Auftakt mit wichtigem Spiel gegen den Tabellennachbar – mit 2 neuen Stürmern
Jan07

Auftakt mit wichtigem Spiel gegen den Tabellennachbar – mit 2 neuen Stürmern

Ad Astra Sarnen nimmt auswärts gegen den UHC Thun den Meisterschaftsbetrieb wieder auf. Mit an Bord sind auch zwei neue Stürmer. (Obwaldner Zeitung) Anfang Oktober war es, als Ad Astra Sarnen zuletzt in einem Meisterschaftsspiel auf dem Feld stand. Dann wurde der Spielbetrieb vom Verband unterbrochen, der Trainingsbetrieb jedoch im üblichen Mass aufrechterhalten. Am Freitag (19:30 Uhr, Thun) hat das Warten auf den nächsten Ernstkampf für die Sarner ein Ende – vorausgesetzt die Corona-Schnelltests fallen bei allen Akteuren von Ad Astra und vom Gegner UHC Thun negativ aus. «Da die gesamte Mannschaft zehn Tage in Quarantäne war, gehe ich davon aus, dass wir jetzt nicht nochmals einen Corona-Fall im Team haben», zeigt sich Interim-Headcoach Michal Rybka zuversichtlich. Infolge der Quarantäne war die Vorbereitung der Obwaldner gestört. «Wir konnten diese Woche keine Hallentrainings absolvieren. Die Spieler waren dazu angehalten, sich zuhause fit zu halten. Taktisch konnte ich mein Team dank technischen Hilfsmitteln und Videos trotzdem auf die bevorstehenden Spiele einstellen», so Rybka. Rizzi und Haudanlampi erstmals mit dabeiNeben der Rückkehr von Michal Rybka als Headcoach hinter die Bande, werden sich am Wochenende auch zwei neue Spieler sich erstmals das Dress von Ad Astra überziehen. Mit Tuukka Haudanlampi verstärkt ein talentierter Finne die Offensive der Sarner. Da der 19-jährige Jungspund mit einer U21-Lizenz spielen kann, belastet er das Ausländerkontingent von Ad Astra nicht zusätzlich. «Bereits vor dem Saisonstart war klar, dass er nach dem Jahreswechsel zu uns stossen wird. Weil er bis Weihnachten im Militärdienst steckte, war der Wechsel nicht früher möglich», so Ad Astra-Sportchef Gianluca Amstutz. Trotz seines jungen Alters absolvierte Haudanlampi bereits zwei ganze Saisons in der höchsten finnischen Liga für seinen Stammclub OLS in Oulu. Auch auf internationaler Ebene durfte er seine Qualitäten schon zeigen: Mit der finnischen Nationalmannschaft bestritt er im Frühjahr 2019 die U19-WM in Halifax. Im Spiel um die Bronzemedaille traf er dabei mit seinen Teamkollegen auf die Schweiz und Noah Boschung, seinen neuen Teamkollegen bei Ad Astra. Finnland setzte sich damals mit 4:2 durch und sicherte sich die Bronzemedaille, Haudanlampi trug sich in die Torschützenliste ein (wer der finnischen Sprache mächtig ist, kann sich hier das Interview mit Tuukka nach dem Spiel ansehen 😄).Tuukka Haudanlampi (Nr. 17) bezwingt Nils Schälin im Tor der Schweizer zum 2:1 für Finnland Erfreut zeigt sich Amstutz auch über den zweiten Zuzug: Von den Iron Marmots Davos-Klosters wird Luca Rizzi ausgeliehen. Der in der Umgebung von Zürich wohnhafte Bündner, seit Jahren ein sehr konstanter Skorer, wechselt temporär nach Sarnen, da der Meisterschaftsbetrieb in der NLB weiterhin unterbrochen bleibt und sogar der erneute Abbruch der Saison in den unteren Ligen droht (siehe dazu die Botschaft von Daniel Bareiss, Verbandspräsident von Swiss Unihockey, am Ende...

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Kaderplanung abgeschlossen
Mai04

