Ligaerhalt gesichert – und jetzt?
Mrz24

Ligaerhalt gesichert – und jetzt?

Wirtschaftliche Unsicherheiten trüben bei Ad Astra Sarnen die Freude über den Verbleib in der NLA. (Sven Aregger | Luzerner Zeitung) Bei Ad Astra Sarnen lief gerade das Training, als die Spieler die Meldung erreichte, dass die Schweizer Unihockey-Saison wegen des Corona-Virus abgebrochen werde. Die Obwaldner kämpften zu diesem Zeitpunkt ums Überleben in der NLA, sie bereiteten sich auf die Auf-/Abstiegsspiele gegen Basel Regio vor. Nach der Einstellung des Spielbetriebs war zunächst unklar, ob es Auf- und Absteiger geben wird. Seit Freitag steht fest: Es bleibt auf höchster Stufe alles wie gehabt, Ad Astra wird auch in der kommenden Saison in der NLA vertreten sein.So richtig freuen darüber kann sich im Verein aber niemand. Der Verteidiger Jonas Höltschi sagt: «Die Sache hat einen faden Beigeschmack. Als Sportler will man sich den Ligaerhalt auf dem Feld erkämpfen. Vor allem für die Basler ist es schlimm, sie hatten eine tolle Saison gespielt und sich die Aufstiegsspiele verdient.» Präsident Küchler: «Wir haben Sorgen»Die Freude in Sarnen ist in diesen Tagen aber nicht nur in sportlicher Hinsicht getrübt. Das abrupte Ende der Saison ist mit finanziellen Ungewissheiten verbunden. Der Klub musste ertragreiche Anlässe absagen, zum Beispiel das jährliche Turnier der besten zweiten Mannschaften der Schweiz, das jeweils 20000 Franken einbringt. Und im Verein, der mit einem Jahresbudget von rund 500000 Franken operiert, stellt man sich die bange Frage, ob Sponsoren wegen der wirtschaftlich diffizilen Lage in der Schweiz abspringen könnten. Der Präsident André Küchler räumt ein: «Wir haben Sorgen.»Der Vorstand trifft sich regelmässig zu Sitzungen, aber die Planung der kommenden Saison ist kompliziert. Ad Astra will jungen Spielern, denen in anderen NLA-Mannschaften kaum Einsatzzeit gewährt würde, eine Perspektive bieten. Doch gegenwärtig können die Obwaldner keine potenziellen Neuzuzüge zu Probetrainings einladen. Das ist eine besondere Herausforderung für einen Klub, dessen Einzugsgebiet beschränkt ist und der nicht über einen riesigen Talent-Pool verfügt. «Wir sind das Ambri des Unihockeys, der Dorfklub in der NLA», sagt der Spieler Höltschi. «Wir können nicht auf zahlreiche Partnervereine zurückgreifen, wie das beispielsweise bei Zug United der Fall ist.» Auch deshalb hat Ad Astra Sarnen das Ausländerkontingent ausgeschöpft – vergangene Saison standen vier Importspieler im Kader. In der kommenden Spielzeit dürfen in der NLA nur noch drei Ausländer eingesetzt werden. Klar ist, dass der Finne Jaska Kunelius die Obwaldner verlassen wird. Wie es mit den restlichen Ausländern weitergeht, ist vorderhand offen. «Diese Spieler brauchen eine Jobgarantie, sie müssen neben dem Unihockey noch arbeiten können. Aber aufgrund der wirtschaftlichen Situation ist das im Moment schwierig», sagt der Präsident Küchler, der als Besitzer eines Designmöbelhauses auch beruflich von der Corona-Krise betroffen ist. Es sind Herausforderungen, die Ad Astra Sarnen in den kommenden Monaten beschäftigen werden. Trotz oder gerade...

