Ad Astra Inside: Interview mit Björn von Rotz
Dez22

Ad Astra Inside: Interview mit Björn von Rotz

Björn in Kürze:Name: Björn von RotzSpitznamen: Bjern, Bjerni, Bjernikajula, BärtschiAlter: 26Position: FlügelstürmerRückennummer: 21Stammverein: UHC Sharks Kägiswil-Alpnach AAS Inside: Björn, dein Ruf eilt dir in vielen Aspekten voraus, deine Talente seien vielseitig abgestützt. Du hast lange neben dem Unihockey auch Eishockey gespielt und warst nicht weniger talentiert in dieser Sportart. Was hat dich dazu bewogen, Unihockey dem Eishockey vorzuziehen und auf diese Karte zu setzen?Björn von Rotz (BvR): Als Kind habe ich zuerst mit Eishockey begonnen. Durch Kollegen wurde ich auf Unihockey aufmerksam und habe begonnen dies in einem Verein zu spielen. Zehn Jahre lang konnte ich beide Sportarten nebeneinander ohne Probleme ausüben. Als ich die Chance für die erste Mannschaft von Sarnen erhalten habe, musste ich mich auf Grund des Aufwandes entscheiden. Auch auf Grund meiner Freunde habe ich mich dazumal für Unihockey entschieden. AAS Inside: Hinter vorgehaltener Hand sagt man, dass du die wohl feinsten Hände der Ad Astra Geschichte hast. Man vergleicht dich sogar mit dem NHL-Spieler Sven Bärtschi, von dem du einen Spitznamen geerbt hast. Ehrt dich ein solcher Vergleich? BvR: (lacht) Ob das wirklich so ist, sei mal dahin gestellt. Natürlich ehrt es mich und macht mich stolz, solche Aussagen zu hören. Ich versuche stets meine Stärken für das Team optimal einzusetzen. Wenn diese so wahrgenommen werden, hört man dies selbstverständlich gerne. Da ich sehr gerne NHL spiele auf der Konsole, sind bereits einige spannende Duelle gegen Robin Markström entstanden. Er ist in der Regel besser aber ich hatte in meinem Team oft Sven Bärtschi. Da eben dieser auch in aussichtslosen Spielen immer wieder sehenswerte Tore erzielt hat (Shorthander, Dribblings etc.) prägte sich Robin den Namen schnell ein. Daher werde ich nun zumindest von ihm immer so genannt, wenn ich Tore erziele (lacht). AAS Inside: Mit Roman Zurmühle ist nach einer beruflich bedingten Abwesenheit ein langjähriger Blockpartner zurück im Team. Zusammen mit Roman Schöni bildet ihr nun wieder den ligaweit berüchtigten Dreizack. Welcher Angriff ist gefährlicher, Ronaldo/Bale/Rodriguez oder von Rotz/Zurmühle/Schöni?BvR: (lacht erneut, um dann mit einem Augenzwinkern fortzufahren) Ganz klar wir! Es ist tatsächlich so, dass wir sehr gut zusammen harmonieren. Wir spielen seit einigen Jahren mehrheitlich in derselben Linie und kennen unsere Laufwege daher sehr gut. Der Mix aus Passgeber und „Schiessdölf“ (Anm. der. Redaktion: jemand der jede Gelegenheit zum Abschluss nutzt), ist bei uns in der Linie sehr ausgeglichen. AAS Inside: Woher kommen diese Sicherheit und das Vertrauen in die eigene Technik? Wie hast du dir diese Fähigkeit angeeignet?BvR: „Ehrliche Büez“ ist wohl das A und O bei der Entwicklung jedes Spielers. Stetiges Wiederholen und nie zu stagnieren ist sehr wichtig. Ich habe auch viele Videos und Livespiele von Profis oder Freunden gesehen und vom Zuschauen gelernt. Ich wollte stets alle Tricks beherrschen, welche...

