Dem Meister mit Kampf dagegen gehalten
Sep20

Dem Meister mit Kampf dagegen gehalten

Ad Astra Sarnen unterliegt dem amtierenden Schweizermeister SV Wiler Ersigen nach einer  kämpferischen Leistung zuhause mit 2:8. (Luzerner Zeitung) Spät fiel er, der erste Treffer von Ad Astra Sarnen. Ganze 39. Minuten musste sich das treue Sarner Publikum gedulden, ehe sie das 1:5 von Neuzuzug Julian Lingg bejubeln durften. Dass wenig später zum zweiten Mal das Pausenhorn klang, spielte dem Heimteam nicht in die Karten. «Schade, dass unser Schwung durch die Drittelspause ein wenig gebremst wurde. Allerdings fiel dieses Tor etwas zu spät, um in diesem Spiel etwas reissen zu können», meinte der Sarner Assistenz-Coach Michal Rybka nach Spielschluss. Rybka entschied sich kurz vor Saisonstart, den Staff von Ad Astra zu verstärken, und nach drei Jahren in Langnau zurück nach Sarnen zu kehren. Amrein spielt starkIm Schlussdrittel gelang es Ad Astra nicht, weitere Tore nachzulegen und den Bernern nochmals näher zu rücken. «Unsere Konterchancen müssen wir besser nutzen als heute. In der Offensive fehlt uns vielfach die Ruhe und Abgeklärtheit am Ball. In diesem Aspekt sind uns die absoluten Spitzenteams wie Wiler klar voraus», so Rybka. Die Ballsicherheit und Spielfreude des letztjährigen Qualifikations-Siegers und noch immer amtierenden Meisters zeigte sich am Samstagabend in Sarnen immer wieder. Mehr als einmal konnten sich die Sarner bei ihrem stark aufspielenden Torwart Pascal Amrein bedanken, dass er sie vor weiteren Gegentreffern bewahrte. Insbesondere den Weltmeister Joonas Pylsy in den Reihen von Wiler liess er mehrfach verzweifeln – ehe der schussgewaltige Finne kurz vor Schluss doch noch seine Tore Nummer zwei und drei an diesem Abend bejubeln konnte. Rybka: «Pesche spielte heute sehr stark, das ist so. Allerdings finde ich, dass wir defensiv – abgesehen von wenigen Aussetzern – allgemein gut agiert haben. Wir sind gut in die Zweikämpfe gekommen und haben die Räume in unserer Zone eng gemacht. Diesbezüglich haben wir uns klar gesteigert im Vergleich zum Auftaktspiel gegen GC.» Trotz allem: Von einem Punktgewinn gegen Wiler Ersigen war Ad Astra am Samstag doch einiges entfernt. «Dazu bräuchte es zwingend ein Tor im Startdrittel. Besser sogar mehr. Wir hatten die eine oder andere Chance dazu, haben sie jedoch liegen gelassen. Wenn du dann mal 0:4 oder 0:5 zurück liegst, wird es sehr schwer nochmals zurück zu kommen. Es hätte uns darum schon gut getan, wenn unser erster Treffer früher gefallen wäre», meinte Rybka. Emotionale AchterbahnfahrtIn den letzten Tagen erlebten die Sarner ein regelrechtes Wechselbad der Gefühle. Zunächst folgte der Tiefpunkt im Abschlusstraining am Donnerstag: Center Marco Schöni verdrehte sich das Knie und musste am Freitag nach dem Untersuch beim Spezialisten dem Team mitteilen, dass die Saison für ihn aufgrund eines Kreuzbandrisses vermutlich bereits vorbei sei. Am gleichen Tag folgte wenig später aus dem Kantonsspital Obwalden die freudige...

