Die Unihockey-Saison ist unterbrochen
Okt26

Die Unihockey-Saison ist unterbrochen

(Obwaldner Zeitung) Die Unihockeyaner von Ad Astra Sarnen hatten geplant, nach zwei Wochenenden Pause den Meisterschaftsbetrieb am vergangenen Wochenende wieder aufzunehmen. Gemäss Spielplan stand für die Obwaldner am Samstag das Auswärtsspiel beim amtierenden Meister und verlustpunktlosen Leader SV Wiler Ersigen auf dem Programm. Doch daraus wurde nichts, der Unterbruch wird noch länger: Der Verband Swiss Unihockey gab am Freitagnachmittag bekannt, dass der Spielbetrieb bis sicher Ende November in allen Ligen pausiert wird. Ein Entscheid, welcher Ad Astra-Captain Roman Schöni mit Erstaunen zur Kenntnis nahm: «Dass die Corona-Situation sich in den letzten Tagen und Wochen wieder deutlich verschärft hat, war uns natürlich allen bewusst. Früher oder später wäre sicher mit der einen oder anderen Spielverschiebung aufgrund von Corona-Fällen bei uns oder beim Gegner zu rechnen gewesen. Dass wir nun aber bis mindestens Ende November kein Spiel mehr bestreiten werden, kommt schon überraschend.» Die Stöcke ganz zur Seite legen werden die Obwaldner zumindest vorerst nicht, so Schöni: «Trotz der Ungewissheit, wann und wie es genau weiter geht, werden wir den Trainingsbetrieb mit der Mannschaft so lange wie möglich aufrecht erhalten. Ausser der Bund oder der Kanton verbieten uns dies demnächst mit einer weiteren Einschränkung.» Lamentieren mag der 30-jährige Routinier trotz allem nicht: «Die Lage ist definitiv nicht einfach, aber ändern kann daran niemand etwas. Die Schwierigkeit wird sicher sein, die Spannung im Team aufrecht zu erhalten in dieser Phase. Aber das geht nicht nur uns so, sondern auch allen anderen Mannschaften.»      Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an         Unsere Trainingshalle in Kägiswil gibt uns dringend benötigte Hallenkapazitäten. Diese brauchen wir, um unseren Teams – insbesondere den Juniorinnen und Junioren wie Jari – genügend Trainingszeiten bieten zu können. Das Ganze ist jedoch nicht kostenlos. Um den Aufwand für die Hallenmiete langfristig tragen zu können, haben wir eine neue Gönnerschaft ins Leben gerufen. Für einen einmaligen Beitrag ab 100 Franken kannst du uns als Gönner unterstützen. Du wirst dafür mit einer Plakette in der Trainingshalle in Kägiswil an der Wand verewigt. Wir danken allen mit einem Herz in den Farben & für die wertvolle Unterstützung! www.adastra.ch/goenner #FarbBekennä Ein Beitrag geteilt von Ad Astra Sarnen (@adastrasarnen) am Okt 20, 2020 um 9:25...

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Die anspruchsvollste aller Aufgaben steht Ad Astra bevor
Okt23

