André Küchler: „Wir sind mit einem blauen Auge davon gekommen“
Mrz09

André Küchler: „Wir sind mit einem blauen Auge davon gekommen“

Ad Astra Sarnen spielt auch in der kommenden Saison in der NLA. Wegen Corona gibt es im Unihockey weder Auf- noch Absteiger. Präsident André Küchler sagt im Interview mit Melk von Flüe von der Obwaldner Zeitung, wie es personell weitergeht, wo er seinen Verein langfristig sieht und wieso Sarnen mit Ambri-Piotta verglichen wird. André Küchler, zum zweiten Mal in Folge hat Ad Astra Sarnen den Ligaerhalt am grünen Tisch geschafft. Haben Sie nach dem Entscheid aufgeatmet? Das Team lag ja abgeschlagen am Tabellenende.Ich habe weder aufgeatmet noch hat mir der Entscheid Freude bereitet. Uns wurde eher etwas gestohlen als geschenkt. Was wurde Ihnen gestohlen?Die Chance, uns sportlich zu beweisen. Wir hätten gerne auf dem normalen Weg gezeigt, dass wir in die NLA gehören. Ich bin überzeugt, dass wir in den Playouts nicht untergegangen wären. Wie beurteilen Sie die Saison im Rückblick?Nach dem happigen Startprogramm kam schon bald der Saisonunterbruch. Bis dahin haben wir den Rhythmus nie gefunden. Nach dem erzwungenen Trainerwechsel begann es besser zu laufen, die Rädchen haben besser ineinandergegriffen. Langsam stellten sich die ersten Erfolge ein. Dennoch dauerte es bis zum 11. Spieltag, bis die ersten Punkte aufs Konto kamen.Der Sieg im Derby gegen Zug war eine grosse Erlösung. Danach folgte das Spiel gegen St. Gallen, in welchem wir für eine über weite Strecken sehr gute Leistung immerhin mit einem Punkt belohnt wurden. Chur haben wir beim 8:3-Sieg dominiert und die spielten noch um die Playoffqualifikation. Diese Auftritte haben bestätigt, dass wir in der NLA bestehen können. Der Tabellenrang ist der gleiche wie in eurer ersten NLA-Saison, siebenmal setzte es zweistellige Niederlagen ab. Haben Sie trotzdem Fortschritte gegenüber der vergangenen Saison gesehen?Wir sind stocktechnisch und tempomässig auf einem anderen Level. Die Physis in Kombination mit der Geschwindigkeit ist das A und O in der NLA. Diesbezüglich haben wir uns verbessert. In der letzten Saison mussten wir oft eingestehen, dass es auf diesem Level einfach nicht reicht. Das ist jetzt nicht mehr so. Sie sehen Ad Astra Sarnen also langfristig in der NLA?Ja, aber sicher nicht ganz vorne. Früher oder später möchten wir auch mal um Platz 8 und die Playoffqualifikation mitspielen und nicht mehr als designierter Absteiger gelten. Dieses Ziel verfolgen wir aber nicht auf Biegen und Brechen. Wir wollen weiterhin vor allem mit einheimischen Spielern auftreten. Und wir sind als Club auch für auswärtige Spieler attraktiver geworden. Wir spielen in der NLA, bei uns ist der Umgang familiär und wir haben ein tolles Publikum. Man hat uns schon als Ambri des Unihockeys bezeichnet. Dieser Vergleich gefällt mir.„Der Vergleich von Ad Astra mit Ambri gefällt mir.“ Im Hinblick auf die nächste Saison braucht Ad Astra dringend neue Spieler, es steht ein Umbruch an. Mit...

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Mit Anstand in die Sommerpause verabschiedet
Mrz08

