Ad Astra gelingt das Break in Basel
Mrz31

Ad Astra gelingt das Break in Basel

Best-of-Seven Serie aus. Die Obwaldner Unihockeyaner gewinnen das zweite Spiel und gleichen in den Auf-/Abstiegsplayoffs gegen Unihockey Basel Regio mit aus. Mann des Spiels ist der Schwede Mathias Hagert.   (Luzerner Zeitung) Im Kampf um den Verbleib in der NLA hat sich Ad Astra Sarnen eindrucksvoll zurückgemeldet. Nach der Startniederlage beim ambitionierten B-Ligisten Basel Regio gewannen die Obwaldner das zweite Spiel der Best-of-7-Serie mit 5:3 – und zwar wiederum in Basel. Damit schafften sie das Break. «Wir haben uns mit diesem Sieg definitiv in der Serie angemeldet», sagte der schwedische Verteidiger Mathias Hagert. Der 35-Jährige wurde als bester Spieler von Ad Astra ausgezeichnet. Nebst einer defensiv sehr präsenten Leistung hatte er bei vier von fünf Treffern seines Teams den Stock im Spiel. Den Sack Basler Läckerli konnte Hagert jedoch nicht persönlich entgegennehmen: In der Schlussminute verletzte er sich bei einem Rencontre. Er dürfte dies verkraften, zumal er kurz nach Spielschluss Entwarnung gab: «Am Freitag bin ich wieder bereit.» Wollen die Obwaldner am Freitag (20.00, Dreifachhalle Sarnen) in der Serie vorlegen, wird Hagerts Präsenz definitiv nicht schaden. Er selbst blickt Spiel drei und der ersten Heimpartie beflügelt entgegen: «Ich bin kein Fan der Halle in Basel. Umso mehr freue ich mich auf den Hallenboden in Sarnen und natürlich darauf, vor unserem Publikum spielen zu dürfen.»   Treffer von der Mittellinie In Spiel 2 lagen die Obwaldner mit 1:2 zurück, doch die beiden Schweden Oliver Forslind und Hagert sorgten mit einem Doppelschlag in der 33. Minute für eine 3:2-Führung. Bei beiden Treffern liess Hagert sein Können aufblitzen: Zunächst bediente er Forslind nach einem Freistoss wunderbar am langen Pfosten – und 20 Sekunden später verwertete er einen Freistoss praktisch von der Mittellinie aus. «Die Basler hatten keine Mauer gestellt und es war Verkehr vor dem Tor, darum habe ich geschossen», kommentierte Hagert die Aktion. Ein weiser Entscheid des Routiniers.   Die beiden Tore gaben den Gästen sichtlich Auftrieb. «Wir hatten im Startdrittel etwas Mühe, in die Gänge zu kommen. Viel gelang uns in den ersten 20 Minuten in der Offensive nicht. Mit dem 0:1-Rückstand waren wir gut bedient», räumte Hagert ein. Auch der Ausgleich zum 1:1 war eher ein Produkt des Zufalls: Der schwedische Verteidiger Erik Oweling spielte in Überzahl einen Querpass vors Tor, der ein Basler Verteidiger unglücklich ins eigene Tor lenkte. Und trotzdem durfte nach 40 Minuten konstatiert werden: Die Sarner hatten das Spiel im Mitteldrittel gedreht und das Zepter an sich gerissen.   Der Riegel hält im Schlussdrittel Den Zentralschweizern kam entgegen, dass sie in Überzahl in den dritten Abschnitt starten durften. Wenige Sekunden nach Ablauf der Basler Strafe überwand Oweling den gegnerischen Torhüter mit einem Airhook zum 4:2. «Das...

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Sieg und Niederlage zum Abschluss der Qualifikation
Feb20