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«Die aktuelle Situation hat nichts mit einem Wunschszenario zu tun»
Mrz16

«Die aktuelle Situation hat nichts mit einem Wunschszenario zu tun»

Der Saison-Abbruch in allen Unihockey-Ligen stellt Ad Astra Sarnen vor eine ungewisse Situation.(Melk von Flüe | Obwaldner Zeitung) Ad Astra Sarnen verlor die Playout-Serie gegen den UHC Uster und bereitete sich auf die Abstiegsspiele gegen das NLB-Team Unihockey Basel Regio vor. Diese hätten am nächsten Wochenende starten sollen. Nun hat der Unihockey-Verband entschieden, die Saison per sofort zu beenden. André Küchler, der Präsident von Ad Astra, nimmt im Interview zur aktuellen Situation Stellung und führt aus, was dies für den Verein bedeutet. André Küchler, wie ist ihre persönliche Gefühlslage in diesen Tagen, in welchen immer deutlicher sichtbar wird, welche weitreichenden Konsequenzen das Corona-Virus für uns alle hat?AK: Persönlich fühle ich eine gewisse Leere. Ich habe Respekt vor dieser Situation und darum auch vor den Massnahmen, welche vom Bundesrat und dem Kanton getroffen wurden. Etwas flau wird mir, wenn ich daran denke, was noch kommen könnte. Die Situation betrifft bei weitem nicht nur den Sport. Wir sind alle gefordert, mal schauen wie es weiter geht. Wie die meisten Verbände hat auch Swiss Unihockey letzte Woche entschieden, die Saison per sofort abzubrechen. Was bedeutet dies für Ad Astra Sarnen?AK: Am Donnerstagabend fand eine Nationalliga-Versammlung statt. Die vom Verband einberufene Task Force hat an diesem Meeting bekannt gegeben, dass die Saison abgebrochen wird und dass darum kein Meister gekürt wird. Leider haben sie nicht bekannt gegeben, wie die Auf-/Abstiegsfragen gelöst werden sollen. Dies wiederum führte zu angeregten, teils emotionalen Diskussionen. Zur Lösung der offenen Fragen wurden verschiedene Ideen in den Raum gestellt, welche jedoch teilweise bereits wieder hinfällig wurden aufgrund der neusten Beschlüsse vom Bundesrat am Freitagnachmittag. Ein Vorschlag war beispielsweise, ein einziges Spiel auf neutralem Boden durchzuführen, welches über die Ligazugehörigkeit in der nächsten Spielzeit entscheidet. Ein Konsens wurde in diesen Diskussionen jedoch nicht gefunden. Was wäre aus Sicht von Ad Astra Sarnen das Wunschszenario im Umgang mit Situation?AK: Erst einmal möchte ich klarstellen, dass diese Situation für uns nicht im Entferntesten etwas mit einem Wunschszenario zu tun hat. Als Sportverein wünscht man sich, dass eine Saison wie geplant durchgeführt werden kann und am Ende die Entscheide auf dem Platz gefällt werden – so wie dies in Vergangenheit immer der Fall war. Spannende Abstiegsspiele vor vielen Zuschauern und am Ende die sportliche Sicherung des Ligaerhalts, das wäre unser Wunschszenario. Dies müssen wir uns aber leider abschminken, die aktuelle Situation lässt dies nicht zu. Alle anderen Varianten haben mit Wunschszenarien wenig zu tun, sondern sind logische Folgen des Saisonabbruchs. Der Unihockey-Verband hat somit noch nicht entschieden, wie die offenen Fragen zum Auf- und Abstieg gelöst werden. Wie geht es nun weiter?AK: Der Verband hat die betroffenen Vereine dazu aufgefordert, an diesem Wochenende eine Stellungnahme zur aktuellen...

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Harm- und ideenlos in die Abstiegsspiele geschlittert
Mrz08