Mit Anstand in die Sommerpause verabschiedet

Ad Astra Sarnen verliert das 16. und letzte Saisonspiel gegen die Unihockey Tigers Langnau mit 3:6.  (Obwaldner Zeitung) Grosser Jubel beim Heimteam nach dem Schlusspfiff: Dank dem 6:3-Sieg gegen Ad Astra Sarnen sicherten sich die Unihockey Tigers Langnau im letzten Spiel der Challenge Round das Playoff-Ticket. Obwohl die Emmentaler über die gesamte Spieldauer hinweg mehr Spielanteile besassen und die besseren Chancen als die Obwaldner hatten, war der Sieg erst mit dem sechsten Treffer weniger als eine Minute vor Schluss im Trockenen.Dass für die Langnauer viel auf dem Spielstand, war von Anfang an ersichtlich: Im Startdrittel schnürten die Tigers die Sarner mehrfach in der eigenen Spielhälfte ein. «Mit dem 1:3-Rückstand nach den ersten 20 Minuten waren wir definitiv gut bedient», gestand Captain Roman Schöni ein. Der Anschlusstreffer Ad Astras fiel praktisch aus dem Nichts: Markus Furrer nutzte die erste nennenswerte Chance der Gäste kaltblütig zum Anschlusstreffer aus.Im Mitteldrittel erhöhte das Heimteam dank einem Doppelschlag in der 25. Minute auf 5:1. «Zu diesem Zeitpunkt definitiv nicht unverdient», so Schöni. Erst in der Folge kamen die Gäste besser ins Spiel und hielten auch körperlich vermehrt dagegen. Der Lohn: Zwei Treffer von Markström und Sommerhalder. Damit durften sich die Sarner im Schlussdrittel wieder Hoffnung auf die Wende machen. Doch diese kam nicht. «Im Schlussdrittel war es ein regelrechtes Hin- und her. Mit etwas mehr Effizienz wäre durchaus etwas drin gelegen», meinte Schöni, der selbst mit einem Penaltyversuch scheiterte. So endete die Saison zwar mit einer weiteren Niederlage für Ad Astra. Schöni: «Aber grundsätzlich war das eine anständige Leistung zum Abschluss einer schwierigen Saison». Unihockey Tigers Langnau – Ad Astra Sarnen 6:3 (3:1, 2:2, 1:0)Espace-Arena, Biglen. 0 Zuschauer. SR Hohler/Koch.Tore: 11. Pfister (Flühmann) 1:0. 15. Gfeller (S. Steiner) 2:0. 16. Lauber (Mosimann) 3:0. 19:32 Furrer (Kramelhofer) 3:1. 23:28 Pfister (Strohl) 4:1. 24:15 Schlegel 5:1 (Penalty). 24:40 Markström (Rizzi) 5:2. 33. Sommerhalder (Kramelhofer) 5:3.Strafen: Keine gegen Langnau. 1mal 2 Minuten gegen Sarnen.Langnau: J. Siegenthaler; Jakob, Mosimann; S. Siegenthaler, Aeschlimann; Nyh, Schlegel; Lauber, Strohl, Kropf; S. Steiner, Gfeller, Gerber; Matth. Steiner, Pfister, Flühmann.Sarnen: Britschgi; Danis, Berchtold; Läubli, R. Schöni; Höltschi, Kramelhofer; C. von Wyl, Savinainen, Haudanlampi; Königshofer, Markström, Rizzi; J. von Wyl, Sommerhalder; Dubacher.Bemerkungen: Sarnen ohne Amrein, B. von Wyl, Lingg und Bitterli (alle Ersatz), Boschung, Durot und M. Schöni (alle verletzt). 44. J. Siegenthaler hält Penalty von R. Schöni. Schlegel (Langnau) und R. Schöni (Sarnen) als beste Spieler ihrer Teams ausgezeichnet. Letzte Partie von R. Schöni, Berchtold, Läubli, J. von Wyl, Höltschi und Markström für das Fanionteam von Ad Astra Sarnen.Links:Flickr | weitere Fotos vom SpielSwiss Unihockey | Schlusstabelle Herren NLA      Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an           Ein Beitrag geteilt von Ad Astra Sarnen...

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Letztes Spiel vor dem Umbruch
Mrz05

