Ad Astra setzt sich oben in der Tabelle fest
Nov12

Ad Astra setzt sich oben in der Tabelle fest

Ad Astra Sarnen gewinnt ein spannendes Spiel gegen Tabellennachbar Floorball Thurgau am Samstag mit 6:5. Tags darauf reicht eine dürftige Leistung ebenfalls zu einem Vollerfolg gegen die Red Devils March-Höfe Altendorf. Kurz vor Schluss wurde es kurz ganz ruhig in der Halle. Wo ist der Ball? Der Sarner Torhüter Britschgi erlöste jedoch seine Mitspieler und die Zuschauer in der Sarner Dreifachhalle: Das Spielgerät hatte die Linie nicht überquert. Irgendwie brachte Britschgi es fertig, den Abschluss von Thurgaus Toptorschütze Luca Altwegg zwischen Arm und Oberkörper einzuklemmen. Wenig später durften sich die Sarner definitiv freuen: Der Sieg im Spitzenkampf gegen Floorball Thurgau war in trockenen Tüchern. „Das war das erwartet enge Spiel heute mit dem glücklicheren Ende für uns“, freute sich der Sarner Coach Eetu Vehanen nach Spielschluss. „Thurgau hat uns wirklich gefordert mit einer taktisch starken Leistung. Wir waren heute nicht unbedingt die bessere Mannschaft, aber wir konnten mit unserem Siegeswillen drei wichtige Punkte erarbeiten.“ Offene Visiere im MitteldrittelDie Gäste versuchten von Beginn an die Sarner mit aktivem Steuerspiel der Flügelstürmer an einem gepflegten Spielaufbau zu hindern. Der Führungstreffer der Mostinder entstand aus einer solchen Situation: Ad Astra verlor den Ball im Spielaufbau, der wirblige Fitzi bediente Luca Altwegg im Slot, welcher zum 0:1 einschieben konnte. Das taktische Rezept der Gäste ging somit am Anfang auf, Ad Astra brauchte eine Weile, um damit klar zu kommen. Der Sarner Ausgleich fiel etwas aus dem Nichts: Cornel von Wyl überwand Yannick Altwegg im Thurgauer Tor in seiner unnachahmlichen Manier nach einem kurzen Sprint der Bande entlang mit einem tückischen Abschluss. Bereits im nächsten Einsatz war das Skore gedreht: Marco Schöni traf nur 16 Sekunden nach dem 1:1 aus dem Slot mit seinem ersten Saisontor zur Führung für Ad Astra.„Ein Tor kommt selten alleine“, schienen sich die beiden Teams im Mittelabschnitt als Vorsatz genommen zu haben. Zunächst traf erneut Luca Altwegg zum 2:2 für die Gäste. Etwas glücklich kam er bei einem Konterangriff zum Ball und nutzte seine Chance eiskalt. Liikanen antwortete darauf jedoch keine Minute später mit der abermaligen Führung für die Gastgeber. Einmal kurz durchschnaufen, dann wiederholte sich das Geschehen: Altwegg zum Dritten glich aus für Thurgau, Markström antwortete keine Minute später mit dem 4:3 für Ad Astra. „Diese Phase war zwar attraktiv für die Zuschauer, für die Coaches jedoch weniger. Das Spiel war in diesen Minuten unkontrolliert, auf beiden Seiten wurden Fehler in der Defensive eiskalt ausgenützt“, resümierte Vehanen. Nach dem 4:3 beruhigte sich das Geschehen ein wenig. Weitere Tore fielen im Mittelabschnitt dennoch, 5:5 lautete der Spielstand nach 40 Minuten. Es konnte also im Schlussabschnitt quasi nochmals von vorne los gehen.Das dritte Drittel verlief deutlich kontrollierter als die 20 Minuten zuvor....

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Ad Astra will Spitzenplatz festigen
Nov09

