Auftakt in den Cup-Wettbewerb für Ad Astra Sarnen
Jun20

Auftakt in den Cup-Wettbewerb für Ad Astra Sarnen

Am Samstag steht für Ad Astra Sarnen der erste Ernstkampf der Saison 2019/2020 auf dem Programm. Im Cup 1/64-Final treffen die Obwaldner auf Zürisee Unihockey. Etwas mehr als zwei Monate nach dem letzten Aufstiegsspiel steht für Ad Astra Sarnen der erste Ernstkampf der Saison 2019/2020 bevor. Wie üblich erfolgt der Auftakt im Cup. Kamen die Obwaldner in der ersten Runde noch in den Genuss eines Freiloses, steht ihnen im 1/64-Final mit Zürisee Unihockey bereits ein ernst zu nehmender Widersacher gegenüber. Die Zürcher sind ein Team aus der 1. Liga, gespickt mit diversen Spielern mit Erfahrung in der NLA und NLB. Zürisee sein kein einfaches Los, meint Ad Astra-Verteidiger Valerio Läubli: „Noch vor drei Jahren waren wir Kontrahenten in der NLB. Mittlerweile spielen sie zwar eine Liga tiefer und wir eine Liga höher. Trotzdem tun wir gut daran, dieses Spiel nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, wenn wir in die nächste Runde einziehen wollen.“ Im Vorjahr endete die Reise im Cup für Ad Astra Sarnen in den Achtelfinals. In einem ausgeglichenen Spiel mussten die Sarner im Herbst 2018 die Segel gegen Chur Unihockey nach einer 4:6-Niederlage streichen.Ein Jahr zuvor schaffte Ad Astra erstmals den Einzug in die Viertelfinals und scheiterte dort am HC Rychenberg. „Als NLB-Team war es für uns immer auch ein wichtiges Saisonziel, dass wir uns im Cup zumindest mit einem NLA-Vertreter messen konnten. Da wir nun selbst ein NLA-Team sind, bekommt der Cup für uns einen anderen Stellenwert. In erster Linie konzentrieren wir uns in diesem Jahr auf die Meisterschaft und das primäre Ziel Ligaerhalt. Was aber natürlich nicht heisst, dass wir den Cup ganz ausser Acht lassen“, meint Ad Astra-Coach Eetu Vehanen. Ferienbedingt nur mit Rumpfteam am StartWie jedes Jahr fallen die ersten beiden Cup-Runden in den Sommer und somit in eine Zeit, in welcher der eine oder andere Spieler im Urlaub weilt. Auch in diesen Tagen sind einige Spieler von Ad Astra ferienbedingt abwesend, weshalb die Sarner am Samstag in Zumikon (17:00 Uhr) unter anderem ohne die vier Ausländer, dafür mit einigen Juniorenspielern an den Start gehen werden. „Die Umstände sind nun mal so, daran können wir nichts ändern. Für die jungen Spieler ist diese Partie eine Gelegenheit, sich in einem Ernstkampf zu präsentieren“, so Vehanen. Für Ad Astra wird das Spiel gegen Zürisee somit vier Wochen nach dem Trainingsaufakt zu einem ersten kleinen Gradmesser dafür, ob man für die neue Saison auf Kurs...

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Zwei Matchbälle zum Aufstieg in die NLA   
Apr12