Kaderplanung abgeschlossen

Auch letzten beiden Ausländerpositionen sind in der Zwischenzeit bei Ad Astra Sarnen besetzt. Damit ist klar, mit welchen Spielern die Obwaldner ihre zweite NLA-Saison bestreiten werden.  (Luzerner Zeitung) Ein Gentlemen’s Agreement unter den Unihockey-Clubs in den beiden Nationalligen regelt, wie viele Ausländer in einem Spiel eingesetzt werden dürfen. Waren in der vergangenen Spielzeit noch vier ausländische Verstärkungsspieler erlaubt, sind in der nächsten Saison nur noch deren drei erlaubt. Schon länger klar war bei Ad Astra Sarnen, dass der schwedische Topskorer Robin Markström ein weiteres Jahr in Sarnen anhängt und dass der finnische Verteidiger Jaska Kunelius seine Karriere beendet und in die Heimat zurückkehrt. Mit der Besetzung der anderen beiden Ausländerpositionen liess sich der Verein um Sportchef Gianluca Amstutz etwas länger Zeit. «Wir führten in der zuständigen Sportkommission einige Gespräche und waren auch mit mehreren Spielern in Kontakt. Nun sind Entscheide sind gefallen und die Verträge unterzeichnet. Wir sind überzeugt, für die kommende Saison ein gutes Ausländertrio zu stellen.» Konkret heisst dies, dass neben dem Vertrag von Robin Markström auch derjenige von Kaapo Savinainen verlängert wurde. Der finnische Center kam im ersten Jahr in Sarnen noch nicht so richtig in Gang. «Zwei Verletzungen führten dazu, dass er einen beträchtlichen Anteil der Spiele verpasste und darum nie so richtig in Fahrt kam. Wir sind überzeugt, dass er noch viel Luft nach oben hat», kommentiert Amstutz Savinainens verbleib. Liikanen geht, Danis kommtHingegen wird Savinainens Landsmann Lauri Liikanen zukünftig nicht mehr im Dress von Ad Astra auf dem Feld stehen. Auch der schussstarke Flügelstürmer kämpfte mit Verletzungsproblemen und absolvierte darum nur eine Handvoll Spiele im abgelaufenen Jahr. «Dieser Entscheid fiel uns definitiv nicht leicht. Lauri hat drei Jahre für uns gespielt und besonders in der Aufstiegssaison mit vielen Toren massgeblich zum Erfolg beigetragen. Seine Verletzungsanfälligkeit spricht jedoch gegen ihn. Wir sind darauf angewiesen, dass unsere ausländischen Verstärkungsspieler uns auch wirklich auf dem Feld unterstützen konnten. Darum haben wir uns für eine andere Lösung entschieden», begründet Amstutz den Entscheid, mit Liikanen nicht zu verlängern. Die andere Lösung heisst in diesem Fall Jan Danis. Der 31-jährige Tscheche wechselt vom FBC Ostrava aus der höchsten tschechischen Liga in die Schweiz. Er ist hierzulande kein Unbekannter, spielte er doch bereits je zwei Jahre in der NLA und der NLB bei Grünenmatt und Langenthal-Aarwangen. «Jan ist in der Offensive vielseitig einsetzbar und ein absoluter Teamplayer. Zudem ist er Rechtsausleger, was in unserer Offensive zuletzt ein Manko war.»     Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an         Ein Tscheche für Ad Astra! 🇨🇿 ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ 👉🏻 @danis.jan wechselt aus der höchsten tschechischen Liga vom @fbcostrava nach Sarnen. In der Schweiz ist der 31-jährige Angreifer kein Unbekannter, spielte er doch bereits je 2 Jahre beim @uhcgruenenmattsumiswald in...

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Kaderplanung schreitet voran, einige Fragezeichen bleiben
Apr23

