Die erste Niederlage der Saison ist Tatsache
Sep26

Die erste Niederlage der Saison ist Tatsache

Zwei Punkte aus zwei Spielen, so die Ausbeute von Ad Astra Sarnen nach zwei torreichen Partien. Während am Samstag Ticino Unihockey mit 8:7 nach Verlängerung bezwungen werden konnte, resultiert am Sonntag eine 6:7-Heimniederlage gegen Floorball Fribourg.   (Obwaldner Zeitung) Wenige Sekunden vor Schluss nahm Isak Stöckel ein letztes Mal Mass. Doch der Abschluss des aktuell Führenden der NLB-Skorerliste fand den Weg zum Tor für einmal nicht. Der Ball wurde von einem eigenen Mitspieler geblockt, der dem gegnerischen Torwart die Sicht verdecken wollte. So jubelten am Schluss die Gäste aus Fribourg über drei gewonnene Punkte im Obwaldnerland. «Bis jetzt waren alle unsere vier Saisonspiele resultatmässig eng. Diesmal leider mit dem schlechteren Ende für uns», konstatierte Verteidiger Marcel Kramelhofer am Sonntagabend. «Trotz der Niederlage stimmt mich zuversichtlich, dass wir auch heute wieder Charakter gezeigt haben. Auch wenn unsere Reaktion heute letztendlich zu spät kam und wir heute den Kürzeren gezogen haben.»   Ad Astra entgleitet das Spiel im Mitteldrittel In einer zu Beginn eher zerfahrenen Partie zwischen Ad Astra Obwalden und Floorball Fribourg war zunächst das Heimteam vermehrt in Ballbesitz. Und trotzdem lagen die Obwaldner nach den ersten 20 Minuten mit 2:3 in Rückstand. Den Treffer zur 2:1-Führung von Captain Markus Furrer in der 17 Minute beantworteten die Gäste aus dem Üechtland mit einem Doppelschlag kurz vor dem Seitenwechsel. Diese beiden Treffer gaben den Freiburgern sichtlich Aufwind. Bis zur Spielmitte zogen die Gäste auf 2:5 davon. «Wir haben uns in dieser Phase schwer getan bei unseren Spielauslösungen. Zudem haben wir viele Bälle in der Mittelzone verloren und so Fribourg zum Kontern eingeladen», analysierte Kramelhofer das Geschehen. Die deutliche Führung der Gäste war zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient. Eine weitere Co-Produktion der beiden Schweden Edholm und Stöckel brachte Ad Astra in der 33. Minute auf 3:5 heran. Der Glaube an die Wende war darum vor dem dritten Abschnitt intakt. Weiter genährt wurde dieser Glaube nach Eglis schönem Volley-Treffer zum 4:5. Aber auch darauf hatten die Gäste wieder die richtige Antwort bereit: Mit zwei weiteren Treffern bis zur 52. Minute schafften sie die schlussendlich entscheidende Differenz. Das Heimteam bäumte sich zwar nochmals auf, die Hypothek erwies sich jedoch als zu gross. Die erste Niederlage der Saison im vierten Spiel war Tatsache.   Ad Astra Obwalden – Floorball Fribourg 6:7 (2:3, 1:2, 3:2) Dreifachhalle, Sarnen. 283 Zuschauer. SR Bleisch/Coduto. Tore: 5. Edholm (Stöckel) 1:0. 11. Moser (Fasel) 1:1. 17. Markus Furrer (Kramelhofer) 2:1. 18. Moser 2:2. 19. Pesu 2:3. 27. Roulin (Pesu) 2:4. 28. Diem (Perroulaz) 2:5. 33. Edholm (Stöckel) 3:5. 46. Egli (Stöckel) 4:5. 48. Pesu 4:6 (Penalty). 52. Rottaris (Pesu) 4:7. 56. Stöckel 5:7. 57. Edholm (B. von Wyl) 6:7. Strafen: Je...

