Eine Runde weiter ohne zu glänzen
Jun24

Eine Runde weiter ohne zu glänzen

Ad Astra Sarnen erfüllt im Cup 1/64-Final die Pflicht und zieht in die nächste Runde ein. Auswärts bezwingen die Sarner den 1. Ligisten Zürisee Unihockey mit 3:7. Jedes Jahr beginnt der Cup-Wettbewerb im Unihockey bereits in den Sommermonaten, wenn der Meisterschaftsstart noch Wochen entfernt ist. In der ersten Cup-Runde kam Ad Astra Sarnen noch in den Genuss von einem Freilos, im 1/64-Final mussten die Obwaldner am vergangenen Wochenende jedoch bereits in die Hosen steigen. Mit Zürisee Unihockey wartete ein Top-Team aus der ersten Liga und somit ein unangenehmes Los auf die Sarner. „In Anbetracht der vielen Absenzen und im Wissen darum, dass Zürisee durchaus Unihockey spielen kann, stellten wir uns auf kein einfaches Spiel ein. Ich würde meinen, wir haben die Pflicht erfüllt“, meinte Ad Astra-Verteidiger Valerio Läubli nach dem Abpfiff. Mit 3:7 konnten die Zentralschweizer die Züricher schlussendlich in die Knie zwingen. Basil von Wyl holt die Kohle aus dem FeuerDer Sieg der Sarner war verdient und schlussendlich auch einigermassen klar, auch wenn Zürisee bei Spielmitte mit einem Doppelschlag das Spiel ausgleichen konnte. „In dieser Phase haben wir ein wenig den Faden verloren und zu viele einfache Fehler gemacht. Wichtig war, dass wir kurz nach dem Ausgleich wieder vorlegen konnten“, analysierte Läubli das Spiel. Das vierte Tor der Sarner erzielte Basil von Wyl, der an diesem Abend gleich an fünf Treffern seines Teams beteiligt war und sich so in den Vordergrund spielte. „Unsere Leistung heute war sicher nicht das Gelbe vom Ei. Aber in erster Linie zählt der Sieg, den haben wir eingefahren. Und dass ich meinen Bruder ausgestochen habe, erfreut mich natürlich auch“, meinte Basil von Wyl mit einem Augenzwinkern. Ob er in der nächsten Cup-Runde im August (Gegner und Spieldatum noch unbekannt) mit dabei sein kann, ist für Basil von Wyl noch nicht klar – muss er doch am Montag in die Rekrutenschule einrücken. Zürisee Unihockey – Ad Astra Sarnen 3:7 (1:3, 2:1, 0:3)Farlifang, Zumikon. 20 Zuschauer. SR Siegfried/Brechbühler.Tore: 11. B. von Wyl (C. von Wyl) 0:1. 13. M. Fischer (Fauser) 1:1. 14. B. von Wyl (M. Schöni) 1:2. 18. Kramelhofer (B. von Wyl) 1:3. 31:25 Kohli (Länzlinger/Ausschluss B. von Wyl) 2:3. 32:02 Fauser (Maffioletti) 3:3. 34. B. von Wyl 3:4. 42. Eberhardt (B. von Wyl/Ausschluss Hartmann) 3:5. 53. Eberhardt (Läubli) 3:6. 58. Furrer (M. Schöni) 3:7 (ins leere Tor).Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Zürisee. 1mal 2 Minuten gegen Sarnen.Zürisee: Beck; Fauser, M. Fischer, P. Fischer, Hardmeier, Hartmann, Hodgskin, Hostettler, Kohli, Krienbühl, Länzlinger, Maffioletti, Temperli, Vögeli.Sarnen: Britschgi (ab 31. Amrein); Höltschi, Kramelhofer; Läubli, Ming; B. von Wyl, M. Schöni. Furrer, Boschung, Dubacher; Eberhardt, Bitterli, Durot, Boschung, Furrer, Eberhardt, Dubacher.Bemerkungen: Sarnen ohne R. Schöni, Berchtold, J. von Wyl, Markström, Liikanen,...

