Trotz Punktgewinn nicht wirklich zufrieden
Dez02

Trotz Punktgewinn nicht wirklich zufrieden

Ad Astra Sarnen verliert gegen den UHC Uster unglücklich mit 3:4 nach Verlängerung. Dank einem starken Schlussspurt in der regulären Spielzeit nehmen die Obwaldner immerhin einen Punkt mit nach Hause. (Obwaldner Zeitung) 54:45 zeigte die Matchuhr, als Florian Bolliger kurz nach Ablauf einer Strafe gegen Sarnens Robin Markström zum 3:1 für den UHC Uster traf. Es schien, als ob dieses Tor die Partie entscheiden würde und die Sarner die Heimreise einmal mehr mit leeren Händen antreten müssen. Doch die Obwaldner hatten offensichtlich etwas dagegen und stemmten sich gegen die drohende Niederlage. Nach dem obligaten Timeout gleich nach dem dritten Gegentreffer zogen die Coaches von Ad Astra diejenige Massnahme, die ihnen noch blieb: Sie ersetzten Torhüter Mario Britschgi durch einen sechsten Feldspieler. Und die Massnahme wirkte: Zwei Mal war Cornel von Wyl auf Zuspiel von Roman Schöni erfolgreich, somit ging das Spiel beim Stand von 3:3 in die Verlängerung. Hart gepfiffene Strafe entscheidet das SpielIn dieser wollte keines der beiden Teams grosse Risiken eingehen, entsprechend wenig Torchancen gab es auf beiden Seiten. Die Coaches dürften sich wohl schon Gedanken gemacht haben, welche Spieler sie als Penaltyschützen melden würden, als Jonas von Wyl auf die Strafbank geschickt wurde. Die Ustermer liessen sich nicht zwei Mal bitten, Simon Suter drückte einen Abpraller aus dem Slot zum Siegtreffer über die Linie. „Schade, dass diese sehr streng gepfiffene Strafe das Spiel am Ende entschied. Aber über die Schiedsrichter beklagen müssen wir uns heute trotzdem nicht, die Strafe gegen Uster welche zu unserem ersten Treffer führte, war ein gleichermassen harter Entscheid“, zeigte Torhüter Mario Britschgi nach dem Schlusspfiff Sportmannsgeist. Ein Schritt nach vorneFür das angesprochene erste Tor Ad Astras zeigte sich Markus Furrer verantwortlich. Der Stürmer versenkte einen Abpraller nach einem Abschluss von Markström in der 22. Minute zum 1:1-Ausgleich. Britschgi selbst zeigte eine starke Leistung und musste sich in jedem Drittel je einmal geschlagen geben: Hurni traf mit einem verdeckt abgegebenen Schuss im Startdrittel, Berweger war nach einem schnellen Gegenzug etwas glücklich in der 37. Minute erfolgreich. „Defensiv haben wir heute alle gut gearbeitet“, verteilte der Sarner Schlussmann ein Lob an seine Vorderleute. Allgemein zeigten die Sarner in Uster eine ansprechende Leistung und gestalteten das Spielgeschehen von Beginn an und über die gesamte Spielzeit ausgeglichen. „Immerhin einen Punkt können wir heute mitnehmen. Zufrieden bin ich trotzdem nicht, denn ein Sieg heute wäre absolut möglich und auch nicht gestohlen gewesen“, sagte Britschgi. Nachdem sich der Ärger über das unglückliche Ende der Partie bei Sarnens Coach Eetu Vehanen gelegt hatte, wusste sich der Finne über einige positive Aspekte im Spiel seiner Mannschaft zu freuen: „Was wir heute gezeigt haben, war ein Schritt nach vorne. Besonders freut mich, dass wir...

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Die Durststrecke ist zu Ende
Okt28

