Ad Astra dreht die Serie und zieht in die Aufstiegsspiele ein
Mrz18

Ad Astra dreht die Serie und zieht in die Aufstiegsspiele ein

Mit dem Rücken zur Wand gelingen Ad Astra zwei Siege in Folge gegen Unihockey Langenthal Aarwangen. Damit entscheiden die Sarner die Playoff-Halbfinalserie für sich und ziehen erneut in die Aufstiegsspiele zur NLA ein. Die Anzeichen standen auf Saisonende für Ad Astra Sarnen, als Romain Beaud am Samstagabend in der 26. Minute nach einem Freistoss das 3:0 für das Heimteam erzielen konnte. Sarnen-Coach Vehanen sah sich darum schon früh genötigt, sein Timeout zu beziehen. „Bis zu diesem Zeitpunkt ist uns in diesem Spiel nicht wirklich viel gelungen“, wusste auch Marco Schöni. Neben einer kleinen Moralpredigt stellte Vehanen auch die Linien leicht um. Die Hoffnung zurück in die Reihen der Sarner brachte Markströms 1:3 bei Spielmitte, nachdem ULA wenige Sekunden vorher eine Unterzahlsituation unbeschadet überstanden hatte. Als dann Abegg nach einer Freistossvariante zwei Minuten später Niklaus im Langenthaler Tor erneut bezwingen konnte, kehrte der Glauben definitiv zurück in den Reihen der Gäste. Gebremst wurden die Obwaldner dann durch eine Strafe gegen Marco Schöni, welche Beaud für die Langenthaler auszunutzen vermochte. Da aber Boschung nur wenige Sekunden später die Reaktion darauf bereit hatte, betrug die Hypothek für Ad Astra zur zweiten Pause lediglich ein Tor. Markstörm rettet Ad Astra in die VerlängerungIm Schlussdrittel agierten beide Teams vorsichtiger – im Wissen darum, dass der nächste Treffer ein sehr wichtiger sein würde. Das Heimteam stand hinten solide und stand den Sarnern nur wenige Chancen zu. Auf der Gegenseite konnte Ad Astra froh sein, auf Mario Britschgi in Topform zählen zu dürfen. Der Sarner Torwart wehrte mehrmals stark ab und bewahrte die Seinen vor dem fünften Gegentreffer. „Mario hat uns heute im Spiel gehalten. Besonders im dritten Abschnitt zeigte er ein paar ganz wichtige Paraden“, meinte Marco Schöni. Als sich Vehanen vermutlich bereits Gedanken darüber gemacht hat, wann er Britschgi durch einen sechsten Feldspieler ersetzen würde, fiel der Ausgleich doch noch. Verteidiger Robin Markström ging bei einem Konterangriff mit nach vorne und traf mit einem abgelenkten Schuss zum vielumjubelten 4:4. Damit ging auch das zweite Spiel der Serie in Langenthal in die Verlängerung. In dieser gab es Chancen auf beiden Seiten, beide Torhüter konnten sich dabei mit guten Paraden in Szene setzen. Marco Schöni war es schliesslich vorbehalten, Ad Astra zum Sieg zu schiessen. Nach einem Abschluss von Markström liess er vor dem gegnerischen Tor nicht locker und würgte den Abpraller irgendwie über die Linie. „Wie der Ball rein ging, ist völlig egal. Hauptsache er ging rein“, freute sich der Torschütze nach Spielschluss. „Jetzt gilt es schnell runterzufahren und uns zu erholen, damit wir morgen im Entscheidungsspiel von Anfang an bereit sind.“ Verdienter Sarner Sieg im EntscheidungsspielIn diesem entscheidenden fünften Spiel am Sonntag war Ad Astra Sarnen von Anfang...

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Ad Astra mit dem Rücken zur Wand
Mrz16

