Chancenlos gegen den Leader
Okt10

Chancenlos gegen den Leader

Ad Astra Sarnen bleibt gegen GC Unihockey auswärts ohne Chance und verliert hoch mit 2:11.   (Luzerner Zeitung) Kurz war es, das Aufflammen von Ad Astra Sarnen im Auswärtsspiel gegen den noch ungeschlagenen Leader GC Unihockey. Oliver Forslind brach in der 39. Minute auf Pass seines Landsmanns Alexander Rudd den Bann und erzielte den ersten Treffer für die Obwaldner. Kurz darauf tauchten die Sarner erneut vielversprechend vor Pascal Meier auf. Doch statt selbst den zweiten Treffer zu erzielten, kassierten die Gäste im Gegenzug das sechste Gegentor. Zugegeben: Ad Astra wäre mit dem 2:5 zu diesem Zeitpunkt mehr als nur gut bedient gewesen. So weit kam es jedoch nicht und der Mist war in diesem Spiel definitiv schon nach 40 Minuten geführt. Zu klar waren die Stärkeverhältnisse zwischen den beiden Mannschaften an diesem Abend.   Spielfreies Wochenende steht bevor Im Schlussdrittel musste man noch kurz Angst haben um die Sarner, als GC Unihockey zwischen der 45. und der 48. Minute das Skore von 6:1 auf 9:1 hochschraubte. Der Torregen der Zürcher ging weiter, stoppte jedoch in der 53. Minute, als Göldi den elften Treffer für das Heimteam schoss. Dass die Züricher nicht noch öfter jubeln könnten, war dem bemitleidenswerten Sarner Schlussmann Mario Britschgi zu verdanken. Dieser rettete gegen die spielfreudigen Zürcher mehrmals mirakulös. «Heute waren wir weit davon entfernt, irgendetwas zählbares aus Zürich mit nach Hause zu nehmen. Wir spielten zu fehlerhaft und haben in der Offensive nicht wirklich viel auf die Reihe gebracht», gab Britschgi nach Spielschluss enttäuscht zu Protokoll. Auch wenn ein Punktgewinn gegen GC nicht von Ad Astra budgetiert war: Etwas stärkere Gegenwehr wäre von den Obwaldnern schon erwartet worden. Britschgi widerspricht nicht, richtet den Blick aber bereits nach vorne: «Vielleicht ist es gar nicht so schlecht, dass wir jetzt ein Wochenende spielfrei haben. Jetzt gilt es, den nötigen Biss wieder zu finden, um bald die nächsten Punkte einfahren zu können.»   GC Unihockey – Ad Astra Sarnen 11:2 (2:0, 4:1, 5:1) Sporthalle Hardau, Zürich. 212 Zuschauer. SR Hohler/Koch. Tore: 13. Rüegger (Göldi) 1:0. 14. Riedi (Laubscher) 2:0. 22. Steiger (Alliata) 3:0. 22. Rüegger (Seiler) 4:0. 29. Strässle (Gerecke) 5:0. 38:09 Forslind (Rudd) 5:1. 38:38 Laely (Riedi) 6:1. 45. Laely (Laubscher) 7:1. 46. Steiger 8:1. 48. Göldi (Seiler) 9:1. 52. Steiger (Gerecke) 10:1. 53. Göldi (Alliata) 11:1. 54. Furrer (Hagert) 11:2. Strafen: 1mal 2 Minuten gegen GC. Keine gegen Sarnen. GC: P. Meier; Alliata, Heller, Bier, Strässle, Spinas, Volkart; Hasenböhler, Laely, Laubscher, Steiger, Riedi, Göldi, C. Meier, Seiler, Rüegger, Gerecke. Sarnen: Britschgi; Höltschi, Hagert; Burri, Oweling; Läubli, Kramelhofer; B. von Wyl, C. von Wyl, Rudd; Eberhardt, Furrer, Forslind; Dubacher, Durrer, Sommerhalder; Durot, Odermatt. Bemerkungen: Sarnen ohne Amrein...