Die Durststrecke ist zu Ende

Ad Astra Sarnen gelingt im neunten Meisterschaftsspiel endlich der erste Sieg. Auswärts ringen die Obwaldner die Unihockey Tigers Langnau mit 4:3 nach Verlängerung nieder. (Obwaldner Zeitung) 69:52 zeigte die Matchuhr, als der Ball via Pfosten im Netz der Langnauer landete. Robin Markström hatte in seiner typischen Art mit einem harten Weitschuss zum 4:3-Sieg für Ad Astra getroffen. Dieser Schuss markierte das Ende eines umkämpften und spannenden Spiels in der sehr gut gefüllten Espace-Arena in Biglen und liess die Gäste ausgiebig jubeln. „Endlich, ich habe gar nicht mehr gewusst wie es sich anfühlt zu gewinnen“, freute sich Ad Astra-Torhüter Mario Britschgi. „Das tut richtig gut, das ist ein richtig grosser Stein, der von uns fällt. Besonders die Art und Weise, wie wir uns den Sieg heute als Team erarbeitet haben, macht Freude.“ 0:3-Rückstand gedrehtDabei sah es nach 26. Minuten nicht so aus, als ob die Sarner ihre Durststrecke im Emmental beenden könnten. Kropf hatte für das Heimteam soeben zum 3:0 getroffen, als sich Sarnens Coaching-Staff dazu gezwungen sah, das Timeout zu nehmen. „Wir waren in dieser Phase schläfrig und standen defensiv nicht genug nahe bei den Leuten“, meinte Assistenztrainer Roger Hänni nach Spielschluss. Britschgi im Tor der Sarner war es zu verdanken, dass die Tigers in dieser Phase ihre Führung nicht noch weiter ausbauten. Mehrmals konnte er sich ganz stark auszeichnen.Es dauerte 32 Minuten, ehe die Sarner endlich ihren ersten Treffer bejubeln konnten. Marco Schöni und Dubacher spielten einen Doppelpass, ersterer vollendete den schön vorgetragenen Konterangriff mit einem platzierten Schuss unter die Latte zum 1:3 aus Sicht der Sarner. Die Sarner erspielten sich weitere Chancen bis zum Ende des Mittelabschnitts, allerdings kamen auch die Emmentaler immer wieder zu guten Gelegenheiten. Weitere Tore fielen jedoch vor dem Seitenwechsel nicht mehr. Matchwinner Mario BritschgiAuch im dritten Drittel war das Heimteam die spielbestimmende Mannschaft. Die Sarner standen jedoch kompakt und kämpften aufopfernd. Und wenn doch einmal ein Ball den Weg aufs Tor fand, war da mit Britschgi eine an diesem Abend fast unüberwindbare Wand. „Mario hat heute teilweise unglaubliche Bälle rausgefischt“, sprach Markström seinem Torhüter ein Lob aus. Auf der Gegenseite kamen jedoch auch die Sarner zu ihren Chancen. Eine davon nutzte Markus Furrer, der Siegenthaler mit einem Backhand-Schuss aus spitzem Winkel überraschte. Dieses Tor brachte die Hoffnung spür- und sichtbar zurück in die Reihen der Obwaldner, was auch Assistenztrainer Hänni so bestätigte: „Heute war das Feuer auf der Bank wieder da, das hat sich auch auf das Feld übertragen.“ Die Langnauer standen nun höher und versuchten die Gäste früher unter Druck zu setzen. Statt dem 4:2 fiel jedoch der Ausgleich für die Sarner: Basil von Wyl traf in der 54. Minute mit einem Sonntagsschuss zum...

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Auftakt in die Aufstiegsspiele
Mrz22