Die anspruchsvollste aller Aufgaben steht Ad Astra bevor

Hinweis: Swiss Unihockey hat am Freitagnachmittag entschieden, die Meisterschaft per sofort bis vorerst Ende November zu unterbrechen. Das Spiel gegen den SV Wiler-Ersigen ist darum abgesagt. Nach zweiwöchigem Unterbruch folgt für Ad Astra Sarnen der nächste Gradmesser mit dem Auswärtsspiel beim noch verlustpunktlosen Leader SV Wiler-Ersigen.  (Obwaldner Zeitung) Zu behaupten, dass Ad Astra Sarnen verhalten in die Saison gestartet ist, wäre eine masslose Untertreibung. Aus fünf Meisterschaftsspielen resultierten ebenso viele Niederlagen. Ausserdem mussten die Obwaldner im Cup bereits in der ersten Runde die Segel streichen – nach einer Niederlage gegen die Unterklassigen Jona-Uznach Flames notabene. Kam der Meisterschafts-Unterbruch aufgrund der Nationalmannschafts-Pause somit zum richtigen Zeitpunkt für die Sarner? «Er kam definitiv nicht zum falschen Zeitpunkt. Nach der Niederlage auswärts in Chur, wo wir im Mitteldrittel regelrecht eingebrochen sind, dachten wir, dass es nicht mehr schlimmer kommen könne. Tags darauf legten wir jedoch im negativen Sinn gegen Jona gar noch einen obendrauf. Insofern kamen uns die Pause gelegen, wir konnten den Kopf lüften und uns wieder neu sammeln», so Ad Astra-Stürmer Basil von Wyl. Gründe und Ausreden für den schlechten Saisonstart könne man viele suchen, meint der 20-jährige Kägiswiler: «Offensichtlich ist jedoch, dass wir bislang offensiv schlichtwegs harmlos waren. Wir schiessen viel zu wenig Tore, das nagt im ganzen Team an der Moral.» Die nackten Zahlen belegen die Worte des jüngsten der drei von Wyl-Brüder: Gerade einmal sechs mickrige Törchen erzielten die Sarner in den bisherigen fünf Meisterschaftsspielen. «Das würde insgesamt knapp reichen, um ein Spiel zu gewinnen. Mehr gibt es dazu gar nicht zu sagen», so von Wyl. Immerhin: Basil von Wyl selbst konnte seinen persönlichen Knoten im letzten Meisterschaftsspiel gegen Chur lösen und sein erstes Saisontor erzielen. «Um unser Selbstvertrauen steht es aktuell nicht zum Besten – als ganzes Team und auch als Einzelspieler. Wir müssen den Glauben in uns selbst über persönliche, kleine Erfolgserlebnisse wieder aufbauen. Ein Tor zu erzielen, tut darum besonders in der aktuellen Situation gut, gerade als Stürmer.» Dass auch der Staff von Ad Astra die offensive Impotenz in den eigenen Reihen erkannt hat, ist selbstredend. «In unseren Trainings in den vergangenen Wochen haben wir darum das Augenmerk darauf gelegt, wie wir über Konterangriffe wieder vermehrt zu Torgelegenheiten kommen. Und wir haben auch an unseren Abschluss-Fähigkeiten gearbeitet», meint Basil von Wyl. Corona erschwert Trainings-BedingungenIn der spielfreien Zeit hat sich Corona auch in den Reihen von Ad Astra bemerkbar gemacht. Mehrere Spieler mussten sich in Quarantäne begeben und verpassten dadurch einige Trainings. «Ich glaube nicht, dass wir das einzige Team sind, welches davon betroffen ist. Damit müssen wir umgehen können, auch wenn manchmal im Training kaum mehr genug Leute da sind, um drei Blöcke zu formen», weiss von...

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Der freie Fall nimmt kein Ende
Okt04