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Markus Furrer – die Konstante bei Ad Astra
Okt08

Markus Furrer – die Konstante bei Ad Astra

Ad Astra Sarnen lechzt nach drei Niederlagen in Serie nach dem nächsten Punktgewinn – im Bewusstsein, dass die nächste Aufgabe auswärts gegen GC Unihockey eine ganz schwierige wird.   (Luzerner Zeitung) Mal top, mal Flop. So lassen sich die Leistungen von Ad Astra Sarnen im bisherigen Saisonverlauf beschreiben. Grüssten die Sarner dank dem Maximalertrag nach zwei Spielen noch von ganz oben in der Tabelle, sind sie mittlerweile aufgrund von drei Niederlagen in Serie unter den Strich gerutscht. Einer, der entgegen der Formkurve der Mannschaft konstant starke Leistungen zeigt, ist Markus Furrer. Der 25-Jährige hat sich in seiner dritten Saison im Fanionteam von Ad Astra definitiv als feste Grösse etabliert. «Kusi hat die Fähigkeit, das Spiel zu beruhigen. Er ist am Ball nicht hektisch und trifft oft einfache, aber gute Entscheidungen. Dies hilft seiner ganzen Linie», weiss Coach Micke Öhman die Fähigkeiten seines Centers zu schätzen. «Unsere nominell zweite Formation um Kusi war bislang definitiv die konstanteste. Sie haben in jedem Spiel ihren Auftrag erfüllt und uns die Chance gegeben, das Spiel zu gewinnen. Das ist definitiv mit ein Verdienst von Kusi.»   Furrer, der «Dehn-Meister» Nicht nur auf, sondern auch neben dem Feld ist Furrer ein Ruhepol in der Mannschaft. Darauf angesprochen meint Furrer mit einem Augenzwinkern: «Wir haben genug Spieler im Kader, die gerne und viel sprechen. Da ist es vielleicht gar nicht so schlecht, wenn es auch Typen darunter hat, die nicht immer die grosse Keule schwingen.» Vielleicht auch wegen seiner besonnenen Art fiel die Wahl auf den Nidwaldner im Kader der Obwaldner für das Amt des «Dehn-Meisters». «Meine Aufgabe ist es, nach jedem Training und jedem Spiel das Auslaufen und das Dehnen zu leiten. Auch wenn dies von kaum einem Spieler die Lieblingsdisziplin ist, gibt es schlimmere Ämtlis», so Furrer. In der aktuellen Phase der Meisterschaft kommt dieser Aufgabe Furrers eine wichtige Bedeutung zu – hatte Ad Astra doch zwei Wochen in Folge eine Doppelrunde zu bestreiten. Intensiv sei es momentan, meint der gelernte Zeichner. Furrer: «Neben der Arbeit und dem Unihockey bleibt derzeit nicht mehr viel Zeit für anderes. Umso wichtiger ist es, in dieser strengen Phase auf die Regeneration und die Erholung zu achten.»     Auswärts gegen den Leader Die strengen Wochen mit vielen Spielen neigen sich jedoch einem Ende entgegen. Während am kommenden Wochenende noch ein Spiel auf dem Programm steht, steht am Wochenende darauf «spielfrei» in der Agenda von Ad Astra. «Umso wichtiger ist es, unsere Negativspirale vor dieser kurzen Pause brechen zu können», weiss Furrer um die Bedeutung des bevorstehenden Spiels. Dieses Unterfangen ist aber definitiv kein einfaches – heisst der nächste Gegner doch GC Unihockey, der unangefochtene Tabellenführer. Hoffnung...

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Ad Astra kassiert schallende Ohrfeige von GC
Okt20

