Ein blutleerer Auftritt führt zur Heimniederlage
Okt29

Ein blutleerer Auftritt führt zur Heimniederlage

Ad Astra Sarnen kassiert die erste Heimniederlage dieser Saison in der NLB-Meisterschaft. Der Gegner Verbano Gordola entführt dank einem 3:4-Erfolg alle drei Punkte aus Sarnen. In der Schlussminute drückte Ad Astra Sarnen beim Stand von 3:4 nochmals mit Vehemenz auf den Ausgleich. Torhüter Mario Britschgi wurde durch einen sechsten Feldspieler ersetzt und das Risiko hätte sich beinahe ausbezahlt. Basil von Wyl traf mit seinem Abschluss 20 Sekunden vor der Schlusssirene jedoch nur den Pfosten, von da prallte der Ball an den Gästehüter Bacciarini, welcher mit Können und etwas Glück den späten Ausgleichstreffer verhindern konnte. So bejubelten die Gäste aus dem Tessin am Ende den knappen aber nicht unverdienten Auswärtssieg in Sarnen. Starker Britschgi alleine reicht nichtBereits vor der zweiwöchigen Nationalmannschafts-Pause trafen Ad Astra und Verbano Gordola in Sarnen aufeinander. In dieser Cup-Partie bekundete Sarnen wenig Mühe und siegte deutlich mit 9:2. Anders als im Cup trat Gordola in der Meisterschaft mit dem bestmöglichen Kader in Sarnen an. Ad Astra trat personell mit der gleichen Besetzung auf, jedoch schien die Spielfreude in diesen 14 Tagen etwas abhanden gekommen zu sein. «Wir kamen über die gesamte Spieldauer hinweg nie so richtig in die Gänge. Schwierig so schnell nach der Partie zu sagen, woran dies gelegen hat», meinte der enttäuschte Sarner Captain Roman Schöni nach dem Schlusspfiff. «Wenn man vorne so wenig zu Stande bringt und hinten den Gegner teilweise zum Tore schiessen einlädt, ist eine Niederlage die logische Konsequenz.» Einer, der sich vehement gegen die Niederlage stemmte, war der Sarner Schlussmann Mario Britschgi. Merhmals rettete er stark, vier Mal war aber auch er machtlos.Der erste Gegentreffer fiel in der 10. Minute nach einem Abpraller. Die Sarner Hintermannschaft hatte es verpasst, den Ball aus dem Slot wegzuräumen. Zalesny, der tschechische Senior in den Reihen der Tessiner, bedankte sich und schob zum 0:1 ein. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich von Roman Schöni trafen die Gäste zwei weitere Male im Startdrittel. Castellani nützte einen Fehlpass im Sarner Aufbauspiel gnadenlos aus, ehe die beiden Finnen Aalto und Lahti beim 1:3 die Abwehr von Ad Astra aushebelten.Im Start des Mittelabschnitts hatte Ad Astra die beste Phase in diesem Spiel und schien den Tritt zu finden. Cornel von Wyl schaffte in der 26. Minute den Anschlusstreffer zum 2:3. Keine Minute später verwandelte Roman Schöni einen Penalty souverän zum 3:3 Ausgleich. Das Momentum schien nun auf Seite des Heimteams zu sein, umso mehr dass die Sarner nach Spielmitte eine fast zweiminütige doppelte Unterzahlsituation schadlos überstehen konnten. Weitere Tore fielen im Mittelabschnitt aber nicht mehr. Den vierten Treffer erzielte Gordola in der 51. Minute. Castellani und Eskelinen nützten eine 2:1-Situation aus zum Siegtreffer in dieser Partie. «Wir müssen unserer Lehren aus diesem...

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Sarnen schnuppert am Cup-Coup
Okt26