Der freie Fall nimmt kein Ende

Anstatt langsam wieder den Tritt zu finden, setzt es für Ad Astra Sarnen gegen Chur Unihockey die nächste Schlappe ab. Mit 2:12 gehen die Obwaldner im Bündnerland unter. (Luzerner Zeitung) Die Unihockeyaner von Ad Astra Sarnen sind derzeit wahrlich nicht zu beneiden: Auf den einen Rückschlag folgt der nächste, Wochenende für Wochenende füllen die Gegner den Obwaldnern das Netz. Zuletzt konnte Chur Unihockey gegen Ad Astra das eigene Torverhältnis als auch das Selbstvertrauen aufpolieren. Gleich mit 12:2 siegten die Bündner am Samstag und schickten die bedauernswerten Sarner auf die Heimreise. «Momentan macht es nicht wirklich Spass, da gibt es nichts zu verleugnen. Heute liessen wir uns im Mitteldrittel regelrecht abschlachten, obwohl wir zuvor ansprechende erste 20 Minuten hingelegt hatten», haderte Torhüter Mario Britschgi nach Spielschluss. Einbruch im MitteldrittelIn der Tat startete Ad Astra gut ins Spiel. Das frühe und schön herausgespielte Führungstor der Churer durch Stucki beantwortete Läubli mit einem ebenfalls sehenswerten Tor wenig später mit dem Ausgleich. Weil Lehtinen in der 12. Minute in der gefährlichen Zone vor dem Sarner Tor zu viel Freiheiten genoss, führte das Heimteam nach dem ersten Drittel knapp mit 2:1. Das Übel aus Sicht der Sarner startete nach dem Seitenwechsel in der 25. Minute. Stucki läutete mit seinem zweiten persönlichen Treffer 15 rabenschwarze Minuten von Ad Astra ein. Nicht weniger als sieben Gegentreffer schenkten die Churer in dieser Zeitspanne den Sarnern ein. «Wir standen in dieser Phase komplett neben den Schuhen. Und zwar jeder einzelne von uns», redete Britschgi Klartext. Britschgi selbst, von seinen Vorderleuten wiederholt im Stich gelassen, hatte nach 40 Minuten genug und liess sich durch Amrein im Tor ersetzen. Bei diesem Spielstand war schon vor dem Schlussdrittel klar, dass Ad Astra einmal mehr ohne Punkte die Heimreise wird antreten müssen. Auch Resultatkosmetik konnten die Obwaldner in den letzten 20 Minuten nicht mehr betreiben – obwohl Basil von Wyl immerhin noch der zweite Treffer für die Gäste gelang. «Momentan ist keiner unserer designierten Leistungsträger auch nur annähernd in Form. So wird es in dieser Liga extrem schwierig für uns, zu Punkten zu kommen», lamentierte der Sarner Cheftrainer Eetu Vehanen. Noch deutlichere Worte fand Britschgi, sichtlich angesäuert: «Derzeit denken wir besser gar nicht erst an Punkte, sondern – so abgedroschen es klingen mag – nehmen Drittel für Drittel oder noch besser Einsatz für Einsatz. Es kann einfach nicht sein, dass wir uns Spiel für Spiel Nachlässigkeiten en masse erlauben. Mittlerweile weiss definitiv jeder von uns, dass es dies nicht leiden mag.» Meisterschaftspause zum richtigen Zeitpunkt?Den Sarnern bleiben nun drei Wochen Zeit, um in der spielfreien Phase den Tritt wieder zu finden. Kopf lüften, trainieren und vorwärtsschauen – etwa so dürfte die Devise von Ad Astra in...

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Findet Ad Astra zurück in die Spur?
Okt02

Findet Ad Astra zurück in die Spur?

Nach zuletzt sehr deutlichen Niederlagen bieten sich Ad Astra Sarnen am Wochenende in der Meisterschaft und im Cup zwei Gelegenheiten zur Rehabilitation. (Luzerner Zeitung) Sehr ernüchternd dürfte das Zwischenfazit von Ad Astra Sarnen nach den ersten vier Runden der neuen NLA-Saison ausfallen. Gegen die drei meistgenannten Meisterschaftsfavoriten setzte es allesamt Kanterniederlagen ab. Zuletzt blieben die Obwaldner auch gegen Waldkirch-St. Gallen, einem Gegner, der sich eher auf Augenhöhe bewegt, deutlich von einem Punktgewinn entfernt. «Grundsätzlich müssen wir in jeder Hinsicht zulegen. Offensichtlich ist bislang aber vor allem unsere sehr magere Ausbeute in der Offensive. Wenn wir in dieser Liga mithalten wollen, müssen wir im Angriff deutlich gefährlicher werden», so der Sarner Neuzuzug Jens Sommerhalder selbstkritisch. Der Aargauer wechselte auf diese Saison hin von Lok Reinach zu Ad Astra, nachdem er sich in den letzten Jahren in der 1. Liga als zuverlässiger Skorer einen Namen gemacht hatte. «Von mir selbst erwarte ich natürlich auch Tore. Die Chancen dazu waren bislang nicht mehr in der gleichen Häufigkeit vorhanden wie zwei Ligen tiefer. Aber sie waren da, ich muss sie einfach kaltblütiger nutzen», meint der 26-Jährige. Am Wochenende steht den Sarnern erneut eine Doppelrunde bevor. Am Samstag treffen sie in der fünften Meisterschaftsrunde auf Chur Unihockey (19:00 Uhr, Gewerbliche Berufsschule Chur). Sommerhalder: «Das Vorbereitungsspiel Anfang August gegen Chur hat gezeigt, dass mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung für uns durchaus etwas drin liegt». Gar als Favorit wird Ad Astra am Sonntag in das Cup-Spiel gegen den 1. Ligisten Jona-Uznach Flames steigen (18:00 Uhr, Sporthalle Grünfeld Jona). Sommerhalder freut sich auf diese Partie: «Ich hoffe, wir können in diesem Spiel unsere Ladehemmungen ablegen und etwas Selbstvertrauen tanken. Das würde uns definitiv gut tun.»     Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an         Vor den 2 Partien des Wochenendes nimmt unser Neuzuzug @jjens_7 Stellung zu 3 Stichworten. 🎥 👉 Am Samstag spielen wir in der 5. NLA-Runde auswärts gegen @churunihockey. Am Sonntag bestreiten wir ebenfalls auswärts gegen die @flamesinsta den Cup 1/32-Final. #HoppSarnä 🔴⚫ #ThisIsSarnen 👊 #JetztErstRecht 💪 #wirzeigensdirEin Beitrag geteilt von Ad Astra Sarnen (@adastrasarnen) am Okt 2, 2020 um 1:22...

