HII – Old but Gold.. und Falken!
Okt12

HII – Old but Gold.. und Falken!

Dass es eine spezielle Unihockeysaison werden würde, war bereits im Voraus klar. An diesem fünften Spieltag mussten in unserer Gruppe nun auch die ersten Spiele wegen Coronafällen abgesagt werden. Unser Spiel gegen die Glattal Falcons zum Glück nicht. Was wahrlich ein Glück war, denn «Speziell» können wir auch ohne Coronavirus.Da war zum einen der Fakt, dass die Trainerbank mit drei Personen so stark besetzt war wie noch selten zuvor bei einem unserer Spiele in der 2. Liga. Die Umstände dafür sind verletzungsbedingt zwar weniger schön, der Erfolg dafür umso durchschlagender. Der Headcoach B. Husisco ist mit seiner bisherigen makellosen Trainerbilanz auf bestem Wege, sich ins Gespräch zu bringen, wenn Don Nachbaur beim SCB entlassen wird. Stellt sich nur die Frage, ob er ein solches Engagement über sein «Bianncoblu»-Herz bringt. Beim Pippo Lombardi-Klub sitzt Luca Cereda aber wohl ziemlich fest im Sattel. Wie dem auch sei, es gibt da noch eine andere Geschichte vom letzten Samstag.  Dazu machen wir kurz einen Umweg übers Tennis. Dort hat Rafa Nadal am Sonntag Nole Djokovic von der Asche auf dem Court Philippe Chatrier geschossen. Da halfen auch keine energetischen Transformationen oder emotionsgeladene Wassermoleküle mehr. Darauf wollen wir aber eigentlich auch gar nicht hinaus, sondern es sollte darum gehen, dass drei weit über 30-jährige den Tennissport seit Jahren prägen. Seit 2003 hat dieses Trio 56 von 62 Grand-Slam-Titel gewonnen und zeigt den «Jüngeren», wie erfolgreich man auch im gehobenen Sportalter noch sein kann. Nun, wir sind beim Herren II nicht ganz sooo erfolgreich wie die drei Herren aus der Schweiz, Spanien und Serbien, letzte Saison haben wir mit dem Gruppensieg aber auch das maximal Mögliche herausgeholt. Vor allem aber können wir es alterstechnisch locker mit den Tennisgrössen aufnehmen 👨‍🦳👨‍🦳 Wir meinen, stell dir vor, du hast einen 86er Jahrgang und bist plötzlich der Jungspund in deinem Block 👶 So erging es beispielsweise Chrigi Ming am Samstag. 34 ist aber auch noch kein Alter, wenn man weiss, wie lange Roggi Isler noch bei uns gespielt hat oder wir bald wieder einen äussert erfolgreichen 40-jährigen im Team haben werden. Also erfolgreich bei uns ist er schon, einfach (noch) nicht 40-jährig 😉 https://www.adastra.ch/wp-content/uploads/20201010_194337.mp4 Und sonst so? Wie letzte Woche grossspurig angekündigt, haben wir das Spiel gegen die Zürcher Falken gewonnen. Ein Augenschmaus war das nicht unbedingt (ausser vllt. der Bilderbuchkonter im Video oben), weshalb wir euch als Ersatz das Folgende anbieten können: Falkenkameras! 😍😍😍 Kamera 1 zeigt den Innenausbau des Zürcher Falkennestes an der Josefstrasse, bei der Kamera 2 könnt ihr einmal die Aussenplattform von diesem Nest bestaunen und habt eine wunderbare Aussicht auf den Hönggerberg (ja genau, in Zürich nennen sie diesen «Hügel» einen Berg 😉).Wir lesen nächste Woche...

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Das Gründungsmitglied Roger Isler
Okt12