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Die Siegesserie geht weiter
Dez18

Die Siegesserie geht weiter

Ad Astra Sarnen kann auf ein optimales Wochenende zurückblicken. Die Sarner gewinnen zwei Mal klar und führen somit weiterhin die Tabelle der NLB an.   Es war das beinahe perfekte Drittel: 6:1 führte Ad Astra Sarnen im Heimspiel gegen Ticino Unihockey nach 20 Minuten. Markström eröffnete in der dritten Spielminute den Torreigen für das Heimteam mit seinem ersten von drei Weitschusstreffern an diesem Abend. Nach den Treffern von Jonas von Wyl und Abegg hatten bereits nach acht Minuten alle Formationen von Ad Astra getroffen. Zwei Tore in Überzahl durch Eronen und dazwischen Markströms zweiter Treffer rundeten die Bilanz der Obwaldner im Startdrittel ab. Einzig Nadir Monighettis Treffer von hinter der Grundlinie – er schoss Ad Astra-Torhüter Mario Britschgi beim Versuch vors Tor zu passen etwas glücklich an – hatten die Tessiner den sechs Toren der Sarner entgegen zu setzen. «Das war von A bis Z ein sehr gutes Drittel von uns. Wir liessen Ball und Gegner laufen, liessen vor unserem Tor praktisch nichts zu und waren vorne effizient», freute sich der Schwede Robin Markström.   Starke Überzahlformationen auf beiden Seiten Im Hinspiel gegen Ticino Unihockey hatte die Sarner ihre Undiszipliniertheit den Sieg gekostet. «In dieser Partie haben wir viele dumme Strafen genommen, was gegen ihre starke Powerplay-Formation tödlich ist. Wir wussten darum, dass wir uns dies heute nicht erlauben durften», so Markström. Zwei Strafen gegen Ad Astra innert kurzer Folge waren es dann auch, welche den Tessinern bei Spielmitte wieder etwas Hoffnung gaben. Erst in doppelter, dann in einfacher Überzahl nutzten die ausländischen Verstärkungsspieler der Südschweizer beide Strafen mit einem Doppelschlag bei Spielmitte aus. Trotzdem lagen die Sarner noch immer komfortabel mit 7:3 in Vorsprung. «Diese beiden Strafen waren unnötig und haben uns wieder zwei Gegentreffer gekostet», ärgerte sich Markström. Diesmal war es jedoch vielmehr Ad Astra, welches von der Undiszipliniertheit des Gegners profitierte. Drei der vier Strafen gegen die Gäste konnte die Sarner Überzahlformation in ein Tor ummünzen. Eine Bilanz, welche sich sehen lässt. Im Schlussdrittel nahm Ad Astra etwas Tempo aus dem Spiel raus und kontrollierte den Ball zumeist in den eigenen Reihen. Zwei Tore legten sie noch oben drauf zum schlussendlich komfortablen und auch in dieser Höhe verdienten 9:3-Heimsieg. «Grundsätzlich gibt es an unserer Leistung heute wenig zu bemängeln», meinte Markström nach Spielschluss. Derselben Meinung wie der schussgewaltige Verteidiger schien auch das Sarner Publikum zu sein: Sie honorierten die Leistung ihres Heimteams mit einer kleinen Standing-Ovation in der Schlussminute. «Die Stimmung heute in der Halle war sehr gut. So macht es Spass und darf es gerne weitergehen», so Markström. Nette Randnotiz nicht sportlicher Natur: Im Spiel gegen Ticino konnte endlich die neue LED-Wand in der Sarner...

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Zwei Punkte im Tessin liegen gelassen
Sep24

