Cornel von Wyl: „Das ist Playoff-Unihockey“
Mrz14

Cornel von Wyl: „Das ist Playoff-Unihockey“

Nach zwei Halbfinalspielen zwischen Ad Astra Sarnen und Unihockey Langenthal Aarwangen stehen beide Teams bei je einem Sieg. Wer heute (20:00 Uhr, Dreifachhalle Sarnen) den zweiten Sieg nachlegen kann, holt sich den ersten Matchball für den Einzug in die Aufstiegsspiele.  Nicht wirklich zufrieden waren die Spieler von Ad Astra Sarnen nach dem ersten Wochenende der Playoff-Halbfinalserie gegen Unihockey Langenthal Aarwangen. Während die Obwaldner ihrer Favoritenrolle am Samstag zuhause gerecht wurden und Spiel eins – wenn auch resultatmässig eher zu deutlich – für sich entschieden, ging Spiel zwei tags darauf an die Oberaargauer. Die Langenthaler verdienten sich den Ausgleich in der Serie durch das zweimalige Wettmachen von drei Toren Rückstand. Etwas, das den Sarnern nicht gefallen dürfte. Mit 7:6 nach Verlängerung entschied ULA Spiel zwei schlussendlich für sich. „Natürlich ist es mehr als nur ärgerlich, dass wir uns die Butter trotz drei Toren Vorsprung 17 Minuten vor Schluss noch haben vom Brot nehmen lassen“, blickt Cornel von Wyl zurück. „Aber das ist jetzt vorbei und wir blicken nach vorne. Viel Zeit bleibt ja nicht bis zum nächsten Spiel.“ In der Tat absolvieren die beiden Mannschaften ein intensives Programm. Geht die Serie über die volle Dauer, treffen Ad Astra und ULA innert neun Tagen ganze fünf Mal aufeinander. Viele Trainings zwischen den Spielen liegen da nicht mehr drin. „Wichtig ist vor allem die Erholung zwischen den Spielen. Die zwei Trainingszeiten nutzen wir hauptsächlich für das Videostudium der vorangehenden Partien, sowie um unsere Hände warm zu halten“, meint von Wyl. Die Top-Formation von ULA neutralisierenDer Mittlere der drei von Wyl Brüder hat sich in dieser Saison definitiv als Leistungsträger beim NLB-Team von Ad Astra etabliert. Den Wert aus seiner bislang produktivsten Saison im Vorjahr hat er bei weniger absolvierten Partien in dieser Spielzeit schon fast verdoppelt. „Cornels grosse Stärken sind seine Schnelligkeit, die Athletik und der gute Schuss. Durch diese Kombination ist er immer für ein Tor gut, das hat er diese Saison schon oft unter Beweis gestellt“, lobt ihn Ad Astra-Trainer Eetu Vehanen. „Hingegen hat er im Stellungsspiel manchmal noch kleine Defizite. Zu fest will ich ihn nicht loben, das wäre kontraproduktiv“, meint Vehanen mit einem Augenzwinkern. Auch dank dem Leistungssprung des 21-jährigen Angreifers ist Vehanen in der Lage, drei ausgeglichene Formationen aufs Feld zu schicken. „Das ist unser Vorteil im Vergleich zu ULA. Sie haben eine sehr starke und torgefährliche erste Linie, an welche die anderen beiden Blöcke nicht ganz herankommen“, weiss von Wyl. Diese Einschätzung belegen die Zahlen: Sieben der bislang zehn Treffer von ULA gingen auf das Konto der Linie um Mühlethaler, Känzig und Eggerschwiler. Slotarbeit als Schlüssel zum ErfolgWill Ad Astra den Weg zurück auf die Siegerstrasse finden, gilt...

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Vehanen: „Es ist Teil meines Auftrags, die Junioren zu fördern“
Nov16