Harm- und ideenlos in die Abstiegsspiele geschlittert

Ad Astra Sarnen verpasst den frühzeitigen Ligaerhalt deutlich. Die Playout-Serie gegen den UHC Uster geht 0:4 verloren. (Melk von Flüe | Obwaldner Zeitung) «Verlieren verboten» lautete der Titel im Matchprogramm zum Spiel Ad Astra Sarnen gegen den UHC Uster. Die Aufforderung richtete sich an die Obwaldner, die in der Playout-Serie bereits mit 0:3 im Rückstand lagen. Doch sie hielten sich nicht an das «Verbot»: Anders als in den drei vorangegangenen Partien war das Team von Eetu Vehanen im Spiel 4 gegen Uster chancenlos und unterlag deutlich mit 1:7. Während die Zürcher in der Sarner Dreifachhalle verdientermassen den Klassenerhalt feierten, zogen die Sarner Spieler mit hängenden Köpfen von dannen – im Wissen, dass ihr Kampf gegen den Abstieg aus der NLA um ein letztes Kapitel erweitert wird. «Wir müssen nun den Kopf lüften und die Zeit bis zum nächsten Spiel sinnvoll nutzen», sagte Ad-Astra-Verteidiger Jonas Höltschi nach der 1:7-Niederlage. Ihm war es vergönnt, in der 39. Minute das Ehrentor zum zwischenzeitlichen 1:4 zu erzielen. Es dauerte lange, zu lange, bis sein Team offensiv zu Zählbarem kam. In den ersten drei Spielen der Serie gegen Uster war Ad Astra stets 1:0 in Führung gegangen, hatte früh im Spiel das erste Erfolgserlebnis. Nicht so am Samstagabend. Es helfe, wenn man früh ein Tor erzielen könne, erklärte Höltschi. «Doch diesmal dauerte es lange, bis einer rein gefallen ist.» Er wähle diese Worte bewusst, denn sein eher harmloser Schuss fiel wirklich quasi rein. Uster-Goalie Feiner machte beim einzigen Gegentreffer keine gute Figur. Davon abgesehen verbrachte er aber einen ziemlich stressfreien Abend. «Wir haben viel zu selten den Abschluss gesucht», erkannte Jonas Höltschi. Ad Astras Offensive kam überhaupt nicht auf Touren, sodass Uster nie in Gefahr geriet, das Spiel noch aus der Hand zu geben. Achte Niederlage in Folge Ein Aufbäumen wie in Spiel 3, als die Sarner sich von einem 1:5-Rückstand zurückkämpften und erst in der Verlängerung mit 6:7 verloren, war nicht zu sehen. Wenig verwunderlich kam in der gut gefüllten Dreifachhalle auch keine Stimmung auf, die das Team hätte mitreissen können. Dabei hatte Trainer Eetu Vehanen nach Spiel 3 gesagt, dass sein Team genau diese Emotionen brauche, um erfolgreich zu sein.Die Playout-Serie gegen Uster endete aber auf dem schnellsten Weg – mit 0:4 aus Sicht der Obwaldner. Ein schlechter Ertrag, denkt man an die guten Leistungen in den ersten drei Partien zurück. Doch Jonas Höltschi brachte es auf den Punkt: «In den Playouts zählt nur der Sieg.» Mittlerweile hat Ad Astra bereits acht Spiele in Folge verloren, keine guten Vorzeichen für den weiteren Verlauf der Saison. Die erste Chance auf den Ligaerhalt hat Sarnen somit liegen gelassen. Die zweite und letzte Gelegenheit, den sofortigen Wiederabstieg in die...

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Der Gang in die Abstiegsspiele droht
Mrz06

Der Gang in die Abstiegsspiele droht

Nach drei Spielen in der Playout-Serie gegen den UHC Uster steht Ad Astra Sarnen mit dem Rücken zur Wand. Eine weitere Niederlage und der Gang in die Abstiegsspiele ist Tatsache. (Obwaldner Zeitung) Es war den Sarnern schon vor Beginn der Playouts gegen den UHC Uster bewusst, dass ein Sieg in der Serie eine schwierig zu lösende Angelegenheit wird – aber keine unlösbare. Schlusslicht nach der Qualifikation schöpfte Ad Astra den Mut, in den Playouts, wo quasi wieder alles bei null beginnt, die Saison zu retten und mit dem Ligaerhalt das Saisonziel doch noch auf schnellst möglichem Weg zu erreichen. Mittlerweile sind drei Spiele der best-of-seven Serie gegen den UHC Uster absolviert und drei Mal mussten die Obwaldner das Feld nach einer Niederlage mit hängenden Köpfen verlassen. «Es war überhaupt nicht so, dass wir in den drei Partien chancenlos waren. Wir haben Uster gefordert, aber schlussendlich hat in jedem Spiel etwas gefehlt, darum stehen wir jetzt mit leeren Händen da», blickt Torhüter Pascal Amrein ernüchtert zurück auf den bisherigen Verlauf der Serie. Statt dem baldigen Saisonende sieht es somit viel mehr danach aus, als ob Ad Astra dem Gegner zum Ligaerhalt gratulieren muss und selbst den schwierigen Gang in die Abstiegsspiele gegen einen Vertreter der NLB anzutreten hat. Start verschlafenWoran es am vergangenen Sonntag gelegen hat, dass Uster mit einem Sieg die Heimreise antreten konnte, war offensichtlich: Ad Astra verpatzte das Startdrittel komplett und lag nach 20 Minuten scheinbar vorentscheidend mit 1:5 zurück. «In diesem Drittel ist so ziemlich alles in die Hose gegangen, was in die Hose gehen kann», meint Amrein. «Immerhin haben wir uns nachher eindrücklich zurückmelden können. Die Krönung in Form des Siegtreffers in der Verlängerung gelang uns jedoch leider nicht.» An Amrein selbst hat dies definitiv nicht gelegen. Der Sachsler wurde beim Stand von 1:4 für den Start-Torhüter Mario Britschgi eingewechselt und zeigte in der Folge eine starke Partie. Der Torhüterwechsel zeigte die gewünschte Wirkung und liess auch den Rest der Mannschaft erstarken. «Ein solcher Wechsel wird von den Trainern getätigt, um ein Signal an das Team zu geben. Der alleinige Grund für den Aufschwung im Rest der Partie war dies jedoch nicht. Viel schlechter als im Startdrittel konnte es ja fast nicht laufen», so Amrein. Verlieren verbotenWeil Ad Astra Sarnen das Comeback schlussendlich nicht ganz glückte, stehen sie nun mit dem Rücken zur Wand. Dem UHC Uster genügt ein weiterer Sieg, um die Serie zu beenden und sich den Ligaerhalt zu sichern. «Jetzt nehmen wir Spiel für Spiel. Das ist zwar eine doofe Floskel, aber etwas Anderes bleibt uns gar nicht übrig», meint Amrein. Ob er im nächsten Spiel das Tor der Sarner von Anfang an hüten darf,...