Auftakt in die Aufstiegsspiele

Nach der überstandenen Playoff-Halbfinalserie gegen ULA steht Ad Astra Sarnen wieder in den Aufstiegsspielen zur NLA. Kloten-Dietlikon Jets heisst der Gegener im Kampf um einen Platz in der höchsten Liga der Schweiz, welcher in einer best-of-7 Serie ermittelt wird. (Obwaldner Zeitung) Gross war der Jubel in der Sarner Dreifachhalle als der Sieg des Heimteams am vergangenen Sonntagabend in trockenen Tüchern war. Ad Astra Sarnen hatte sich in einer äusserst spannenden und knappen Serie gegen Unihockey Langenthal-Aarwangen soeben zum dritten Mal innerhalb von vier Jahren für die Aufstiegsspiele zur NLA qualifiziert.Ab Samstag (18:00 Uhr, DFH Sarnen) treffen sie dabei nun nicht wie 2016 und im Vorjahr auf den UHC Thun (kämpft dieses Mal gegen Unihockey Basel Regio gegen die Relegation), sondern zum ersten Mal auf das Team der Kloten-Dietlikon Jets. Die Zürcher Unterländer kamen in der vergangenen Saison nie richtig auf Touren und konnten in 22 Spielen lediglich zwei Siege und insgesamt zehn Punkte verbuchen. Der Platz am Tabellenende und der Gang in die Playouts waren die logische Konsequenz. In den Playout-Spielen verkauften die Züricher ihre Haut aber sehr teuer. Gegen den diesjährigen Cupsieger und Qualifikations-Neunten Tigers Langnau gelangen dem Team des Trainergespanns Anthony/Engeler zwei unerwartete Siege und Auftritte, welche die Zürcher für die kommenden Partien gegen Ad Astra positiv stimmen dürften. Kaum Direktduelle gegen Kloten in den letzten JahrenDer Sarner Torhüter Mario Britschgi, welcher am vergangenen Wochenende dank zwei starken Partien einen grossen Anteil am Weiterkommen der Obwaldner hatte, freut sich auf die Serie gegen die Jets und sieht für seine Mannschaft durchaus Chancen: „Wir kennen die Klotener zwar nicht so gut wie unseren letztjährigen Gegner Thun, trotzdem sollte für uns einiges drin liegen. Wir haben in den Spielen gegen ULA gezeigt, dass wir nicht nur schön spielen sondern auch kämpfen können. Genau diesen Kampf wird es auch gegen die Jets wieder brauchen. Mit den genialen Fans im Rücken sind wir aber eine Heimmacht und zuhause nur schwer zu schlagen.“Mario Britschgi überzeugte in den letzten Spielen gegen ULA (Foto: Simon Abächerli) Gerade weil die Sarner den Gegner noch nicht so gut kennen, braucht es für die kommenden Spiele eine gute Vorbereitung. „Unser Staff macht da einen hervorragenden Job und stellt uns jeweils sehr gut auf die Gegner ein“, meint Britschgi. „Das Videostudium ist bei mehreren Spielen gegen den gleichen Gegner so oder so von grosser Bedeutung. Auch wenn die Trainer immer wieder versuchen für Überraschungsmomente zu sorgen, sollten wir für das erste Spiel am Samstag bereit sein.“Die Euphorie im und um den Verein ist in Sarnen auf jeden Fall gross. Britschgi und seine Kollegen sind zudem gewillt ihre Sache besser zu machen als beim letzten Aufeinandertreffen gegen die Zürcher im 2015. Im...

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AAS Inside: Interview mit Mario Britschgi
Okt19

AAS Inside: Interview mit Mario Britschgi

Roman Pass hat über den aktuellen Interviewpartner von Katja folgendes zu sagen: „Wie es die Nummer zeigt – er ist der beste Torhüter der Liga! So fokussiert, dass er mir manchmal auf die Nerven geht 😉. Winning Mentality macht ihn zum besten Freund der eigenen Verteidiger. Wenn ich einen Schuss nicht blocke, macht es Mario.“ Name: Mario BritschgiSpitzname: Schnuiz, Super Mario, Marionen, BritschgalovGeburtsdatum: 12. September 1990Grösse & Gewicht: 193 cm & 83 kgÄmtli: Sauberkeit in der Halle (Abwart)Team und Position: Torhüter im Herren 1 (NLB)Rückennummer: #1Bei Ad Astra seit: 2004Vorherige Vereine: UHC Sharks Kägiswil Alpnach, Zug United, UHC Lok ReinachMotto: nid laferä – liferä! Katja Abächerli: Wenn es ein Buch mit dem Titel „Die grosse Unihockey-Biographie von Super-Mario“ geben würde, was muss unbedingt drin stehen?Mario Britschgi: Es ist noch zu früh, um an eine Biographie zu denken. Die Geschichte des Super-Mario ist noch lange nicht fertig geschrieben. Katja Abächerli: Ich habe gehört, dass das diesjährige Saisonziel bei einem guten Ligaerhalt liegt – wie lässt sich dies mit deinem grossen Ehrgeiz vereinbaren?Mario Britschgi: Wer sagt, dass der erste Platz kein guter Ligaerhalt ist? (Aktuelle Tabelle Herren NLB) Und was die anschliessenden Playoffs betrifft – siehe Motto. „nid laferä – liferä!“ Katja Abächerli: Wie steht es um deine Zukunftspläne betreffend „ich als Unihockeygoalie im Norden“?Mario Britschgi: Ich werde künftig öfters nördlich der Dreifachhalle als Unihockeygoalie anzutreffen sein. Unsere neue Trainingshalle befindet sich ja bekanntlich im Norden von Sarnen. Zuhause in Kägiswil!!!!     Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an         Letzte Arbeiten in der neuen Trainingshalle vor der Inbetriebnahme nächste Woche 👌 ⏩ Vielen Dank an alle Beteiligten! 🙌 #HoppSarnä 🔴⚫Ein Beitrag geteilt von Ad Astra Sarnen (@adastrasarnen) am Okt 13, 2018 um 9:42 PDT Katja Abächerli: Als Goalie ist man der hinterste Mann auf dem Feld – dass man diese Position souverän ausüben kann, braucht man mental bestimmt sehr stark zu sein. Hast du ein geheim-Tipp/Rezept dafür?Mario Britschgi: Sobald ich in der Halle bin, versuche ich in ein Tunnel zu kommen. Das gelingt mir, indem ich mich immer an die gleichen Abläufe halte: die gleichen Übungen, die gleiche Musik, das gleiche Essen. Damit erhalte ich den Fokus und die Konzentration, um auf dem Feld meine Leistung abrufen zu können.Und der letzte Motivationsschub ist dann natürlich der Britschgi-Corner auf der Tribüne 🙂 Katja Abächerli: Was machst du in der Zeit, welche nicht mit dem Unihockey verplant ist? Mario Britschgi: Vespa Club Stuzzicadenti (Freundin und Familie in einem) Für die nächste Ausgabe nominiert Mario Jens Berger, einen weiteren Torhüter aus der...