Ad Astra will Spitzenplatz festigen

Das Herren NLB-Team von Ad Astra Sarnen spielt dieses Wochenende gleich zweimal vor heimischer Kulisse. Zu Gast in der Sarner Dreifachhalle sind Floorball Thurgau (Samstag) und March-Höfe Altendorf (Sonntag). Die Partien gegen Thurgau haben es meist in sich. Nicht nur sehen die Zuschauer in den Spielen zwischen Ad Astra und den Ostschweizern meistens viele Tore, es handelt sich dabei auch vielfach um absolute Spitzenspiele. Dies ist auch in der bevorstehenden neunten Meisterschaftsrunde (Samstag, 19:00 Uhr) wieder der Fall. Mit 18 Punkten liegen beide Mannschaften im vorderen Teil der Tabelle. So heisst die Affiche Zweiter (Sarnen) gegen Dritter (Thurgau). An die letzte Begegnung im Frühjahr haben die Obwaldner durchaus gute Erinnerungen. In der Playoff-Halbfinalserie gelang es den Sarnern nach einem zwischenzeitlichen 1:2-Rückstand die Serie dank zweier Siege noch zu drehen und dadurch in die Aufstiegsspiele gegen Thun einzuziehen. Einen wesentlichen Anteil zum gelungenen Comeback in dieser Serie trug auch Lauri Liikanen bei. Der torgefährliche Finne bestreitet seine zweite Saison bei den Obwaldnern und freut sich auf diesen Spitzenkampf: «Spiele gegen derart gute Gegner sind immer etwas Besonderes. Man ist noch motivierter und möchte zeigen, dass man besser ist als der Gegner.» Auch wenn Liikanen diese Saison noch nicht seine letztjährige Punkteausbeute einspielen konnte, können sich die Obwaldner in dieser Partie viel vom ruhigen Finnen erhoffen. Im letzten Spiel gegen die Ostschweizer gelangen Liikanen gleich sechs Skorerpunkte. «Natürlich ist es immer schön, möglichst oft im Matchblatt aufzutauchen. Solange wir aber erfolgreich bleiben wie bisher, bin ich auch zufrieden, wenn andere die Tore schiessen.» Spiel mit anderen Vorzeichen am SonntagDas zweite Spiel des Wochenendes (Sonntag, 17:00 Uhr) steht unter ganz anderen Vorzeichen. Gegen die Red Devils March-Höfe Altendorf sind die Obwaldner sowohl aufgrund der Tabellenlage wie auch aufgrund der Resultate aus den letzten Spielen klar zu favorisieren. Gepunktet haben die Ausserschwyzer in dieser Saison bisher einzig gegen Teams aus der unteren Tabellenregion. Vor allem defensiv scheinen die in den letzten Jahren für ihre defensive Stabilität bekannten Märchler etwas auf der Suche zu sein. Eine klare Sache für die offensiv starken Sarner also? Liikanen verneint und verweist auf die in letzter Zeit relativ knappen Resultate in der ganzen Liga. «Die NLB ist definitiv ausgeglichener geworden. Die ersten sechs Teams der Tabelle befinden sich alle innerhalb von vier Punkten. Auch die Mannschaften aus der unteren Tabellenregion sind jederzeit im Stande den Spitzenteams ein Bein zu stellen.»Trotzdem: Liikanen macht keinen Hehl daraus, dass die Obwaldner sechs Punkte aus diesem Wochenende nehmen wollen. «Wir möchten uns in der Spitzengruppe festsetzen und spielen zweimal vor heimischer Kulisse. Das ist Motivation genug.»      Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an         „Obwalde – und nu ganz anders…😅 – isch geil!“ 😎 ➡ Und das aus...

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Eine Niederlage und ein Sieg zum Abschluss der Quali
Feb12