Letztes Spiel vor dem Umbruch

Ad Astra Sarnen bestreitet am Sonntag das letzte Spiel der vom Corona-Virus geprägten Saison 2020/2021. Den Sarnern steht auf die nächste Saison hin ein Umbruch bevor. (Obwaldner Zeitung) Mit dem Auswärtsspiel gegen die Tigers Langnau endet am Sonntag (Anpfiff um 18:00 Uhr) die Saison von Ad Astra Sarnen. Trotz dem – wie schon im Vorjahr – letzten Rang in der Tabelle, werden die Sarner auch dieses Jahr in den Platz in der Liga halten können. Obwohl es für Ad Astra im letzten Spiel um nichts mehr geht, ist die Motivation für einen erfolgreichen Abschluss einer schwierigen Saison vorhanden. «Alleine die Tatsache, dass wir Langnau mit einem Sieg die Qualifikation für die Playoffs vermiesen können, ist Motivation genug», so der Sarner Captain Roman Schöni. Durchzogene SaisonbilanzSchönis Fazit zur zweiten NLA-Spielzeit von Ad Astra fällt zwiespältig aus: «Trotz einer gefühlt guten Vorbereitung bezahlten wir zu Beginn der Saison viel Lehrgeld. Unser Startprogramm war sicher happig, aber wir waren auch nicht wirklich auf der Höhe. Erst nach dem Corona-Unterbruch konnten wir uns fangen und im Januar endlich den ersten Sieg feiern. Mittlerweile würde ich behaupten, dass wir uns auf einem NLA-würdigen Niveau präsentieren.» Immerhin: Das Punktetotal der vergangenen Saison (22 Spiele) egalisierte Ad Astra in diesem Jahr in der 15. Runde. «Auch wenn es bislang nur bescheidene sechs Punkte sind: Wir haben uns diese hart erarbeitet», so Schöni. Die Sportkommission ist gefordertFür den langjährigen Captain und ein paar weitere Spieler wird die Partie am Sonntag gegen die Emmentaler die letzte für das Fanionteam von Ad Astra sein. Schöni bleibt dem Verein jedoch erhalten und engagiert sich in der Sportkommission um die Kompensation dieser Abgänge: «Einfach ist es nicht, aber wir geben unser bestes. Wir sind zuversichtlich, bald die ersten Zuzüge kommunizieren zu können.»     Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an           Ein Beitrag geteilt von Ad Astra Sarnen...

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Löchrige Defensive führt zu Niederlage in Uster
Feb27

Löchrige Defensive führt zu Niederlage in Uster

Ad Astra Sarnen verliert auswärts gegen den UHC Uster mit 6:11. Ein schwaches Startdrittel stand am Ursprung der Niederlage.  Keine 14 Minuten waren gespielt, als der bedauernswerte Sarner Schlussmann Pius Amrein den Ball bereits zum vierten Mal aus dem Netz fischen musste. Zum wiederholten Mal standen seine Vorderleute nicht genug nah dran am Gegner, was die Ustermer gekonnt und kaltblütig ausnutzten. „Zu behaupten, die Startphase sei nicht das Gelbe vom Ei gewesen, ist eine starke Untertreibung. Wir standen neben den Schuhen und spielten uns so selbst in eine schlechte Ausgangslage“, ärgerte sich Routinier Roger Berchtold. Der UHC Uster verwaltete diesen frühen Vorsprung über die ganze Spieldauer gekonnt: Ad Astra kam zwar vom 4:0 auf 4:2 und später vom 8:3 auf 8:6 heran. Kleiner als zwei Tore wurde der Rückstand jedoch nie. „Auswärts sechs Tore zu erzielen, ist grundsätzlich ganz ordentlich. Aber mit elf Gegentreffern gewinnst du halt leider Gottes keinen Blumentopf“, so die Bilanz von Berchtold.Erfreulich aus Sicht von Ad Astra: Der finnische Jungspund Tuukka Haudanlampi wirbelte die Ustermer Abwehrspieler mehrmals durcheinander und verbuchte einen Hattrick. „Es war nicht alles schlecht heute“, stimmte auch Berchtold zu. „Aber wenn wir im letzten Saisonspiel in Langnau gewinnen wollen, müssen wir uns in erster Linie defensiv verbessern.“ Das angesprochene letzte Spiel gegen die Unihockey Tigers findet am nächsten Sonntag, 7. März statt (18:00 Uhr, Espace-Arena Biglen).     Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an           Ein Beitrag geteilt von Ad Astra Sarnen (@adastrasarnen) UHC Uster – Ad Astra Sarnen 11:6 (4:1, 4:3, 3:2)Buchholz, Uster. 0 Zuschauer. SR Colacicco/Roth.Tore: 3. Stäubli (Gallati) 1:0. 5. Berweger (Bolliger) 2:0. 12. Bolliger (Schmuki) 3:0. 14. Ledergerber (Suter) 4:0. 16. Haudanlampi (Sommerhalder) 4:1. 23. Markström (Rizzi) 4:2. 29. Suter (Bolliger) 5:2. 30. Schmid (Svatos) 6:2. 32. Berweger (Stäubli/Ausschluss Rizzi) 7:2. 37. Haudanlampi (Savinainen) 7:3. 38:34 Stäubli (Zimmermann) 8:3. 39:40 Lingg (C. von Wyl) 8:4. 42:08 Danis (R. Schöni) 8:5. 42:41 Haudanlampi (Savinainen) 8:6. 46. Zimmermann (Stäubli) 9:6. 57. Suter (Stäubli/Ausschluss R. Schöni) 10:6. 58. Zimmermann (Gallati) 11:6.Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Uster. 3mal 2 Minuten gegen Sarnen.Uster: Altwegg; Zenger, Bolliger, Schmuki, Ledergerber, Klöti; Pražan, Karlsson, Berweger, Suter, Svatoš, Gallati, Stäubli, Schläpfer, Schmid, Büsser, Zimmermann.Sarnen: Amrein; Danis, Berchtold; Muff, R. Schöni; Höltschi, J. von Wyl; Haudanlampi, Savinainen, Sommerhalder; Dubacher, Markström, Rizzi; Königshofer, Lingg, C. von Wyl; B. von Wyl, Furrer.Bemerkungen: Sarnen ohne Britschgi, Kramelhofer, Läubli und Bitterli (alle Ersatz), sowie Boschung, Durot, Durrer und M. Schöni (alle verletzt). Zimmermann (Uster) und Haudanlampi (Sarnen) als beste Spieler ihrer Teams ausgezeichnet.Links:Flickr | weitere Fotos vom Spiel von André DüselSwiss Unihockey | Resultate und Tabelle Herren NLA      Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an           Ein Beitrag geteilt von Ad Astra Sarnen...