Vehanen: „Es ist Teil meines Auftrags, die Junioren zu fördern“

Zum Abschluss der Vorrunde in der NLB-Meisterschaft trifft Ad Astra Sarnen auswärts auf das Schlusslicht UHC Grünenmatt.  Ad Astra Sarnen befindet sich aktuell mitten in einer intensiven Meisterschaftsphase. Aufgrund der Weltmeisterschaften wird die NLB-Meisterschaft im Dezember für zwei Wochen unterbrochen. Als Folge davon häufen sich die Spiele um die WM herum, wie aktuell der Fall. So steht für Ad Astra am Samstag bereits das elfte und somit letzte Spiel der Vorrunde in der Qualifikation an. Nach zwei Heimspielen in Folge haben die Obwaldner wieder auswärts anzutreten. Cornel von Wyl ist in FormIn Sumiswald trifft Ad Astra auf den UHC Grünenmatt, das aktuelle Schlusslicht der Liga. „Die Mätteler tragen zwar zurzeit die rote Laterne, allerdings hat ihre Formkurve zuletzt nach oben gezeigt – zumindest wenn man nur die nackten Resultate betrachtet“, weiss Cornel von Wyl über den nächsten Gegner. Auch bei ihm zeigt die Formkurve aktuell klar nach oben, ebenfalls rein anhand der Statistiken betrachtet. Zehn Tore nach zehn Spielen ist eine offensive Ausbeute, die sich durchaus sehen lässt. Dass diese Zahlen nicht täuschen, bestätigt Ad Astra-Coach Eetu Vehanen: „Cornel hat zuletzt starke Leistungen gezeigt. Er ist ein wichtiger Spieler für uns, welcher insbesondere dank seinem Antritt und seinem satten Schuss für Gefahr in den gegnerischen Reihen sorgen kann. Seine Stärken sind definitiv eine Bereicherung für unser Team.“ Der 21-jährige Kägiswiler wird seit einigen Partien als Center und nicht wie jahrelang zuvor als Flügel aufgestellt. „Die Position ist neu für mich, und nimmt mich mehr in die Pflicht, was mir grundsätzlich gefällt. Entgegen kommt mir, dass ich nun mehr Einfluss auf unseren Spielaufbau nehmen kann. Die grösste Änderung ist jedoch als Center das Spiel ohne Ball, wo man mehr Verantwortung trägt als ein Flügelstürmer“, so von Wyl dazu.     Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an         #ThrowbackThursday 📸 heute mit: #20 @cornelvonwyl, der Mann mit der Narbe (Mitbringsel aus Australien 😅🏄‍♂) #HoppSarnä 🔴⚫ #AdAstraGadUnderdHuit 💪🏻Ein Beitrag geteilt von Ad Astra Sarnen (@adastrasarnen) am Nov 15, 2018 um 3:44 PSTGezielter Einbau von JuniorenNicht nur Cornel von Wyl ist von kleinen Experimenten in der Aufstellung bei Ad Astra betroffen. „Es ist wichtig, dass wir in dieser Meisterschaftsphase verschiedene Formationen testen. So kann es schon mal sein, dass ein Spieler auf einer für ihn ungewohnten Position eingesetzt wird. Manchmal entdeckt man so ungeahnte Qualitäten“, begründet Vehanen die Wechsel in der Mannschaftsaufstellung. Ein weiterer Faktor, welchen Vehanen bewusst einbringt und zum Experimentieren bewegt, ist frisches Blut. Neben Noah Boschung, welcher sich bereits in der letzten Saison als 16-Jähriger einen Platz im Team ergattern konnte, hat sich in dieser Spielzeit mit Dominic Durot ein weiteres hoffnungsvolles Talent mit Jahrgang 2001 in die Mannschaft gekämpft. Doch die beiden sind nicht die...

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Sarner Auswärtssieg beim Liga-Favoriten
Sep17