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AAS Inside: Interview mit Katja Abächerli
Sep20

AAS Inside: Interview mit Katja Abächerli

Ad Astra Inside geht in eine neue Runde. Nachdem die Interviews Ende 2017 zum Stillstand gekommen sind, wird nun jeden Monat mindestens eine Person aus dem Verein vorgestellt. Der Neustart wurde Anfangs September mit dem neuen Präsidenten André Küchler gemacht. Weiter geht es mit einer Person, welche vom letzten Kandidaten Roger Isler (AAS Inside Dez. 2017) ausgewählt wurde. Roger nominierte Katja Abächerli für die folgende Ausgabe und stellte direkt auch die Fragen an sie. Name: Katja AbächerliFunktionen im Verein: Mitglied Eventkommission, Mitglied OK „s’Beste Zwei“, Mit-Verantwortlich für die internen EventsTeam und Position: Damen 1. Liga bis Saison 17/18, ehemalige VerteidigerinRückennummer: 19, da 13 immer besetzt war, gäll Andi 🙂Bei Ad Astra seit: phu gueti Frag 🙂Vorherige Vereine: UHC SharksMotto: Das Leben ist der Spiegel deiner Seele   Roger Isler: Katja, du stehst stärker als viele andere für ein aktives Mittun im Unihockey in Obwalden. Du bist im Vorstand der Sharks Kägiswil-Alpnach, spieltest viele Jahre bei den Sharks und bei Ad Astra, bist ein langjähriges OK-Mitglied des erfolgreichen Turniers „s’Beschtä Zwei“, Mitglied der Eventkommission bei Ad Astra und zusätzlich eine fleissige Hand bei diversen Anlässen.Wie hast du die Obwaldner Unihockeylandschaft seit deinem aktiven Dabeisein erlebt?Katja Abächerli: Als eine sehr aktive Szene, mit vielen begeisterten Mitwirkenden. Allerdings finde ich, findet momentan ein Rückgang auf der jungen Erwachsenen, sowie erwachsenen Stufe statt. Die Teams werden kleiner oder müssen gar aufgelöst werden. Was ich auch beobachte, dass sich immer weniger für etwas verpflichten möchten (Mithelfen wenn es mit Aufwand verbunden ist…), was ein Vereinsleben nicht einfacher gestalten lässt. Es kann aber gut sein, dass dies schon immer so war und ich es früher einfach nicht wahrgenommen habe :). Was mir aber grosse Freude bereitet, zu beobachten, dass viele Kids ihre Freude am Unihockey haben. Roger Isler: Was sollte in Zukunft in den Vereinen anders gemacht werden? Speziell für den Unihockeysport bei den Frauen und Mädchen?Katja Abächerli: Es wäre schön, wenn es ein gelebtes Miteinander über die Bezirksgrenzen und Gemeindegrenzen aus gäbe – schlussendlich lebt man für dasselbe Hobby und teilt somit eine Leidenschaft miteinander, da sollte es keine Hürden betreffend Vereinszugehörigkeiten geben. Mir fallen viele Punkte ein, die sich durch eine gemeinsame Lösung vereinfachen würden. Ich hoffe, dass wir bald eine gemeinsame Lösung für dieses Miteinander über die Vereine heraus finden. Roger Isler: Du hast im Frühjahr 2018 deinen Rücktritt als Spielerin erklärt. Ist dieser endgültig oder darf irgendwann mit einem Comeback gerechnet werden?Katja Abächerli: Du meinst mit dem Comeback vom Comeback :). Ich glaube diesmal ist es insofern fix, dass ich nicht mehr in den 1. Liga Bereich zurückgehe, in welchem der Zeitaufwand doch sehr hoch ist (obwohl ich das Team und drum herum doch schon ein wenig vermisse…). Doch ich bin gespannt ob es nicht in ein paar Jahren wieder...

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