Zug United erteilt Ad Astra eine Lektion
Dez22

Zug United erteilt Ad Astra eine Lektion

Das Zentralschweizer-Derby der NLA-Unihockeyaner verläuft einseitig: Zug United kommt zu einem mühelosen 11:3-Sieg gegen die Sarner.   (Peter Birrer | Luzerner Zeitung) Am Vortag weiss Tomas Chrapek nicht so recht, mit welchen Erwartungen er nach Zug fahren soll. Der 40-Jährige hat am Wochenende bei seinem Einstand als Trainer von Ad Astra zwiespältige Eindrücke gewonnen. Die Sarner verloren in Köniz 2:5 – und das nach einer 2:1-Führung bis zur 43. Minute. Chrapeks Urteil: «Der Gegner war besser, er hat sich diesen Sieg verdient.» Aber er sagt eben auch: «Meine Spieler haben vorbildlich gekämpft. Das macht Mut.» Also formuliert er nicht eine Erwartung, sondern einen Wunsch für den Abend gegen Zug United: «Es wäre schön, wenn wir mit einem Erfolgserlebnis in die Weihnachtspause gehen könnten.»   Aber kaum hat das Derby in der Stadthalle Zug begonnen, sinken die Chancen, dass Chrapek und sein Team beschenkt werden. Nach 99 Sekunden bringt Andrea Menon die Einheimischen mit einem raffinierten Schuss in Führung, 22 Sekunden später doppelt Adrian Furger nach. Die Zuger reihen nun Treffer an Treffer: Nochmals Furger, der erst 18-jährige Julian Nigg mit seiner NLA-Torpremiere, Severin Nigg und Alexander Larsson erhöhen bis zu ersten Pause auf 6:0.   Chrapeks Kritik: «Start total verschlafen» Diesem Wirbel hat Ad Astra nicht viel entgegenzusetzen. Die beste Möglichkeit bietet sich Oliver Forslind in der 20. Minute, als er nur die Latte trifft. Bezeichnend ist, wie der Gegenzug endet: mit einem Zuger Tor fünf Sekunden vor Schluss des ersten Abschnitts. «Wir haben den Start total verschlafen», sagt Chrapek hinterher. Das Bild, das United abgibt, ist ein ganz anderes als zuletzt gegen Waldkirch-St. Gallen: Da war das 3:5 die logische Quittung für eine schlicht ungenügende Leistung. Nun präsentieren sich die Zuger in vorzüglicher Spiellaune – aggressiv in den Zweikämpfen, schnörkellos im Abschluss – und legen im ersten Drittel die Basis für einen ungefährdeten Sieg. Entschlossen fahren sie zunächst fort und schiessen durch Alexander Hallén das siebte Tor. Danach lässt es der Gastgeber eine Spur gemächlicher angehen, was automatisch dazu führt, dass Ad Astra die Partie etwas ausgeglichener gestalten kann. Doch das 1:7 von Dario Eberhardt auf Vorarbeit von Alexander Rudd ist alles, was die Sarner an Zählbarem zustande bringen. Das letzte Spiel des Jahres bleibt eine einseitige Angelegenheit. Hallén und Colin Khan sorgen für das 8:1 und 9:1, bevor Hallén an seinem 28. Geburtstag mit seinem dritten Treffer das «Stängeli» perfekt macht.   Ruokonens Urteil: «Wir können es noch besser» Das Publikum wird gut unterhalten. Zuerst fallen zwei Tore für die Sarner, dann ist Silvan Maurer nach 58 Minuten für den Schlusspunkt besorgt. 11:3 gewinnen die Zuger, deren Trainer Antti Ruokonen zusammenfasst: «Es war eine solide Vorstellung von...

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Ad Astra unterliegt dem Meister
Dez20