Mehr
Ad Astra legt vor, ULA schlägt zurück
Mrz11

Ad Astra legt vor, ULA schlägt zurück

Nach zwei Spielen in der Playoff-Halbfinalserie zwischen Ad Astra Sarnen und Unihockey Langenthal Aarwangen stehts es 1:1 unentschieden. Beide Teams konnten ihre Heimspiele an diesem Wochenende gewinnen. Überzeugend schaffte der Gegner von Ad Astra Sarnen den Einzug in die Playoff-Halbfinals. Ohne Niederlage überstand Unihockey Langenthal Aarwangen die Viertelfinalserie. Ad Astra konnte sich also auf einen Halbfinal-Gegner einstellen, welcher offensichtlich in Form ist. Nur: Auch die Sarner sind in Form. Dass beide Teams mit Selbstvertrauen ans Werk gingen, zeigte sich am aktiven Forechecking auf beiden Seiten. Den Verteidigern wurde wenig Platz gelassen, früh wurde der ballführende Spieler unter Druck gesetzt. Genau nach so einer Situation gelang dem Heimteam der erste Treffer: Abegg und Liikanen luchsten den Verteidigern von ULA den Ball ab und nützten die 2:1-Situation eiskalt zur Führung aus. Nach einer eher hart gepfiffenen Strafe gegen Langenthals Mühlethaler schlug Ad Astra nach sieben Minuten bereits zum zweiten Mal zu: Liikanen überwand Niklaus im Tor der Gäste aus dem Hinterhalt. Die Oberaargauer liessen sich davon jedoch nicht entmutigen und kamen nach einem Konterangriff in der 13. Spielminute wieder auf ein Tor heran. Kurz vor der Pause kamen auch die Gäste zu einer Überzahlgelegenheit und nutzten diese prompt aus. Mühlethaler traf mit einem platzierten Schuss ins weite Eck zum 2:2-Ausgleich. Der Routinier in den Reihen der Gäste prägte das erste Spiel auf beiden Seiten: Auch im Mittelabschnitt wanderte er aufgrund eines Stockschlags auf die Strafbank und wieder konnten die Sarner die Überzahlsituation ausnützen. Nach der einen oder anderen ausgelassenen Chance der Oberaargauer im Mitteldrittel war es Mühlethaler, der mit seinem zweiten persönlichen Treffer seine Farben kurz vor der zweiten Sirene nochmals heran brachte. Weil Liikanen und Basil von Wyl zuvor schon für Ad Astra getroffen hatten, stand es nach 40 Minuten 5:3 jedoch für die Obwaldner. Vehanen: „Das war kein Playoff-Unihockey“Die Entscheidung in diesem ersten Spiel der best-of-five Serie führte Basil von Wyl mit einem wunderbaren Drehschuss in der 51. Minute herbei. Drei Tore Rückstand waren zu viel für die Gäste, Cornel von Wyl erhöhte ins verlassene Tor gar noch auf 7:3 und wenige Sekunden vor Spielschluss machte sein jüngerer Bruder Basil mit seinem dritten persönlichen Treffer den Deckel drauf. „Ich denke unser Sieg heute ist verdient, auch wenn das Resultat schlussendlich etwas zu hoch sein mag. ULA ist gefährlich und wird uns in den nächsten Spielen weiter fordern“, meinte Basil von Wyl nach Spielschluss. In den Reihen der Gäste ärgerte sich Coach Thomas Chrapek über die begangenen Fehler: „Wir haben uns mit einigen Stunden Videostudium auf die Freistösse und das Powerplay von Ad Astra eingestellt. Und trotzdem haben wir heute einige Gegentore nach solchen Situationen erhalten. Das müssen wir unbedingt verbessern.“ Ein...