Mehr
Jan Danis – ein Mann für die offensiven Aktionen
Sep18

Jan Danis – ein Mann für die offensiven Aktionen

Der 31-jährige tschechische Stürmer Jan Danis und seine spezielle Mission bei Ad Astra Sarnen. (Ruedi Burkart | Obwaldner Zeitung) Es kommt zum Saisonstart knüppeldick für die Sarner. Am vergangenen Wochenende das Auswärtsspiel gegen die Grasshoppers, am Samstag das Heimspiel gegen den Rekordmeister Wiler-Ersigen (18:00 Uhr, Dreifachhalle Sarnen). «Es geht gleich richtig los», sagt Jan Danis. Der Tscheche, 31-jährig und neu im Dress von Ad Astra, verspricht eine Reaktion auf die 1:15-Niederlage gegen die Stadtzürcher vor Wochenfrist. Danis ist ein Mann für die offensiven Aktionen, laut Cheftrainer Eetu Vehanen «die gesuchte Verstärkung auf dem Flügel für unsere erste Sturmlinie. Und einsetzbar in allen Spielsituationen». Danis bildet zusammen mit den beiden bewährten Nordländern Robin Markström (30) und Kaapo Savinainen (27) in der eben angelaufenen Saison Sarnens Ausländertrio. «Von Jan versprechen wir uns viel», sagt Ad-Astra-Sportchef Gianluca Amstutz, «er soll mit seiner Routine unser Team führen.» Und mit Toren dazu beitragen, dass die Zielsetzung Ligaerhalt nicht zu einer Mission impossible wird. Job in Sachseln, Wohnung in LuzernDie vergangenen beiden Jahre spielte er bei seinem Stammklub FBC Ostrava in der höchsten tschechischen Liga. Danis («ich habe Ostrava im Blut») war nicht nur Leistungsträger, er führte sein Team auch als stolzer Captain aufs Feld. «Das ist etwas, was wir uns von ihm erhoffen: Leadership», bringt es Sportchef Amstutz auf den Punkt. «Jan bringt das gewisse Etwas mit, er kann und will etwas reissen. Zudem spricht er dank seiner Schweizer Vergangenheit gut Deutsch. Er wird uns definitiv helfen.» Dass hierzulande kaum jemand von seinem Einkommen als Unihockeyspieler leben kann, ist kein Geheimnis. So arbeitet Danis mit einem Teilzeitpensum in der Produktion bei der Maxon Motor AG in Sachseln. Den Job hat ihm der Verein vermittelt, eine Wohnung hat Danis selbst organisiert. Er wohnt zurzeit in Luzern mit dem früheren Köniz-Spieler Pavel Machala, einem Kumpel aus Ostrava-Zeiten. Um möglichst viel vom Engagement des Tschechen profitieren zu können, bindet ihn Ad Astra in den Trainingsbetrieb beim Nachwuchs ein. «Die Jungs schauen zu einem wie ihm auf, sie können viel vom ihm lernen», sagt Amstutz. Natürlich wechselte Danis nicht nur der schönen Landschaft und des angenehmen Lebens wegen zurück in die Schweiz. Er sagt zwar, er habe unser Land «schon ein wenig vermisst», doch in erster Linie wolle er auf dem Feld erfolgreich sein. «Ich hoffe, dass wir den Ligaerhalt locker schaffen. Klar, das erste Jahr in der Nationalliga A war für Sarnen sehr schwierig. Dennoch setze ich mich persönlich ein wenig unter Druck, wenn ich sage, dass wir um mehr als den elften Rang spielen können.» Danis nennt die Dinge direkt beim Namen. Und denkt auch an die Zuschauer: «Die Fans verdienen es, schönes Unihockey zu sehen und positive Resultate...