Das Gründungsmitglied Roger Isler

„Meine Ad Astra Sternstunde“Zu diese Frage kamen so viele Antworten von Roger Isler, sodass die Karriere, wie auch die Geschichte vom Verein kurz beschrieben werden könnten. Bleiben wir jedoch bei Roggi’s Sternstunden.  Dazu gehört die Vereinsgründung als damals 18-Jähriger oder alle als aktiver Spieler erlebten Aufstiege. Nicht zu vergessen ist die Saison 1997/1998, wo sein Team in der 1. Liga Kleinfeld ungeschlagener Gruppensieger und inoffizieller Schweizer Meister Kleinfeld wurde.Auch in spezieller Erinnerung bleibt die Saison 2005/2006, wo wir wegen des schweren Unwetters nicht in Sarnen trainieren und spielen konnten. Trotz den widrigen Umständen schaffte es das Team in die Aufstiegsplayoffs zur NLB. Im entscheidenden Spiel gegen Thurgau spielten sie in Stans vor 1’000 frenetischen Zuschauern. Leider verlor Sarnen das Spiel äusserst knapp. Doch nun zurück zu Roger und den Fragen von Patrick Pons. Name: Roger IslerSpitzname: Rogi, RoggiJahrgang: 1971Geburtsort: SarnenBeruf: Investment Advisory, Luzerner KantonalbankRückennummer: #21Meine Rolle im Verein: EhrenmitgliedBei Ad Astra seit: 1989Vorherige Vereine:FC Sarnen, zudem FC Sachseln und Einhorn HünenbergMotto: Im Unihockey: „D’Hallä muess brönnä“  Patrick Pons: Hand aufs Herz: Du hast nie in der NLA gespielt. Würde es dich nicht reizen, für Ad Astra nochmals die Schuhe zu schnüren?Roger Isler:Es gab damals Mitte der 90er Jahre NLA-Anfragen. Aber ich bevorzugte es, die 1989 gestartete Aufbauarbeit bei Ad Astra weiterzuführen. Klar, im Rückblick fehlt das Sahnehäubchen NLA. Aber ich bin sehr dankbar für all die langen, aktiven Jahre von 3. Liga Kleinfeld bis NLB. Patrick Pons: Als Spieler warst du technisch nicht hochbegabt, gleichwohl hast du unglaublich viele Punkte erzielt und kaum einen Zweikampf verloren. Was ist dein Geheimnis?Roger Isler:Naja, wir mussten uns damals alles selbst beibringen. Als Jugendlicher war ich im Fussballclub Sarnen. Unihockey spielte ich lediglich im Gymi im Sportunterricht ohne grosse Ausbildungsunterstützung der Turnlehrer. Das grosse Kämpferherz war mir in die Wiege gelegt worden, von meinem Vater und meinem Onkel. Mit unbändigem Willen kann man viel erreichen.  Patrick Pons: Schafft Ad Astra in dieser Saison den Ligaerhalt? Was muss besser laufen als im letzten Jahr?Roger Isler:NLA bedeutet Topniveau in einer Sportart, wo die Schweiz bei den Herren weltweit zu den besten vier Nationen gehört. Als Spieler muss man sich da die Frage stellen, möchte ich einfach auch mal NLA gespielt haben oder will ich mich wirklich als NLA-Spieler etablieren. Bei zweiterem heisst es neben dem notwendigen Talent auch körperlich und mental topfit zu sein, eine individuelle und mannschaftliche taktische Reife zu entwickeln sowie über einen mitreissenden Siegeswillen und grosse Opferbereitschaft zu verfügen. Wenn jeder einzelne im Kader und im Staff sich da konsequent weiterentwickelt, sollte sich dies auch resultatmässig auswirken. Patrick Pons: Du hast einige Jahre in Hünenberg gespielt und bist dann zu Ad Astra zurückgekehrt. Was hat dir dieser...

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HII – Auto-Love!
Sep28

HII – Auto-Love!

