Hauptprobe vor den Playouts
Feb07

Hauptprobe vor den Playouts

Nach zwei Wochen ohne Ernstkampf steht für Ad Astra Sarnen am Wochenende eine Doppelrunde bevor.   (Obwaldner Zeitung) Mit einem guten Gefühl durfte Ad Astra Sarnen den Gang in die Nationalmannschafts-Pause vor zwei Wochen antreten. Aus gutem Grund: Dank des lange erduldeten ersten Heimsiegs gegen den UHC Thun konnten die Obwaldner die ungeliebte rote Laterne des Tabellenschlusslichts dem Gegner mit auf den Weg über den Brünig geben. Das Zentralschweizer-Derby gegen Zug United drei Tage führte zwar zu keinem zählbaren Ergebnis in Form von weiteren Punkten für Ad Astra. „Aber unsere Leistung in dieser Partie gegen einen spielstarken Gegner stimmte mich sehr zuversichtlich. Unser Angriffsspiel funktionierte so gut wie noch nie in dieser Saison. Diese Erkenntnis haben wir gerne mit in die spielfreie Zeit mitgenommen“, so Assistenz-Trainer Roger Hänni. In der Phase ohne Ernstkämpfe arbeiteten die Sarner ganz gezielt an diesem Aspekt, so der 34-Jährige: „Der Fokus in den Trainings lag in den letzten Wochen klar auf dem Spiel mit Ball und dem Zusammenspiel in den Linien. Die Fortschritte in den Trainings sind deutlich erkennbar, jetzt müssen wir dies auch im Ernstkampf auf dem Feld zeigen können.“   Zwei Gegner in Schlagdistanz Gelegenheit dazu bietet sich den Obwaldnern am Wochenende gleich doppelt: Am Samstag empfängt Ad Astra die Unihockey Tigers Langnau (20:00 Uhr, Dreifachhalle Sarnen), am Sonntag folgt der Gang ans Auswärtsspiel zu Chur Unihockey (17:00 Uhr, Gewerbliche Berufsschule Chur). An das Hinspiel gegen Langnau haben die Sarner gute Erinnerungen: Ende Oktober gelang es Ad Astra, im Emmental einen 0:3-Rückstand nach Spielmitte in einen 4:3-Sieg nach Verlängerung zu drehen. „Diesen Sieg haben wir uns hart erarbeitet und mit dem notwendigen Wettkampfglück auch nicht gestohlen. Für uns war das ein Befreiungsschlag, für die Tigers sicher ein herber Dämpfer“, meint Hänni. Die Emmentaler werden in dieser Saison aller Voraussicht nach zum zweiten Mal in Folge die Playoffs verpassen, nur ein Wunder kann sie noch vor dem Gang in die Playouts retten. Den Fall unter den Strich möchte auch Chur Unihockey, Sarnens Gegner vom Sonntag, mit allen Mitteln verhindern. Die Bündner liegen aktuell auf dem achten Rang, mit einem dünnen Polster Vorsprung von einem Punkt auf die Playout-Plätze. Hänni: „Mit Langnau und Chur treffen wir auf zwei Teams, die absolut in Reichweite von uns liegen. Beide Mannschaften werden mit allen Mitteln bestrebt sein, uns zu besiegen und die drei Punkte einzufahren. Für uns sind diese beiden Spiele innert zwei Tagen darum die ideale Vorbereitung auf die bald beginnenden Playouts. Dass wir in den letzten drei Runden zudem das Zünglein an der Waage im Strichkampf sein können, gibt nochmals einen Extra-Motivationsschub.“   Die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass Ad Astra in den Playouts auf einen...

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Die Durststrecke ist zu Ende
Okt28