Zwei Matchbälle zum Aufstieg in die NLA  

Am kommenden Wochenende entscheidet sich, ob Ad Astra Sarnen den Aufstieg in die NLA schafft. Ein Sieg fehlt, um einer starken Saison die Krönung aufzusetzen. „Das waren vom Verlauf her definitiv zwei verrückte Partien am vergangenen Wochenende. So etwas erlebt man nicht alle Tage“, blickt Ad Astra-Stürmer Markus Abegg zurück. „Unihockey ist halt nicht berechenbar und ein Spiel kann sehr schnell kippen. Genau das macht für mich den Reiz an dieser Sportart aus. Wäre das nicht so, würde ich wohl schon länger nicht mehr spielen.“ Während Abegg am Kippen der Partie am Samstag in Kloten wenig Freude gehabt haben dürfte – Ad Astra Sarnen verspielte gegen die Kloten-Dietlikon Jets in Spiel vier der Auf-/Abstiegsserie in den letzten fünf Minuten drei Tore Vorsprung und verlor die Partie in der regulären Spielzeit – freute er sich umso mehr ab dem Erfolg am Sonntag. Das Wochenend-Résumée des Sarner Teamseniors fällt darum unter dem Strich positiv aus: „Wir konnten am Sonntag auch das dritte Heimspiel der Serie für uns entscheiden und haben darum zwei Matchbälle, um den Aufstieg perfekt zu machen. Wie wir Spiel fünf nach einem Wechselbad der Gefühle noch einmal drehen und in der Verlängerung für uns entscheiden konnten, gibt uns mental definitiv viel Selbstbewusstsein. Die Jets werden am Samstag unter Druck sein, wir hingegen können befreit aufspielen.“ Mitglied der ersten Juniorenmannschaft und der ersten NLA-Mannschaft?Er habe in seiner langen Karriere schon einige verrückte Spiele erlebt, „aber nie in einer so wichtigen Phase der Saison wie jetzt in den Aufstiegsspielen“, grübelt Abegg in seinen Erinnerungen. Diese gehen weit zurück: Nach der Gründung von Ad Astra Sarnen war Klein-Abegg Mitglied der ersten Juniorenmannschaft des Vereins. Bei Ad Astra durchlief der gebürtige Wiler sämtliche Juniorenstufen, ehe er als 14-jähriger Jungspund in der ersten Mannschaft debütierte, welche damals in der 1. Liga spielte. Einige Jahre spielte Abegg für das Fanionteam von Ad Astra, bis er als 22-Jähriger eine neue Herausforderung suchte und diese in Zürich beim NLA-Team GC Unihockey fand. „Mit Sarnen waren wir zuvor mehrmals knapp am Aufstieg in die NLB gescheitert. Persönlich war es damals für mich Zeit für einen Tapetenwechsel. Rückblickend war dies ein guter Entscheid“, blickt Abegg zurück. Seine Wanderjahre beendete der mittlerweile 35-Jährige erst nach dem Aufstieg seines Stammvereins in die NLB. „Nach dem Abschluss des Studiums war der Moment für die Rückkehr in die Heimat gekommen. Ein Entscheid, welchen ich nie bereut habe“, so Abegg. Toreschiessen als HauptaufgabeIn seiner mittlerweile siebten Saison zurück in Sarnen hat Abegg öfter eingenetzt als je zuvor: Noch ein Treffer fehlt dem Flügelstürmer, um erstmals die Marke von 30 Toren pro Saison zu knacken. „Meine grosse Stärke ist der Schuss. Mit Toren kann ich dem Team am...

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Gelingt der Aufstieg im dritten Anlauf?
Apr05

Gelingt der Aufstieg im dritten Anlauf?

Ad Astra Sarnen hat am Wochenende die Chance, den nächsten Schritt in Richtung NLA zu machen oder im Optimalfall bereits definitiv zu realisieren. Zudem können die Obwaldner eine erfreuliche personelle Nachricht vermelden.  Zum dritten Mal in den letzten vier Jahren klopft Ad Astra Sarnen an die Pforte ans Oberhaus. Es macht den Anschein, als wäre das Klopfen dieses Jahr heftiger denn je. Mit 2:1-Siegen führt Ad Astra die Serie gegen die Kloten-Dietlikon Jets an. Zwei Siege fehlen somit noch, um die Jets zu stürzen und ihren Platz in der NLA zu übernehmen. In der Theorie könnten die Obwaldner schon dieses Wochenende Geschichte schreiben und erstmals in der Vereinsgeschichte den Aufstieg in die höchste Liga realisieren. Dazu würden am Wochenende zwei Siege benötigt – definitiv kein einfaches Unterfangen, zumal die Sarner am Samstag zunächst auswärts in Kloten antreten müssen.Bislang haben beide Teams ihre Heimspiele gewonnen. Ad Astra-Angreifer Lauri Liikanen glaubt jedoch daran, dass auch auswärts ein Sieg absolut im Bereich des Machbaren liegt: „Die bisherigen Partien haben gezeigt, dass wir uns mindestens auf Augenhöhe mit den Jets bewegen. Auswärts haben wir am vergangenen Sonntag zwar knapp mit 3:4 verloren, allerdings haben wir definitiv nicht unser Sonntagsgesicht gezeigt. Das stimmt mich für die nächsten Spiele absolut zuversichtlich.“ Vertrag mit Lauri Liikanen um zwei Jahre verlängertZuversicht mit etwas mehr Weitblick macht eine Mitteilung von Ad Astra Sarnen, welche Lauri Liikanen selbst betrifft. Die Obwaldner konnten diese Woche die Verlängerung des Vertrags mit dem torgefährlichen finnischen Angreifer um gleich zwei Jahre vermelden. „Kürzlich konnten wir schon den Vertrag mit Robin Markström um zwei Jahre verlängern. Jetzt ist zusätzlich unter Dach und Fach, dass uns Lauri weiterhin erhalten bleibt. Neben unserem Kern an einheimischen Spielern bleibt das Fundament in der ersten Mannschaft somit bestehen, was mich ausserordentlich freut und für die mittelfristige Zukunft sehr wichtig ist“, kommentiert Ad Astra-Präsident André Küchler diese Erfolgsmeldung. Liikanens Wert auf dem Feld für die Sarner belegt ein Blick auf die nackten Zahlen: Durchschnittlich ein Tor und fast zwei Skorerpunkte liefert der 26-Jährige pro Spiel, was ihn in der Skorer-Liste der NLB ganz vorne mitmischen lässt. Neben dem Feld hat sich der ruhige Finne in seiner zweiten Saison in der Zentralschweiz mittlerweile sehr gut eingelebt. Zusätzlich zu seinem Fernstudium an einer finnischen Fachhochschule arbeitet Liikanen bei Ad Astra-Sponsor Sinnvoll Gastro als Logistiker. „Ich spiele in einem gut geführten Verein in einem ambitionierten Team, habe habe einen guten Job bei Sinnvoll Gastro und bin überall von guten und netten Leuten umgeben. Es gibt viele gute Gründe für meinen Verbleib bei Ad Astra“, so Liikanen. Powerplay als entscheidender Erfolgsschlüssel?Die grosse Stärke von Liikanen ist sein Schuss. Eine Qualität, die Ad Astra in den...