Mehr
Das nächste Schwergewicht wartet
Sep16

Das nächste Schwergewicht wartet

…und weiter geht es mit dem happigen Startprogramm: Der nächste Gegner und erste Besucher in der Sarner Dreifachhalle ist niemand geringeres als der noch immer amtierende Schweizer-Meister SV Wiler-Ersigen.  Dass Ad Astra mit Punkten im Gepäck vom Startspiel bei GC Unihockey zurückkehren würde, durfte nicht erwartet werden. Mit einer derartigen Ohrfeige zum Auftakt in die neue Saison hatten die Mannen von Headcoach Eetu Vehanen aber definitiv ebenfalls nicht gerechnet. «Gross lamentieren bringt jetzt nichts mehr», meint Routinier Roger Berchtold. Eingestehen muss er trotzdem, dass die Klatsche in Zürich noch ein wenig nachschallte: «Klar, die Höhe der Niederlage und die Art und Weise, wie wir da hereingeschlittert sind, gaben schon zu denken. Wir waren vom Tempo überfordert und sind gar nicht erst in die Zweikämpfe gekommen. Das müssen wir gegen Wiler unbedingt besser machen, sonst verziehen sich die dunklen Wolken am Himmel nicht so so schnell.» Trotz dem Rücktritt von Legende Matthias Hofbauer und den Abgängen von Deny Känzig und Nicola Bischofberger nach Schweden verfügen die Berner noch immer über sehr viel Qualität im Team und sind nicht umsonst der meistgenannte Favorit auf den Meistertitel. «Wir tun gut daran, am Samstag von Einsatz zu Einsatz zu schauen und uns an die taktischen Vorgaben zu halten. Unkonzentrierte Phasen mag es gegen die absoluten Top-Teams der Liga nicht leiden, das haben wir gegen GC einmal mehr schmerzhaft erfahren», so Berchtold. «Und: Wir müssen gegen Wiler die Zweikämpfe suchen.»Man darf gespannt sein, ob Ad Astra am Samstag ab 18:00 Uhr in der Sarner Dreifachhalle eine Reaktion gelingt.     Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an         Mit gewohnt weisen Worten nimmt @rodg_ber, „die älteste und robusteste Tanne im Wald“ (🌲 Zitat von Coach @eetuvehanen), Stellung vor dem 1. Heimspiel von morgen Samstag. ➡️ Um 18:00 Uhr ist Anpfiff gegen den @svwilerersigen, Zuschauer sind unter Einhaltung der Corona-Sicherheitsmassnahmen wärmstens willkommen! 😷 ⏩ Alle Infos dazu sind auf adastra.ch zu finden. #HoppSarnä 🔴⚫ #ThisIsSarnen 👊 #JetztErstRecht 💪 #wirzeigensdirEin Beitrag geteilt von Ad Astra Sarnen (@adastrasarnen) am Sep 18, 2020 um 12:56 PDT  Hinweise: Zuschauer sind trotz Corona erlaubt. Es gelten folgende Regeln:In der Halle gilt Maskenpflicht.Alle Zuschauer müssen sich auf der Websiteget-entry registrieren, damit wir im Fall der Fälle das Contact-Tracing sicherstellen können. Die Registration kann bereits im Voraus gemacht werden, was die Wartezeit vor der Halle verkürzt.Das Spielfeld darf von den Zuschauern nicht betreten werden.Das detaillierte Schutzkonzept für den Spieltag vom 19. September kann hier angesehen werden.Wir freuen uns auf eure Unterstützung!Wer sich einen Besuch in der Dreifachhalle nicht einrichten kann, hat wie gewohnt die Möglichkeit, das Spiel im Livestream auf swissunihockey.tv zu verfolgen.      Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an         Zum ersten Heimspiel der neuen Saison empfangen wir niemand geringeres als...

Mehr
Eine Ohrfeige zum Saisonauftakt
Sep14

Eine Ohrfeige zum Saisonauftakt

Gleich mit 1:15 unterliegt Ad Astra Sarnen im ersten Saisonspiel gegen GC Unihockey. (Obwaldner Zeitung) 28:02 zeigte die Matchuhr, als das Sarner Trainergespann die Notbremse zu ziehen versuchte und das Timeout einzog. Zuvor hatte GC Unihockey innert vier Minuten drei Tore erzielt und war von 3:1 auf 6:1 davon gezogen. Die versuchte Notbremse misslang jedoch: Gegen Ende des zweiten Drittels schenkten die Zürcher den Obwaldnern nochmals drei Gegentore in weniger als drei Minuten ein. Somit stellte sich vor dem letzten Drittel nur noch die Frage, wie hoch der Sieg des Heimteams gegen die bemitleidenswerten Gäste ausfallen würde. Zum Leidwesen der Sarner: Er wurde sehr hoch. Vom Tempo überfordertDabei zeigte Ad Astra Sarnen ein durchaus ansprechendes erstes Drittel. Besonders bitter war der Abend für das Geburtstagskind zwischen den Pfosten von Ad Astra. «Mein 30. Geburtstag hätte definitiv besser ausfallen können», meinte ein enttäuschter Mario Britschgi nach dem Schlusspfiff. «Nach so einem Resultat ist es schwierig, positive Aspekte zu finden. Die ersten 20 Minuten waren solid, mehr aber auch nicht. Über die restlichen 40 Minuten möchte ich gar nicht gross reden, um ehrlich zu sein. Wir waren vom Tempo und der Intensität von GC überfordert. Viel anderes als abhaken und vorwärts schauen bleibt uns heute nicht übrig.» Vorwärts schauen dürfte den Obwaldnern auch schon mehr Freude gemacht haben: Am nächsten Wochenende kommt mit dem SV Wiler-Ersigen das nächste Topteam nach Sarnen. Ein Startprogramm, das es definitiv in sich hat.     Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an         12.09.2020 – Hardau ZürichEin Beitrag geteilt von Grasshopper Club Zürich (@gc_unihockey) am Sep 13, 2020 um 6:19 PDT GC Unihockey – Ad Astra Sarnen 15:1 (3:1, 6:0, 6:0)Sporthalle Hardau, Zürich. 95 Zuschauer. SR Preisig/Schädler.Tore: 7. Seiler (Mock) 1:0. 12. Heller (Laubscher) 2:0. 14. Savinainen (Danis) 2:1. 15. Laely (Rüegger) 3:1. 25. M. Wenk (Laely) 4:1. 28. Mock (Riedi) 5:1. 29. F. Wenk 6:1. 37. Rüegger (Laely) 7:1. 38. F. Wenk (Dürler) 8:1. 39. Laubscher (Laely) 9:1. 42:19 Volkart (Zolliker) 10:1. 43:29 Riedi (Laely/Ausschluss Danis) 11:1. 43:44 Seiler (C. Meier) 12:1. 50. C. Meier (Seiler) 13:1. 55. Rüegger (Laely) 14:1. 58. Rüegger 15:1.Strafen: 1mal 2 Minuten gegen GC. 2mal 2 Minuten gegen Sarnen.GC Unihockey: P. Meier; Mock, Heller; M. Wenk, Dürler; Bier, Kindler; Volkart; Rüegger, Laubscher, Laely; F. Wenk, Göldi, Zolliker; Riedi, C. Meier, Seiler.Sarnen: Britschgi (ab 45. Amrein); Höltschi, Markström; Ma. Furrer, Berchtold; Läubli, Kramelhofer; Lingg, J. von Wyl; Danis, Savinainen, R. Schöni; B. von Wyl, C. von Wyl, Durot; Dubacher, M. Schöni, Sommerhalder; Furrer, Bitterli.Bemerkungen: Sarnen ohne Gnos (verletzt) sowie Boschung (abwesend). 29. Timeout Sarnen. Seiler (GC) und Savinainen (Sarnen) als beste Spieler ihrer Teams ausgezeichnet.Link: weitere Fotos vom Spiel (Andi Gerecke, gc-unihockey.ch)     Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an         Brutales...