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Erfolgreicher Jahresabschluss für Ad Astra
Dez19

Erfolgreicher Jahresabschluss für Ad Astra

Die Herren von Ad Astra Sarnen schliessen das Jahr 2016 mit zwei Siegen ab. Aus den Auswärtsspielen gegen Gordola und Sarganserland resultieren fünf Punkte. Spannung bis ganz zum Schluss bot die Partie zwischen dem UHC Sarganserland und Ad Astra Sarnen am späten Sonntagnachmittag. 70 Minuten reichten nicht, um einen Sieger im Duell der Tabellennachbarn zu eruieren. Somit musste das Penaltyschiessen entscheiden. Dort führte Sarnens Tatu Eronen mit dem 16. Versuch die Entscheidung zu Gunsten der Obwaldner herbei. Bereits am Vortag im Auswärtsspiel gegen Gordola ging der entscheidende Treffer auf das Konto des Finnen, der seine Treffsicherheit wieder gefunden zu haben scheint. «In erster Linie ist es wichtig, dass wir als Team an diesem Wochenende erfolgreich waren. Aber natürlich freut es mich, dass ich mit meinen Toren einen wichtigen Beitrag zu den beiden Siegen leisten konnte», meinte Eronen. Kontrollierte Leistung im TessinSarnen startete verhalten in das Auswärtsspiel am Samstag gegen die Regazzi Verbano UH Gordola, obwohl Eronen seine Farben früh in Führung schoss. Danach übernahm das Heimteam das Zepter, begünstigt auch durch mehrere Strafen gegen die Obwaldner. Ein Treffer bei Gleichbestand der Kräfte und deren zwei in Überzahl gelangen den Tessinern bis zur elften Spielminute. Dank dem sicheren Penaltyschützen Roman Schöni und einem weiteren Treffer von Eronen stand es zur ersten Pause 3:3 unentschieden. Auch im Mitteldrittel konnte das Heimteam wieder vorlegen. Sarnen hatte aber jeweils eine Antwort bereit. Pellegrinis 4:3 beantwortete Eronen mit seinem dritten persönlichen Treffer, Nymans 5:4 egalisierte Captain Roman Schöni in der 35. Minute. Kurz vor dem zweiten Seitenwechsel gelang den Sarnern dank Markströms Tor zu einem optimalen Zeitpunkt die erstmalige Führung in dieser Partie. Im Schlussabschnitt waren die Tessiner ein weiteres Mal in Überzahl erfolgreich. Niittymäki traf rund zehn Minuten vor Schluss zum 6:6. Eronen war an diesem Nachmittag jedoch nicht zu bremsen und netzte keine Minute später zum 7:6 ein. In der 56. Minute gelang auch Ad Astra durch Markström ein Treffer in Überzahl. «Besonders in der Schlussphase haben wir clever gespielt und uns darum verdient durchgesetzt», bilanzierte Eronen nach Spielschluss. Nervenkitzel bis zum SchlussDas wichtige Spiel gegen den Tabellennachbar UHC Sarganserland konnten die Sarner ebenfalls gewinnen. 60 Minuten reichten jedoch nicht aus, um das Spiel zu entscheiden, obwohl beide Teams ihre Chancen dazu hatten. «Mit zwei Punkten können wir heute zufrieden sein», freut sich Eronen. «Wenn es dumm gelaufen wäre, stünden wir mit leeren Händen da. Jetzt haben wir stattdessen den Vorsprung in der Tabelle auf Sarganserland sogar um einen Punkt ausgebaut.» Rückblickend können die Sarner höchstens bemängeln, dass es nach dem Doppelschlag in der 52. Spielminute nicht gelang, den Sieg in der regulären Spielzeit zu bewerkstelligen. «Sarganserland hat uns heute aber definitiv gefordert und darum einen...

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U18: Verliert lange knapp gehaltenes Spiel gegen den Leader Zug zum Schluss doch noch klar mit 3:9
Dez19

U18: Verliert lange knapp gehaltenes Spiel gegen den Leader Zug zum Schluss doch noch klar mit 3:9