Ad Astra mit dem Rücken zur Wand

Ad Astra Sarnen verliert das dritte Playoff-Halbfinalspiel gegen Unihockey Langenthal Aarwangen mit 7:8. Damit benötigen die Sarner am Samstag und Sonntag zwei Siege, um die Serie noch drehen zu können. Die Effizienz seines Teams bemängelte Thomas Chrapek, Trainer von Unihockey Langenthal Aarwangen, nach dem ersten Halbfinal-Spiel zwischen Ad Astra Sarnen und ULA am vergangenen Samstag. Nach Spiel drei war ebendiese Effizienz ein Faktor, welchen er bei der Leistung seiner Mannschaft positiv hervorstrich als einer der Hauptgründe für den Erfolg. Gleich deren acht Treffer konnten die Langenthaler gegen Ad Astra am Donnerstag bejubeln. Weil den Sarnern nur deren sieben gelangen, führen die Berner in der Serie nun mit 2:1 Siegen und benötigen somit nur noch einen weiteren Erfolg zum Einzug in die Aufstiegsspiele zur NLA. ULA zeigt mehr WilleWährend Chrapek sein Team lobte, war sein Gegenüber Eetu Vehanen verständlicherweise nicht zufrieden mit der Leistung seines Teams. „Wir spielten heute nicht als Einheit, sondern als Individualisten. In diesem Punkt war der Gegner heute ganz klar besser als wir. Das muss am Samstag wieder deutlich besser sein“, strich Vehanen heraus. Woher die Aussagen der beiden Trainer rühren, war zu Beginn der Partie sehr gut sichtbar: ULA startete klar besser als das Heimteam und ging verdient mit zwei Längen in Führung. Beiden Toren der Gäste war ein Ballverlust der Sarner in der Offensive voraus gegangen. Die Langenthaler nutzten dies durch gutes Umschaltspiel und schnörkellose Konterangriffe eiskalt aus. Die Reaktion des Heimteams auf diesen misslungenen Start folgte: Nachdem Captain Roman Schöni in der 13. Minute verkürzen konnte, drehte Ad Astra den Spielstand kurz vor der Pause mit einem Doppelschlag. Zunächst war Markström mit einem abgelenkten Weitschuss erfolgreich, ehe Abegg keine Minute vor Drittelsende eine schöne Kombination in Überzahl zur 3:2-Führung vollenden konnte. „Mit diesem Spielstand nach dem ersten Drittel sind wir für die bislang gezeigte Leistung gut bedient“, wusste Valerio Läubli beim Gang in die Pause. Defensiv mangelhafte LeistungNachdem ULA gleich zu Beginn des Mittelabschnittes eine Unterzahlsituation überstand, dauerte es einige Minuten, ehe der Torreigen einsetzte. Innert neun Minuten fielen gleich deren sechs Treffer. Vier davon erzielten die Gäste, womit sie das Spiel wieder drehten. Verteidiger Romain Beaud gelang mit einer schönen Einzelleistung wenige Sekunden vor der zweiten Sirene gar noch das 5:7 gelang, womit Ad Astra im Schlussdrittel definitiv gefordert war. „Sämtlichen fünf Gegentreffern im Mitteldrittel gingen entweder Fehler von uns im Aufbauspiel oder ärgerliche Ballverluste, gefolgt von Kontern von ULA voraus. Unser Defensivverhalten heute mehr als nur verbesserungswürdig“, wusste Läubli um die Mängel in den eigenen Reihen.Im Schlussdrittel verteidigten die Berner die Führung mit viel Einsatz und Leidenschaft und brachten diese damit über die Zeit. Viele Angriffsversuche der Sarner blieben Stückwerk und führten darum nicht...

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Cornel von Wyl: „Das ist Playoff-Unihockey“
Mrz14

