Unihockeylager 2021 in Disentis

Unihockey im Bündnerland. Wer dabei an die Herren NLA denkt liegt für heute einmal falsch. Denn in der letzten Sommerferienwoche vom 15. bis 21. August fand das jährliche Unihockeylager in Disentis statt. Mit dabei waren ungefähr 75 Junioren und Juniorinnen aus Ob- und Nidwalden, welche sich auf die bereits laufende Saison vorbereiteten.

Der Treffpunkt war am Sonntag in Sarnen, anschliessend machte sich die Lagerschar voller Vorfreude mit zwei Cars auf den Weg über den Oberalppass nach Disentis zum Lagerhaus. Kaum angekommen wurden auch schon die Zimmer in der weitläufigen Unterkunft bezogen. Die Leiter vorn beim Eingang, die Junioren und Juniorinnen im hinteren Teil der Anlage.  Am Abend wurden anschliessend noch Gruppen gebildet, in welchen über die ganze Woche hinweg Wettkämpfe stattfinden.

Lagerschar 2021 (Foto: Simon Abächerli)

 

Nach einer ersten eher unruhigen Nacht startete der Montagmorgen mit Skillsübungen in der Halle. Nachdem alle mehr oder weniger wach geworden sind gab es Frühstück und danach die erste Trainingseinheit. Wie üblich sind dazu die Teilnehmenden in drei Gruppen unterteilt worden. Die  U14/U16 Junioren, die C/D Junioren und die E Junioren. Die ältesten starteten mit Athletiktraining, währenddessen die Jüngeren in die Hallen durften. Um 11.00 gab es einen Wechsel. Die Kleinfeldteams (C/D/E Junioren) gingen jedoch nicht nach draussen, sondern blieben aufgrund des schlechten Wetters drinnen und spielten Uno, Tischtennis, … Nach dem Mittagessen war Freizeit angesagt, bevor die nächste Trainingseinheit auf dem Programm stand. Die Zeit vergeht wie im Fluge, sodass nach diesem Nachmittagstraining auch schon wieder das Abendessen bereit war. Zum Tagesabschluss hatte die Grossfeldgruppe (U14/U16 Junioren) noch ein Spieltraining vor sich.

Die Junioren und Juniorinnen im Einsatz vor dem Tor (Foto: Simon Abächerli)

 

In der folgenden Nacht waren alle zu müde, um die Leiter auf sich Aufmerksam zu machen. Somit startete der Dienstag nach einer ruhigen Nacht wieder wie geplant mit Skillsübungen, Frühstück, Hallen- und Aussentrainings. Nach einem erneut super Mittagessen, heute gab es Kartoffelstock, kam auch schon ein erstes Highlight. Die Lagershirts wurden verteilt und somit auch gleich das Lagerfoto geschossen solange alle Shirts noch sauber sind 😉. Mit Hilfe langjährigen Erfahrung, war dies schnell erledigt und die Kinder konnte sich wieder ihrer Freizeitbeschäftigung widmen. Der nächste Trainingsblock startete um 16.00 und dauerte bis zum Abendessen um 18.00. Anschliessend hatten die U14/U16 Junioren ein weiteres Spieltraining auf dem Programm.

Der Mittwoch war ein spezieller Tag. Nicht nur der Wecker, welcher jeden Tag ein neues Lied zum aufstehen spielt, war anders als sonst. Auch die Leitergruppe hatte sich massiv erweitert. Nicht ganz aus unbekannten Gründen, denn heute steht das Leiter – Junioren Spiel auf dem Nachmittagsprogramm. Zum Erschrecken der Junioren kam Michal Rybka, Philippe Giesser und die schwedische Verstärkung aus dem sarner NLA Team vorbei. Trotz allem startete das Programm wie üblich am Morgen. Im Athletiktraining der älteren Junioren übernahm heute Philippe das sagen. Anscheinend war es streng, denn geredet während dem Training wurde nicht viel, dafür umso mehr gegessen am Mittag. Obwohl das zweite liegt vielleicht auch einmal mehr an dem guten Küchenteam. An dieser Stelle auch einmal ein grosses Dankeschön an alle Helfer aus der Küche.

Auch das Penaltyschiessen ging zu Gunsten der Leiter- und Küchencrew aus. (Foto: Simon Abächerli)

 

Im Junioren – Leiter Spiel wurde den «alten» gezeigt was man in den vergangenen Jahren gelernt hatte. Trotzdem erkannte man schnell wer das sagen auf dem Platz hat und das Leiter-, Küchenteam gewann das Spiel 8:7 und auch die folgende Penaltyrunde. Auf ein Highlight folgt das nächste. Somit stand nach einer kurzen Aufräumaktion im Lagerhaus das Lotte und somit auch länger aufbleiben auf dem Wochenplan.

Wenn man länger aufbleibt, so muss man auch länger schlafen, um wieder Fit für ein Trainingstag zu sein. Um 8.15 gab es somit einen ausgedehnten Brunch. Anschliessend waren wieder Hallentrainings und anstelle eines Aussentrainings eine Partie Minigolf angesagt. Am Nachmittag gab es diverse Posten und einen Stafettenlauf, um einmal mehr Punkte für die Gruppenspiele der Woche zu sammeln. Für den Abend war ein ruhiges Programm geplant. Zumindest für die älteren Lagerteilnehmer/innen. Für Sie stand ein Film auf der Tagesordnung. Die Jüngeren durften nach dem gestrigen Spiel der älteren Junioren und Juniorinnen auch noch ihr können in einem Spiel gegen die Leiter- und Küchenmannschaft beweisen. Dieses Mal muss sich die Erwachsenen geschlagen geben und eine deutliche Niederlage einstecken (und einige zwei Minuten Strafen).

Gespannt wird zugehört was die Trainerin Babs Durrer zu sagen hat. (Foto: Simon Abächerli)

 

Am Freitagmorgen war nichts mehr mit ausschlafen und der Vormittag verlief wie normal. Nach einem letzten Mittagessen in Disentis war das Länderturnier angesagt, wobei die letzten Punkte für die Teams gesammelt werden konnten. Anschliessend wurde der sportliche Teil des Lagers mit einer Wasserschlacht beendet.

Der Abreisetag startete mit packen. Nach dem etwas ausgiebigeren Frühstück bei welchem es Zopf, Ei und Joghurt gab, hiess für einige Unterkunft putzen. Die anderen durften die Zeit bis der Bus kommt, mit spielen auf dem roten Platz verbringen. Um 10 Uhr startete auch schon wieder die Fahrt nach Sarnen, womit ein weiteres lehrreiches und lustiges Unihockeylager zu Ende ging.

Nochmals ein herzliches Dankeschön an alle Sponsoren, die Küchencrew rund um Peter Dubach und natürlich alle Leiter. Nur mit Hilfe deren Unterstützung ist es möglich jedes Jahr erneut eine tolle Lagerwoche durchzuführen. Danke viel mal.

In Disentis ist alles nahe beieinander. Unterhalb des roten Platzes befindet sich der Aufenthaltsraum unserer Unterkunft, dieser ist verbunden mit den Schlafsälen unterhalb der Halle (grosser Gebäudeteil oben rechts). Links ist die Minigolfanlage ersichtlich und auch der Fussballplatz befindet sich direkt vor dem Lagerhaus. (Foto: Simon Abächerli)

 

 

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