Ad Astra doppelt nach und setzt Kloten unter Druck
Mrz31

Ad Astra doppelt nach und setzt Kloten unter Druck

Als die Kloten-Dietlikon Jets sechs Minuten vor dem Ende einen schlecht getimten Wechsel der Sarner eiskalt ausnutzten und zum 6:5 verkürzten, zeichnete sich eine spannende Schlussphase ab. Die Gäste rannten an und mussten dabei auch einige Risiken eingehen. Ad Astra kämpfte jedoch aufopfernd und wehrte sich mit Händen und Füssen gegen den Ausgleich. Dieser fiel nicht mehr, im Gegenteil: Gepeitscht vom lautstarken Publikum gelang den Sarnern mit zwei Treffern ins leere Tor die Siegsicherung und somit die 2:0-Führung in der Serie.40 Minuten lang war das Geschehen auf dem Feld ziemlich ausgeglichen, beide Teams erzielten den einen oder anderen schönen Treffer. „Besonders im Mitteldrittel konnten wir das Spiel jedoch nicht wie gewünscht kontrollieren, wir gestanden den Jets viele Konter-Chancen zu“, analysierte der Sarner-Assistenzcoach Roger Hänni nach dem Spiel kritisch.Wie schon im ersten Spiel verdiente sich Ad Astra den Sieg dank einem starken Schlussdrittel. Cornel von Wyl und Marco Schöni nutzten zwei Mal einen Konterangriff eiskalt aus. „Unsere Tore kamen heute wieder in den richtigen Momenten. Zudem haben wir über 60 Minuten mit drei Linien durchgespielt und konnten so das Tempo hochalten“, meinte Hänni. Die Jets auf der Gegenseite spielten über grosse Teile des Spiels nur mit zwei Linien und gaben ihrer Top-Formation viel Auslauf. Sicher keine schlechten Vorzeichen für Spiel drei, welches heute Sonntag (18:00 Uhr) in Kloten stattfindet.Hinweis: Der Fanclub organisiert einen Fancar nach Kloten. Abfahrt bei der Dreifachhalle Sarnen ist um 15:45 Uhr. Die Kosten betragen pro Person max. CHF 25 (je nach Anzahl Anmeldungen). Anmeldungen nimmt Michael Küchler gerne entgegen per Mail (michael.kuechler@adastra.ch) oder per WhatsApp (079 345 84 99). Ad Astra Sarnen – Kloten-Dietlikon Jets 8:5 (1:1, 3:2, 4:2)Dreifachhalle, Sarnen. 575 Zuschauer. SR Geissbühler/Schmocker.Tore: 2. Abegg (Liikanen) 1:0. 19:38 Tahmasebi (Kapp) 1:1. 22. Jokinen (Zolliker) 1:2. 26. Liikanen (B. von Wyl) 2:2. 28. Wüst (Jokinen/Ausschluss Höltschi). 30. R. Schöni 3:3 (Penalty). 36. Markström (Höltschi) 4:3. 43. C. von Wyl (M. Schöni) 5:3 44. Tahmasebi (Rhyner) 5:4. 50. M. Schöni (C. von Wyl) 6:4. 54. Jokinen (Yaunin) 6:5. 59: C. von Wyl 7:5 (ins leere Tor). 59:50 Eronen 8:5 (ins leere Tor).Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Sarnen. Keine gegen Kloten.Sarnen: Britschgi; Höltschi, Markström; Läubli, Berchtold; Pass; C. von Wyl, M. Schöni, R. Schöni; Abegg, Boschung, Liikanen; Dubacher, Zurmühle, Eronen; B. von Wyl.Kloten: P. Dürst; Hess, Steffen, Graf, Kindler, Zolliker, Bregenzer, Tahmasebi, Cathomas, Diem, Jaunin, Hottinger, Kulmala, Kapp, Jokinen, Rhyner, Wüst, Gisiger, Gartmann, Schmid, Kissling.Bemerkungen: Sarnen ohne Amrein, J. von Wyl, Durot, Bitterli und Furrer (alle Ersatz). 59:12 Timeout Kloten. Britschgi (Sarnen) und Jokinen (Kloten) als beste Spieler ihrer Teams ausgezeichnet.     Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an         2. Spiel, 2. Sieg! 💪🎉 Ad Astra Sarnen – @kdjets_herren 8:5 (1:1, 3:2,...

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Erster Auswärtssieg oder Entscheidungsspiel in Sarnen?
Mrz01

Erster Auswärtssieg oder Entscheidungsspiel in Sarnen?