Sieg und Niederlage zum Abschluss der Qualifikation

In der letzten Doppelrunde der Qualifikation gewinnt Ad Astra Sarnen zuhause gegen den UHC Uster mit 8:7 nach Verlängerung und verliert tags darauf gegen den UHC Waldkirch-St. Gallen mit 2:7.   (Luzerner Zeitung) 44 Minuten waren gespielt, als der Sarner Alexander Rudd den Ustermer Torwart Nicola Brütsch mit einem direkt ausgeführten Freischlag zum 6:3 erwischte. Die Obwaldner schienen auf bestem Weg, nach dem eher überraschenden Erfolg in Malans den zweiten Sieg in Folge ins Trockene zu bringen. Doch wer dies glaubte, hatte die Rechnung ohne die Gäste aus dem Zürcher Oberland gemacht: Innert neun Minuten schlugen die Ustermer gleich vier Mal zu und drehten den Spielstand zwischen der 47. und der 56. Spielminute vom 6:3 zum 6:7. Plötzlich schwammen also den Sarnern die Felle davon. «Wir waren in dieser Phase zu passiv und haben den Ustermern so selbst geholfen, wieder zurück ins Spiel zu finden. Und die zwei Strafen schienen uns das Genick zu kosten», analysierte Basil von Wyl nach Spielschluss. Aber: Die Sarner konnten den Kopf noch einmal aus der Schlinge ziehen. Für einmal half die übliche Aktion, welche dem Trainergespann in dieser Situation noch bleibt: Timeout, Torhüter raus und mit sechs Feldspielern das Glück versuchen zu erzwingen. Die Sarner spielten den Ball vors Tor, wo Oweling im Tohuwabohu die Übersicht behielt und Brütsch zum 7:7-Ausgleich überwand. Die Verlängerung musste also erneut die Entscheidung bringen. Dort dauerte es keine Minute, ehe Basil von Wyl für Ad Astra zuschlug und den Extrapunkt sicherte. «Dieser Sieg tut uns gut und den Ustermern weh. Wer weiss, vielleicht treffen wir in den Playouts wieder auf sie», meinte der Sarner Matchwinner.   Ad Astra kann wieder Tore schiessen Über lange Strecken war in einer am Ende intensiven und spannenden Partie nicht ersichtlich, dass es in diesem Kräftemessen zumindest für den UHC Uster um viel geht: Nämlich um wichtige Punkte im Kampf um die Playoff-Qualifikation. Eher emotionslos plätscherte das Spiel dahin, wobei das Heimteam einen optimalen Start erwischte: Forslind und Dubacher nutzten ihre Gelegenheiten eiskalt aus, während der UHC Uster teils gute Gelegenheiten ungenutzt liegen liess. 2:0 führten die Obwaldner folglich zur ersten Pause. Auch im Mitteldrittel schienen die Sarner das Spielgeschehen im Griff zu haben und bauten die Führung kontinuierlich weiter aus. «Ich würde nicht wirklich behaupten, dass wir während zwei Dritteln unser bestes Unihockey gezeigt haben. Und trotzdem führten wir nach 40 Minuten mit 5:2. Vielleicht fühlten wir uns dadurch vor dem Schlussdrittel etwas zu sicher», reflektierte Basil von Wyl. Schlussendlich durften die Sarner mit dem Heimpublikum neben acht Treffern immerhin zwei Punkte bejubeln. Nachdem zuvor lange Zeit die Offensive das Sorgenkind war, ist die Angriffsmaschinerie in den letzten beiden Spielen in...

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Den Fluch in Malans beendet
Feb14

Den Fluch in Malans beendet

Mit 8:9 nach Verlängerung gewinnt Ad Astra Sarnen dank starker Moral ein bereits verloren geglaubtes Spiel auswärts gegen Alligator Malans.   (Luzerner Zeitung) Ungewohnt musste es sich für die Spieler von Ad Astra Sarnen anfühlen, nach dem Schlusspfiff endlich wieder einmal als Sieger auf dem Platz zu stehen. Umso mehr, als dass das Spiel beim Stand von 4:0 nach 35 Minuten und spätestens beim Stand von 8:4 nach 49. Minuten zu Gunsten des Heimteams Alligator Malans entschieden schien. Aber: Die Gäste aus Sarnen liessen sich von diesen Rückständen nicht beeindrucken und kämpften sich eindrücklich zurück. Mehr noch: Sie kämpften sich zum Sieg. «Endlich», brachte der vierfache Torschütze Erik Oweling die Gefühlslage der Sarner nach Spielschluss auf den Punkt. «Wir können doch noch gewinnen. Es fühlt sich an wie eine kleine Ewigkeit, seit wir dies das letzte Mal geschafft haben. Die vielen Niederlagen haben definitiv an der Substanz gezehrt. Der Sieg heute tut richtig gut und ist Balsam für die Seele.» Mit «einer kleinen Ewigkeit» liegt Ad Astra-Captain Oweling gar nicht so weit daneben: Am 18. September war es, als Ad Astra Sarnen das Feld in der NLA zuletzt als Sieger verliess. Auswärts besiegten die Obwaldner damals den UHC Thun. Nette Randnotiz: Dank den zwei erkämpften Punkten in Malans schliessen die Sarner punktemässig zu den Berner Oberländern auf und überholen sie dank dem weniger schlechten Torverhältnis in der Tabelle.   Zwei Drittel lang die alte Leier Auch im Spiel gegen Malans sah es lange nicht so aus, als ob die Sarner ihre lange Negativserie würden beenden können. Noch keine zehn Minuten waren gespielt, als Obrecht für Malans zum 3:0 traf und sich der Sarner Headcoach Tomas Chrapek früh dazu gezwungen sah, ein Timeout zu nehmen. Britschgi im Tor der Gäste hielt sein Tor in der Folge bis zur ersten Pause rein. Erst nach Spielmitte traf Holenstein zum komfortablen 4:0-Vorsprung für das Heimteam. Ein erstes Aufbäumen des Tabellen-Schlusslichts dann in der 37. Spielminute: Innert sieben Sekunden musste Hitz im Tor der Bündner gleich zwei Mal hinter sich greifen. Das darauffolgende Timeout des Heimteams zeigte jedoch Wirkung: Keine Minute später stellte Schubiger mit seinem zweiten persönlichen Treffer auf 5:2. Punkte für die Sarner schienen somit nach 40 Minuten wieder in weiter Ferne zu sein.   Rudd & Oweling machen den Unterschied Das grosse Aufbäumen der Sarner startete erst im Schlussdrittel. Hatte das Heimteam auf die Treffer drei und vier von Ad Astra jeweils rasch eine Antwort bereit, startete die Aufholjagd beim Stand von 8:4. Angeführt von den Schweden Alexander Rudd und Erik Oweling kämpften sich die Sarner Tor für Tor heran. So stand es nach 53. Minuten plötzlich nur noch 8:7 für...

