Endlich: Die Playoffs starten!

Am Wochenende beginnen für die NLB-Equipe von Spielertrainer Jakob Arvidsson die Playoffs. In der Viertelfinalserie trifft Ad Astra auf die Iron Marmots Davos-Klosters.

 

Die Qualifikation ist vorbei. Die Playoffs stehen vor der Tür. Es geht um die Wurst. Oder in den Worten von Ad Astra-Captain Markus Furrer: «Jetzt beginnt die Phase, in welcher das Unihockey einen noch etwas höheren Stellenwert im Alltag hat als sonst.» 22 Spiele umfasste die Qualifikations-Phase. Wie schon im Vorjahr landete Ad Astra nach dem Pflichtprogramm auf Rang zwei. Erst auf der Zielgeraden wurden die Obwaldner von Floorball Fribourg abgefangen und von der Tabellenspitze verdrängt. «Zwei Niederlagen in der Doppelrunde zum Abschluss der Quali war mindestens eine zu viel. Insofern haben wir uns Rang eins auch nicht verdient», kommentiert Furrer das Versäumte. Mit dem Qualifikations-Sieg in der zweithöchsten Liga – es wäre der zweite in der 35-jährigen Vereinsgeschichte gewesen – hätte sich Ad Astra ohnehin nichts kaufen können. So oder so geniessen die Obwaldner nun Heimrecht – und zwar sowohl in der Viertelfinal-, als auch einer möglichen Halbfinalserie und darauffolgenden Aufstiegsspielen. So weit will Furrer jedoch nicht vorausschauen: «Erst mal müssen wir die Hürde Davos nehmen. Das wird kein Selbstläufer.»

 

Viertelfinalserie gegen den Aufsteiger

Ad Astra entschied sich für den Qualifikations-Achten als Viertelfinal-Gegner, nachdem Quali-Sieger Fribourg das auf Rang sieben platzierte Lok Reinach wählte – vermutlich aufgrund der kürzeren Anreise. So bot sich den Obwaldnern Davos als Widersacher in der ersten Runde förmlich an. Gegen die Bündner konnten die Obwaldner beide Spiele in der laufenden Saison für sich entscheiden: 7:3 und 7:4 lauteten die Resultate. «Besonders das Auswärtsspiel im Januar in Davos war jedoch eine zähe Angelegenheit», erinnert sich Furrer. Erst im Schlussdrittel konnte Ad Astra die Partie zu seinen Gunsten drehen – unter anderem dank einem Tor des 27-jährigen Captains.

Als Aufsteiger können die Iron Marmots Davos-Klosters ohne Druck in die Serie steigen. Von Seiten Clubführung dämpft man bei den Obwaldnern die Erwartungshaltung ebenfalls. «Unser Ziel ist es wie schon im Vorjahr, möglichst lange und erfolgreiche Playoffs zu spielen. Den Aufstieg in die NLA erwartet jedoch niemand von uns – auch wir selbst nicht. Wir fühlen uns in der NLB sehr wohl», lässt Ad Astra-Präsident Roger Berchtold verlauten.

Ad Astra will auch dieses Jahr in den Playoffs jubeln (Foto: André Düsel)

 

Springt der Playoff-Funken auch dieses Jahr?

Ein Bisschen Playoff-Spektakel dürften jedoch weder Präsident Berchtold, noch Captain Furrer abgeneigt sein. Vor einem Jahr liefen die Obwaldner in der entscheidenden Phase der Saison richtiggehend warm: Der Start in die Viertelfinals misslang zunächst vollends. Spiel eins und zwei gegen Ticino Unihockey gingen verloren. Dank drei Siegen in Serie konnte Ad Astra die Serie jedoch drehen und in die Halbfinals einziehen. «Wobei wir auswärts in Bellinzona in Spiel vier auch das nötige Quäntchen Glück beanspruchten», erinnert sich Furrer. «Aber in diesem Moment hat der Funken im Team so richtig gezündet.» Es folgten sechs siege en suite. Nach Ticino wurde auch Kloten eliminiert, in den Aufstiegsspielen traf Ad Astra auf den UHC Uster. Dieser erwies sich am Ende jedoch als eine Nummer zu gross. Geht es nach Berchtold, darf sich diese Gesichte ruhig wiederholen: «Die erfolgreichen Playoffs vor einem Jahr haben die Lust aufs Unihockey in Obwalden wieder geweckt und die Leute in die Halle gelockt. Es wäre schön, wenn dem Team dies auch in diesem Jahr wieder gelingt und wir den einen oder anderen schönen Unihockey-Abend in Sarnen erleben.»

 

Jakob Arvidsson unterschreibt für zwei weitere Jahre

Kurz vor dem Playoff-Start kann Sportchef Roman Schöni positive News vermelden: Jakob Arvidsson hat seinen Vertrag bei Ad Astra um zwei weitere Jahre verlängert. «Wir sind sehr zufrieden mit Jakob und seiner Arbeit, die er hier abliefert. Es war darum unser Wunsch, den Vertrag mit ihm zu verlängern und Kontinuität auf dem Trainerposten zu haben.»

Jakob Arvidsson (ganz rechts) auf dem Feld: Bald ein Bild der Vergangenheit (Foto: André Düsel)

Im Gegensatz zu den vergangenen zwei Jahren wird Arvidsson nicht mehr als Spielertrainer amten, sondern zukünftig ausschliesslich hinter der Bande stehen. «Das war beidseitig der Wunsch. Jakob hat zwar auch auf dem Feld geliefert, ist jedoch auch nicht mehr der Jüngste. Für das Team ist es zudem besser, wenn er sich voll und ganz auf das Coachen konzentrieren kann», kommentiert Schöni.

 

Die Spieldaten der best-of-5 Serie:

  • Spiel 1: Samstag, 17.02.2024 | 18:00 Uhr | Dreifachhalle Sarnen
    >> Ad Astra offeriert gratis Eintritt für alle, welche mit einem roten Shirt erscheinen.
  • Spiel 2: Sonntag, 18.02.2024 | 20:00 Uhr | Sportzentrum Arkaden, Davos Platz
  • Spiel 3: Sonntag, 25.02.2024 | 20:00 Uhr | Dreifachhalle Sarnen
  • Spiel 4 (falls notwendig): Samstag, 02.03.2024 | 18:00 Uhr | Sportzentrum Arkaden, Davos Platz
  • Spiel 5 (falls notwendig): Sonntag, 03.03.2024 | 20:00 Uhr | Dreifachhalle Sarnen