Ad Astra unterliegt dem Meister

Ad Astra Sarnen verliert das erste Spiel nach der WM-Pause auswärts gegen Floorball Köniz mit 2:5. Der Meister drehte das Spiel gegen die Obwaldner erst im Schlussdrittel.   (Luzerner Zeitung) 1:2 stand es auf der Anzeigetafel, als die Pausensirene zum zweiten Mal ertönte. Dank aufopferungsvollem Einsatz in der Defensive, Kaltschnäuzigkeit in der Offensive und etwas Ballglück war die Hoffnung auf Punkte nach 40 Minuten auswärts gegen den Meister mehr als nur intakt. Einen Knick erhielt diese Hoffnung jedoch früh im Schlussdrittel, als Oliver Schmocker den starken Pascal Amrein im Tor der Sarner mit einem platzierten Weitschuss von der Seite zum 2:2 überwand. «So ein Treffer kann durchaus passieren, dieses Tor ärgert mich nicht besonders», kommentierte Amrein den Ausgleich. Für mehr Ärger dürfte bei ihm der 3:2-Führungstreffer der Könizer in der 50. Minute gesorgt haben: Ledergerber genoss im Slot vor Amreins Tor ungewohnte Freiheiten und nutzte diese eiskalt aus. Zehn Minuten blieben den Gästen also noch, um den Rückstand wett zu machen. Und die Chancen auf den erneuten Ausgleich waren durchaus da: «Wir haben uns in dieser Phase in der Offensive etwas zugetraut und sind zu einigen Abschlüssen aus guten Positionen gekommen», meinte Ad Astra-Schlussmann Amrein. Als die knappe Führung der Hauptstädter aber auch etwas mehr als zwei Minuten vor Schluss noch Bestand hatte, ergriff der neue Coaching-Staff der Sarner diejenigen Massnahmen, die ihm in dieser Situation noch blieben: Timeout, Torhüter raus und mit sechs Feldspielern den Ausgleich suchen. Das erhoffte Ergebnis traf jedoch nicht ein: Zwei einfache Ballverluste nutzten die Könizer aus zu zwei Treffern ins verwaiste Tor. Der Mist war geführt, der Meister behielt die drei Punkte doch noch erwartungsgemäss in Bern.   Lange nah dran, und doch leer ausgegangen «Schade, dass wir uns heute für eine mehr als nur anständige Leistung nicht mit Punkten belohnen konnten», meinte ein enttäuschter Pascal Amrein nach Spielschluss. In der Tat gelang den Obwaldnern ein gutes Spiel. Köniz startete zwar mit deutlich mehr Ballbesitz und Chancen ins Spiel, konnte daraus jedoch lange kein Kapital schlagen. Ein Verdienst von Amrein, der eine sehr starke Leistung zeigte und eine Folge von etwas Unvermögen auf Seiten der Könizer, die ihr Visier ungenau eingestellt hatten und viele Chancen aus kurzer Distanz ungenutzt liegen liessen. Erst nach 22 Minuten brach Zaugg den Bann und erzielte die 1:0-Führung für das Heimteam. Den Knoten löste dies bei den Bernern jedoch nicht. Im Gegenteil: Sommerhalder und Dubacher – nach einem Zuspiel von Amrein – nutzen zwei Chancen aus und drehten den Spielstand zum 1:2 für die Gäste. «Die Effizienz, welche wir bei diesen zwei Situationen an den Tag gelegt haben, fehlte uns im Schlussdrittel. Schlussendlich war dies heute der Grund,...

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Ad Astra taucht gegen Malans
Nov01

Ad Astra taucht gegen Malans

Auch gegen Alligator Malans gibt es für Ad Astra Sarnen nichts zu holen. 1:8 lautet das klare Verdikt zu Gunsten der Bündner.   (Luzerner Zeitung) Die Aufgabe war keine einfache, welche Ad Astra Sarnen am frühen Samstagabend in der heimischen Dreifachhalle vorgesetzt bekam. Alligator Malans war die hohe Hürde, welche es in der achten Meisterschaftsrunde für die Obwaldner zu überwinden galt, um endlich die langersehnten nächsten Punkte einzufahren. So viel vorne weg: Die Hürde war zu hoch für die Sarner. Auch gegen Malans gab es kein Erfolgserlebnis. Somit wird die Niederlagenserie ein weiteres Spiel länger.   Einbruch nach Spielmitte Dabei war den Sarnern der Auftakt in dieses Spiel ganz anständig gelungen. Malans drückte zwar erwartungsgemäss dem Spiel den Stempel auf und hatte viel Ballbesitz. Doch das Heimteam stand hinten zumeist kompakt. Zwei Tore gelangen den Bündnern trotzdem, aber auch Ad Astra durfte auf der Gegenseite einen Treffer bejubeln: Oliver Forslind, er trug das Topscorer-Shirt aufgrund der krankheitsbedingten Abwesenheit von Alexander Rudd, war per Penalty erfolgreich. 1:2 lautete somit das Verdikt nach den ersten 20 Minuten aus Sicht des Heimteams. Die beste Phase hatten die Sarner gleich nach der Pause. Die Obwaldner trauten sich jetzt mehr zu und gestalteten das Spiel offener. Trotz einiger Chancen wollte ihnen jedoch kein weiterer Treffer gelingen. Somit sollte sich Vetschs Treffer zum 1:3 in der 32. Minute im Nachhinein bereits als Siegsicherung erweisen. Auf diesen und die weiteren fünf Treffer der Gäste zum klaren Schlussverdikt von 1:8 hatten die Sarner in der zweiten Spielhälfte keine wirkliche Antwort bereit.   Wann kommt das nächste Erfolgserlebnis? «Wir machen gerade eine schwierige Phase durch», meinte Ad Astra-Captain Cornel von Wyl nach Spielschluss. «Seit der zweiten Runde warten wir auf das nächste Erfolgserlebnis, das uns derzeit einfach nicht gelingen will, uns aber so gut tun würde. Es bleibt uns gar nichts anderes übrig, als diese Phase als Team durchzustehen und aus diesem Sumpf rauszufinden.» Bleibt zu hoffen, dass dieser Weg aus dem Sumpf möglichst rasch gefunden wird. Denn ein Blick auf den Spielplan zeigt: Am nächsten Wochenende folgt eine sehr wichtige Doppelrunde gegen Uster und St. Gallen. «Diese Teams sind absolut in unserer Reichweite. Unsere Devise ist klar: Mund abwischen, nach vorne blicken und es am nächsten Wochenende weitermachen», so von Wyl trocken.   Ad Astra Sarnen – Alligator Malans 1:8 (1:2, 0:2, 0:4) Dreifachhalle, Sarnen. 284 Zuschauer. SR Zurbuchen/Wehinger. Tore: 13. V. Schubiger (M. Hartmann) 0:1. 14. D. Hartmann (Veltsmid) 0:2. 17. Forslind 1:2 (Penalty). 32. Vetsch (Jäger) 1:3. 36. Buchli (Berry/Ausschluss Boschung) 1:4. 45. Camenisch (Nett) 1:5. 47. Berry (Buchli) 1:6. 49. M. Hartmann (Nett) 1:7. 52. D. Hartmann (Buchli) 1:8. Strafen: 1mal 2 Minuten gegen...