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Sarner Albtraum in Langnau
Feb03

Sarner Albtraum in Langnau

Ad Astra Sarnen geht auswärts gegen Langnau mit 2:14 unter. Drei Qualifikationsspiele bleiben den Obwaldnern noch, um sich für die Playouts zu rüsten.   (Luzerner Zeitung) Diese Watsche dürfte in den Köpfen der Spieler von Ad Astra Sarnen noch länger nachhallen: Gleich mit 14:2 fertigen die Unihockey Tigers Langnau die Obwaldner im Nachholspiel ab. Liess das Startdrittel noch auf eine enge und umkämpfte Partie hoffen – die Emmentaler führten zwar mit 1:0, aber die Sarner hatten einige gute Torgelegenheiten – waren die restlichen 40 Minuten eine ganz einseitige Angelegenheit. Ab Spielmitte fielen die Tore für das Heimteam wie reife Früchte. Ad Astra blieb bedenklich blass und wurde von den Langnauern schonungslos aufgezeigt, warum sie am Tabellenende der NLA liegen.   Playouts stehen bevor Drei Qualifikations-Runden stehen für die Sarner noch auf dem Programm, ehe die Playouts beginnen. Gegen Malans, Uster und St. Gallen dürfte für die Obwaldner nach dieser mehr als nur dürftigen Darbietung das Ziel sein, die Spur wieder zu finden. Gelingt dies nicht, stehen die Abstiegsspiele gegen ein Team aus der zweithöchsten Liga schneller bevor, als dies den Sarnern lieb sein dürfte. Um die Relegationsspiele kamen sie in den ersten zwei Saisons herum – Corona sei Dank. Nun müssen die Obwaldner um ihren Platz in der höchsten Unihockey-Liga der Schweiz kämpfen. «Dass wir auf dem Feld um den Klassenerhalt kämpfen müssen, ist gut so. Es soll sportlich entschieden werden, wer sich einen Platz in der NLA verdient. Kampflos räumen wir das Feld sicher nicht», meinte Ad Astra Sportchef Roman Schöni im Interview mit der Luzerner Zeitung Anfang Januar. Einfach wird der Kampf um den Klassenerhalt für die Sarner jedoch nicht, hegen doch aus der NLB mit Thurgau und Basel zwei Teams schon lange Ambitionen auf den Aufstieg. Und der letzte Sieg von Ad Astra liegt mittlerweile schon fast fünf Monate zurück – eine gefühlte Ewigkeit. Wollen die Obwaldner sich auch nächstes Jahr mit den Besten der Schweiz messen, müssen sie das Gefühl des Siegens möglichst rasch wieder erlangen.   Unihockey Tigers Langnau – Ad Astra Sarnen 14 :2 (1:0, 6:0, 7:2) Espace-Arena, Biglen. 187 Zuschauer. SR Bühler/Bühler. Tore: 7. Lauber (L. Steiner) 1:0. 24. Rentsch (Mathias Steiner) 2:0. 25. Matteo Steiner (Musio) 3:0. 30. Gerber (Gfeller) 4:0. 37. Rentsch (S. Steiner) 5:0. 38:47 Siegenthaler (Gerber) 6:0. 39:22 Rentsch (Mathias Steiner) 7:0. 41. Lauber (L. Steiner) 8:0. 42. S. Steiner 9:0. 46. Flühmann (Mathias Steiner) 10:0. 48. Rentsch (Lauber) 11:0. 51. C. von Wyl (Ming) 11:1. 52. Stucki (S. Steiner) 12:1. 53. Läubli (Rüegger) 12:2. 54. Siegenthaler (Lauber) 13:2. 59:27 Rentsch (Flühmann) 14:2. Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Langnau. 1mal 2 Minuten gegen Sarnen. Langnau: Beck; Strohl, Siegenthaler,...