 In der letzten Runde vor der Festtagspause trafen die Sarner U18 Junioren als klare Aussenseiter auf den ungeschlagenen Leader Zug United. Die auf den ersten Blick klare Sache war aber über lange Zeit nicht ganz so klar. Mit klarem Ziel gegen das Spielstarke Team aus Zug mit einer guten kämpferischen Mannschaftsleistung aufzutreten zu wollen und defensiv Kompakt zu agieren startete das Sarner Nachwuchsteam ins Spiel. Und das gelang eigentlich ab Beginn ziemlich gut. Nach einer anfänglichen kleinen Sturmphase der Zuger konnte Mischa Furrer einem Gegner den Ball abluchsen und  mit einem herrlichen schnörkellosen Abschluss eine Farben in der 8. Spielminute in Front bringen. Etwas überrascht musste das Leaderteam aus Zug danach erst wieder in Tritt kommen. Dies gelang und in der 12. Minute folgte so der Ausgleich. Leider für die tapfer kämpfenden Sarner ging dann der Gegner sogar in der vorletzten Minute des Startabschnittes mit 2:1 in Führung.Dies stachelte aber die Sarner an. Teilweise nicht wiederzukennen raffte sich das Team nach Druckphasen der Kontrahenten immer wieder auf. Jedoch konnten die Konterangriffe der Jungen Ad Astra Spieler nicht erfolgreich abgeschlossen werden. Doch es gelang den Zugern nach einer mit viel Hingabe überstandenen Strafe der Sarner doch noch das Score auf 3:1 auszubauen. Es war dann doch noch zu Ende des Drittels den Sarnen vorbehalten die bereits dritte zahlenmässige Überzahl durch Remo Herger mit einem beherzten Abschluss auszunutzen. Man war also nur noch mit einem Treffer in Rückstand vor Beginn des Schlussdrittels.Nun bemerkte man aber im letzten Drittel doch mehr und mehr, dass das Spiel der Sarner doch einiges an Kraft gekostet hat. Die Sarner kamen nun immer weniger gefährlich vors gegnerische Tor. Und auf der anderen Seite gelang es den zahlenmässig besser aufgestellten Zugern ihr Spieltempo und den Druck auf den Sarner Schlussmann von Atzigen immer hoch zu halten. Von der 44. bis zur 48. Spielminute zogen die Zuger mit weiteren Treffern auf 7:2 davon. Ein Sarner Aufflackern durch den Treffer von Emanuel Fluri in der 49. Spielminute zum 3:7, wurde bereits 2 Minuten später mit dem 8:3 und 3 Minuten vor Spielende zum Schlussstand von 9:3 aus Zuger Sicht beantwortet. Trotz kämpferischer Steigerung der Sarner Equipe lag ein besseres Resultat gegen die starken Zuger nicht drin. Auch waren im letzten Drittel die Reserven doch irgendwann aufgebraucht und man musste dem doch im Vergleich schmalen Kader Tribut zollen.Die gute kämpferische Leistung, lässt zuversichtlich auf die nächsten Aufgaben schauen. Am 14. Januar 2017 tritt man gegen den UHC Lok Reinach in deren Heimhalle an (12:15 Uhr Pfrundmann, Reinach) . An das Hinspiel dürften die Sarner noch gute Erinnerungen haben, konnte man den selben Spieler damals an gleicher Stätte bezwingen. Erstmals wünschen wir allen frohe...

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U21: Niederlage zum Jahresabschluss
Dez18