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Die Negativserie hält an
Okt25

Die Negativserie hält an

Ad Astra Sarnen findet auch nach der Nationalmannschafts-Pause nicht aus der Negativspirale. Gegen Chur Unihockey kassieren die Sarner eine schmerzhafte 4:8-Niederlage.   (Luzerner Zeitung) 57:50 zeigte die Matchuhr, als Erik Oweling ein feines Zuspiel von Landsmann Alexander Rudd zum 4:5-Anschlusstreffer aus Sicht von Ad Astra verwerten konnte. Die sechs Sarner – Torhüter Mario Britschgi war einem zusätzlichen Feldspieler gewichten – blieben gleich auf dem Feld und sorgten wieder für Druck auf das Tor der Churer. Zunächst verfehlte jedoch Rudds Abschluss das Ziel knapp. Danach verlor Oweling in guter Position vor dem gegnerischen Tor auf strittige Art und Weise den Ball. Den Konterangriff verwerteten die Churer zum siegbringenden 4:6. Der ins Tor zurückgeeilte Britschgi war machtlos beim Abschluss vom Bündner Doppeltorschützen Sandro Cavelti. Die letzten beiden Tore der Churer ins verlassene Sarner Tor waren lediglich noch Resultatkosmetik.   Chur in den entscheidenden Momenten besser Dass für beide Teams in dieser Partie viel auf dem Spiel stand, war von Beginn an ersichtlich. Beide Mannschaften waren bemüht, keine Fehler zu machen in diesem klassischen 6-Punkte Spiel. Resultatmässig besser starteten die Gäste aus dem Bündnerland. Zwei Unachtsamkeiten in der Sarner Hintermannschaft nützten sie kaltblütig aus zur 0:2-Pausenführung. Im Mittelabschnitt fanden die Sarner besser ins Spiel und deckten Reich im Tor der Churer regelmässig mit Schüssen ein. Bis zur 34. Minute war dank Toren von Dario Eberhardt und Basil von Wyl der Rückstand wettgemacht. Die entscheidende Differenz führten die Gäste kurz vor und kurz nach der zweiten Drittelspause herbei: Churs Topskorer Helin traf, als Ad Astra gedanklich schon in der Pause weilte praktisch mit dem Pausenpfiff zur 2:3-Führung. Und gleich nach dem Wiederanpfiff vergingen keine zwei Minuten, als Chur bereits zwei weitere Treffer bejubeln konnte. «Wir haben uns in dieser Phase sehr dumm angestellt», befand Sarnens Captain Cornel von Wyl nach dem Spiel. «So zu verlieren, schmerzt extrem. Wir waren über die gesamten 60 Minuten gesehen nicht das schlechtere Team. Aber in den entscheidenden Momenten war uns Chur heute eine Nasenlänge voraus.»   Ad Astra Sarnen – Chur Unihockey 4:8 (0:2, 2:1, 2:5) Dreifachhalle, Sarnen. 275 Zuschauer. SR Preisig/Schädler. Tore: 7. Cavelti (Schlegel) 0:1. 14. Mani (Helin) 0:2. 29. Eberhardt (Rudd) 1:2. 34. B. von Wyl (Furrer) 2:2. 39:39 Helin (Ausschluss C. von Wyl) 2:3. 41. Stucki (Decasper) 2:4. 42. Monighetti (Rieder) 2:5. 47. Forslind (Rudd) 3:5. 57:50 Oweling (Rudd) 4:5 (Sarnen ohne Torhüter). 58:27 Cavelti (Amato) 4:6. 59:12 Hyrkkönen (Helin) 4:7 (ins leere Tor). 59:56 Nussle 4:8 (ins leere Tor). Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Sarnen. 3mal 2 Minuten gegen Chur. Sarnen: Britschgi; Burri, Oweling; Höltschi, Hagert; Läubli, Kramelhofer; Eberhardt, Rudd, Forslind; B. von Wyl, Furrer, C. von Wyl; Dubacher, Durrer, Durot. Chur:...