Eine Niederlage und ein Sieg zum Abschluss der Quali

Ad Astra Sarnen schliesst die letzte Doppelrunde mit einer Niederlage und einem Sieg ab und beendet die Qualifikation der NLB auf Rang drei. In den Playoff-Viertelfinals treffen die Obwaldner ab dem nächsten Wochenende auf Regazzi Verbano Gordola. Hängende Köpfe und genervte Gesichter waren auf der Seite von Ad Astra Sarnen nach dem Schlusspfiff am Samstagabend zu sehen. Erstmals seit Anfang Oktober verloren die Obwaldner wieder ein Heimspiel. «Diese Niederlage wäre definitiv vermeidbar gewesen», ärgerte sich Tatu Eronen. Ein Blick auf das Telegramm genügt, um den Ärger des Sarner Stürmers nachzuvollziehen: Drei unkonzentrierte Minuten von Ad Astra nützte der Gegner aus Langenthal gnadenlos zu drei Treffern aus. So drehten die Oberemmentaler das Spiel von der 54. bis zur 56. Minute von einem 4:3-Rückstand in eine 4:6-Führung. «ULA war im Schlussdrittel besser als wir, aber wie wir die drei Tore innert kurzer Zeit kassieren, ist sehr ärgerlich. Wir müssen uns an der eigenen Nase nehmen», bilanzierte Eronen. Eronen in TorlauneAn Eronen selbst lag es am Samstag nicht, dass Ad Astra nach 60 Minuten mit leeren Händen dastand. Der finnische Stürmer zeichnete sich gegen Langenthal für drei der fünf Sarner Treffer verantwortlich. Die Tore zum 3:2 und 4:2 erzielte Eronen, als ein Berner auf der Strafbank sass und die Obwaldner in Überzahl agieren konnten. Trotzdem war der grossgewachsene Finne nicht zufrieden mit der eigenen Powerplay-Formation: «Wir konnten zwar zwei der vier Strafen ausnützen. Allerdings verpassten wir es im Mitteldrittel die Führung in Überzahl auf 5:2 hochzuschrauben. Stattdessen kassierten wir kurz nach Ablauf der Strafe das 4:3, das hätte nicht passieren dürfen.» Die angesprochene Szene in der 37. Spielminute war sicher einer der Schlüsselmomente in der Partie. Der Treffer gab den Langenthalern Aufwind und den Glauben zurück, das Spiel im Schlussdrittel kehren zu können. Langenthaler Aufbäumen im SchlussdrittelWar es im Mitteldrittel noch mehrheitlich das Heimteam, welches das Spiel kontrollierte und zu guten Chancen kam, kehrte sich das Bild im Schlussdrittel. ULA hatte nach dem 4:3 Lunte gerochen und verteidigte nun deutlich aktiver und aggressiver. Dies verfehlte seine Wirkung nicht, Ad Astra hatte mehr Mühe im Spielaufbau und wurde mehrmals eingeschnürt in der eigenen Zone. Auch ein Timeout von Coach Otto Moilanen brachte die gewünschte Wirkung nicht. Die nun mit zwei Linien agierenden Gäste konnten den Druck aufrechterhalten, ehe sie ab der 54. Minute dafür belohnt wurden. Danach bündelte auch Moilanen seine Kräfte auf zwei Linien. Die Sarner erwachten nun nochmals und kamen durch Markström noch einmal auf ein Tor heran (58.). Zu mehr reichte die Zeit nicht mehr, da die Langenthaler einerseits sehr viele Abschlüsse der Sarner blockten und sich andererseits auf einen starken Nyffenegger im Tor verlassen konnten. Mit einem «Big-Save» rettete er Sekunden vor...

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Abschluss der Qualifikation mit einer Doppelrunde
Feb09

Abschluss der Qualifikation mit einer Doppelrunde

Nach zweiwöchiger Pause steht für die Herren dieses Wochenende der Abschluss der Qualifikation an. Dabei treffen sie am Samstag zuerst zuhause auf Unihockey Langenthal Aarwangen (19.00 Uhr, Dreifachhalle Sarnen) bevor es am Sonntag auswärts zu den Red-Devils March-Höfe Altendorf geht (17.00 Uhr, Mehrzweckhalle Altendorf).Am kommenden Wochenende geht die Qualifikation für die NLB-Herren zu Ende. Zwei von insgesamt 22 Qualifikations-Runden stehen für die Obwaldner noch an bevor sie in einer Woche bereits in die Playoff-Viertelfinalserie starten werden (ab Samstag, 17.02.2018). Die Ausgangslage für die zwei Spiele sieht zurzeit ziemlich positiv aus: Mit 43 Punkten aus 20 Spielen befinden sich die Sarner aktuell auf dem zweiten Platz der Tabelle und können diesen, vorausgesetzt sind zwei Siege, aus eigener Kraft sichern. Wichtig wäre dieser vor allem aufgrund der Heimvorteil-Regelung, die sowohl im Playoff-Viertel- als auch einem möglichen Halbfinal zur Anwendung kommt. Dass die sechs Punkte am Wochenende aber nicht selbstverständlich budgetiert werden können, ist auch Robin Markström, dem Schweden in Obwaldner Diensten, klar. „Vor allem das Spiel gegen ULA wird nochmals ein heisser Tanz“ ist er überzeugt. Die Oberaargauer haben im bisherigen Saisonverlauf mehrheitlich überzeugt und finden sich nur aufgrund einer kleinen Baisse und vier Niederlagen in Folge nicht noch höher in der Tabelle wieder. Mit dem fünften Zwischenrang und 34 gewonnenen Punkten haben die Langenthaler den im letzten Jahr begonnenen Aufschwung aber definitiv bestätigt. Markström meint dann auch, dass „Langenthal über sehr gute Einzelspieler verfügt und in dieser Saison auch in der Breite nochmals besser besetzt ist als in der Vergangenheit.“ Betrachtet man nur die nackten Zahlen, ist Ad Astra in diesem Spiel leicht zu favorisieren. Beide Begegnungen in dieser Saison, eines im Rahmen der Saisonvorbereitung und auch das Spiel der Hinrunde, konnten die Sarner für sich entscheiden. Doch auch Markström ist überzeugt, dass die Langenthaler am Samstag nochmals „alles in die Waagschale werfen werden“ denn mit einem Sieg haben sie immer noch die Chance die Qualifikation auf dem vierten Platz zu beenden und sich damit für die Playoff-Viertelfinals ebenfalls das Heimrecht zu sichern.  Abschluss gegen die Red DevilsFür die 22. und letzte Quali-Runde der Saison 2017/2018 reisen die Sarner am Sonntag nach Altendorf. Die roten Teufel kämpfen in einer Saison des Umbruchs mit der Konstanz und stehen daher aktuell auf dem zweitletzten Platz der Tabelle. Aus der Hinrunde haben die Obwaldner durchaus gute Erinnerungen an den Gegner. 7:1 lautete das klare Ergebnis beim Heimspiel in Sarnen. Markström, aktuell zweitbester Skorer der Sarner, möchte gegen die Red Devils unbedingt einen Sieg sehen: „Es ist das letzte Spiel der Qualifikation und nur eine Woche später beginnen bereits die Playoffs. Klar erwarte ich von uns als Spitzenmannschaft darum einen Sieg in diesem Spiel.“ Markström und seine Kollegen freuen sich auf jeden Fall auf...