Cornel von Wyl: „Das ist Playoff-Unihockey“

Nach zwei Halbfinalspielen zwischen Ad Astra Sarnen und Unihockey Langenthal Aarwangen stehen beide Teams bei je einem Sieg. Wer heute (20:00 Uhr, Dreifachhalle Sarnen) den zweiten Sieg nachlegen kann, holt sich den ersten Matchball für den Einzug in die Aufstiegsspiele.  Nicht wirklich zufrieden waren die Spieler von Ad Astra Sarnen nach dem ersten Wochenende der Playoff-Halbfinalserie gegen Unihockey Langenthal Aarwangen. Während die Obwaldner ihrer Favoritenrolle am Samstag zuhause gerecht wurden und Spiel eins – wenn auch resultatmässig eher zu deutlich – für sich entschieden, ging Spiel zwei tags darauf an die Oberaargauer. Die Langenthaler verdienten sich den Ausgleich in der Serie durch das zweimalige Wettmachen von drei Toren Rückstand. Etwas, das den Sarnern nicht gefallen dürfte. Mit 7:6 nach Verlängerung entschied ULA Spiel zwei schlussendlich für sich. „Natürlich ist es mehr als nur ärgerlich, dass wir uns die Butter trotz drei Toren Vorsprung 17 Minuten vor Schluss noch haben vom Brot nehmen lassen“, blickt Cornel von Wyl zurück. „Aber das ist jetzt vorbei und wir blicken nach vorne. Viel Zeit bleibt ja nicht bis zum nächsten Spiel.“ In der Tat absolvieren die beiden Mannschaften ein intensives Programm. Geht die Serie über die volle Dauer, treffen Ad Astra und ULA innert neun Tagen ganze fünf Mal aufeinander. Viele Trainings zwischen den Spielen liegen da nicht mehr drin. „Wichtig ist vor allem die Erholung zwischen den Spielen. Die zwei Trainingszeiten nutzen wir hauptsächlich für das Videostudium der vorangehenden Partien, sowie um unsere Hände warm zu halten“, meint von Wyl. Die Top-Formation von ULA neutralisierenDer Mittlere der drei von Wyl Brüder hat sich in dieser Saison definitiv als Leistungsträger beim NLB-Team von Ad Astra etabliert. Den Wert aus seiner bislang produktivsten Saison im Vorjahr hat er bei weniger absolvierten Partien in dieser Spielzeit schon fast verdoppelt. „Cornels grosse Stärken sind seine Schnelligkeit, die Athletik und der gute Schuss. Durch diese Kombination ist er immer für ein Tor gut, das hat er diese Saison schon oft unter Beweis gestellt“, lobt ihn Ad Astra-Trainer Eetu Vehanen. „Hingegen hat er im Stellungsspiel manchmal noch kleine Defizite. Zu fest will ich ihn nicht loben, das wäre kontraproduktiv“, meint Vehanen mit einem Augenzwinkern. Auch dank dem Leistungssprung des 21-jährigen Angreifers ist Vehanen in der Lage, drei ausgeglichene Formationen aufs Feld zu schicken. „Das ist unser Vorteil im Vergleich zu ULA. Sie haben eine sehr starke und torgefährliche erste Linie, an welche die anderen beiden Blöcke nicht ganz herankommen“, weiss von Wyl. Diese Einschätzung belegen die Zahlen: Sieben der bislang zehn Treffer von ULA gingen auf das Konto der Linie um Mühlethaler, Känzig und Eggerschwiler. Slotarbeit als Schlüssel zum ErfolgWill Ad Astra den Weg zurück auf die Siegerstrasse finden, gilt...

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Ad Astra legt vor, ULA schlägt zurück
Mrz11

Ad Astra legt vor, ULA schlägt zurück

Nach zwei Spielen in der Playoff-Halbfinalserie zwischen Ad Astra Sarnen und Unihockey Langenthal Aarwangen stehts es 1:1 unentschieden. Beide Teams konnten ihre Heimspiele an diesem Wochenende gewinnen. Überzeugend schaffte der Gegner von Ad Astra Sarnen den Einzug in die Playoff-Halbfinals. Ohne Niederlage überstand Unihockey Langenthal Aarwangen die Viertelfinalserie. Ad Astra konnte sich also auf einen Halbfinal-Gegner einstellen, welcher offensichtlich in Form ist. Nur: Auch die Sarner sind in Form. Dass beide Teams mit Selbstvertrauen ans Werk gingen, zeigte sich am aktiven Forechecking auf beiden Seiten. Den Verteidigern wurde wenig Platz gelassen, früh wurde der ballführende Spieler unter Druck gesetzt. Genau nach so einer Situation gelang dem Heimteam der erste Treffer: Abegg und Liikanen luchsten den Verteidigern von ULA den Ball ab und nützten die 2:1-Situation eiskalt zur Führung aus. Nach einer eher hart gepfiffenen Strafe gegen Langenthals Mühlethaler schlug Ad Astra nach sieben Minuten bereits zum zweiten Mal zu: Liikanen überwand Niklaus im Tor der Gäste aus dem Hinterhalt. Die Oberaargauer liessen sich davon jedoch nicht entmutigen und kamen nach einem Konterangriff in der 13. Spielminute wieder auf ein Tor heran. Kurz vor der Pause kamen auch die Gäste zu einer Überzahlgelegenheit und nutzten diese prompt aus. Mühlethaler traf mit einem platzierten Schuss ins weite Eck zum 2:2-Ausgleich. Der Routinier in den Reihen der Gäste prägte das erste Spiel auf beiden Seiten: Auch im Mittelabschnitt wanderte er aufgrund eines Stockschlags auf die Strafbank und wieder konnten die Sarner die Überzahlsituation ausnützen. Nach der einen oder anderen ausgelassenen Chance der Oberaargauer im Mitteldrittel war es Mühlethaler, der mit seinem zweiten persönlichen Treffer seine Farben kurz vor der zweiten Sirene nochmals heran brachte. Weil Liikanen und Basil von Wyl zuvor schon für Ad Astra getroffen hatten, stand es nach 40 Minuten 5:3 jedoch für die Obwaldner. Vehanen: „Das war kein Playoff-Unihockey“Die Entscheidung in diesem ersten Spiel der best-of-five Serie führte Basil von Wyl mit einem wunderbaren Drehschuss in der 51. Minute herbei. Drei Tore Rückstand waren zu viel für die Gäste, Cornel von Wyl erhöhte ins verlassene Tor gar noch auf 7:3 und wenige Sekunden vor Spielschluss machte sein jüngerer Bruder Basil mit seinem dritten persönlichen Treffer den Deckel drauf. „Ich denke unser Sieg heute ist verdient, auch wenn das Resultat schlussendlich etwas zu hoch sein mag. ULA ist gefährlich und wird uns in den nächsten Spielen weiter fordern“, meinte Basil von Wyl nach Spielschluss. In den Reihen der Gäste ärgerte sich Coach Thomas Chrapek über die begangenen Fehler: „Wir haben uns mit einigen Stunden Videostudium auf die Freistösse und das Powerplay von Ad Astra eingestellt. Und trotzdem haben wir heute einige Gegentore nach solchen Situationen erhalten. Das müssen wir unbedingt verbessern.“ Ein...

