausruhen und kühlen Kopf bewahren angesagt sei. Er setzte sein Smartphone in den Flugmodus und wollte versuchen, während den nächsten drei Stunden an etwas anderes zu denken.ZÜRICH FLUGHAFEN, der Mann wusste nicht recht, ob er sich jetzt freuen sollte wieder Zuhause zu sein oder es das Beste wäre, gleich wieder rechtsumkehrt zu machen. Noch in Gedanken versunken und dem Eindruck nachhängend, die die riesigen Flugzeuge beim Umsteigen am Flughafen von Frankfurt auf ihn gemacht hatten, stellte er sein Smartphone auf Empfang. Es piepste kurz, vibrierte und dann stand dort: „Ich weiss wo ihr Memory-Stick ist. Trinken Sie bei ihrer Reise nach Strassburg einen Kaffee am Migros Take Away im Bhf Basel und sie werden den Ort und die Zeit der Übergabe erfahren. Tragen Sie eine rote Krawatte in Strassburg. Betrachten Sie dies als eine Dienstleistung für einen Freund.“ Der Schweizer versuchte die angezeigte 079er-Nummer anzurufen, nach dem obligaten Swisscom-Jingle kam aber nur die Meldung, dass der gewählte Anschluss nicht mehr aktiv sei. Er war sich nicht sicher, was er jetzt mit dieser Information genau anfangen sollte. Tatsache aber war, dass er geschäftlich eine Reise nach Strassburg geplant hatte.Um 17:00 Uhr stand er mit seinem blauen Wintermantel – dem einzigen Wintermantel den...

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