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Zwei Kantersiege gegen die Tabellenletzten
Nov27

Zwei Kantersiege gegen die Tabellenletzten

Ad Astra Sarnen gewinnt beide Heimspiele des Wochenendes deutlich. Die Red Devils March-Höfe Altendorf ziehen mit 7:1 den Kürzeren, der UHC Pfannenstiel Egg reist gar mit einer 10:0-Klatsche nach Hause. Spätestens nach zwei Dritteln war klar, wer als Sieger aus der Partie zwischen Sarnen und Altendorf hervorgehen würde. Sechs zu null stand es nach 40 Minuten aus Sicht der Gastgeber, welche das Schlussdrittel auch noch in Überzahl in Angriff nehmen konnten. Diese Gelegenheit liess sich die Sarner Powerplay-Formation nicht nehmen und traf zum 7:0-Vorsprung. Zu diesem Zeitpunkt stellte sich noch die Frage, ob die Hintermannschaft von Ad Astra um Torhüter Mario Britschgi den Kasten über die ganze Spieldauer hinweg würde rein halten können. Diese Frage beantwortete Roman Schnyder, der Captain der Schwyzer in der 46. Minute mit dem Ehrentreffer für Gäste. Zwei Drittel lang blieben die Märchler blass und kamen kaum zu Chancen, im Schlussabschnitt kamen jedoch auch sie zu einigen guten Gelegenheiten. «Kurz vor dem Gegentreffer hatten die Red Devils einige gute Torchancen, weil wir etwas nonchalant verteidigt haben. Schade vor allem für Mario Britschgi, dass wir den Shutout nicht geschafft haben. Alles in allem können wir aber heute sehr zufrieden sein», meinte der Sarner Captain Roman Schöni nach Spielschluss. Roman Schöni trifft vier MalSpannung kam im Duell zwischen dem Tabellenzweiten und dem Tabellenzehnten nie wirklich auf. Roman Schöni eröffnete das Skore für die Obwaldner bereits in der dritten Minute und doppelte in der zehnten Minute nach. Im Mitteldrittel baute Ad Astra die Führung in mehr oder weniger regelmässigen Abständen weiter aus und kam in der Defensive kaum einmal richtig in Bedrängnis. «Wir hatten wie meistens in den Meisterschaftsspielen mehr Ballbesitz als der Gegner. Ballbesitz alleine ist jedoch nicht das Allerheilmittel, das mussten wir auch schon erfahren. Heute haben wir jedoch besonders in der Mittelzone Sorge zum Ball getragen und darum Altendorf nur sehr wenige Konterchancen zugestanden», so Schöni. Zusätzlich zur funktionierenden Defensivleistung lief es dem Heimteam auch in der Offensive nicht schlecht. Insbesondere der Sarner Captain selbst zeigte sich in Torlaune, vier der sieben Treffer gingen auf sein Konto. Überbewerten wollte dieser jedoch weder seine Leistung, noch jene des Teams: «Was wir heute zeigten, war gut aber sicher noch nicht die Crème de la Crème. Wir müssen uns bewusst sein, dass es nicht immer so einfach gehen wird wie heute.» Neben dem klaren Sieg und den drei Punkten gab es aus Sicht der Sarner noch eine weitere erfreuliche Meldung: Das 16-jährige Torhütertalent Nils Schälin wurde in der 50. Spielminute für Mario Britschgi eingewechselt und feierte sein Debüt im Fanionteam. Ad Astra Sarnen – RD March-Höfe Altendorf 7:1 (2:0, 4:0, 1:1)Dreifachhalle, Sarnen. 289 Zuschauer. SR Hohler/Koch.Tore: 3. R. Schöni (Liikanen). 9....

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