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Ad Astra unterliegt dem Meister
Dez20

Ad Astra unterliegt dem Meister

Ad Astra Sarnen verliert das erste Spiel nach der WM-Pause auswärts gegen Floorball Köniz mit 2:5. Der Meister drehte das Spiel gegen die Obwaldner erst im Schlussdrittel.   (Luzerner Zeitung) 1:2 stand es auf der Anzeigetafel, als die Pausensirene zum zweiten Mal ertönte. Dank aufopferungsvollem Einsatz in der Defensive, Kaltschnäuzigkeit in der Offensive und etwas Ballglück war die Hoffnung auf Punkte nach 40 Minuten auswärts gegen den Meister mehr als nur intakt. Einen Knick erhielt diese Hoffnung jedoch früh im Schlussdrittel, als Oliver Schmocker den starken Pascal Amrein im Tor der Sarner mit einem platzierten Weitschuss von der Seite zum 2:2 überwand. «So ein Treffer kann durchaus passieren, dieses Tor ärgert mich nicht besonders», kommentierte Amrein den Ausgleich. Für mehr Ärger dürfte bei ihm der 3:2-Führungstreffer der Könizer in der 50. Minute gesorgt haben: Ledergerber genoss im Slot vor Amreins Tor ungewohnte Freiheiten und nutzte diese eiskalt aus. Zehn Minuten blieben den Gästen also noch, um den Rückstand wett zu machen. Und die Chancen auf den erneuten Ausgleich waren durchaus da: «Wir haben uns in dieser Phase in der Offensive etwas zugetraut und sind zu einigen Abschlüssen aus guten Positionen gekommen», meinte Ad Astra-Schlussmann Amrein. Als die knappe Führung der Hauptstädter aber auch etwas mehr als zwei Minuten vor Schluss noch Bestand hatte, ergriff der neue Coaching-Staff der Sarner diejenigen Massnahmen, die ihm in dieser Situation noch blieben: Timeout, Torhüter raus und mit sechs Feldspielern den Ausgleich suchen. Das erhoffte Ergebnis traf jedoch nicht ein: Zwei einfache Ballverluste nutzten die Könizer aus zu zwei Treffern ins verwaiste Tor. Der Mist war geführt, der Meister behielt die drei Punkte doch noch erwartungsgemäss in Bern.   Lange nah dran, und doch leer ausgegangen «Schade, dass wir uns heute für eine mehr als nur anständige Leistung nicht mit Punkten belohnen konnten», meinte ein enttäuschter Pascal Amrein nach Spielschluss. In der Tat gelang den Obwaldnern ein gutes Spiel. Köniz startete zwar mit deutlich mehr Ballbesitz und Chancen ins Spiel, konnte daraus jedoch lange kein Kapital schlagen. Ein Verdienst von Amrein, der eine sehr starke Leistung zeigte und eine Folge von etwas Unvermögen auf Seiten der Könizer, die ihr Visier ungenau eingestellt hatten und viele Chancen aus kurzer Distanz ungenutzt liegen liessen. Erst nach 22 Minuten brach Zaugg den Bann und erzielte die 1:0-Führung für das Heimteam. Den Knoten löste dies bei den Bernern jedoch nicht. Im Gegenteil: Sommerhalder und Dubacher – nach einem Zuspiel von Amrein – nutzen zwei Chancen aus und drehten den Spielstand zum 1:2 für die Gäste. «Die Effizienz, welche wir bei diesen zwei Situationen an den Tag gelegt haben, fehlte uns im Schlussdrittel. Schlussendlich war dies heute der Grund,...

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