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Niederlage trotz grossem Comeback
Mrz03

Niederlage trotz grossem Comeback

Die Sarner Unihockeyaner unterliegen dem UHC Uster auch im Spiel 3 und liegt in der NLA-Playout-Serie 0:3 hinten. (Melk von Flüe | Obwaldner Zeitung) Ein Schuss und das Spiel war vorbei: Usters Siegtreffer zum 7:6 in der Verlängerung bereitete Ad Astra Sarnen ein sehr bitteres Ende eines Abends mit Tiefs und Hochs. Nach dem ersten Drittel hätte wohl niemand mehr darauf gewettet, dass im Spiel 3 der Playout-Serie zwischen Ad Astra und dem UHC Uster noch Spannung aufkommt. Die Gäste hatten sich eine komfortable 5:1-Führung erspielt. Doch Ad Astra kämpft und spielte sich ins Spiel zurück. «Mit dem zweiten und dritten Drittel bin ich sehr zufrieden. Dort hatten wir die Chancen, um das Spiel zu gewinnen», sagte Sarnens Trainer Eetu Vehanen nach dem Spiel. Er gestand ein, dass Uster in der Verlängerung besser spielte, sprach aber dennoch von einer «bitteren Niederlage».Die Ausgangslage für den weiteren Verlauf der Serie präsentiert sich nun denkbar schlecht. Ad Astra müsste Uster viermal in Folge bezwingen, um den Gang in die Auf-/Abstiegsplayoffs gegen einen NLB-Vertreter noch zu verhindern. Unglückliches StartdrittelDas Startdrittel strapazierte die Nerven des Obwaldner Publikums. Ad Astra ging zum dritten Mal in der Serie gegen Uster mit 1:0 in Führung. Gestern Abend hielt das Hochgefühl nach dem Führungstreffer nur gerade zehn Sekunden lang an. Denn bereits kurz nach dem Wiederanspiel kassierte Ad Astra das 1:1. Zwar setzten die Sarner vereinzelt spielerische Akzente, doch zum wiederholten Mal in dieser Saison bremsten individuelle Fehler das Team aus. Dieses Mal agierte Goalie Mario Britschgi bei den Toren zum 1:3 und 1:4 unglücklich. Er liess sich nach dem 1:4 durch Pascal Amrein ersetzen, der eine starke Partie zeigte. Das verkorkste Startdrittel wurde mit einem Shorthander Usters zum 1:5 abgerundet. Wie verwandelt kamen die Obwaldner aus der Kabine zurück. Sie übernahmen im Mitteldrittel das Spieldiktat und wurden rasch belohnt. Durch einen Doppelschlag innert einer Minute kam Ad Astra auf 3:5 heran und die Hoffnung auf ein positives Resultat kehrte zurück. In der Folge kam die Sarner zu weiteren guten Chancen auf den Anschlusstreffer. Es brauchte aber eine Strafe gegen Uster, bis die Überlegenheit in ein weiteres Tor umgemünzt werden konnte. Cornel von Wyl traf im Powerplay zum 4:5 und kurz nach Beginn des Schlussdrittel gleich nochmals zum 5:5. Auf die neuerliche Führung Usters reagiert Sarnen erst kurz vor Schluss: Basil von Wyl gelang 30 Sekunden vor Ablauf der 60 Minuten das vielumjubelte 6:6. Doch dann schlug Uster in der Verlängerung ein letztes Mal zu. Ad Astra Sarnen − UHC Uster 6:7 n.V. (1:5, 3:0, 2:1, 0:1)Dreifachhalle, Sarnen. 524 Zuschauer. SR Schuler/Sprecher.Tore: 1:45 Markström (B. von Wyl) 1:0. 1:55 Berweger (Urner) 1:1. 7. Juhola (Bolliger) 1:2. 13. Beerli (Steiger) 1:3. 16. Bolliger...