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Durchkreuzt Ad Astra die Ustermer Playoff-Pläne?
Feb27

Durchkreuzt Ad Astra die Ustermer Playoff-Pläne?

Nur noch zwei Spiele stehen für Ad Astra Sarnen in dieser Saison auf dem Spielplan. In diesen können die Obwaldner den Kampf um die beiden letzten Playoff-Plätze entscheidend beeinflussen. (Obwaldner Zeitung) Jetzt ist es definitiv: Die Taskforce des Verbandes swiss unihockey hat entschieden, dass weder Playouts noch irgendwelche Klassierungsspiele nach dem Abschluss der Challenge Round ausgetragen werden. Für Ad Astra Sarnen bedeutet dies: Lediglich noch zwei Spiele stehen auf dem Programm. Auf das Auswärtsspiel in Uster (Samstag, 17:00 Uhr) folgt zum Abschluss am Sonntag, 7. März eine weitere Auswärtspartie gegen die Tigers Langnau. Danach ist die Saison beendet. Die Qualifikation für die Playoffs ist für die Sarner bereits seit einiger Zeit ausser Reichweite.Erst vor etwas mehr als einem Monat traf Ad Astra im Qualifikations-Hinspiel auf den UHC Uster. Damals unterlagen die Obwaldner in Sarnen den Zürcher Oberländern mit 4:9. Die Ustermer zeigten sich seither in starker Form und errangen zuletzt drei Siege in Serie in der Challenge Round. Eher unerwartet haben sie sich somit eindrücklich zurück gemeldet im Kampf um einen Playoff-Platz. Auch Ad Astra zeigte sich in den vergangenen Wochen mit stark aufsteigender Tendenz und bezwang im letzten Heimspiel Chur Unihockey sicher. Für die Sarner geht es in den beiden ausstehenden Partien grundsätzlich sportlich um nichts mehr. Ihnen kommt jedoch eine interessante Rolle zu: In den Direktduellen gegen Uster und Langnau können sie die Playoff-Pläne der beiden Teams durchkreuzen. «Das ist Motivation genug», meint Stürmer Cornel von Wyl schelmisch lächelnd. «Wer stellt nicht gerne anderen Teams ein Bein?» Scheint als wären die Akteure von Ad Astra auf den Geschmack des Siegens gekommen. Ein Gefühl, das auch im Hinblick auf die nächste Saison in der NLA und die lange anstehende Vorbereitung darauf definitiv nicht schadet.      Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an           Ein Beitrag geteilt von Ad Astra Sarnen...

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