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Kann Ad Astra nachlegen?
Mrz29

Kann Ad Astra nachlegen?

Mit einem Sieg gelang Ad Astra Sarnen am vergangenen Wochenende der Auftakt in die Aufstiegsspiele zur NLA optimal. Für die am Wochenende bevorstehenden nächsten beiden Runden der best-of-7 Serie gegen die Kloten-Dietlikon Jets sind die Sarner darum zuversichtlich.  Im dritten Versuch gelang Ad Astra Sarnen am vergangenen Samstag erstmals, was zuvor bei den beiden Anläufen gegen den UHC Thun verwehrt blieb: Ein Sieg im Auftaktspiel der Aufstiegsspiele. 8:3 lautete das schlussendlich klare Resultat zugunsten von Ad Astra gegen die Kloten-Dietlikon Jets. Nach verhaltenem Start konnten sich die Sarner im Verlaufe des Spiels steigern und im Schlussdrittel die entscheidende Differenz schaffen. „Im letzten Drittel haben wir unsere Chancen effizient genutzt und in den richtigen Momenten die Tore geschossen“, nennt Flügelstürmer Marc Dubacher die Gründe für den Sieg. Das klare Ergebnis will er jedoch nicht überbewerten: „Auf dem Papier sieht das Resultat ohne Frage sehr gut aus. Aber schlussendlich ist es egal, ob ein Sieg mit fünf Toren Unterschied oder erst im Penaltyschiessen realisiert werden kann. Beides ist am Ende des Tages genau gleich viel wert.“ Dubacher verleugnet jedoch auch nicht, dass der Spielverlauf ihm und seinen Teamkollegen Zuversicht gibt für den weiteren Verlauf der Serie. Sie hätten gesehen, dass der Gegner keineswegs übermächtig ist. „Der Start war gut und den Sieg nehmen wir natürlich gerne. Aber wir rechnen schon damit, dass die Jets auf die Niederlage reagieren werden und in den nächsten beiden Spielen ein ganz anderes Gesicht zeigen werden“, so der 23-Jährige. Dritte Linie mit wichtiger Rolle Dubacher selbst blühte in den letzten Playoff-Spielen auf und trug auch am vergangenen Samstag mit einer starken Leistung das Seine zum erfolgreichen Auftakt von Ad Astra bei. Gekrönt hat der gebürtige Sarner seinen Auftritt mit dem Tor zum 1:1-Ausgleich.     Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an         Solche Konterangriffe wollen wir auch am Samstag wieder sehen in Aufstiegsspiel Nr. 2 gegen die @kdjets_herren! 😎👌 🎯 by @marcdubacher 🍎 by @maarkis #HoppSarnä 🔴⚫ #AdAstraGadUnderdHuit 💪 #Playoffs @unihocswitzerland @unihockeycenter.ch @221floorball @hns_unihockey #unihockey #floorballEin Beitrag geteilt von Ad Astra Sarnen (@adastrasarnen) am Mär 27, 2019 um 1:39 PDT „Marc ist ein intelligenter Spieler, der mit seiner grossen Reichweite insbesondere im Forechecking äusserst mühsam für die Gegner ist. Zudem ist er defensiv sehr verlässlich. Sein Manko ist bislang das Toreschiessen. Umso mehr hat sich das ganze Team gefreut, dass er am Samstag wieder mal getroffen hat“, kommentiert Chefcoach Eetu Vehanen die Leistung seines Stürmers. Dubachers erst zweites Saisontor freute natürlich auch den Torschützen selbst: „Dass ich in diesem Bereich noch Steigerungspotential habe, versteht sich von alleine. Ein Torerfolg gibt natürlich immer Selbstvertrauen, von dem ich nun hoffentlich zehren kann.“ Nicht nur Dubacher, sondern die gesamte Sturmformation mit Center Roman Zurmühle und...