Sarnen schnuppert am Cup-Coup

Wie vor elf Jahren ist Ad Astra Sarnen nahe dran am Sieg im Cup gegen A-Ligist Chur Unihockey. Dann aber verlässt die Obwaldner der Mut – sie verlieren nach einer 4:2-Führung noch mit 4:6. (Stephan Santschi | Luzerner Zeitung) 2007 war es, als sich der damalige 1.-Ligist Ad Astra Sarnen dem NLA-Klub aus Chur im Cup nach harten Kampf 2:3 beugen musste. Gestern, elf Jahre später, kommt es im Achtelfinal zur Neuauflage. Die Obwaldner, aktuell stolzer NLB-Leader, hoffen auf ein Weiterkommen. «Gegen Teams aus der NLA hat man immer eine Chance», sagt Stürmer Markus Abegg. Dann geht es los.Favorit Chur greift an, Sarnen hält die eigenen Reihen dicht, macht sich selber gross und die Räume klein. Ein Bündner und ein Obwaldner prallen hart mit den Schultern aneinander, «ui, hebid Sorg», meint eine Dame auf der Tribüne. Sonst bleibt es ruhig im Publikum, bis das Heimteam für eine erste emotionale Eruption sorgt: Abegg trifft frech aus der Distanz – 1:0 nach knapp sieben Minuten. Sarnen nervt den Favoriten 40 Minuten langChur ist genervt, wehrt sich. Holt eine Zweiminutenstrafe heraus, die es nicht nutzt. Der Ausgleich fällt trotzdem, nach einer Viertelstunde kombinieren sich die Gäste stark durch die gegnerische Defensive. Ein Klassenunterschied indes ist nicht ersichtlich, im Gegenteil. Noch immer läuft die 15. Minute, wieder trifft Sarnen aus dem Rückraum. diesmal durch Valerio Läubli. Eine Minute später steht es gar 3:1, Cornel von Wyl stochert das Spielgerät über die Linie. «Super Leistung», frohlockt ein Zuschauer. Der Coup nimmt zarte Formen an. Durchgang zwei entwickelt sich zu einem Schlagabtausch. Nach einer halben Stunde gelingt Chur der Anschlusstreffer zum 3:2, die Hausherren haben sich auskontern lassen. Folgt nun der Bruch im Spiel des Underdog? Mitnichten. Die Sarner wehren sich mit Händen und Füssen, Goalie Mario Britschgi pariert, was es zu parieren gibt. In der 36. Minute folgt der nächste Paukenschlag: Abegg, wieder er, trifft wuchtig ins Netz. 4:2 – die Überraschung rückt näher. «Jetzt wird der Gegner an Härte zulegen», glaubt ein Zaungast. «Huärä bitter!» – 0:4 im letzten DrittelEr wird recht behalten. Die Churer scheinen im Stolz verletzt, «davor haben sie uns wohl etwas auf die leichte Schulter genommen», sagt Abegg später. Das Spiel wird ruppiger, der Druck der Bündner grösser. «Schööön, Mario!», hallt es von der Tribüne, Goalie Britschgi holt alles aus sich heraus. Trotzdem geht es plötzlich schnell. Innert 22 Sekunden trifft Chur zweimal – Ausgleich. «Hopp Kur!» tönt es von der Churer Bank. Weber spielt Doppelpass mit der Bande, schiesst zum 4:5 ein – der Favorit liegt fünf Minuten vor Schluss erstmals in Führung. Kurz darauf sorgt Blomberg in Überzahl für die Entscheidung. «Huärä bitter!», bedauert ein Fan.Wieder verliert Ad Astra nach grossem Kampf...

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Gelingt erneut ein Coup im Cup?
Okt25

Gelingt erneut ein Coup im Cup?