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Der Captain gibt Antworten
Feb28

Der Captain gibt Antworten

Nicht nur Antworten, sondern auch einen kleinen Einblick in eine lange Unihockeykarriere gibt es heute im AAS Inside. Kurz gesagt der Captain Roman Schöni ist ein treuer Ad Astraner, welcher schon über 20 Jahren aktiv beim Verein dabei ist. Sei es als Junior, Helfer, Trainer oder Spieler. In jeder dieser Positionen unterstützte er den Verein tatkräftig und macht dies noch heute („trotz hohem alter“). Somit gibt es auch einige Geschichten, die es zu erzählen gibt, welche ihn zusammen mit viel Schweiss, Herzblut, Freude und Freunde mit Ad Astra verbindet. Name: Roman SchöniSpitzname: Schöni, Scheuner, Scheune, GremeGeburtsdatum und Ort: 27. Juli 1990, BernBeruf: dipl. Hochbautechniker HFGrösse & Gewicht: 190cm  & max. 95kgTeam und Position:Herren NLA, FlügelstürmerRückennummer: #22Rolle im Team: Captain Bei Ad Astra seit: mehr als 20 JahrenVorherige Vereine: keine!Motto: Immer ruhig und gediegen, was nicht fertig wird bleibt liegen.Was die wenigsten von mir wissen: „trotz hohem Alter und Gewicht sehr schnell auf den Beinen“   Hubi Flüeler: Wie lange bist du schon Captain bei der 1. Mannschaft? Wieso genau du und nicht sonst jemanden im Team?Roman Schöni: In unserer zweiten NLB Saison (13/14) lief es nicht mehr ganz nach Wunsch und man sah sich gezwungen, sich vom damaligen Trainergespann rund um Björn Karlen zu trennen.Die Interimstrainer Tobi Lengen und Pädu Schaller wollten auch einen Wechsel auf der Captainposition, um Teamintern zusätzlich etwas frischen Wind reinzubringen. So kam ich damals ins Spiel und irgendwie wurde das seit dann nie mehr wirklich hinterfragt…😉Ich denke das ich mit meinem Auftreten und der Spielweise eine Leaderfunktion übernehmen kann und mich mit meiner ruhigen Art gut eigne, um konstruktive Gespräche mit den Schiedsrichtern zu führen.Ich bin aber längst nicht der einzige Spieler, der zur Mannschaft spricht und Führungsqualitäten zeigt. Man ergänzt sich in dieser Hinsicht sehr gut bei uns im Team.  Hubi Flüeler: Kannst du auch mal laut werden?Roman Schöni: Nein, das passiert sehr sehr selten. Das ist nicht meine Art und ich überlasse diesen Part lieber anderen… Hubi Flüeler: Du bist schon lange ein Teil der Ad Astra FamilieAn was erinnerst du dich noch gerne zurück aus deiner Juniorenzeit? Roman Schöni: Da ich die ganze Juniorenabteilung von Ad Adstra durchlaufen durfte, habe ich viel erlebt und verbinde viele positive Erinnerungen damit.Spontan in den Sinn kommen mir die vielen Juniorenlager in Oberwald, welche immer ein Highlight waren und ich sowohl als kleiner Junior, als auch als Juniorentrainer nur bestens in Erinnerung habe.Weiter werde ich die U21 Saison mit Fredy Britschgi und Paolo Beroggi als Trainergespann nie vergessen. Wir waren ein super Team mit tollen Kollegen, mit welchen ich auch heute noch das eine oder andere neben & auf dem Feld erleben darf. Wir haben damals, ich glaube es war in der...

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