Sarner Auswärtssieg beim Liga-Favoriten

Ad Astra Sarnen gelingt seit Langem wieder mal ein Sieg gegen Unihockey Basel Regio. Den Siegtreffer in der Verlängerung erzielen die Sarner in Unterzahl. Für die Zuschauer gab es definitiv schon attraktivere Spiele zu sehen als die Begegnung zwischen Unihockey Basel Regio und Ad Astra Sarnen. Beide Teams wussten um die Stärken des Gegners in der Offensive und waren bedacht darauf, in der Defensive sauber zu stehen. «Wir hatten in der Tat Mühe, uns in gute Abschlusspositionen zu bringen», bestätigte Cornel von Wyl nach Spielschluss. Die beiden Toplinien neutralisierten sich gegenseitig, Chancen waren generell auf beiden Seiten eher Mangelware. Dass die Sarner am Ende trotzdem zufrieden waren und jubelten, hatten sie schlussendlich dem mittleren der drei von Wyl Brüder zu verdanken: In Unterzahl schnappte er sich bei einem Freistoss den Ball und versenkte ihn humorlos unter der Latte im gegnerischen Tor. «Ich habe nicht viel dabei gedacht und einfach zum Schuss angesetzt», meinte Cornel von Wyl lapidar zur spielentscheidenden Szene. Erster Sarner Sieg gegen Basel seit langemDer Start in die Partie der beiden NLB-Topteams liess grundsätzlich auf ein attraktives Spiel hoffen. Abegg kam schon früh freistehend vor dem Basler Tor zum Abschluss, schaffte es aber knapp nicht, Tim Kramer zu überwinden. Dies blieb aber für längere Zeit die mit Abstand beste Torgelegenheit für Ad Astra in dieser eher trägen, von der Taktik geprägten Partie. Der erste Treffer fiel stattdessen auf der anderen Seite des Feldes. Dennis Kramer und Steinhauser nutzten einen Abspielfehler im Sarner Aufbauspiel eiskalt aus zur Führung für das Heimteam (9.). Ad Astra musste froh sein, lediglich mit einem Tor Rückstand in die erste Pause zu gehen. Kurz vor Ende des ersten Abschnitts hatten sie eine Unterzahlsituation zu überstehen, in welcher die Basler zu einigen guten Gelegenheiten kamen, diese aber allesamt nicht nutzen konnten. «Etwas Glück hatten wir sicher, dass wir in diesem Boxplay um einen Gegentreffer herumkamen. Wir mussten uns auf ihr Überzahlspiel etwas einstellen», analysierte Cornel von Wyl. Erst kurz nach Spielmitte konnten die Obwaldner ein erstes Mal jubeln. Verteidiger Jonas von Wyl erzielte mit einem platzierten Schuss in der 32. Minute den Ausgleich zum 1:1. Zuvor hatten die Sarner ihre einzige Überzahlsituation im Spiel ungenutzt verstreichen lassen. Allgemein war es die nominell dritte Sarner Linie um die Gebrüder von Wyl, welche sich in diesem Spiel auf Seiten der Gäste generell am besten in Szene setzen konnte. Ein weiteres Tor im Mitteldrittel gelang jedoch weder ihnen noch jemand anderem, sodass die Basler auch beim zweiten Seitenwechsel mit einem Tor führten. Erster Sarner Sieg gegen Basel seit längerer ZeitIm Schlussdrittel waren die Sarner somit gefordert. Der Start in diesen Abschnitt war jedoch denkbar schlecht: Gleich im ersten Einsatz traf Blank...

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Cornel von Wyl: «Wir müssen uns das Glück wieder verdienen»
Mrz15

Cornel von Wyl: «Wir müssen uns das Glück wieder verdienen»

Eins zu eins unentschieden steht die Playoff-Halbfinalserie zwischen Ad Astra Sarnen und Floorball Thurgau nach dem ersten Wochenende. Am Donnerstag geht die Serie in Weinfelden in die nächste Runde. Es war anzunehmen, dass die Halbfinalserie zwischen Floorball Thurgau und Ad Astra Sarnen nicht schon nach drei Spielen entschieden sein würde. Zu knapp waren die Resultate der zwei Qualifikations-Spiele zwischen den beiden Equipen, zu nahe lagen sie nach 22 Qualifikationsrunden in der Tabelle beieinander. Insofern war es wenig überraschend, dass sowohl Thurgau als auch Sarnen am Sonntagabend nach den Spielen 1 und 2 je einen Sieg auf dem Haben-Konto verbuchen konnten. Am Samstag schaffte Sarnen in Weinfelden das Break dank einer konzentrierten und vor allem defensiv soliden Leistung. Dabei durften sich die Spieler auch auf einen starken Mario Britschgi im Tor verlassen. Umgekehrter Ausgang dann am Sonntag: Diesmal war es der Thurgauer Schlussmann Yannick Altwegg, welcher einige Big-Saves zeigen konnte und so seinen Farben zum Re-Break verhalf. „Die Ausgangslage nach zwei Spielen ist so weit ok. Die Serie ist ausgeglichen* und ich gehe nicht davon aus, dass der Heimvorteil diesen Halbfinal entscheiden wird“, meint Cornel von Wyl. „Trotzdem ärgere ich mich immer noch ein wenig über die Niederlage im Heimspiel am Sonntag. Wir haben in diesem Spiel nicht genug gut verteidigt, da müssen wir uns an der eigenen Nase nehmen“, so der mittlere der drei von Wyl-Brüder. Der Kägiswiler, selbst mit viel Vorwärtsdrang ausgestattet, ist überzeugt, dass die Defensive über das Weiterkommen entscheiden wird: „Am Samstag hatten wir in dieser Hinsicht die Nase vorne, am Sonntag sie. Hier müssen wir den Hebel ansetzen und uns so auch das nötige Wettkampfglück wieder verdienen.“ Fünf Spiele in neun Tagen?Die Gelegenheit um sich lange über die Niederlage vom Sonntag zu ärgern, bietet sich den Obwaldnern gar nicht. Bereits heute Donnerstag steht das nächste Spiel der Serie in Weinfelden auf dem Programm (20:00 Uhr, Paul Reinahrt Halle*), bevor es am Samstag in Sarnen mit Partie vier weitergeht (19:00 Uhr). Nicht auszuschliessen, dass die Serie über die längstmögliche Dauer gehen wird und fünf Spiele benötigt, um einen Sieger zu ermitteln. Ein allfälliges Entscheidungsspiel fände am Sonntagabend wiederum in Weinfelden statt (19:30 Uhr, Paul Reinhart Halle). «Der Spielplan ist zwar intensiv und dicht gedrängt, aber wir sind darauf vorbereitet und für alles gewappnet», ist von Wyl überzeugt. «Unseren Trainingsplan haben wir entsprechend angepasst. Am Anfang dieser Woche stand neben Video-Analysen vor allem Erholung auf dem Programm. Jetzt noch gross neue Sachen auszuprobieren, hätte vermutlich sowieso nur geringe Erfolgsaussichten.» *Das Spiel kann kostenlos live gestreamt werden auf...