U21: Niederlage zum Jahresabschluss

Das letzte Spiel vor der Weihnachtspause gelang der U21-Equipe nicht wie erhofft. Mit 3:7 endete das Spitzenspiel in der heimischen Dreifachhalle. Als Leader gegen einen der nächsten Verfolger hatten sich die jungen Sarner einiges vorgenommen. Nach einen verhaltenen Start waren es aber die Gäste von Lok Reinach, welche in der 5. Spielminute in Führung gehen konnten. In der Folge fanden aber die Sarner immer besser ins Spiel. Und mit einem Doppelschlag durch Basil von Wyl und Alexander Bitterli in der 14. und 15. Minute wurde das Spiel zwischenzeitlich wieder gedreht. Mit diesem Resultat ging es dann auch in die erste Pause.Ins Mitteldrittel starteten beide Equipen energisch. Doch das Heimteam verpasste einige gute Chancen. Das sollte sich zu Drittelsmitte rächen. Mit einem Distanzschuss erwischte ein Reinacher Verteidiger den ansonsten tadellos aufspielenden Sarner Torhüter Stefan Fischlin. Auch wenn die Einheimischen in der Folge weiter bemüht den Abschluss suchten, und auch im bereits 3. Überzahlspiel zu guten Chancen kamen, blieb es beim unentschiedenen Spielstand nach dem 2. Abschnitt.Nun war also noch alles offen für die letzten 20 Minuten. Trotz Unterstützung durch die inzwischen vom Auswärtsspiel zurückgekehrten Herren NLB-Spieler musste nach nur 3 Minuten abermals einem Rückstand hinterhergelaufen werden. Doch praktisch im Gegenzug gelang Alexander Bitterli auf Pass von Silvan Gnos ein Direktschuss in den Torhimmel auch einem beinahe unmögliche Winkel. Danach riss der Faden bei den Sarnern leider. Bereits eine Zeigerdrehung später stand es schon 3:4. In der Schlussphase musste man dann etwas mehr riskieren, und leider ging es nicht mehr auf so ins Spiel zu finden. In der 54. Minute konnten die Reinacher erstmals mit 2 Toren in Führung gehen. Und 1 Minute später stand es bereits 3:6. Die Sarner versuchten in der Folge das letzte Überzahlspiel ohne Torhüter mit 6 Mann nochmals auszunutzen. Durch einen hohen Befreiungsschlag über das ganze Feld traf aber ein Reinacher Verteidiger zum endgültigen 3:7 Schlussergebnis. Nun wird es wichtig sein für die Sarner U21 Equipe im neuen Jahr einen guten Start zu erwischen. Geht es im ersten Spiel dann auswärts am Sonntag 15. Januar 2017 (15:00 Uhr in Zürich) gegen die nur 2 Punkte hinter ihnen liegenden Crusaders 95 Zürich. In der Tabelle liegt die U21 nun an Drittel Stelle, punktegleich mit Lok Reinach und 2 Punkte hinter Aargau United.Ad Astra Sarnen – UHC Lok Reinach 3:7 (2:1, 0:1, 1:5)Dreifachhalle, Sarnen. SR Hugentobler/Kleinfeld.Tore: 5. Lok Reinach 0:1, 14. B. von Wyl (Bitterli) 1:1, 15. Bitterli 2:1, 28. Lok Reinach 2:2, 41. Bitterli (Gnos) 3:2, 43. Lok Reinach 3:3, 46. Lok Reinach 3:4, 54. Lok Reinach 3:5, 55. Lok Reinach 3:6, 60. Lok Reinach (Ausschluss Reinach) 3:7.Strafen: keine gegen Ad Astra Sarnen 4×2 Min. gegen UHC Lok Reinach. Ad Astra Sarnen mit:Barmettler, Bitterli, Dubacher, Fischlin,...

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Herren: Doppelrunde zum Jahresabschluss
Dez16

Herren: Doppelrunde zum Jahresabschluss

 Etwas mehr als zwei Wochen hat der Meisterschaftsbetrieb seit dem klaren 11:0 Heimsieg gegen das UHT Schüpbach nun geruht. Genug Zeit für unsere Herren sich parallel zu den Weltmeisterschaften in Riga auf die letzten zwei Spiele im 2016 vorzubereiten.Zweimal müssen die Jungs um das Trainergespann Rybka/Giesser dabei auswärts antreten und zweimal befindet sich der Gegner nicht nur auf Augenhöhe, sondern in mehr oder weniger direkter Nachbarschaft der Tabelle.Wiedergutmachung gegen GordolaAm Samstag treten die Obwaldner die lange Auswärtsreise nach Tenero an. Gegen die Regazzi Verbano Gordola geht es dabei nicht nur um Wiedergutmachung aus der 6:10 Niederlage im Hinspiel, sondern auch um drei wichtige Punkte um sich in der Tabelle weiter nach oben orientieren zu können. Dabei ist gemäss Trainer Rybka vor allem defensiv eine deutlich bessere Leistung nötig als noch im Hinspiel. „Wir dürfen dem Gegner diese einfachen Tore nicht mehr zugestehen. In den letzten Spielen haben wir uns aber vor allem auch defensiv konstant gesteigert und ich bin überzeugt, dass wir Gordola sowohl mit spielerischen als auch mit kämpferischen Mitteln schlagen können.“Kampf um Tabellenrang vier am SonntagAm Sonntag geht die Reise dann zum einen Punkt hinter den Sarner klassierten UHC Sarganserland. Wie Ad Astra ist auch den St.Gallern der Start in die Saison alles andere als geglückt. Dank zuletzt aber sehr guten Leistungen, die im Sieg gegen das bis dahin verlustpunktlose Zug United ihren Höhepunkt fanden, ist Sargans aber durchaus ein schwerer Brocken den es zuerst einmal aus dem Weg zu räumen gilt. Ein Unterfangen das den Obwaldnern sicherlich mehr Kopfzerbrechen bereiten wird als gewünscht. Doch sowohl spielerisch als auch aufgrund der Tabellensituation kann man sich von diesem Fight so einiges erhoffen. Ad Astra wird auf jeden Fall alles daran setzen, das alte Jahr mit sechs Punkten abzuschliessen. Jonas Höltschi möchte seine Gegner auch am Wochenende unter Druck setzen (Foto: Simon...

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