Ad Astra kassiert schallende Ohrfeige von GC

 So brutal wie das Resultat, so einseitig war das Spiel: Ad Astra Sarnen geht auswärts gegen GC Unihockey sang und klanglos mit 3:17 unter.   (Obwaldner Zeitung) Zugegeben: Die Aussichten auf ein positives Resultat für Ad Astra Sarnen standen schon besser, als vor dem Auswärtsspiel beim spielstarken Tabellenführer GC Unihockey. Dass die Obwaldner am Ende aber gleich mit einer 3:17-Packung nach Hause geschickt werden, gibt doch etwas zu denken. „Diese Klatsche schmerzt“, gibt Ad Astra-Stürmer Marc Dubacher zu. „GC war uns heute in allen Belangen mindestens eine Stufe überlegen. Aber so einfach wie wir es ihnen teilweise gemacht haben, zu ihren Toren zu kommen, darf es einfach nicht gehen. Wir müssen mit uns in den nächsten Tagen ins Gericht gehen.“   Dabei gelang der Start den Gästen gar nicht mal so schlecht. Die Führung durch Christoph Meier in der achten Minute glich Jonas von Wyl umgehend aus. Auf die nächsten sechs Tore der Zürcher im Startdrittel hatten die Obwaldner jedoch keine Antwort mehr bereit. Das Spiel war beim Stand von 7:1 für das Heimteam schon nach 20 Minuten entschieden, es stellte sich lediglich noch die Frage nach der Höhe des Sieges. Das zehnte Tor erzielte GC bereits kurz nach Spielmitte, die tapferen Sarner Fans auf der Tribüne mussten Schlimmes um ihr Team befürchten. Und es kam auch schlimm: Nach einem achtsamen Mitteldrittel brachen die bemitleidenswerten Sarner im Schlussdrittel ein und kassierten weitere sieben Tore – ein regelrechtes Schützenfest feierte GC Unihockey am Ende. „Das Resultat sieht sehr hässlich aus. So kann es enden, wenn der Niveau-Unterschied nicht ansatzweise über den Kampf wettgemacht werden kann“, so Dubachers Kommentar.   Die Sarner dürften froh sein, können sie ihren Kopf nach dem nächsten Wochenende und den zwei Spielen gegen die Unihockey Tigers in Langnau (Meisterschaft) und erneut auswärts gegen den UHC Thun (Cup) etwas lüften. Dubacher: „Das wird uns gut tun. So wie heute macht es nicht wirklich Spass. Wir müssen die Freude am Unihockey wieder finden.“ Es wäre den Sarnern und ihren Fans zu gönnen.   GC Unihockey – Ad Astra Sarnen 17:3 (7:1, 3:2, 7:0) Sporthalle Hardau, Zürich. 375 Zuschauer. SR Büschlen/Brunner. Tore: 7:12 C. Meier (Volkart) 1:0. 7:48 J. von Wyl (Amrein) 1:1. 14:19 C. Meier (Riedi) 2:1. 15:05 Odermatt (Kindler) 3:1.  16:00 Steiger (Graf) 4:1. 16:12 Riedi (Dürler) 5:1. 18. Göldi (Steiger) 6:1. 19. Riedi (C. Meier) 7:1. 23. Bier (Laubscher) 8:1. 24. Graf (Göldi) 9:1. 32. Volkart (Nussle) 10:1. 34. R. Schöni (Ma. Furrer) 10:2. 35. Ma. Furrer (B. von Wyl) 10:3. 43. Bier 11:3. 46:03 Laely (Göldi) 12:3. 46:47 Zürcher (Volkart) 13:3. 50. C. Meier (Riedi) 14:3. 53. Graf (Dürler) 15:3. 57. Nussle (Riedi) 16:3. 59....

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Zu Gast beim Leader GC
Okt18

Zu Gast beim Leader GC

Ad Astra Sarnen trifft am Samstag auswärts auf den aktuellen Leader GC Unihockey. Ein Ende der Sarner Niederlagenserie ausgerechnet in diesem Spiel wäre eine grosse Überraschung.   (Luzerner Zeitung) Dass es für den Aufsteiger in der höchsten nationalen Spielklasse nicht einfach wird, war allgemein erwartet worden. Trotzdem liest sich die Zwischenbilanz nach den ersten sieben Spielen in der NLA für Ad Astra Sarnen ernüchternd: Keine Punkte auf dem Haben-Konto, bei einem Verhältnis von 17 geschossenen zu 59 erhaltenen Toren. „Das sieht tatsächlich nicht schön aus“, so Marco Schönis lapidarer Kommentar dazu. Trotz der Niederlagenserie scheint die Stimmung bei den Obwaldnern immer noch gut zu sein, glaubt man dem 25-jährigen Angreifer: „Vom Blick auf die Tabelle lassen wir uns nicht ins Bockshorn jagen. Die Saison ist noch lang, dessen sind wir uns bewusst. Wir tun darum gut daran, vorwärts zu schauen.“   Schon wieder gegen GC Der kurzfristige Blick nach vorne zeigt für Ad Astra kein allzu vielverheissendes Bild: Am Samstag kommt es zum Kräftemessen mit dem aktuellen Tabellenführer GC Unihockey (19:00 Uhr, Hardau, Zürich). Dieses Duell gab es bereits einmal diese Saison, dabei zeigten die Sarner eine ansprechende Leistung. „Im Heimspiel gegen GC haben wir vermutlich unser bislang bestes Spiel gezeigt“, bestätigt Schöni. Mit 3:6 musste sich Ad Astra dem Stadtzürcher Spitzenteam vor drei Wochen geschlagen geben. „Wir haben in dieser Partie über die gesamte Dauer gut verteidigt. Dies ist die Grundlage dafür, um auch auswärts gegen GC bestehen zu können.“ Dass es eine Herkules-Aufgabe werden wird, gerade auf fremdem Boden gegen den Leader die ersten Punkte einfahren zu können, ist Schöni bewusst: „Irgendwann werden wir den Bann brechen und das erste zählbare Resultat einfahren. Dies gegen GC zu erwarten wäre vermessen, aber ein Spiel gegen einen Gegner auf diesem Niveau bringt uns definitiv weiter, daran können und müssen wir wachsen.“      Verletzungsmisere hält an Aufgrund der anhaltenden Verletzungsmisere im Sarner Angriff – Lauri Liikanen, Kaapo Savinainen, Cornel von Wyl und Noah Boschung fallen allesamt weiterhin verletzt aus – wurden am vergangenen Wochenende mit Roman Zurmühle und Björn von Rotz zwei alte Bekannte vorübergehend reaktiviert. „Damit konnten wir die Ausfälle zumindest abfedern und hatten für die Doppelrunde eine etwas dickere Personaldecke mit mehr Optionen in der Aufstellung“, begründet Coach Eetu Vehanen diese Massnahme. Der Einsatz der beiden Aushilfen im Fanionteam von Ad Astra ist bereits wieder beendet, Zurmühle und von Rotz schnüren sich die Schuhe ab sofort wieder für die zweite Mannschaft. „Das war so von Anfang an mit ihnen vereinbart“, so Vehanen. Weil sich das Lazarett von Ad Astra weniger schnell als erhofft lichtet, dürften die Sarner froh sein, dass ab Ende Oktober die erste Nationalmannschaftspause beginnt....