Ad Astra Sarnen trifft im Schweizer Cup heute Abend (20.00 Uhr, DFH Sarnen) auf das NLA-Team von Chur Unihockey. Eine Affiche, die zuletzt vor elf Jahren in einem engen Duell endete. Mehr als ein Jahrzehnt ist es her, als Ad Astra Sarnen letztmals auf Chur traf. Im September 2007 begegneten sich die beiden Teams ebenfalls im Rahmen des Schweizer Cups. Das Spiel fand dazumal noch in Stans statt, da die Dreifachhalle in Sarnen den Obwaldnern aufgrund des schweren Hochwassers von 2005 nicht zur Verfügung stand. Ad Astra, damals noch in der 1. Liga aktiv, bot dem haushohen Favoriten aus der NLA lange und intensiv Paroli, musste sich am Ende dennoch knapp mit 2:3 geschlagen geben.Roger Berchtold war als 18-jähriger Jungspund zusammen mit seinem gleichaltrigen Verteidigerkollegen Valerio Läubli sowie Captain Roman Schöni einer von drei Verbliebenen des aktuellen Kaders der damals bereits mit von der Partie war. Er kann sich noch an die ein oder andere Szene erinnern. «Klar, Chur dominierte das Spiel über weite Strecken. Wir verteidigten aber mit grosser Leidenschaft und waren am Ende nahe an einer Überraschung beziehungsweise an der Verlängerung dran. Ein besonderes Highlight war natürlich das Tor, das mir an diesem Abend gelang.» Noah Boschung freut sich auf das CupspielIn einer ganz anderen Lebensphase war vor 11 Jahren der heutige Jungspund und Center der Sarner, der 16-jährige Noah ­Boschung. Bei der letzten Begegnung war der Schüler aus Giswil noch keine 6 Jahre alt und hatte erst gerade mit dem Unihockeysport begonnen. Boschung war am letzten Wochenende mit der Schweizer U19-Nationalmannschaft im schwedischen Uppsala unterwegs und mass sich anlässlich der Euro Floorball Tour mit den besten Junioren aus Tschechien, Finnland und Schweden. Sein grosses persönliches Ziel ist die Teilnahme an den U19-Weltmeisterschaften vom kommenden Mai in Kanada. Boschung freut sich auf das Duell mit Ad Astra gegen den Vertreter aus der höchsten Spielklasse. «Ich habe bereits mit den Junioren gegen Chur gespielt und kenne einige Spieler aus Chur von der U19 her. Ich denke, wir müssen uns auch gegen das NLA-Team nicht verstecken und werden zu unseren Chancen kommen.» Boschungs Fähigkeiten, der sich trotz seines jungen Alters vor allem durch seine unerschrockene Spielweise, seine gute Technik sowie seine exzellente Verteidigungs- und Blockarbeit auszeichnet, werden auf jeden Fall gefragt sein.     Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an         Er war der Erste mit Jahrgang 2000+, welcher für das Fanionteam von Ad Astra im Einsatz stand 👶🏻 Mittlerweile zählt er zum Stamm vom Herren 1 und läuft sogar für die U19-Nationalmannschaft von @swissunihockey auf 🇨🇭 ▶ #ThrowbackThursday 📸, heute mit und über unsere #96 Noah Boschung 👉🏻 nicht vergessen: heute um 20:00 Uhr ist in der DFH Sarnen Anpfiff zum Cup 1/8-Final gegen @churunihockey...

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Dichtestress im Unihockey – auch in Sarnen
Okt19

Dichtestress im Unihockey – auch in Sarnen

Unihockey ist hinter Fussball die populärste Teamsportart der Schweiz. Das spüren auch die Klubs in der Region. Wegen Platzmangel wurde in Obwalden Anfang Woche eine neue Halle eröffnet. (Claudio Zanini | Luzerner Zeitung) In Sarnen wurde es immer enger für die Unihockeyaner. Ad Astra, der örtliche Klub mit seinen 300 Mitgliedern, davon 200 im Juniorenalter, hatte ein Platzproblem. Zu viele Spieler, zu wenig Hallen. Doch seit Anfang dieser Woche gibt es wieder mehr Luft. Ad Astra bezog am Montag eine neue Trainingshalle im benachbarten Kägiswil. 300’000 Franken betrugen die Kosten, der Kanton beteiligte sich mit 60’000 Franken, weil der Klub einer der «wichtigsten Nachwuchsförderer im Obwaldner Sport» sei, heisst es in einer früheren Mitteilung des Regierungsrates.  Unihockey, das Spiel, das wir alle aus dem Turnunterricht kennen, zieht bei den Jungen nach wie vor. Die aktuellsten Zahlen von Swiss Olympic, sie stammen von Ende 2016, führen Unihockey auf Platz 2 der Teamsportarten mit über 32’000 Aktivmitgliedern. Vorneweg ist zwar der Fussballverband mit mehr als 281’000 Spielern. Bemerkenswert ist dennoch: Unihockey kommt noch vor Volleyball, vor Eishockey und vor Handball (siehe Grafik). Für den Vizepräsidenten von Ad Astra, Emmanuel Hofer, hat der anhaltende Boom mehrere Gründe. «Man ist in unserer Sportart schnell ins Spiel integriert. Kinder brauchen kein übermässiges Talent, um zu einem Erfolgserlebnis zu kommen. Und bei uns steht der Leistungsgedanke am Anfang nicht im Vordergrund, der Spassfaktor ist dadurch hoch.» Mit dem NLB-­Team hat man in Sarnen einen erfolgreichen Botschafter für den Sport. «Die Leistungen der ersten Mannschaft und die mediale Berichterstattung helfen uns natürlich», sagt Hofer. In den Turnhallen liegt alles bereitAuch im Kanton Uri hat Unihockey einen hohen Stellenwert. Floorball Uri ist der grösste Hallensportverein im Kanton und zählt 480 Mitglieder. Präsident Joe Stöckli sagt, der Zuwachs an neuen Spielern sei gross, das wurde ihm jüngst an der Wirtschafts- und Erlebnismesse Uri18, wo der Klub präsent war, bewusst. «Es gab sehr viele Interessenten für unsere Unihockey-Schule», sagt Stöckli. Die hohe Nachfrage erklärt er sich unter anderem mit der verhältnismässig günstigen Ausrüstung. «Man braucht im Prinzip nur einen Stock, den Rest hat man meist schon wegen des Turnunterrichts.» Und gute Stöcke gibt es schon für weniger als 100 Franken. Die Nähe zum Schulsport scheint generell ein Vorteil zu sein. So sieht es auch Lukas Heri, der Präsident von Unihockey Luzern, dem Luzerner Stadtklub. «In den Turnhallen steht das Material häufig zur Verfügung, die Kinder kennen Unihockey dank dem Turnunterricht bereits», sagt er. Nachwuchs generieren die Luzerner nicht zuletzt durch ihre Partnervereine aus Weggis, Adligenswil, Emmen und Horw, wo bereits 6- bis 7-Jährige spielen können. Den Dichtestress in den Hallen kennen die Luzerner ebenso. Vor allem im Winter, wenn auch die Fussballer ein Obdach...