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Chancenlos gegen den Leader
Okt10

Chancenlos gegen den Leader

Ad Astra Sarnen bleibt gegen GC Unihockey auswärts ohne Chance und verliert hoch mit 2:11.   (Luzerner Zeitung) Kurz war es, das Aufflammen von Ad Astra Sarnen im Auswärtsspiel gegen den noch ungeschlagenen Leader GC Unihockey. Oliver Forslind brach in der 39. Minute auf Pass seines Landsmanns Alexander Rudd den Bann und erzielte den ersten Treffer für die Obwaldner. Kurz darauf tauchten die Sarner erneut vielversprechend vor Pascal Meier auf. Doch statt selbst den zweiten Treffer zu erzielten, kassierten die Gäste im Gegenzug das sechste Gegentor. Zugegeben: Ad Astra wäre mit dem 2:5 zu diesem Zeitpunkt mehr als nur gut bedient gewesen. So weit kam es jedoch nicht und der Mist war in diesem Spiel definitiv schon nach 40 Minuten geführt. Zu klar waren die Stärkeverhältnisse zwischen den beiden Mannschaften an diesem Abend.   Spielfreies Wochenende steht bevor Im Schlussdrittel musste man noch kurz Angst haben um die Sarner, als GC Unihockey zwischen der 45. und der 48. Minute das Skore von 6:1 auf 9:1 hochschraubte. Der Torregen der Zürcher ging weiter, stoppte jedoch in der 53. Minute, als Göldi den elften Treffer für das Heimteam schoss. Dass die Züricher nicht noch öfter jubeln könnten, war dem bemitleidenswerten Sarner Schlussmann Mario Britschgi zu verdanken. Dieser rettete gegen die spielfreudigen Zürcher mehrmals mirakulös. «Heute waren wir weit davon entfernt, irgendetwas zählbares aus Zürich mit nach Hause zu nehmen. Wir spielten zu fehlerhaft und haben in der Offensive nicht wirklich viel auf die Reihe gebracht», gab Britschgi nach Spielschluss enttäuscht zu Protokoll. Auch wenn ein Punktgewinn gegen GC nicht von Ad Astra budgetiert war: Etwas stärkere Gegenwehr wäre von den Obwaldnern schon erwartet worden. Britschgi widerspricht nicht, richtet den Blick aber bereits nach vorne: «Vielleicht ist es gar nicht so schlecht, dass wir jetzt ein Wochenende spielfrei haben. Jetzt gilt es, den nötigen Biss wieder zu finden, um bald die nächsten Punkte einfahren zu können.»   GC Unihockey – Ad Astra Sarnen 11:2 (2:0, 4:1, 5:1) Sporthalle Hardau, Zürich. 212 Zuschauer. SR Hohler/Koch. Tore: 13. Rüegger (Göldi) 1:0. 14. Riedi (Laubscher) 2:0. 22. Steiger (Alliata) 3:0. 22. Rüegger (Seiler) 4:0. 29. Strässle (Gerecke) 5:0. 38:09 Forslind (Rudd) 5:1. 38:38 Laely (Riedi) 6:1. 45. Laely (Laubscher) 7:1. 46. Steiger 8:1. 48. Göldi (Seiler) 9:1. 52. Steiger (Gerecke) 10:1. 53. Göldi (Alliata) 11:1. 54. Furrer (Hagert) 11:2. Strafen: 1mal 2 Minuten gegen GC. Keine gegen Sarnen. GC: P. Meier; Alliata, Heller, Bier, Strässle, Spinas, Volkart; Hasenböhler, Laely, Laubscher, Steiger, Riedi, Göldi, C. Meier, Seiler, Rüegger, Gerecke. Sarnen: Britschgi; Höltschi, Hagert; Burri, Oweling; Läubli, Kramelhofer; B. von Wyl, C. von Wyl, Rudd; Eberhardt, Furrer, Forslind; Dubacher, Durrer, Sommerhalder; Durot, Odermatt. Bemerkungen: Sarnen ohne Amrein...

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