Wenn man in einer ländlichen Region lebt (und dazu zählen wir Obwalden (noch)), gehört das Auto in die Garage wie der Grill in den Garten, wie das Milchglas auf den Balkon von Häuserneubauten oder wie das 20 Franken Edelweisshemd „Made in China“ in die Landi.Als Unihockeyspieler weiss man die Mobilität zu schätzen, die einem das Auto verleiht. Aus (langer) Erfahrung kann nämlich gesagt werden, dass die Turnhallen der Schweiz weiss Gott nicht immer ganz einfach mit dem ÖV erreichbar sind… Es gibt aber auch jene Tage, an welchen einem die Grenzen der Autoliebe aufgezeigt werden. Am vergangenen Samstag war wieder einmal ein solcher Tag. Die Reise führte uns ins Sottoceneri nach Mendrisio. Reisezeit mit dem Zug (seit der eben erst erfolgten Eröffnung des Ceneri-Tunnels schneller als früher): 3h 20 Minuten. Reisezeit mit dem Auto (merci Gotthardstau): 4h 10 Minuten.  Aus diesem Anlass möchten wir euch deshalb gerne ein paar Autofakten mit auf den Weg geben:Das Strassennetz in der Schweiz ist ca. 71‘500 Kilometer lang. Das ist etwas mehr als eineinhalb Mal rund um die Erde.In der Schweiz sind etwas mehr als 6 Millionen motorisierte Strassenfahrzeuge immatrikuliert. Den schweizerischen Führerausweis besitzen aber nur etwas mehr als 6 Millionen Personen, weshalb also etwas mehr als ein Motorfahrzeug pro Person mit Führerausweis kommt.Im Schnitt sitzen in einem Auto ca. 1 ½ Personen.Das mittlere Tempo im Personenverkehr liegt bei knapp 40 km/h.Pro Jahr gibt es auf dem Nationalstrassennetz ca. 25‘000 Staustunden.Im Durchschnitt steht ein Auto ca. 23 Stunden pro Tag ungenutzt auf einem Parkplatz.Ihr fragt euch jetzt sicher, was dies mit dem Spiel gegen Mendrisio auf sich hatte? Nun, soviel kann gesagt werden, eigentlich gar nichts. Nachdem wir euch in der Vergangenheit aber bereits über die Vorzüge des Tessins informiert haben und euch Weintipps gegeben haben, sei es an dieser Stelle bitte verziehen, kommt alles ein wenig trockener daher. Entspricht offenbar auch mehr der von uns gezeigten Leistung in der Palestra Liceo von Mendrisio aber gewonnen ist gewonnen!Wenn das nächste Spiel von uns spritziger ist, wird es auch der Spielbericht wieder, Autoehrenwort!  SU Mendrisiotto – Ad Astra Sarnen II 6:7 (1:2, 3:4, 2:1)Palestra Liceo, Mendrisio, 60 Zuschauer*innen. SR Lagler/Kirner.Tore für Sarnen: 2. von Rotz. 11. von Rotz (Ming). 24. Ming (Durrer). 31. von Rotz (Ming). 33. Schürmann (Wintsch). 40. Ming (von Rotz). 52. Haas (Durrer).Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Mendrisio. 1mal 2 Minuten gegen Sarnen.Sarnen: L. Furrer; B. von Rotz, B. Haas, R. Durrer, L. Abächerli, D. Schürmann, M. Odermatt, J. Wintsch, D. Imfeld, R. Flühler, C. Ming, T. Lustenberger, R. ZurmühleMendrisio:...

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HII – In letzter Sekunde
Sep20

HII – In letzter Sekunde

Wann hast du das letzte Mal die Uhr nach vorne genommen, um nach der Uhrzeit zu schauen? Wann war das letzte Mal, als du dich gefragt hast, ob die Zeit eigentlich stehen geblieben ist? Wann war das letzte Mal, als du dachtest, dass die Zeit wie im Fluge vergeht? Wann hast du das letzte Mal die Zeit vergessen?Zeit – nach ihr richten wir unser Leben rund um den Globus. Werden in England die Längenmasse Zoll, Fuss, Yards und Meilen verwendet, wird in den USA das Volumen in Unzen und Gallonen angegeben und zur Geschwindigkeitsmessung Meilen pro Stunde gebraucht, so gibt es in der Zeit keine Unterschiede: Sekunden, Minuten, Stunden. Die ganze menschliche Existenz basiert auf einer zeitlichen Begrenzung, die man zwar messen aber nicht vorhersagen kann. Egal ob dies in Europa, Afrika, Nord- und Südamerika, Australien oder in Asien ist, vor der Zeit sind wir alle gleich. Mit ihrer Allgegenwärtigkeit hat die Zeit schon viele Geschichten geschrieben, im Kleinen wie im Grossen und besonders oft im Sport:Am letzten Tag der Tour de France 1989 sicherte sich Greg LeMond im Zeitfahren den Gesamtsieg vor Laurent Fignon. Nach insgesamt über 87 Stunden Fahrzeit trennten die beiden am Schluss nur 8 Sekunden.Das legendäre Champions League Finale 1999 zwischen Manchester United und Bayern München, als ManU in der Nachspielzeit einen 0:1 Rückstand noch in einen 2:1 Sieg umwandelte.Letztes Jahr, als die Schweizer Eishockeynationalmannschaft im WM-Viertelfinal gegen Kanada bis 0,4 Sekunden vor Schluss in Führung lag und in der Verlängerung dann doch noch verlor.Damals, 2006, als Iulian Filipescu im Basler St. Jakob-Park in der 93. Minute den Ball einnetzte und den FC Zürich zum Meistertitel schoss.1989, als der junge Michael Jordan in einem fesselnden finalen fünften Spiel der NBA Playoffs einen buzzer-beater für die Chicago Bulls erzielte und sie damit eine Runde weiter warf. Dieser Wurf hat sogar einen eigenen Wikipedia-Eintrag und wird gemeinhin nur «The Shot» genannt. Den ersten von insgesamt sechs NBA-Titeln mit den Chicago Bulls holte sich Jordan aber erst zwei Jahre später im Jahr 1991.Die Liste mit solch sporthistorischen Momenten in letzter Sekunde liesse sich beliebig lang erweitern. Einen möchten wir hier aber unbedingt noch hinzufügen, und zwar jener vom 19. September 2020. Das ganze Spiel zwischen uns und unserem Gegner Einhorn Hünenberg war ziemlich verrückt. Einen 3:0 Rückstand konnten die Hünenberger zu einem 8:9 Vorsprung rund fünf Minuten vor Schluss drehen. Dann kamen die letzten Sekunden des Spiels, die, je nach Sichtweise, eine halbe Ewigkeit dauerten oder in Lichtgeschwindigkeit vorbeigingen. Zweieinhalbminuten vor der Schlusssirene gleicht Chrigi Ming die Partie aus. Und dann, als alle schon mit der Verlängerung rechneten, nutzte Roger Christen die Gunst der Sekunde, stand zur richtigen...