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AAS Inside: Interview mit Mario Britschgi
Okt19

AAS Inside: Interview mit Mario Britschgi

Roman Pass hat über den aktuellen Interviewpartner von Katja folgendes zu sagen: „Wie es die Nummer zeigt – er ist der beste Torhüter der Liga! So fokussiert, dass er mir manchmal auf die Nerven geht 😉. Winning Mentality macht ihn zum besten Freund der eigenen Verteidiger. Wenn ich einen Schuss nicht blocke, macht es Mario.“ Name: Mario BritschgiSpitzname: Schnuiz, Super Mario, Marionen, BritschgalovGeburtsdatum: 12. September 1990Grösse & Gewicht: 193 cm & 83 kgÄmtli: Sauberkeit in der Halle (Abwart)Team und Position: Torhüter im Herren 1 (NLB)Rückennummer: #1Bei Ad Astra seit: 2004Vorherige Vereine: UHC Sharks Kägiswil Alpnach, Zug United, UHC Lok ReinachMotto: nid laferä – liferä! Katja Abächerli: Wenn es ein Buch mit dem Titel „Die grosse Unihockey-Biographie von Super-Mario“ geben würde, was muss unbedingt drin stehen?Mario Britschgi: Es ist noch zu früh, um an eine Biographie zu denken. Die Geschichte des Super-Mario ist noch lange nicht fertig geschrieben. Katja Abächerli: Ich habe gehört, dass das diesjährige Saisonziel bei einem guten Ligaerhalt liegt – wie lässt sich dies mit deinem grossen Ehrgeiz vereinbaren?Mario Britschgi: Wer sagt, dass der erste Platz kein guter Ligaerhalt ist? (Aktuelle Tabelle Herren NLB) Und was die anschliessenden Playoffs betrifft – siehe Motto. „nid laferä – liferä!“ Katja Abächerli: Wie steht es um deine Zukunftspläne betreffend „ich als Unihockeygoalie im Norden“?Mario Britschgi: Ich werde künftig öfters nördlich der Dreifachhalle als Unihockeygoalie anzutreffen sein. Unsere neue Trainingshalle befindet sich ja bekanntlich im Norden von Sarnen. Zuhause in Kägiswil!!!!     Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an         Letzte Arbeiten in der neuen Trainingshalle vor der Inbetriebnahme nächste Woche 👌 ⏩ Vielen Dank an alle Beteiligten! 🙌 #HoppSarnä 🔴⚫Ein Beitrag geteilt von Ad Astra Sarnen (@adastrasarnen) am Okt 13, 2018 um 9:42 PDT Katja Abächerli: Als Goalie ist man der hinterste Mann auf dem Feld – dass man diese Position souverän ausüben kann, braucht man mental bestimmt sehr stark zu sein. Hast du ein geheim-Tipp/Rezept dafür?Mario Britschgi: Sobald ich in der Halle bin, versuche ich in ein Tunnel zu kommen. Das gelingt mir, indem ich mich immer an die gleichen Abläufe halte: die gleichen Übungen, die gleiche Musik, das gleiche Essen. Damit erhalte ich den Fokus und die Konzentration, um auf dem Feld meine Leistung abrufen zu können.Und der letzte Motivationsschub ist dann natürlich der Britschgi-Corner auf der Tribüne 🙂 Katja Abächerli: Was machst du in der Zeit, welche nicht mit dem Unihockey verplant ist? Mario Britschgi: Vespa Club Stuzzicadenti (Freundin und Familie in einem) Für die nächste Ausgabe nominiert Mario Jens Berger, einen weiteren Torhüter aus der...

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