Zwei Punkte im Tessin liegen gelassen

Ad Astra Sarnen holt aus der ersten Meisterschaftsdoppelrunde vier von sechs möglichen Punkten. Auf den Vollerfolg am Samstag im Heimspiel gegen den UHC Pfannenstiel folgt am Sonntag eine vermeidbare Niederlage nach Penaltyschiessen gegen Ticino Unihockey.   Die Favoritenrolle war vor Anpfiff der Partie zwischen Ad Astra Sarnen und dem UHC Pfannenstiel klar zugeteilt. Die Obwaldner, mit zwei Siegen aus zwei Partien optimal in die Saison gestartet, erwarteten im Heimspiel gegen die Zürcher nichts anderes als einen Sieg, zumal sie im Vorjahr gegen ebendiesen Gegner zwei Mal klar und deutlich gewannen. Am Samstag war von dieser scheinbar klaren Rollenverteilung jedoch nur wenig zu sehen. Der UHC Pfannenstiel spielte mit viel Leidenschaft und ging mit dem ersten gefährlichen Abschluss in Führung. Einen Fehler im Spielaufbau in der Sarner Hintermannschaft nützten Moser und Luchsinger im Zusammenspiel zum 0:1 aus. Amrein im Tor der Sarner hatte keine Abwehrchance. Ad Astra seinerseits hatte zwar viel Ballbesitz und kam zu zahlreichen Abschlüssen. Ein Grossteil davon blieb jedoch am Stock oder an irgendeinem Körperteil eines Gegenspielers hängen oder landete neben dem Tor. Und wenn doch einmal ein Schuss den Weg auf das Tor vom Gegner fand, war bei deren starkem Schlussmann Weber Endstation. So hatte die Null auf der Anzeigetafel beim Heimteam zur ersten Pause weiterhin Bestand.   Auch im Mittelabschnitt bissen sich die Sarner die Zähne an der massierten Defensive der Zürcher aus. Die Fortsetzung dieses Spielgeschehens spielte den Gästen in die Karten, die Sarner wurden je länger je mehr nervös, weil ihnen kein Treffer gelingen wollte. Mehr noch: In der 24. Minute traf Hottinger mit einem präzisen Abschluss gar zum vielumjubelten 0:2. Erneut war Amrein im Tor von Ad Astra chancenlos. Die Sarner Antwort auf diesen zweiten Gegentreffer liess jedoch keine Minute auf sich warten. Gleich im nächsten Einsatz traf Liikanen mit einem abgelenkten Schuss zum 1:2-Anschlusstreffer. Wer nun hoffte, dass dieses Erfolgserlebnis den Knopf des Heimteams zu lösen vermag, wurde getäuscht. Weitere Treffer von Ad Astra gab es vorerst nicht zu bejubeln, 1:2 lautete der Spielstand auch nach 40 Minuten.   Strafe entscheidet das Spiel «Wir wussten zwar, dass genug Zeit bleibt, um das Spiel noch zu drehen. Trotzdem wurde unsere Ungeduld mit jeder verstrichenen Minute ohne Torerfolg etwas grösser», gab Marco Schöni nach Spielschluss zu. Pfannenstiel kam zwar seinerseits kaum zu gefährlichen Chancen, verteidigte die knappe Führung aber weiterhin leidenschaftlich. In der 48. Minute klingelte es hinter Weber zum zweiten Mal. Markström hatte mit seinem gefühlt 20. Abschlussversuch trocken ins kurze Eck getroffen. Kurz darauf bot sich den Gästen nach einer fragwürdigen Strafe gegen das Heimteam die Chance in Überzahl wieder in Führung zu gehen. Richtig gefährlich wurde es in dieser Phase...

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Erste Meisterschafts-Doppelrunde
Sep21

Erste Meisterschafts-Doppelrunde

In der ersten Doppelrunde der noch jungen NLB-Saison trifft Ad Astra am Samstag zu Hause (19:00 Uhr, DFH) auf den UHC Pfannenstiel. Am Sonntag duellieren sich die Obwaldner in Bellinzona mit Ticino Unihockey (18:00 Uhr, Arti e Mestieri).   Mit dem Start in die NLB-Saison 2018/2019 kann man aus Obwaldner Sicht durchaus zufrieden sein. Dank fünf Punkten aus zwei Partien stehen die Sarner aktuell bereits auf Platz 2 der Tabelle. Das Startprogramm hatte es dabei durchaus in sich. Mit Fribourg und Basel Regio traf das Team um Coach Eetu Vehanen sowohl auf den letztjährigen Fünften der Qualifikation (Fribourg) wie auch auf den souveränen Qualifikationssieger (Basel). Stürmer Basil von Wyl blickt dem kommenden Wochenende und dem Duell vom Samstag gegen Pfannenstiel Egg somit optimistisch entgegen: «Wir haben Pfannenstiel Egg in der letzten Saison zweimal relativ klar geschlagen. Spielen wir auf unserem höchsten Level, gelten wir in diesem Spiel bestimmt als Favorit.» In der Tat mussten die Zürcher in der letzten Saison, der ersten NLB-Spielzeit notabene, Lehrgeld bezahlen und sogleich den Gang in die Playouts antreten. In akute Abstiegsgefahr kamen die Egger aber trotzdem nie, da sie den Ligaerhalt bereits in der ersten Serie gegen Grünenmatt relativ souverän sichern konnten.   Basil von Wyl ist sich aber auch durchaus bewusst, dass man die letztjährige Mannschaft der Zürcher kaum mit derjenigen in dieser Saison vergleichen kann. «Wie man im Sommer lesen konnte, hat sich Pfannenstiel Egg auf einigen Positionen verändert. Wir wissen also nicht wirklich, was uns morgen Abend erwartet.» Die Resultate der bisherigen zwei Spiele lassen darauf schliessen, dass mit den Zürchern in diesem Jahr zu rechnen ist. Einer knappen Niederlage nach Verlängerung in Spiel eins folgte ein Sieg nach Verlängerung in Spiel zwei. Obwohl die Sarner als Favorit in dieses Spiel steigen, darf diese Partie also nicht auf die leichte Schulter genommen werden (Link: zur Vorschau vom UHC Pfannenstiel).   Reise ins Tessin am Sonntag Bereits am Sonntag treffen die Sarner, in der zweiten Partie des Wochenendes, auswärts auf Ticino Unihockey. Auch mit den Südschweizern erwarten die Obwaldner eine kleine Wundertüte. «Ich mag mich erinnern, dass wir gegen Ticino in den letzten Jahren vor allem auswärts immer viel Mühe bekundeten», blickt Basil von Wyl zurück. «Entweder sie spielen sich, angepeitscht vom heissblütigen Publikum, in einen Rausch oder wir haben sie jeweils zu einfach zu ihren Toren kommen lassen. Hinzu kommt auch der Umstand, dass sich die Tessiner praktisch in jeder Saison auf starke Söldner verlassen können.» Gleich vier ausländische Verstärkungsspieler sind auf diese Spielzeit hin neu zu den Südschweizern gestossen und machen Ticino Unihockey erneut zu einem unangenehmen und unberechenbaren Gegner. Die Obwaldner werden am Sonntag aber alles versuchen, um mit...