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HII – Ein verrückter Sommer
Sep14

HII – Ein verrückter Sommer

Im März dieses Jahres standen wir auf dem Höhepunkt unserer bisherigen Zeit dort, wo wir hingehören als Herre II: Wir holten völlig überraschend zum ersten Mal den Gruppensieg in der 2. Liga! Mehr geht immer nicht, leider. Oder doch? Wir hatten für den Frühling und Sommer eigentlich noch kleine grosse Pläne… Die einen waren privat, die anderen unihockeytechnisch:Wir wollten unbedingt den ersten zweiten dritten Sieg am s’Beschte Herre II holen! Es wäre das erste Double in den letzten Jahren der Vereinsgeschichte gewesen…Wir wollten unbedingt unseren unerwarteten historischen Gruppensieg im kleinen Rahmen im grossen Stil feiern…Einige wollten unbedingt ein Fest anlässlich ihres fortgeschrittenen Alters ihrer Hochzeit feiern…Einige wollten unbedingt die Schweiz bereisen auf Weltreise gehen…Wir Einige wollten unbedingt ein hartes und anstrengendes spassiges und bierseliges Sommertraining absolvieren…Wir wollten unbedingt unseren Best-Smirnoffex-Player küren……doch dann kam unser neues Trainerquartett Corona und alles war ist anders: Kein s’Beschte Herre II, kein Gruppensieg feiern, keine Hochzeitsfeier, keine Weltreise, kein Sommertraining (also gut, das hätte es auch sonst nicht gegeben), kein Best-Player.Umso grösser war die Angst Freude, als wir im August zurück in die Halle konnten. Der Vergleich mag ein wenig weit hergeholt sein ist hier angebracht, dass es sich anfühlte, wie wenn Kühe nach einem langen Winter zum ersten Mal wieder auf die Weide können. Etwa so nämlich: Entsprechend gross war am vergangenen Wochenende die Ungewissheit Vorfreude auf das erste Meisterschaftsspiel der neuen Saison gegen einen unserer Lieblingsgegner härtesten Rivalen: ESV Eschenbach. Machen wir es ausführlich und mit viel Spannung kurz und schmerzlos:  Es erklärt sich von selbst, dass, wenn das Alter des jüngsten Teammitglieds Durchschnittsalter eines Teams 32 Jahre ist und gefühlte 20 Unihockeyjahre umfasst, Erfahrung das Letzte ist, was man aus einem Spiel mitnehmen möchte.Chance zur Revanche Wiedergutmachung: Samstag 19. September 2020, 15:00 Uhr, DFH Sarnen gegen Einhorn Hünenberg. ESV Eschenbach – Ad Astra Sarnen II 5:4 (2:1, 3:1, 0:2)Neuheim, Eschenbach, 90 Zuschauer*innen. SR Fischer/Fischer.Tore: 4. R. Christen (B. Haas) 0:1. 11. C. Bühlmann (M. Zemp) 1:1. 19. T. Böbner (D. Keller) 2:1. 22. M. Bucher (T. Böbner) 3:1. 25. C. Ming (B. von Rotz) 3:2. 33. M. Gehrig 4:2. 34. D. Keller (M. Bucher) 5:2. 47. B. von Rotz (F. Barmettler) 5:3. 58. B. von Rotz (T. Lengen) 5:4.Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Eschenbach.Eschenbach: S. Rebsamen, Y. Konzelmann; J. Koller, S. Anderhub, M. Zemp, M. Amrein, D. Schwegler, A. Kronenberg, M. Gehrig, F. Blum, P. Duss, C. Mathis, M. Birrer, C. Bühlmann, A. Camadini, P. Rüttimann, D. Keller, T. Böbner, J. Camadini, M. Bucher, A. ZiswilerSarnen: M. Bucheli; G. Hottiger, J. Wintsch, R. Arregger, L. Abächerli, R. Durrer; F. Barmettler, T. Lengen, C. Ming; B. von Rotz, B. Haas, D. Schürmann, M. Odermatt, T....