Mehr
Roman Schöni: „Einfacher wird es bestimmt nicht“
Sep12

Roman Schöni: „Einfacher wird es bestimmt nicht“

(Luzerner Zeitung) Heute startet Ad Astra Sarnen mit dem Auswärtsspiel bei GC Unihockey (18:00 Uhr, Sporthalle Hardau) in die neue Saison. Captain Roman Schöni spricht über die bevorstehenden Herausforderungen. Was ist in der zweiten NLA-Saison mit Ad Astra Sarnen anders als im Vorjahr?Auf den ersten Blick grundsätzlich nicht viel. Im Kader hatten wir nur wenig Veränderungen und die Gegner sind immer noch dieselben. Wir werden auch in diesen Jahr Aussenseiter sein und um den Ligaerhalt kämpfen müssen. Ist der Ligaerhalt das erklärte Saisonziel?Ja. Der Ligaerhalt in der letzten Saison war zumindest halbwegs ein Geschenk, das können wir nicht verleugnen. Richtig freuen konnten wir uns über dieses Geschenk allerdings nicht. Jetzt gilt es umso mehr zu beweisen, dass wir nicht wie die Jungfrau zum Kind gekommen sind, sondern dass wir zurecht in der NLA spielen. Unter dem Strich heisst dies, dass wir in dieser Saison den Ligaerhalt auf dem sportlichen Weg sichern wollen. Corona hat in den vergangenen Monaten ziemlich vieles in unserem Alltag verändert. Welche Auswirkungen hatte das Virus auf die Vorbereitung für die neue Saison?Die Pause nach dem letzten Ernstkampf bis zum ersten Training mit dem Team war etwas länger als in den Vorjahren. Aussergewöhnlich war zudem, dass wir die neue Saison offiziell mit einem Zoom-Meeting starteten. In meiner doch auch schon ein paar Jahre alten Karriere habe ich das noch nie erlebt. Ebenso neu war, dass wir das Training zunächst in Kleingruppen von maximal fünf Spielern in Angriff nahmen. Während zwei Wochen absolvierten wir unsere Einheiten in diesen Gruppen, unter Anleitung der Coaches. Erst so gegen Ende Mai, als die Regelungen gelockert wurden, durften wir wieder regelmässig mit dem gesamten Team trainieren. Über das ganze Team gesehen, hatte diese Situation positive Auswirkungen auf den Fitness-Zustand. Vermutlich lässt sich dies aber nicht nur auf Corona zurückführen. Worauf wollen Sie ansprechen?In erster Linie führe ich dies darauf zurück, dass jeder von uns in der letzten Saison erkannt hat, wie wichtig der physische Zustand jedes einzelnen Spielers in dieser Liga ist. Die Athletik ist ein wichtiger Hebel, welchen wir bewusst betätigen, um einen Schritt nach vorne zu machen. Im Vergleich zur Stocktechnik und dem Spielverständnis sind in diesem Bereich Fortschritte schneller sichtbar. Hinzu kommt, dass wir durch Veränderungen im Staff neue Inputs erhalten haben in Form von neuen Trainings-Schwerpunkten und Übungen. Körperlich sind wir besser gewappnet für die neue Saison als vor Jahresfrist, würde ich behaupten. Wie lautet Ihre Einschätzung in Bezug auf die Faktoren Taktik und Technik?Wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, zeigten sich im letzten Jahr bei uns Defizite punkto Stocktechnik und Ballkontrolle im Vergleich mit den anderen NLA-Teams. Dies aufzuholen, passiert nicht einfach in ein paar Trainings sondern ist das Ergebnis...