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Verhaltener Start ins neue Jahr
Jan08

Verhaltener Start ins neue Jahr

Beide Spiele der Doppelrunde werden in der Verlängerung entschieden: Am Samstag verliert Ad Astra Sarnen das Auswärtsspiel gegen Floorball Fribourg mit 5:6 n.V., am Sonntag zwingen sie dafür Ticino Unihockey mit 10:9 n.V. in die Knie.   Eine würdige Kulisse umrahmte den Auftakt in das Jahr 2018 für die NLB-Teams von Floorball Fribourg und Ad Astra Sarnen. Über 300 Zuschauer sorgten für Stimmung in der altehrwürdigen freiburgischen Ste. Croix Halle. Den besseren Start in die Begegnung erwischte das Heimteam. Bereits in der dritten Minute eröffnete Köstinger das Skore mit einem platzierten Weitschuss zum 1:0 für Fribourg. In der Folge entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, zunächst mit leichten Vorteilen für die Üechtländer. «Es dauerte eine Weile, bis wir richtig im Spiel angekommen waren», bestätigte Cornel von Wyl. Er selbst war dann in der 13. Minute für den Ausgleich besorgt, als er einem Verteidiger von Fribourg den Ball abluchste und trocken in die weite Ecke abschloss. Diese Führung hielt jedoch nicht lange Bestand, denn bereits eine Minute später zappelte der Ball erneut im Netz hinter dem Sarner Schlussmann Britschgi. Ad Astra hatte darauf eine Antwort bereit: Nach einer Freischlag-Variante traf Markström per Direktschuss in der 18. Minute zum 2:2 Ausgleich.   Hin- und her im Mitteldrittel Im Mittelabschnitt war es Cornel von Wyl, welcher mit seinem zweiten Treffer die Gäste erstmals in Führung bringen konnte (23.). Die erste Strafe des Spiels fassten danach die Sarner. Das Powerplay liess das Heimteam aber ungenutzt verstreichen, die Boxplay-Formationen von Ad Astra liessen keine gefährlichen Abschlüsse zu. Der erneute Ausgleich liess dennoch nicht lange auf sich warten, Kaeser traf mit einem trockenen Abschluss zur Spielmitte zum 3:3. Kurz darauf wurde mit Zurmühle nach einer Rangelei an der Bande der nächste Obwaldner auf die Strafbank geschickt. Wie kurz zuvor führte die Überzahlsituation zu keinem zählbaren Ertrag für die Freiburger, wenig später kam das Heimteam dennoch zum nächsten Treffer: Basil Aerschmann traf in der 35. Minute nach einem Freischlag zum 4:3. Dass das Schlussdrittel mit ausgeglichenem Spielstand in Angriff genommen wurde, war erneut das Verdienst der Formation um Cornel von Wyl, welche immer wieder gute Torchancen herausspielte. Höltschi nutzte eine davon eine Minute vor der zweiten Sirene zum 4:4 Ausgleich.   Spannende Schlussphase mit dem besseren Ende für Fribourg Der Auftakt ins Schlussdrittel war aus Sicht von Ad Astra beinahe perfekt. Nach 43 Sekunden bezwang Eronen den starken Freiburger Schlussmann Stern zum 4:5 für die Obwaldner. Keine Minute später musste ein Verteidiger der Westschweizer die Notbremse ziehen, ein Penalty war die logische Folge. Der ansonsten sichere Schütze Liikanen scheiterte jedoch an Stern und auch das darauf folgende Powerplay liessen die Sarner ungenützt verstreichen. «Schade, dass wir in...

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