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Ad Astra Sarnen glückt der Auftakt in die Playoffs
Feb19

Ad Astra Sarnen glückt der Auftakt in die Playoffs

Nach dem ersten Wochenende der Playoff-Viertelfinals liegt Ad Astra Sarnen gegen Regazzi Verbano Unihockey Gordola mit 2:0-Siegen in Führung.  «Das war ein regelrechter Arbeitssieg heute», zog Roman Pass am Samstagabend nach Spielschluss Bilanz. «Und definitiv ein ganz wichtiger. Der Start in eine Playoff-Serie ist von grosser Bedeutung. Umso wichtiger, dass wir vorlegen konnten», so der Routinier. Den besseren Start in die Partie erwischten jedoch die Gäste aus Gordola. 13 Minuten waren gespielt, als Frapolli aus kurzer Distanz das erste Tor des Abends erzielte. Drei Minuten später überwand Eskelinen mit einem verdeckt abgegebenen Schuss den Sarner Schlussmann Britschgi zum zweiten Mal. «Bei beiden Treffern standen wir zu weit weg», ärgerte sich Pass. Es war keineswegs so, dass Ad Astra bis zu diesem Zeitpunkt keine Torchance gehabt hätte, allerdings war das Heimteam in der Startphase zu wenig kaltblütig. Nur kurz nach dem zweiten Gegentreffer netzte Berchtold nach einem schnell ausgeführten Freistoss für die Sarner erstmals ein. Noch vor der ersten Sirene war Eskelinen erneut erfolgreich, als er Britschgi in der nahen Ecke erwischte. Somit musste Ad Astra mit zwei Toren Hypothek den Gang in die Pause antreten. Sarnen übernimmt das SpieldiktatIm Mitteldrittel war es Sarnen, welches dem Spiel den Stempel aufdrücken konnte. «Trotz dem Rückstand blieben wir geduldig und zogen unser Spiel durch. Dafür wurden wir auch belohnt», meinte Pass. Daran hatte der gebürtige Este seinen Anteil. Zwei Mal legte er im Spielaufbau auf für Markström, welcher in seiner typischen Art mittels Weitschuss einnetzte. In der 29. Minute stand es somit wieder unentschieden. Die erste Strafe der sehr fair ausgetragenen und von den beiden jungen Schiedsrichtern gut geleiteten Partie, wurde gegen Sarnens Läubli nach Spielmitte ausgesprochen. Die Überzahlformation der Tessiner liess sich diese Chance nicht nehmen und benötigte keine 20 Sekunden, um das Powerplay auszunützen. Castellani traf nach einer schönen Ballstafette aus dem Slot zum 4:3. Läubli selbst war jedoch nur eine Minute später für den erneuten Ausgleich besorgt. Beim Stand von 4:4 wurden wenig später zum zweiten Mal die Seiten gewechselt. Ad Astra wird für die Geduld belohntIm Schlussdrittel kam den Sarnern zugute, dass sie die Einsatzzeit auf drei Linien verteilten, währenddem bei Gordola die ersten beiden Linien sehr stark forciert wurden. Dennoch dauerte es eine Weile, ehe der nächste Treffer fiel. Boschung würgte den Ball in der 47. Minute aus kürzester Distanz zur erstmaligen Führung für das Heimteam über die Linie. Nur fünf Sekunden später lag der Ball erneut hinter Bacciarini im Netz. Nach dem Bullygewinn umspielte Captain Roman Schöni zwei Gegenspieler und legte auf für Liikanen, der den Ball nur noch im leeren Tor einzuschieben brauchte. Aufgrund einer Unachtsamkeit in der Defensive kam Gordola sieben Minuten vor Schluss noch einmal auf...

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