Mehr
Mit neuem Schwung in die nächste NLA-Saison
Sep11

Mit neuem Schwung in die nächste NLA-Saison

Auch wegen Corona darf Ad Astra Sarnen die zweite Saison in Folge in der NLA in Angriff nehmen. Grosse Änderungen im Kader gab es bei den Obwaldnern nicht.(Obwaldner Zeitung) «Einem geschenkten Gaul, schaut man nicht ins Maul», dürften sich die Unihockeyaner von Ad Astra Sarnen gesagt haben, als der Verband Mitte März bekannt gab, dass die Saison abgebrochen und nicht gewertet wird. Die Sarner bereiteten sich damals auf die Abstiegsspiele vor, welche aus bekannten Gründen abgesagt wurden.Die Kaderliste der Obwaldner hat im Vergleich zur Premieren-Saison in der NLA nur wenig Veränderungen erfahren: Zwei Abgängen stehen drei Zuzüge gegenüber, dazu sind einige Spieler aus dem eigenen Nachwuchs nachgerückt. Neuverpflichtungen mit grossen Namen konnte Ad Astra nicht vermelden. Nichts desto trotz zeigt sich Eetu Vehanen, Cheftrainer der Sarner, mit seinem Kader zufrieden: «In Anbetracht dessen, dass es rein schon aufgrund der geographischen Lage schwierig ist, gute Spieler nach Sarnen zu locken, müssen wir mit unserer Ausbeute auf dem Transfermarkt zufrieden sein. Ausserdem ist unser Kader im Vergleich zum Vorjahr etwas breiter aufgestellt.» Die offensichtlichsten Veränderungen gab es auf den Ausländerpositionen: Die beiden Finnen Lauri Liikanen und Jaska Kunelius haben den Verein verlassen. Weil der Verband das Ausländer-Kontingent auf diese Saison hin reduzierte und neu nur noch deren drei statt wie bis anhin vier ausländische Verstärkungsspieler eingesetzt werden dürfen, wurden die beiden Landsmänner nur durch einen neuen Spieler mit fremdem Pass ersetzt. Mit dem routinierten Flügelstürmer Jan Danis – in der Schweiz kein Unbekannter – trägt erstmals seit einigen Jahren wieder ein Tscheche das rot-schwarz gestreifte Dress von Ad Astra.Für die Luzerner Zeitung stellt Cheftrainer Eetu Vehanen die Spieler vor, mit welchen er das Unterfangen «Ligaerhalt» am Samstag in Angriff nimmt. Mario Britschgi #1Torhüter | Jahrgang 1990 | SchweizerKonnte seine Fähigkeiten in der letzten Saison mehr als im Recht wahr unter Beweis stellen. Muss sich definitiv nicht vor den Top-Torhütern der Liga verstecken.Lars Birchmeier #2Torhüter (Förderkader) | Jahrgang 2005 | SchweizerEin junger Bursche, der wie ein erfahrener Mann spielt. Ist jetzt schon reflexstark, hat aber noch in vielen Bereichen Steigerungspotential. Macht er so weiter wie bisher, wird die U19-Nationalmannschaft bald zum Thema.Pascal Amrein #26Torhüter | Jahrgang 1994 | SchweizerZeigte in der vergangenen Saison einige starke Spiele und bewies, dass er ein Rückhalt ist, auf den sich die Mannschaft verlassen kann. Ruhige Persönlichkeit mit einer guten Technik und eher unauffälligen Spielweise.Simon Schwab #5Verteidiger (Förderkader) | Jahrgang 2004 | SchweizerSpielt noch mit den U18-Junioren, trainiert aber bereits jetzt regelmässig mit dem Fanionteam und profitiert sichtlich davon. Sehr guter Charakter und eine vorbildliche Einstellung – gute Zutaten für weitere Fortschritte.Valerio Läubli #9Verteidiger | Jahrgang 1989 | SchweizerSein Vorwärtsdrang zeichnet ihn aus. Blüht im Spiel mit dem Ball...

Mehr