Die Durststrecke ist zu Ende

Ad Astra Sarnen gelingt im neunten Meisterschaftsspiel endlich der erste Sieg. Auswärts ringen die Obwaldner die Unihockey Tigers Langnau mit 4:3 nach Verlängerung nieder.   (Obwaldner Zeitung) 69:52 zeigte die Matchuhr, als der Ball via Pfosten im Netz der Langnauer landete. Robin Markström hatte in seiner typischen Art mit einem harten Weitschuss zum 4:3-Sieg für Ad Astra getroffen. Dieser Schuss markierte das Ende eines umkämpften und spannenden Spiels in der sehr gut gefüllten Espace-Arena in Biglen und liess die Gäste ausgiebig jubeln. „Endlich, ich habe gar nicht mehr gewusst wie es sich anfühlt zu gewinnen“, freute sich Ad Astra-Torhüter Mario Britschgi. „Das tut richtig gut, das ist ein richtig grosser Stein, der von uns fällt. Besonders die Art und Weise, wie wir uns den Sieg heute als Team erarbeitet haben, macht Freude.“   0:3-Rückstand gedreht Dabei sah es nach 26. Minuten nicht so aus, als ob die Sarner ihre Durststrecke im Emmental beenden könnten. Kropf hatte für das Heimteam soeben zum 3:0 getroffen, als sich Sarnens Coaching-Staff dazu gezwungen sah, das Timeout zu nehmen. „Wir waren in dieser Phase schläfrig und standen defensiv nicht genug nahe bei den Leuten“, meinte Assistenztrainer Roger Hänni nach Spielschluss. Britschgi im Tor der Sarner war es zu verdanken, dass die Tigers in dieser Phase ihre Führung nicht noch weiter ausbauten. Mehrmals konnte er sich ganz stark auszeichnen. Es dauerte 32 Minuten, ehe die Sarner endlich ihren ersten Treffer bejubeln konnten. Marco Schöni und Dubacher spielten einen Doppelpass, ersterer vollendete den schön vorgetragenen Konterangriff mit einem platzierten Schuss unter die Latte zum 1:3 aus Sicht der Sarner. Die Sarner erspielten sich weitere Chancen bis zum Ende des Mittelabschnitts, allerdings kamen auch die Emmentaler immer wieder zu guten Gelegenheiten. Weitere Tore fielen jedoch vor dem Seitenwechsel nicht mehr.   Matchwinner Mario Britschgi Auch im dritten Drittel war das Heimteam die spielbestimmende Mannschaft. Die Sarner standen jedoch kompakt und kämpften aufopfernd. Und wenn doch einmal ein Ball den Weg aufs Tor fand, war da mit Britschgi eine an diesem Abend fast unüberwindbare Wand. „Mario hat heute teilweise unglaubliche Bälle rausgefischt“, sprach Markström seinem Torhüter ein Lob aus. Auf der Gegenseite kamen jedoch auch die Sarner zu ihren Chancen. Eine davon nutzte Markus Furrer, der Siegenthaler mit einem Backhand-Schuss aus spitzem Winkel überraschte. Dieses Tor brachte die Hoffnung spür- und sichtbar zurück in die Reihen der Obwaldner, was auch Assistenztrainer Hänni so bestätigte: „Heute war das Feuer auf der Bank wieder da, das hat sich auch auf das Feld übertragen.“ Die Langnauer standen nun höher und versuchten die Gäste früher unter Druck zu setzen. Statt dem 4:2 fiel jedoch der Ausgleich für die Sarner: Basil von Wyl...

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Ad Astra doppelt nach und setzt Kloten unter Druck
Mrz31