Ad Astra Sarnen benötigt noch einen Sieg, um in die nächste Playoff-Runde einzuziehen. Gelingt dieser am Samstag auswärts in Fribourg nicht, kommt es am Sonntag in Sarnen zum Entscheidungsspiel. Wer im Vorfeld eine klare Angelegenheit in der Playoff-Viertelfinalserie zwischen dem Qualifikationssieger Ad Astra Sarnen und dem achtplatzierten Floorball Fribourg erwartet hatte, hat sich getäuscht. Zwar führt der Favorit aus der Zentralschweiz die Serie mit zwei Siegen aus drei Spielen an und benötigt somit noch einen Sieg zum Einzug in die Halbfinals, geführt ist der Mist jedoch noch längst nicht. Dessen bewusst ist sich auch Tatu Eronen, finnischer Stürmer in den Reihen von Ad Astra. Er zollt dem Gegner für die bislang gezeigten Leistungen Respekt: „Fribourg macht es uns definitiv nicht einfach, sie spielen aufopfernd und aufgrund ihres guten Blockspiels ist es nicht einfach, die Abschlüsse aufs Tor zu bringen. Ausserdem haben sie zwei starke Torhüter, welche uns das Toreschiessen zusätzlich erschweren.“ Besonders in den ersten beiden Partien der Serie bissen sich die Obwaldner an den Üechtländern die Zähne aus. Während Ad Astra das Auftaktspiel nach einem 1:2-Rückstand nach 40 Minuten im Schlussdrittel drehen und schlussendlich mit 5:2 für sich entscheiden konnte, gelang Fribourg zuhause die Reaktion in Spiel zwei. Dort wurde den Sarnern ein schwaches Startdrittel zum Verhängnis, die eingehandelte 0:4-Hypothek nach 20 Minuten erwies sich schlussendlich als zu gross. „Daraus haben wir unsere Lehren gezogen, das haben wir in Spiel drei gezeigt“, so Eronen. In der Tat waren die Sarner am letzten Wochenende von Anfang an bereit und wiesen so die Freiburger in die Schranken. Am Ende resultierte ein verdienter und sicherer 7:3-Sieg für Ad Astra. „Wir haben eine ordentliche Leistung gezeigt und uns den Lohn dafür abgeholt. Mindestens dieselbe Einstellung und Performance werden wir am kommenden Wochenende an den Tag legen müssen, um in die nächste Runde einzuziehen. Es reicht nicht, wenn wir erst nach 20 Minuten beginnen zu spielen, wie wir es können“, weiss Eronen. „Playoff-Tatu“ kommt in Fahrt Nach einer eher durchzogenen Qualifikation blüht der abschlussstarke Angreifer selbst in den Playoffs wieder auf. Punktemässig liegt Eronen, der grossgewachsene Skandinavier, klar hinter den starken Werten aus den vorangehenden drei Saisons. „Allerdings darf man Tatus Wert für das Team nicht ausschliesslich an den Punkten und Toren festmachen, auch wenn diese Beurteilungsgrundlage besonders für einen ausländischen Stürmer naheliegend ist“, meint Ad Astra-Assistenztrainer Roger Hänni. „Im Forechecking schafft es Tatu immer wieder, die gegnerischen Verteidiger unter Druck zu setzen und zu Ballverlusten zu zwingen. Auch seine Fähigkeit Bälle zu halten, ist sehr wertvoll für das Team, obwohl man beides in der Skorerliste nicht sieht“, widmet Hänni dem ruhigen Finnen ein Kränzchen. Während Eronen in der Qualifikation mit dem Toreschiessen für seine...

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AAS Inside: Interview mit Roger Hänni
Dez09