Kaderplanung schreitet voran, einige Fragezeichen bleiben

Seit einigen Wochen steht fest, dass Ad Astra Sarnen auch in der kommenden Spielzeit in der NLA spielen wird. Mit welchen Spielern dies der Fall sein wird, wird ebenfalls immer klarer.  (Luzerner Zeitung) Mitte März war es, als die Unihockey-Saison abrupt abgebrochen wurde. Der Grund dafür ist hinlänglich bekannt. Statt der Fortsetzung des Abstiegskampfs wurden die Spieler von Ad Astra Sarnen in die Sommerpause geschickt. Anders als für die Spieler begann damit für die Sportkommission der Sarner um Gianluca Amstutz die intensive Phase der Kaderplanung für die nächste Saison. «Um abschliessend planen zu können ist es wichtig, dass die Frage der Ligazugehörigkeit geklärt ist», meint Amstutz. Diese beantwortete der Verband für Ad Astra positiv: Die Obwaldner konnten ihren Platz in der höchsten Liga halten, ohne sich in der Serie gegen den Aufstiegsaspiranten Basel Regio beweisen zu müssen. Amstutz: «Die Saison so zu beenden, war definitiv nicht unser Wunschszenario. Beeinflussen konnte dies jedoch niemand. Immerhin haben wir jetzt die Gewissheit, dass wir uns auch in der nächsten Saison mit den besten Teams der Schweiz messen dürfen.» Ausländerfrage erst teilweise geklärtIn der Premierensaison in der NLA wehte den Sarnern ein rauer Wind entgegen. Lediglich zwei Siege konnte Ad Astra bejubeln, am Ende war dies gleichbedeutend mit dem Tabellenschlusslicht. «Dass es nicht einfach wird in der höchsten Liga, war uns schon vor Saisonstart klar. Allerdings hätten wir uns schon erhofft, den einen oder anderen Punkt mehr einzufahren», gibt Headcoach Eetu Vehanen zu, dessen Vertrag in Sarnen weiterläuft. Eines der Hauptprobleme seines Teams wurde für den Finnen früh sichtbar: «Wir waren offensiv viel zu wenig produktiv. In diesem Punkt müssen wir uns in der nächsten Saison am meisten steigern.» Amstutz macht keinen Hehl daraus, dass er besonders in der Torproduktion mehr von den ausländischen Verstärkungsspielern erwartet hatte: «Unsere beiden Finnen Lauri Liikanen und Kaapo Savinainen haben beide einen Grossteil der Saison verletzungsbedingt verpasst und kamen darum nie richtig auf Touren. Dies haben wir schmerzlich gespürt.» Ob die beiden Angreifer auch in der kommenden Spielzeit für Ad Astra spielen werden, ist noch unklar. «Die Gespräche sind im Gang, ob sie bei uns bleiben hängt von verschiedenen Faktoren ab», so Amstutz. Dass der finnische Verteidiger Jaska Kunelius Ad Astra nach einer Spielzeit wieder verlassen wird, war bereits vor einem Jahr klar. Erfreulich aus Sicht der Sarner: Topskorer Robin Markström hat sich trotz Angeboten anderer Clubs entschieden in Obwalden zu bleiben und wird somit seine fünfte Spielzeit in rot-schwarz in Angriff nehmen. «Robin ist ein absoluter Schlüsselspieler für uns, das ist definitiv eine sehr erfreuliche Meldung», freut sich Vehanen. Welche beiden anderen Spieler das Ausländertrio von Ad Astra nächste Saison komplettieren, ist noch offen. Amstutz hofft, diesbezüglich möglichst...

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Ligaerhalt gesichert – und jetzt?
Mrz24

Ligaerhalt gesichert – und jetzt?

Wirtschaftliche Unsicherheiten trüben bei Ad Astra Sarnen die Freude über den Verbleib in der NLA. (Sven Aregger | Luzerner Zeitung) Bei Ad Astra Sarnen lief gerade das Training, als die Spieler die Meldung erreichte, dass die Schweizer Unihockey-Saison wegen des Corona-Virus abgebrochen werde. Die Obwaldner kämpften zu diesem Zeitpunkt ums Überleben in der NLA, sie bereiteten sich auf die Auf-/Abstiegsspiele gegen Basel Regio vor. Nach der Einstellung des Spielbetriebs war zunächst unklar, ob es Auf- und Absteiger geben wird. Seit Freitag steht fest: Es bleibt auf höchster Stufe alles wie gehabt, Ad Astra wird auch in der kommenden Saison in der NLA vertreten sein.So richtig freuen darüber kann sich im Verein aber niemand. Der Verteidiger Jonas Höltschi sagt: «Die Sache hat einen faden Beigeschmack. Als Sportler will man sich den Ligaerhalt auf dem Feld erkämpfen. Vor allem für die Basler ist es schlimm, sie hatten eine tolle Saison gespielt und sich die Aufstiegsspiele verdient.» Präsident Küchler: «Wir haben Sorgen»Die Freude in Sarnen ist in diesen Tagen aber nicht nur in sportlicher Hinsicht getrübt. Das abrupte Ende der Saison ist mit finanziellen Ungewissheiten verbunden. Der Klub musste ertragreiche Anlässe absagen, zum Beispiel das jährliche Turnier der besten zweiten Mannschaften der Schweiz, das jeweils 20000 Franken einbringt. Und im Verein, der mit einem Jahresbudget von rund 500000 Franken operiert, stellt man sich die bange Frage, ob Sponsoren wegen der wirtschaftlich diffizilen Lage in der Schweiz abspringen könnten. Der Präsident André Küchler räumt ein: «Wir haben Sorgen.»Der Vorstand trifft sich regelmässig zu Sitzungen, aber die Planung der kommenden Saison ist kompliziert. Ad Astra will jungen Spielern, denen in anderen NLA-Mannschaften kaum Einsatzzeit gewährt würde, eine Perspektive bieten. Doch gegenwärtig können die Obwaldner keine potenziellen Neuzuzüge zu Probetrainings einladen. Das ist eine besondere Herausforderung für einen Klub, dessen Einzugsgebiet beschränkt ist und der nicht über einen riesigen Talent-Pool verfügt. «Wir sind das Ambri des Unihockeys, der Dorfklub in der NLA», sagt der Spieler Höltschi. «Wir können nicht auf zahlreiche Partnervereine zurückgreifen, wie das beispielsweise bei Zug United der Fall ist.» Auch deshalb hat Ad Astra Sarnen das Ausländerkontingent ausgeschöpft – vergangene Saison standen vier Importspieler im Kader. In der kommenden Spielzeit dürfen in der NLA nur noch drei Ausländer eingesetzt werden. Klar ist, dass der Finne Jaska Kunelius die Obwaldner verlassen wird. Wie es mit den restlichen Ausländern weitergeht, ist vorderhand offen. «Diese Spieler brauchen eine Jobgarantie, sie müssen neben dem Unihockey noch arbeiten können. Aber aufgrund der wirtschaftlichen Situation ist das im Moment schwierig», sagt der Präsident Küchler, der als Besitzer eines Designmöbelhauses auch beruflich von der Corona-Krise betroffen ist. Es sind Herausforderungen, die Ad Astra Sarnen in den kommenden Monaten beschäftigen werden. Trotz oder gerade...