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Cornel von Wyl: „Das ist Playoff-Unihockey“
Mrz14

Cornel von Wyl: „Das ist Playoff-Unihockey“

Nach zwei Halbfinalspielen zwischen Ad Astra Sarnen und Unihockey Langenthal Aarwangen stehen beide Teams bei je einem Sieg. Wer heute (20:00 Uhr, Dreifachhalle Sarnen) den zweiten Sieg nachlegen kann, holt sich den ersten Matchball für den Einzug in die Aufstiegsspiele.  Nicht wirklich zufrieden waren die Spieler von Ad Astra Sarnen nach dem ersten Wochenende der Playoff-Halbfinalserie gegen Unihockey Langenthal Aarwangen. Während die Obwaldner ihrer Favoritenrolle am Samstag zuhause gerecht wurden und Spiel eins – wenn auch resultatmässig eher zu deutlich – für sich entschieden, ging Spiel zwei tags darauf an die Oberaargauer. Die Langenthaler verdienten sich den Ausgleich in der Serie durch das zweimalige Wettmachen von drei Toren Rückstand. Etwas, das den Sarnern nicht gefallen dürfte. Mit 7:6 nach Verlängerung entschied ULA Spiel zwei schlussendlich für sich. „Natürlich ist es mehr als nur ärgerlich, dass wir uns die Butter trotz drei Toren Vorsprung 17 Minuten vor Schluss noch haben vom Brot nehmen lassen“, blickt Cornel von Wyl zurück. „Aber das ist jetzt vorbei und wir blicken nach vorne. Viel Zeit bleibt ja nicht bis zum nächsten Spiel.“ In der Tat absolvieren die beiden Mannschaften ein intensives Programm. Geht die Serie über die volle Dauer, treffen Ad Astra und ULA innert neun Tagen ganze fünf Mal aufeinander. Viele Trainings zwischen den Spielen liegen da nicht mehr drin. „Wichtig ist vor allem die Erholung zwischen den Spielen. Die zwei Trainingszeiten nutzen wir hauptsächlich für das Videostudium der vorangehenden Partien, sowie um unsere Hände warm zu halten“, meint von Wyl. Die Top-Formation von ULA neutralisierenDer Mittlere der drei von Wyl Brüder hat sich in dieser Saison definitiv als Leistungsträger beim NLB-Team von Ad Astra etabliert. Den Wert aus seiner bislang produktivsten Saison im Vorjahr hat er bei weniger absolvierten Partien in dieser Spielzeit schon fast verdoppelt. „Cornels grosse Stärken sind seine Schnelligkeit, die Athletik und der gute Schuss. Durch diese Kombination ist er immer für ein Tor gut, das hat er diese Saison schon oft unter Beweis gestellt“, lobt ihn Ad Astra-Trainer Eetu Vehanen. „Hingegen hat er im Stellungsspiel manchmal noch kleine Defizite. Zu fest will ich ihn nicht loben, das wäre kontraproduktiv“, meint Vehanen mit einem Augenzwinkern. Auch dank dem Leistungssprung des 21-jährigen Angreifers ist Vehanen in der Lage, drei ausgeglichene Formationen aufs Feld zu schicken. „Das ist unser Vorteil im Vergleich zu ULA. Sie haben eine sehr starke und torgefährliche erste Linie, an welche die anderen beiden Blöcke nicht ganz herankommen“, weiss von Wyl. Diese Einschätzung belegen die Zahlen: Sieben der bislang zehn Treffer von ULA gingen auf das Konto der Linie um Mühlethaler, Känzig und Eggerschwiler. Slotarbeit als Schlüssel zum ErfolgWill Ad Astra den Weg zurück auf die Siegerstrasse finden, gilt...

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