Ad Astra doppelt nach und setzt Kloten unter Druck

Als die Kloten-Dietlikon Jets sechs Minuten vor dem Ende einen schlecht getimten Wechsel der Sarner eiskalt ausnutzten und zum 6:5 verkürzten, zeichnete sich eine spannende Schlussphase ab. Die Gäste rannten an und mussten dabei auch einige Risiken eingehen. Ad Astra kämpfte jedoch aufopfernd und wehrte sich mit Händen und Füssen gegen den Ausgleich. Dieser fiel nicht mehr, im Gegenteil: Gepeitscht vom lautstarken Publikum gelang den Sarnern mit zwei Treffern ins leere Tor die Siegsicherung und somit die 2:0-Führung in der Serie. 40 Minuten lang war das Geschehen auf dem Feld ziemlich ausgeglichen, beide Teams erzielten den einen oder anderen schönen Treffer. „Besonders im Mitteldrittel konnten wir das Spiel jedoch nicht wie gewünscht kontrollieren, wir gestanden den Jets viele Konter-Chancen zu“, analysierte der Sarner-Assistenzcoach Roger Hänni nach dem Spiel kritisch. Wie schon im ersten Spiel verdiente sich Ad Astra den Sieg dank einem starken Schlussdrittel. Cornel von Wyl und Marco Schöni nutzten zwei Mal einen Konterangriff eiskalt aus. „Unsere Tore kamen heute wieder in den richtigen Momenten. Zudem haben wir über 60 Minuten mit drei Linien durchgespielt und konnten so das Tempo hochalten“, meinte Hänni. Die Jets auf der Gegenseite spielten über grosse Teile des Spiels nur mit zwei Linien und gaben ihrer Top-Formation viel Auslauf. Sicher keine schlechten Vorzeichen für Spiel drei, welches heute Sonntag (18:00 Uhr) in Kloten stattfindet. Hinweis: Der Fanclub organisiert einen Fancar nach Kloten. Abfahrt bei der Dreifachhalle Sarnen ist um 15:45 Uhr. Die Kosten betragen pro Person max. CHF 25 (je nach Anzahl Anmeldungen). Anmeldungen nimmt Michael Küchler gerne entgegen per Mail (michael.kuechler@adastra.ch) oder per WhatsApp (079 345 84 99).   Ad Astra Sarnen – Kloten-Dietlikon Jets 8:5 (1:1, 3:2, 4:2) Dreifachhalle, Sarnen. 575 Zuschauer. SR Geissbühler/Schmocker. Tore: 2. Abegg (Liikanen) 1:0. 19:38 Tahmasebi (Kapp) 1:1. 22. Jokinen (Zolliker) 1:2. 26. Liikanen (B. von Wyl) 2:2. 28. Wüst (Jokinen/Ausschluss Höltschi). 30. R. Schöni 3:3 (Penalty). 36. Markström (Höltschi) 4:3. 43. C. von Wyl (M. Schöni) 5:3 44. Tahmasebi (Rhyner) 5:4. 50. M. Schöni (C. von Wyl) 6:4. 54. Jokinen (Yaunin) 6:5. 59: C. von Wyl 7:5 (ins leere Tor). 59:50 Eronen 8:5 (ins leere Tor). Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Sarnen. Keine gegen Kloten. Sarnen: Britschgi; Höltschi, Markström; Läubli, Berchtold; Pass; C. von Wyl, M. Schöni, R. Schöni; Abegg, Boschung, Liikanen; Dubacher, Zurmühle, Eronen; B. von Wyl. Kloten: P. Dürst; Hess, Steffen, Graf, Kindler, Zolliker, Bregenzer, Tahmasebi, Cathomas, Diem, Jaunin, Hottinger, Kulmala, Kapp, Jokinen, Rhyner, Wüst, Gisiger, Gartmann, Schmid, Kissling. Bemerkungen: Sarnen ohne Amrein, J. von Wyl, Durot, Bitterli und Furrer (alle Ersatz). 59:12 Timeout Kloten. Britschgi (Sarnen) und Jokinen (Kloten) als beste Spieler ihrer Teams ausgezeichnet.           Sieh dir...

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Erster Auswärtssieg oder Entscheidungsspiel in Sarnen?
Mrz01

Erster Auswärtssieg oder Entscheidungsspiel in Sarnen?

Ad Astra Sarnen benötigt noch einen Sieg, um in die nächste Playoff-Runde einzuziehen. Gelingt dieser am Samstag auswärts in Fribourg nicht, kommt es am Sonntag in Sarnen zum Entscheidungsspiel.   Wer im Vorfeld eine klare Angelegenheit in der Playoff-Viertelfinalserie zwischen dem Qualifikationssieger Ad Astra Sarnen und dem achtplatzierten Floorball Fribourg erwartet hatte, hat sich getäuscht. Zwar führt der Favorit aus der Zentralschweiz die Serie mit zwei Siegen aus drei Spielen an und benötigt somit noch einen Sieg zum Einzug in die Halbfinals, geführt ist der Mist jedoch noch längst nicht. Dessen bewusst ist sich auch Tatu Eronen, finnischer Stürmer in den Reihen von Ad Astra. Er zollt dem Gegner für die bislang gezeigten Leistungen Respekt: „Fribourg macht es uns definitiv nicht einfach, sie spielen aufopfernd und aufgrund ihres guten Blockspiels ist es nicht einfach, die Abschlüsse aufs Tor zu bringen. Ausserdem haben sie zwei starke Torhüter, welche uns das Toreschiessen zusätzlich erschweren.“ Besonders in den ersten beiden Partien der Serie bissen sich die Obwaldner an den Üechtländern die Zähne aus. Während Ad Astra das Auftaktspiel nach einem 1:2-Rückstand nach 40 Minuten im Schlussdrittel drehen und schlussendlich mit 5:2 für sich entscheiden konnte, gelang Fribourg zuhause die Reaktion in Spiel zwei. Dort wurde den Sarnern ein schwaches Startdrittel zum Verhängnis, die eingehandelte 0:4-Hypothek nach 20 Minuten erwies sich schlussendlich als zu gross. „Daraus haben wir unsere Lehren gezogen, das haben wir in Spiel drei gezeigt“, so Eronen. In der Tat waren die Sarner am letzten Wochenende von Anfang an bereit und wiesen so die Freiburger in die Schranken. Am Ende resultierte ein verdienter und sicherer 7:3-Sieg für Ad Astra. „Wir haben eine ordentliche Leistung gezeigt und uns den Lohn dafür abgeholt. Mindestens dieselbe Einstellung und Performance werden wir am kommenden Wochenende an den Tag legen müssen, um in die nächste Runde einzuziehen. Es reicht nicht, wenn wir erst nach 20 Minuten beginnen zu spielen, wie wir es können“, weiss Eronen.   „Playoff-Tatu“ kommt in Fahrt Nach einer eher durchzogenen Qualifikation blüht der abschlussstarke Angreifer selbst in den Playoffs wieder auf. Punktemässig liegt Eronen, der grossgewachsene Skandinavier, klar hinter den starken Werten aus den vorangehenden drei Saisons. „Allerdings darf man Tatus Wert für das Team nicht ausschliesslich an den Punkten und Toren festmachen, auch wenn diese Beurteilungsgrundlage besonders für einen ausländischen Stürmer naheliegend ist“, meint Ad Astra-Assistenztrainer Roger Hänni. „Im Forechecking schafft es Tatu immer wieder, die gegnerischen Verteidiger unter Druck zu setzen und zu Ballverlusten zu zwingen. Auch seine Fähigkeit Bälle zu halten, ist sehr wertvoll für das Team, obwohl man beides in der Skorerliste nicht sieht“, widmet Hänni dem ruhigen Finnen ein Kränzchen. Während Eronen in der Qualifikation mit...