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«Die aktuelle Situation hat nichts mit einem Wunschszenario zu tun»
Mrz16

«Die aktuelle Situation hat nichts mit einem Wunschszenario zu tun»

Der Saison-Abbruch in allen Unihockey-Ligen stellt Ad Astra Sarnen vor eine ungewisse Situation.(Melk von Flüe | Obwaldner Zeitung) Ad Astra Sarnen verlor die Playout-Serie gegen den UHC Uster und bereitete sich auf die Abstiegsspiele gegen das NLB-Team Unihockey Basel Regio vor. Diese hätten am nächsten Wochenende starten sollen. Nun hat der Unihockey-Verband entschieden, die Saison per sofort zu beenden. André Küchler, der Präsident von Ad Astra, nimmt im Interview zur aktuellen Situation Stellung und führt aus, was dies für den Verein bedeutet. André Küchler, wie ist ihre persönliche Gefühlslage in diesen Tagen, in welchen immer deutlicher sichtbar wird, welche weitreichenden Konsequenzen das Corona-Virus für uns alle hat?AK: Persönlich fühle ich eine gewisse Leere. Ich habe Respekt vor dieser Situation und darum auch vor den Massnahmen, welche vom Bundesrat und dem Kanton getroffen wurden. Etwas flau wird mir, wenn ich daran denke, was noch kommen könnte. Die Situation betrifft bei weitem nicht nur den Sport. Wir sind alle gefordert, mal schauen wie es weiter geht. Wie die meisten Verbände hat auch Swiss Unihockey letzte Woche entschieden, die Saison per sofort abzubrechen. Was bedeutet dies für Ad Astra Sarnen?AK: Am Donnerstagabend fand eine Nationalliga-Versammlung statt. Die vom Verband einberufene Task Force hat an diesem Meeting bekannt gegeben, dass die Saison abgebrochen wird und dass darum kein Meister gekürt wird. Leider haben sie nicht bekannt gegeben, wie die Auf-/Abstiegsfragen gelöst werden sollen. Dies wiederum führte zu angeregten, teils emotionalen Diskussionen. Zur Lösung der offenen Fragen wurden verschiedene Ideen in den Raum gestellt, welche jedoch teilweise bereits wieder hinfällig wurden aufgrund der neusten Beschlüsse vom Bundesrat am Freitagnachmittag. Ein Vorschlag war beispielsweise, ein einziges Spiel auf neutralem Boden durchzuführen, welches über die Ligazugehörigkeit in der nächsten Spielzeit entscheidet. Ein Konsens wurde in diesen Diskussionen jedoch nicht gefunden. Was wäre aus Sicht von Ad Astra Sarnen das Wunschszenario im Umgang mit Situation?AK: Erst einmal möchte ich klarstellen, dass diese Situation für uns nicht im Entferntesten etwas mit einem Wunschszenario zu tun hat. Als Sportverein wünscht man sich, dass eine Saison wie geplant durchgeführt werden kann und am Ende die Entscheide auf dem Platz gefällt werden – so wie dies in Vergangenheit immer der Fall war. Spannende Abstiegsspiele vor vielen Zuschauern und am Ende die sportliche Sicherung des Ligaerhalts, das wäre unser Wunschszenario. Dies müssen wir uns aber leider abschminken, die aktuelle Situation lässt dies nicht zu. Alle anderen Varianten haben mit Wunschszenarien wenig zu tun, sondern sind logische Folgen des Saisonabbruchs. Der Unihockey-Verband hat somit noch nicht entschieden, wie die offenen Fragen zum Auf- und Abstieg gelöst werden. Wie geht es nun weiter?AK: Der Verband hat die betroffenen Vereine dazu aufgefordert, an diesem Wochenende eine Stellungnahme zur aktuellen...

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