Corona verhindert Unihockey-Spiele
Jan11

Corona verhindert Unihockey-Spiele

Aufgrund von Corona-Fällen in diversen Teams wurden sämtliche Spiele in der NLA vom vergangenen Wochenende abgesagt.    Der Auftakt ins Jahr 2022 hätte für Ad Astra Sarnen mit einem Heimspiel am Sonntag gegen den Rekordmeister SV Wiler-Ersigen erfolgen sollen. Es blieb beim Konjunktiv: Nachdem bereits am Freitag vier andere NLA-Partien vom Sonntag aufgrund von Corona-Ausbrüchen abgesagt wurden, war am Samstag klar, dass sich das Virus auch in der Mannschaft von Ad Astra Sarnen ausgebreitet hat. «Aufgrund von Symptomen hatten sich bereits am Donnerstag mehrere Spieler für das Training abgemeldet. Die Betroffenen liessen sich allesamt testen, die Ergebnisse fielen leider positiv aus», weiss Emmanuel Hofer, Vizepräsident und Corona-Verantwortlicher der Obwaldner. «Sicherheitshalber haben wir in der Folge am Freitag alle Spieler und den gesamten Staff – obwohl alle die 2G-Regeln einhalten – darum gebeten, sich ebenfalls testen zu lassen. In Absprache mit dem Gegner und dem Verband haben wir das Spiel dann abgesagt. Wir wollen unsere Verantwortung wahrnehmen und in der derzeitigen, unsicheren Situation nicht die Gesundheit aufs Spiel setzen.» Wann und ob das Spiel gegen Wiler-Ersigen nachgeholt wird, ist unklar. Ebenso ob das nächste Spiel vom kommenden Freitag gegen die Unihockey Tigers Langnau plangemäss stattfinden kann: Corona hat auch bei den Emmentalern...

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Es wartet der Rekordmeister
Jan07

Es wartet der Rekordmeister

Die Obwaldner NLA-Unihockeyaner empfangen den grossen Favoriten SV Wiler-Ersigen – sofern Corona das zulässt.   (Ruedi Burkart | Luzerner Zeitung) Findet die Partie statt? Oder wird sie kurzfristig doch noch abgesagt? Ob die Sarner Unihockeyaner gegen Wiler-Ersigen spielen werden, ist noch nicht definitiv sicher. Aber: «Dreifachhalle Sarnen, 19 Uhr, Sonntag» – so steht es aktuell im Programm. Man gehe denn auch davon aus, dass gespielt werden wird, war sowohl aus dem Obwaldner Lager als auch aus jenem der Gegner zu hören. Die Unsicherheit betreffend der Durchführung hat einen triftigen Grund. Denn am vergangenen Dienstag sagte Thomas Berger, Chefcoach von Wiler-Ersigen auf Anfrage, dass drei seiner Akteure nach den Festtagen positiv auf das Coronavirus getestet worden seien. «Ob wir am Wochenende spielen werden? Das wird man sehen», so Berger. Es sei durchaus möglich, dass sich in der Zwischenzeit noch weitere seiner Spieler angesteckt hätten. Mittlerweile ist klar: Die Cup-Partie der Solothurner gegen Alligator Malans vom Samstagabend musste abgesagt werden – die Bündner sind aktuell von Corona gebeutelt. Das Gastspiel in Sarnen hat Wiler-Ersigen laut einer Mitteilung auf der Klubwebsite allerdings immer noch auf dem Plan.   Headcoach Tomas Chrapek spricht Klartext Zu den Sarnern: Auch nach dem überraschenden Trainerwechsel (der Tscheche Tomas Chrapek kam für den Anfang November entlassenen Schweden Micke Öhman) macht die Mannschaft das, was sie normalerweise tut: Sie verliert. Beim Einstand von Chrapek zeigte die Mannschaft zwar einige gute Ansätze und lag bei der 2:5-Niederlage gegen Meister Köniz nach 40 Minuten noch in Führung. Doch die folgende 3:11-Pleite im Zentralschweizer Revierderby gegen Zug United zeigte schonungslos auf: Ad Astra treibt immer noch im alten Fahrwasser. «In Köniz waren wir lange Zeit wirklich gut unterwegs. Da war ich zufrieden. Aber das Spiel in Zug war eine Katastrophe, keine Frage», spricht Ad-Astra-Coach Chrapek Tacheles. Die Aktionen dauerten viel zu lange, die Angriffsauslösung, die wenigen Gegenstösse – einfach alles.   Und was dürfen die treuen Fans des Tabellenletzten nun gegen den Tabellendritten und Rekordmeister Wiler-Ersigen erwarten? Eine ansprechende Leistung wie gegen Köniz? Oder eine weitere Ohrfeige wie gegen Zug? «Wir müssen auf Konter lauern und diese dann schnell spielen. Und die wenigen Chancen, die wir erhalten werden, ausnützen», sagt Chrapek. «Unsere Qualität reicht nicht aus, um gegen ein Team wie Wiler-Ersigen offen zu spielen.» Eines könne er aber versprechen: Seine Mannschaft werde 60 Minuten lang alles geben.   Auch die Tigers Langnau vermelden Corona-Fälle Klar ist: Punkte gegen den Fall in die Abstiegs-Playouts müssen die Obwaldner nicht gegen Teams wie Wiler-Ersigen holen. Nach dem Wiler-Spiel folgt am Freitag, 14. Januar, die Partie im Emmental gegen die Tigers Langnau. Dort ist dann ein positives Resultat gefordert. Ob jene Partie stattfinden wird,...

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