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Nächste Hürde ULA
Mrz08

Nächste Hürde ULA

Für Ad Astra Sarnen beginnen am bevorstehenden Wochenende die Playoff-Halbfinals. In der best-of-five Serie treffen die Sarner auf Unihockey Langenthal Aarwangen, das Überraschungsteam der Viertelfinals.  Am vergangenen Wochenende holte sich Ad Astra Sarnen auswärts in Spiel vier der Serie gegen Floorball Fribourg in überzeugender Manier den dritten und letzten notwendigen Sieg zum erfolgreichen Überstehen der Playoff-Viertelfinals. Während der Einzug in die Runde der letzten vier vom Qualifikationssieger aus Sarnen erwartet werden durfte, ist es als kleine Überraschung zu werten, dass der Qualifikationssechste Unihockey Langenthal Aarwangen ebenfalls in den Halbfinals steht. Besonders die Art und Weise, wie die Oberaargauer sich das Halbfinal-Ticket geholt haben, lässt aufhorchen: Gleich mit 3:0-Siegen, dem klarst möglichen Verdikt, wiesen sie den Favoriten Floorball Thurgau in die Schranken. „Die Resultate in dieser Serie haben mich zugegebenermassen doch etwas erstaunt“, gibt Ad Astra-Verteidiger Jonas Höltschi zu. „Allerdings zeigt dies einmal mehr, dass Sieg und Niederlage in dieser Liga oft nahe beieinander sind. Dies haben wir selbst in unserer Viertelfinalserie gegen Fribourg ebenfalls gesehen. Und dass ULA Qualitäten hat, ist uns definitiv nicht verborgen geblieben.“ Die Rollen sind verteiltZur Paarung Ad Astra Sarnen gegen ULA ist es in den Playoffs bislang noch nie gekommen. Identisch wie eine Runde zuvor ist hingegen für beide Teams die Ausgangslage vor dem Beginn der Serie: Ad Astra ist der Favorit, die Langenthaler sind der Underdog, welcher nichts gewinnen muss, aber alles gewinnen darf. Eine Rolle, welche den Langenthalern zu behagen scheint.Mit ein Grund für die Rollenverteilung ist die Tatsache, dass Ad Astra die zwei Qualifikations-Duelle zwischen den beiden Mannschaften in dieser Saison für sich entscheiden konnte. Während das Kräftemessen früh in der Saison klar mit 8:3 an die Sarner ging, war das Rückspiel kurz vor Weihnachten eine deutlich engere Kiste: Knapp mit 2:3 behielten die Obwaldner damals die Überhand. „Das war eine ausgeglichene Angelegenheit in einer untypisch torarmen Partie, die wir auch dank dem nötigen Wettkampfglück für uns entscheiden konnten“, erinnert sich Höltschi. Den beiden Qualifikationsspielen will der 29-Jährige allerdings keine grosse Bedeutung zumessen: „Klar gibt es uns ein gutes Gefühl zu wissen, dass wir sie schon zwei Mal besiegt haben. Kaufen können wir uns davon allerdings genau nichts, die Serie beginnt für beide Teams bei null. Zudem sind Duelle in einer Playoff-Serie etwas anderes als Qualifikations-Spiele, da sich beide Mannschaften in einer über mehrere Spiele gehenden Serie erfahrungsgemäss taktisch immer sehr gut aufeinander einstellen.“ Playoff-Fieber in Sarnen am AufflackernDer Luzerner in den Reihen von Ad Astra weiss wovon er spricht, bestreitet er doch mittlerweile bereits seine sechste Spielzeit in Sarnen und hat darum schon die eine oder andere Playoff-Serie miterlebt. „ULA stellt eine ausgeglichene Mannschaft mit einigen routinierten Spielern, sie haben bislang eine...

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