AAS Inside: Interview mit Roger Hänni

Auch während der WM Pause gibt es immer interessante Fakten rund um den Verein. Heute steht nicht ein Nationalspieler mit einer Bronzemedaille im Mittelpunkt, sondern Roger Hänni. Der Edelhelfer von E2 in der NLB, war lange im Juniorenbereich von Ad Astra Sarnen tätig und hat dort auch vieles Erreicht. Name: Roger HänniSpitzname: HänniGeburtsdatum: 10. März 1985Aufgaben im Verein: Assistenz Trainer Herren 1, Mitglied Sportkommission und LagerleiterTeam und Position: Herren NLB / Bande ganz rechts oder linksÄmtli: Edelhelfer von E2Bei Ad Astra seit: 2011Vorherige Vereine: STV Giswil Dragons, Unihockey EngelbergWas ich schon immer loswerden wollte: Warum darf man noch auf Parkett spielen?Motto: per aspera ad astra   Jens Berger: Du hast ja lange die Junioren trainiert, was ist jetzt anders als damals?Roger Hänni: In meiner ersten Saison bei Sarnen durfte ich zusammen mit Pädi Berwert 1-2 Teams betreuen. Dies hat einiges erleichtert, da wie uns die Arbeiten aufteilten konnten und uns in der Halle und an der Bande gut ergänzten. Mit der Zeit wuchs die Juniorenabteilung und die gemeinsamen Trainings wurden immer weniger. Das ist der grösste Unterschied zu den letzten Jahren im Juniorenbereich. Zu viele Arbeiten lasteten auf zu wenigen Schultern. Dies haben nun aber alle erkannt und wir sind schon an Lösungen dran, um uns in diesem Bereich zu verbessern. Jeder der einen Teil der Lösung sein will darf sich gerne melden. Jens Berger: Was fasziniert dich am Unihockey am meisten?Roger Hänni: Im Unihockey kann der Coach während einem Spiel mehr Einfluss nehmen auf das was auf dem Feld passiert, anders wie beim Fussball, wo man weniger Möglichkeiten hat, um direkten Einfluss zu nehmen. Als Zuschauer bin ich vom Tempo, welches auf höchsten Niveau gespielt wird fasziniert. Dass dabei noch die richtige Entscheidung getroffen werden ist umso bewundernswerter. Jens Berger: Was war dein grösster Erfolg als Unihockey-Trainer?Roger Hänni: Zu meinen Erfolgen zähle ich nicht Titel oder Meisterschaften die wir gewonnen habe. Ich messe mich an den Junioren und Spieler, welche ich trainieren durfte und später ihre Ziele auch erreichen. Dabei spielt es mir als Mensch gar nicht so eine Rolle ob er seine sportlichen Ziele oder seine privaten Ziele erreicht. Das Wichtigste ist, dass Jugendliche ein Ziel haben und bereit sind an sich zu arbeiten. Dies jeden Tag, um die eigenen Ziele zu erreichen und nicht gleich beim ersten Hindernis aufgeben. Als Trainer freue ich mich natürlich sehr um jeden Junior, der den Sprung ins Herren Team schafft, wie es aktuell der Fall ist (Kader Herren NLB). Das sind meine sportlichen Erfolge. Jens Berger: Wer ist dein grösstes Vorbild?Roger Hänni: Mein Vater. Dank ihm habe ich die Begeisterung zum Sport. Von Ihm habe ich alles gelernt, was ich benötige, um mich im Leben zurecht zu finden. Wichtig dabei ist:Arbeite an deinen Zielen. Jeder kann alles erreichen, wenn er will....

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AAS Inside: Interview mit Jens Berger
Nov20

AAS Inside: Interview mit Jens Berger

Von Herrentorhüter geht es weiter zum Juniorentorhüter. Mario Britschgi wählte einer seiner Nachfolger aus dem Juniorenbereich, Jens Berger, und stellte ihm fragen über seine sportliche Zukunft. Zurzeit ist Jens in mehreren Sportarten tätig. Biathlon und Unihockey sind seine grossen Leidenschaften, doch wie funktioniert es beide Sportarten parallel auszuüben? Name: Jens BergerSpitzname: BergliGeburtsdatum: 28. September 2005Team und Position: Torhüter in der U16Rückennummer: #28 und #1Bei Ad Astra seit: 2012Vorherige Vereine: Giswil DragonsMotto: Wenn du aufhörst besser werden zu wollen, hast du aufgehört gut zu sein.   Mario Britschgi: Wieso hast du dich im Unihockey für die Position des „Goalie“ entschieden?Jens Berger: Weil ich früher die Ausrüstung so cool fand. Zusätzlich kann man viele Spiele entscheiden, wenn man einen Big save hat.  Mario Britschgi: Ich habe gehört, dass du neben dem Unihockey auch noch ein erfolgreicher Biathlet bist. Wie schaffst du Schule, Unihockey und Biathlon unter einen Hut zu bekommen?Jens Berger: Da ich in Sarnen Schule habe, bin ich sehr schnell bei der neuen Trainingshalle. Ich kann die Hausaufgaben direkt noch im Schulhaus machen und danach auf den Bus nach Kägiswil in die Trainingshalle gehen. Wenn ich Biathlon trainiere, lerne ich beim Nachhause fahren und zuhause bevor ich ins Training gehe. Wenn ich nicht gerade noch ein zweites Training habe, lerne ich noch einmal oder mache Kraft. Dies jeden Tag!  Mario Britschgi: Wenn Unihockey olympisch wäre, würden wir dich an der Sommer- oder an der Winterolympiade anfeuern können?Jens Berger: Unihockey als Olympische Disziplin wäre schon noch cool, ich muss jedoch Jahr für Jahr schauen. Aber wenn es am Schluss doch für eine Olympiade reichen würde, wäre es mega cool. Mario Britschgi: Wo siehst du dich sportlich in zehn Jahren?Jens Berger: Wie gesagt sind die nächsten Jahre sehr entscheidend in welche Richtung ich mich bewegen werde, aber ich könnte mich gut in beiden Sportarten (Unihockey und Biathlon) sehen.  Mario Britschgi: Was gefällt dir besonders gut am Verein Ad Astra Sarnen?Jens Berger: Dass man sehr nahe an den Spielern ist und wir sehr gute Trainer haben. Es herrscht immer eine sehr gute Stimmung an den Spielen. Für die nächste Ausgabe nominiert Jens Roger Hänni, ein ehemaliger Juniorentrainer, welcher auf diese Saison Eetu Vehanen als Co-Coach an der Bande des Herren I Teams...