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Dem Meister mit Kampf dagegen gehalten
Sep20

Dem Meister mit Kampf dagegen gehalten

Ad Astra Sarnen unterliegt dem amtierenden Schweizermeister SV Wiler Ersigen nach einer  kämpferischen Leistung zuhause mit 2:8. (Luzerner Zeitung) Spät fiel er, der erste Treffer von Ad Astra Sarnen. Ganze 39. Minuten musste sich das treue Sarner Publikum gedulden, ehe sie das 1:5 von Neuzuzug Julian Lingg bejubeln durften. Dass wenig später zum zweiten Mal das Pausenhorn klang, spielte dem Heimteam nicht in die Karten. «Schade, dass unser Schwung durch die Drittelspause ein wenig gebremst wurde. Allerdings fiel dieses Tor etwas zu spät, um in diesem Spiel etwas reissen zu können», meinte der Sarner Assistenz-Coach Michal Rybka nach Spielschluss. Rybka entschied sich kurz vor Saisonstart, den Staff von Ad Astra zu verstärken, und nach drei Jahren in Langnau zurück nach Sarnen zu kehren. Amrein spielt starkIm Schlussdrittel gelang es Ad Astra nicht, weitere Tore nachzulegen und den Bernern nochmals näher zu rücken. «Unsere Konterchancen müssen wir besser nutzen als heute. In der Offensive fehlt uns vielfach die Ruhe und Abgeklärtheit am Ball. In diesem Aspekt sind uns die absoluten Spitzenteams wie Wiler klar voraus», so Rybka. Die Ballsicherheit und Spielfreude des letztjährigen Qualifikations-Siegers und noch immer amtierenden Meisters zeigte sich am Samstagabend in Sarnen immer wieder. Mehr als einmal konnten sich die Sarner bei ihrem stark aufspielenden Torwart Pascal Amrein bedanken, dass er sie vor weiteren Gegentreffern bewahrte. Insbesondere den Weltmeister Joonas Pylsy in den Reihen von Wiler liess er mehrfach verzweifeln – ehe der schussgewaltige Finne kurz vor Schluss doch noch seine Tore Nummer zwei und drei an diesem Abend bejubeln konnte. Rybka: «Pesche spielte heute sehr stark, das ist so. Allerdings finde ich, dass wir defensiv – abgesehen von wenigen Aussetzern – allgemein gut agiert haben. Wir sind gut in die Zweikämpfe gekommen und haben die Räume in unserer Zone eng gemacht. Diesbezüglich haben wir uns klar gesteigert im Vergleich zum Auftaktspiel gegen GC.» Trotz allem: Von einem Punktgewinn gegen Wiler Ersigen war Ad Astra am Samstag doch einiges entfernt. «Dazu bräuchte es zwingend ein Tor im Startdrittel. Besser sogar mehr. Wir hatten die eine oder andere Chance dazu, haben sie jedoch liegen gelassen. Wenn du dann mal 0:4 oder 0:5 zurück liegst, wird es sehr schwer nochmals zurück zu kommen. Es hätte uns darum schon gut getan, wenn unser erster Treffer früher gefallen wäre», meinte Rybka. Emotionale AchterbahnfahrtIn den letzten Tagen erlebten die Sarner ein regelrechtes Wechselbad der Gefühle. Zunächst folgte der Tiefpunkt im Abschlusstraining am Donnerstag: Center Marco Schöni verdrehte sich das Knie und musste am Freitag nach dem Untersuch beim Spezialisten dem Team mitteilen, dass die Saison für ihn aufgrund eines Kreuzbandrisses vermutlich bereits vorbei sei. Am gleichen Tag folgte wenig später aus dem Kantonsspital Obwalden die freudige...