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AAS Inside: Interview mit Roger Hänni
Dez09

AAS Inside: Interview mit Roger Hänni

Auch während der WM Pause gibt es immer interessante Fakten rund um den Verein. Heute steht nicht ein Nationalspieler mit einer Bronzemedaille im Mittelpunkt, sondern Roger Hänni. Der Edelhelfer von E2 in der NLB, war lange im Juniorenbereich von Ad Astra Sarnen tätig und hat dort auch vieles Erreicht.   Name: Roger Hänni Spitzname: Hänni Geburtsdatum: 10. März 1985 Aufgaben im Verein: Assistenz Trainer Herren 1, Mitglied Sportkommission und Lagerleiter Team und Position: Herren NLB / Bande ganz rechts oder links Ämtli: Edelhelfer von E2 Bei Ad Astra seit: 2011 Vorherige Vereine: STV Giswil Dragons, Unihockey Engelberg Was ich schon immer loswerden wollte: Warum darf man noch auf Parkett spielen? Motto: per aspera ad astra       Jens Berger: Du hast ja lange die Junioren trainiert, was ist jetzt anders als damals? Roger Hänni: In meiner ersten Saison bei Sarnen durfte ich zusammen mit Pädi Berwert 1-2 Teams betreuen. Dies hat einiges erleichtert, da wie uns die Arbeiten aufteilten konnten und uns in der Halle und an der Bande gut ergänzten. Mit der Zeit wuchs die Juniorenabteilung und die gemeinsamen Trainings wurden immer weniger. Das ist der grösste Unterschied zu den letzten Jahren im Juniorenbereich. Zu viele Arbeiten lasteten auf zu wenigen Schultern. Dies haben nun aber alle erkannt und wir sind schon an Lösungen dran, um uns in diesem Bereich zu verbessern. Jeder der einen Teil der Lösung sein will darf sich gerne melden.   Jens Berger: Was fasziniert dich am Unihockey am meisten? Roger Hänni: Im Unihockey kann der Coach während einem Spiel mehr Einfluss nehmen auf das was auf dem Feld passiert, anders wie beim Fussball, wo man weniger Möglichkeiten hat, um direkten Einfluss zu nehmen. Als Zuschauer bin ich vom Tempo, welches auf höchsten Niveau gespielt wird fasziniert. Dass dabei noch die richtige Entscheidung getroffen werden ist umso bewundernswerter.   Jens Berger: Was war dein grösster Erfolg als Unihockey-Trainer? Roger Hänni: Zu meinen Erfolgen zähle ich nicht Titel oder Meisterschaften die wir gewonnen habe. Ich messe mich an den Junioren und Spieler, welche ich trainieren durfte und später ihre Ziele auch erreichen. Dabei spielt es mir als Mensch gar nicht so eine Rolle ob er seine sportlichen Ziele oder seine privaten Ziele erreicht. Das Wichtigste ist, dass Jugendliche ein Ziel haben und bereit sind an sich zu arbeiten. Dies jeden Tag, um die eigenen Ziele zu erreichen und nicht gleich beim ersten Hindernis aufgeben. Als Trainer freue ich mich natürlich sehr um jeden Junior, der den Sprung ins Herren Team schafft, wie es aktuell der Fall ist (Kader Herren NLB). Das sind meine sportlichen Erfolge.   Jens Berger: Wer ist dein grösstes Vorbild? Roger Hänni: Mein Vater. Dank ihm habe ich die Begeisterung zum Sport. Von Ihm habe ich...

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