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Ad Astra Sarnen startet in die neue Saison
Sep07

Ad Astra Sarnen startet in die neue Saison

Ad Astra Sarnen startet am Wochenende mit einem Heimspiel in die NLB-Meisterschaft. Am Sonntag empfangen die Obwaldner zum Auftakt zuhause Floorball Fribourg. Rund fünf Monate sind seit dem letzten Meisterschaftsspiel von Ad Astra Sarnen vergangen. Die NLB-Equipe der Obwaldner hat seither einige Änderungen erfahren. Mit dem Abgang der drei Ad Astra Urgesteine Gianluca Amstutz, Christof Ming und Beni Haas, welche sich alle entschlossen haben, altersbedingt sportlich kürzer zu treten, verliert Sarnen viel Routine. Nichts desto trotz stellen die Obwaldner auch diese Saison eine eingespielte Equipe. Das Gros des Teams läuft bereits seit einigen Jahren in dieser Mannschaft in der NLB auf und auch auf den Ausländerpositionen gab es keine Veränderungen. Neu ist jedoch der Chef hinter der Bande: Mit dem Finnen Eetu Vehanen übernimmt ein Landsmann das Zepter von seinem Vorgänger Otto Moilanen (siehe dazu unseren Bericht vom 13. April). Vehanen ist bereits seit Mai in Sarnen und bringt trotz seines jungen Alters (Jahrgang 1990) einiges an Erfahrung mit als Coach auf Herren- und auf Juniorenstufe. Auch der Assistenztrainer ist mit Roger Hänni ein «Neuer», jedoch aufgrund seiner langjährigen Tätigkeiten bei den Junioren im Verein einer mit einem bekannten Gesicht. Er folgt auf Philippe Giesser, welcher während sechs Jahren neben seinem Amt als Assistenztrainer vor allem auch die gute Seele im Team war. Generationenwechsel soll eingeläutet werdenFür Ad Astra ist die Verpflichtung von Vehanen für das Trainer-Amt ein Glücksfall, geht es in den kommenden Jahren doch darum, den Generationenwechsel einzuläuten, möglichst ohne den Status als Spitzenteam in der NLB zu verlieren. Dazu sollen die jungen Spieler mehr Verantwortung übernehmen können und gezielt eigene Junioren übers Förderkader in die Mannschaft eingebaut werden. Diese Aufgabe hatte Vehanen bereits bei seinem letzten Verein in der höchsten finnischen Liga. „Ich arbeite gerne mit den Junioren und will ihnen dabei helfen, ihr Spiel auf ein neues Level zu heben“, meint Vehanen im Bewusstsein, dass dies für den Verein mittelfristig sehr wichtig ist. Damit dieses Vorhaben gelingt, ist Vehanen vom Verein neben seiner Arbeit mit der ersten Mannschaft auch im Juniorenbereich engagiert. Schmaleres Kader als im VorjahrTrotz dem ersten kleinen Umbruch wäre alles andere als die Qualifikation für die Playoffs eine Enttäuschung. Mit der Vorbereitungsphase ist Vehanen mehrheitlich zufrieden. „Aber es gibt einige Dinge, welche wir in der nächsten Vorbereitung verbessern müssen“, meint Vehanen kritisch. „Wir haben ein eher schmales Kader und einige Spieler waren während der Vorbereitung auf Reisen oder sind es immer noch, einige waren verletzt, andere waren im Militär. Darum hatten wir teilweise nur ungefähr ein Dutzend Spieler in unseren Trainings und an Testspielen. Das ist nicht ganz optimal, planungstechnisch besteht da definitiv Luft nach oben. Aus diesem Grund werden wir zum Saisonauftakt noch nicht...

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