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Chancenlos gegen die Topteams der Liga
Sep30

Chancenlos gegen die Topteams der Liga

Ad Astra schlägt sich gegen das Spitzenteam GC Unihockey wacker, verliert das Heimspiel jedoch mit 3:6. Tags darauf ist der Meister SV Wiler Ersigen eine Nummer zu gross für die Sarner.   (Obwaldner Zeitung) GC Unihockey machte am Samstag die Aufwartung in der Sarner Dreifachhalle. Eine happige Aufgabe für den noch punktelosen Aufsteiger Ad Astra Sarnen. Manch einer durfte sich darum die Augen gerieben haben, als sich dem Sarner Captain Roman Schöni in der 27. Spielminute gar die Chance auf die erstmalige Führung für das Heimteam bot. Beim Stand von 2:2 durfte er zu einem Penalty antreten, welchen er jedoch neben das Tor setzte. Die Führung für Ad Astra wäre zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient gewesen, die Sarner hielten gut mit und verteidigten aufopfernd. Die spielerische Qualität der Zürcher machte sich jedoch nur wenige Sekunden später wieder bemerkbar: Göldi spielte Laely nach einer schönen Ballstafette im Slot frei, dieser liess Britschgi im Tor keine Abwehrchance und traf zum 2:3. Nach einer Druckphase der Gäste traf Graf aus kurzer Distanz einige Minuten später zum 2:4. Diese Führung liessen sich die Zürcher in der Folge nicht mehr nehmen und brachten den Sieg über die Runden.   Ad Astra lässt Chancen aus Bereits im Startdrittel ärgerten sich die Sarner über ausgelassene Chancen und das bereits im aller ersten Einsatz des Spiels. Die Gäste legten erwartungsgemäss los wie die Feuerwehr und setzten das Heimteam von Beginn weg unter Druck. Die Sarner schienen jedoch darauf vorbereitet und kamen der Führung sehr nahe: Cornel von Wyl und Robin Markström verfehlten jedoch beide aus besten Abschlusspositionen in der Startminute das Tor. GC zog sein Spiel unbeirrt fort und wurde in der sechsten Minute dafür belohnt: Sarnens Hintermannschaft brachte den Ball im Slot nicht weg, GC-Topskorer Riedi reagierte am schnellsten und traf zum 0:1. Einen der wenigen Fehler im Spielaufbau von Ad Astra nützte Nationalspieler Christoph Meier in der 9. Minute eiskalt zum 0:2 aus. „Solche Gegentore, welche aufgrund von vermeidbaren Eigenfehlern entstehen, schmerzen extrem“, ärgerte sich Ad Astra-Verteidiger Roger Berchtold. Allerdings muss man den Sarnern zu Gute halten, dass sie die Fehlerrate am Samstag tief halten konnten. Die restlichen vier Tore der Zürcher an diesem Abend waren allesamt schön herausgespielt. Und klar, das eine oder andere Mal rettete auch Britschgi im Tor stark für Ad Astra. „Aber dazu ist ein Torwart ja da“, meinte Teamkollege Berchtold augenzwinkernd. „Schade ist, dass wir im Schlussdrittel nicht nochmals herankommen. Ich hatte das Gefühl, dass heute durchaus etwas drin gelegen wäre“, meinte Berchtold nach Spielschluss enttäuscht.  Die erneut zahlreich erschienenen Zuschauer in der Sarner Dreifachhalle gaben dem Heimteam trotz der Niederlage nach Spielschluss eine Standing Ovation – was auch Berchtold...

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