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HII – Für die Geschichtsbücher gespielt und gewonnen!
Mrz04

HII – Für die Geschichtsbücher gespielt und gewonnen!

Es ist geschafft! Wir stehen nach 18. Partien dort, wo wir hingehören: Auf dem 1. Platz der Gruppe 3 in der 2. Liga Grossfeld! Nachdem wir uns während der ganzen Saison mit Superlativen zurückgehalten haben und uns in Bescheidenheit übten, ändert sich ab jetzt alles! Wir werden uns einmal quer durch die Geschichte schreiben, denn wir haben nichts anderes als das gemacht: Geschichte geschrieben!Beginnen wir 218 vor Christus. Hannibal schnappt sich 50’000 Soldaten, 9’000 Reiter, 37 Kriegselefanten und überquert von der iberischen Halbinsel aus die Alpen bis nach Italien. Ähnlich erging es uns in der Saison 2014/2015. 15 Sarner und  15 Kägiswiler Unihockeyspieler entschieden sich, gemeinsame Sache zu machen und überwanden von da an regelmässig, mal in die eine, mal in die andere Richtung, die grosse Schliere, die kleine Schliere und die Kreuzstrasse. Jedes Mal ein physischer und vor allem psychischer Kraftakt. Was damals noch niemand ahnen konnte: Es sollte die Geburtsstunde einer neuen Unihockeydynastie sein!Was folgte, war die Ruhe vor dem Sturm, Rom wurde schliesslich auch nicht an einem Tag erbaut. Eine erste epochale Zäsur geschah im Jahr 2016/2017, vergleichbar mit der Entdeckung Amerikas 1492, wenn letztere auch weniger bedeutsam war. Damals machte sich der kastilische Seefahrer Cristoforo Colombo auf, einen neuen Weg nach Indien zu suchen. Im Glauben, einen viel schnelleren Seeweg von Europa bis zum indischen Subkontinent gefunden zu haben, landete er am 12. Oktober 1492 auf der Insel Guanahani, heute besser unter dem Namen Bahamas bekannt. Mit der Entdeckung der «Neuen Welt» brach in der eurozentristischen Weltgeschichte eine neue Epoche an: Die Neuzeit. Für uns brach diese Neuzeit am 26. März 2017 an. An diesem geschichtsträchtigen Datum entschieden wir die Auf-/Abstiegsserie gegen den UHC Genève für uns und wir hiessen uns selber in der 2. Liga willkommen!https://www.adastra.ch/wp-content/uploads/Untitled_small.mp4 Was dann für Europa die industrielle Revolution war, waren für uns die Jahre 2017/2018 und 2018/2019. Im Europa des 18. und 19. Jahrhunderts fand eine tiefgreifende und dauerhafte Umgestaltung der wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse statt. Schlagwörter dieser Zeit waren: Industrialisierung, Kapitalismus, Fordismus, Effizienz, Arbeiterklasse, Kommunismus. Wir nutzten unsere beiden ersten Saisons in der 2. Liga, um uns von den Festlichkeiten des Aufstieges zu erholen und um uns in diesen neuen Sphären erst einmal in Ruhe umzusehen. Schlagwörter dieser Zeit waren (und sind es teilweise immer noch): Schiessdölf, Abklatschä, Smirnoff-Ex-Wältmeischter, alles M*****f******, Hooligans, Scho wieder gwunnä. Im Bewusstsein, dass die 2. Liga für uns regeltechnisch die höchstmögliche zu spielende Liga ist, entwickelten wir eine uns ganz eigene Selbstverständlichkeit, mit welcher wir von nun an Spiel für Spiel in Angriff nahmen: Wir gewinnen nicht, weil wir müssen, sondern weil wir können!Nach fünf gemeinsamen Saisons, in welchen wir eigentlich nur den Weg...

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