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Jan Danis – ein Mann für die offensiven Aktionen
Sep18

Jan Danis – ein Mann für die offensiven Aktionen

Der 31-jährige tschechische Stürmer Jan Danis und seine spezielle Mission bei Ad Astra Sarnen. (Ruedi Burkart | Obwaldner Zeitung) Es kommt zum Saisonstart knüppeldick für die Sarner. Am vergangenen Wochenende das Auswärtsspiel gegen die Grasshoppers, am Samstag das Heimspiel gegen den Rekordmeister Wiler-Ersigen (18:00 Uhr, Dreifachhalle Sarnen). «Es geht gleich richtig los», sagt Jan Danis. Der Tscheche, 31-jährig und neu im Dress von Ad Astra, verspricht eine Reaktion auf die 1:15-Niederlage gegen die Stadtzürcher vor Wochenfrist. Danis ist ein Mann für die offensiven Aktionen, laut Cheftrainer Eetu Vehanen «die gesuchte Verstärkung auf dem Flügel für unsere erste Sturmlinie. Und einsetzbar in allen Spielsituationen». Danis bildet zusammen mit den beiden bewährten Nordländern Robin Markström (30) und Kaapo Savinainen (27) in der eben angelaufenen Saison Sarnens Ausländertrio. «Von Jan versprechen wir uns viel», sagt Ad-Astra-Sportchef Gianluca Amstutz, «er soll mit seiner Routine unser Team führen.» Und mit Toren dazu beitragen, dass die Zielsetzung Ligaerhalt nicht zu einer Mission impossible wird. Job in Sachseln, Wohnung in LuzernDie vergangenen beiden Jahre spielte er bei seinem Stammklub FBC Ostrava in der höchsten tschechischen Liga. Danis («ich habe Ostrava im Blut») war nicht nur Leistungsträger, er führte sein Team auch als stolzer Captain aufs Feld. «Das ist etwas, was wir uns von ihm erhoffen: Leadership», bringt es Sportchef Amstutz auf den Punkt. «Jan bringt das gewisse Etwas mit, er kann und will etwas reissen. Zudem spricht er dank seiner Schweizer Vergangenheit gut Deutsch. Er wird uns definitiv helfen.» Dass hierzulande kaum jemand von seinem Einkommen als Unihockeyspieler leben kann, ist kein Geheimnis. So arbeitet Danis mit einem Teilzeitpensum in der Produktion bei der Maxon Motor AG in Sachseln. Den Job hat ihm der Verein vermittelt, eine Wohnung hat Danis selbst organisiert. Er wohnt zurzeit in Luzern mit dem früheren Köniz-Spieler Pavel Machala, einem Kumpel aus Ostrava-Zeiten. Um möglichst viel vom Engagement des Tschechen profitieren zu können, bindet ihn Ad Astra in den Trainingsbetrieb beim Nachwuchs ein. «Die Jungs schauen zu einem wie ihm auf, sie können viel vom ihm lernen», sagt Amstutz. Natürlich wechselte Danis nicht nur der schönen Landschaft und des angenehmen Lebens wegen zurück in die Schweiz. Er sagt zwar, er habe unser Land «schon ein wenig vermisst», doch in erster Linie wolle er auf dem Feld erfolgreich sein. «Ich hoffe, dass wir den Ligaerhalt locker schaffen. Klar, das erste Jahr in der Nationalliga A war für Sarnen sehr schwierig. Dennoch setze ich mich persönlich ein wenig unter Druck, wenn ich sage, dass wir um mehr als den elften Rang spielen können.» Danis nennt die Dinge direkt beim Namen. Und denkt auch an die Zuschauer: «Die Fans verdienen es, schönes Unihockey zu sehen und positive Resultate...

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