Mehr
Ad Astra setzt sich oben in der Tabelle fest
Nov12

Ad Astra setzt sich oben in der Tabelle fest

Ad Astra Sarnen gewinnt ein spannendes Spiel gegen Tabellennachbar Floorball Thurgau am Samstag mit 6:5. Tags darauf reicht eine dürftige Leistung ebenfalls zu einem Vollerfolg gegen die Red Devils March-Höfe Altendorf. Kurz vor Schluss wurde es kurz ganz ruhig in der Halle. Wo ist der Ball? Der Sarner Torhüter Britschgi erlöste jedoch seine Mitspieler und die Zuschauer in der Sarner Dreifachhalle: Das Spielgerät hatte die Linie nicht überquert. Irgendwie brachte Britschgi es fertig, den Abschluss von Thurgaus Toptorschütze Luca Altwegg zwischen Arm und Oberkörper einzuklemmen. Wenig später durften sich die Sarner definitiv freuen: Der Sieg im Spitzenkampf gegen Floorball Thurgau war in trockenen Tüchern. „Das war das erwartet enge Spiel heute mit dem glücklicheren Ende für uns“, freute sich der Sarner Coach Eetu Vehanen nach Spielschluss. „Thurgau hat uns wirklich gefordert mit einer taktisch starken Leistung. Wir waren heute nicht unbedingt die bessere Mannschaft, aber wir konnten mit unserem Siegeswillen drei wichtige Punkte erarbeiten.“ Offene Visiere im MitteldrittelDie Gäste versuchten von Beginn an die Sarner mit aktivem Steuerspiel der Flügelstürmer an einem gepflegten Spielaufbau zu hindern. Der Führungstreffer der Mostinder entstand aus einer solchen Situation: Ad Astra verlor den Ball im Spielaufbau, der wirblige Fitzi bediente Luca Altwegg im Slot, welcher zum 0:1 einschieben konnte. Das taktische Rezept der Gäste ging somit am Anfang auf, Ad Astra brauchte eine Weile, um damit klar zu kommen. Der Sarner Ausgleich fiel etwas aus dem Nichts: Cornel von Wyl überwand Yannick Altwegg im Thurgauer Tor in seiner unnachahmlichen Manier nach einem kurzen Sprint der Bande entlang mit einem tückischen Abschluss. Bereits im nächsten Einsatz war das Skore gedreht: Marco Schöni traf nur 16 Sekunden nach dem 1:1 aus dem Slot mit seinem ersten Saisontor zur Führung für Ad Astra.„Ein Tor kommt selten alleine“, schienen sich die beiden Teams im Mittelabschnitt als Vorsatz genommen zu haben. Zunächst traf erneut Luca Altwegg zum 2:2 für die Gäste. Etwas glücklich kam er bei einem Konterangriff zum Ball und nutzte seine Chance eiskalt. Liikanen antwortete darauf jedoch keine Minute später mit der abermaligen Führung für die Gastgeber. Einmal kurz durchschnaufen, dann wiederholte sich das Geschehen: Altwegg zum Dritten glich aus für Thurgau, Markström antwortete keine Minute später mit dem 4:3 für Ad Astra. „Diese Phase war zwar attraktiv für die Zuschauer, für die Coaches jedoch weniger. Das Spiel war in diesen Minuten unkontrolliert, auf beiden Seiten wurden Fehler in der Defensive eiskalt ausgenützt“, resümierte Vehanen. Nach dem 4:3 beruhigte sich das Geschehen ein wenig. Weitere Tore fielen im Mittelabschnitt dennoch, 5:5 lautete der Spielstand nach 40 Minuten. Es konnte also im Schlussabschnitt quasi nochmals von vorne los gehen.Das dritte Drittel verlief deutlich kontrollierter als die 20 Minuten zuvor....

Mehr
Erste Meisterschafts-Doppelrunde
Sep21

Erste Meisterschafts-Doppelrunde

In der ersten Doppelrunde der noch jungen NLB-Saison trifft Ad Astra am Samstag zu Hause (19:00 Uhr, DFH) auf den UHC Pfannenstiel. Am Sonntag duellieren sich die Obwaldner in Bellinzona mit Ticino Unihockey (18:00 Uhr, Arti e Mestieri). Mit dem Start in die NLB-Saison 2018/2019 kann man aus Obwaldner Sicht durchaus zufrieden sein. Dank fünf Punkten aus zwei Partien stehen die Sarner aktuell bereits auf Platz 2 der Tabelle. Das Startprogramm hatte es dabei durchaus in sich. Mit Fribourg und Basel Regio traf das Team um Coach Eetu Vehanen sowohl auf den letztjährigen Fünften der Qualifikation (Fribourg) wie auch auf den souveränen Qualifikationssieger (Basel).Stürmer Basil von Wyl blickt dem kommenden Wochenende und dem Duell vom Samstag gegen Pfannenstiel Egg somit optimistisch entgegen: «Wir haben Pfannenstiel Egg in der letzten Saison zweimal relativ klar geschlagen. Spielen wir auf unserem höchsten Level, gelten wir in diesem Spiel bestimmt als Favorit.» In der Tat mussten die Zürcher in der letzten Saison, der ersten NLB-Spielzeit notabene, Lehrgeld bezahlen und sogleich den Gang in die Playouts antreten. In akute Abstiegsgefahr kamen die Egger aber trotzdem nie, da sie den Ligaerhalt bereits in der ersten Serie gegen Grünenmatt relativ souverän sichern konnten. Basil von Wyl ist sich aber auch durchaus bewusst, dass man die letztjährige Mannschaft der Zürcher kaum mit derjenigen in dieser Saison vergleichen kann. «Wie man im Sommer lesen konnte, hat sich Pfannenstiel Egg auf einigen Positionen verändert. Wir wissen also nicht wirklich, was uns morgen Abend erwartet.» Die Resultate der bisherigen zwei Spiele lassen darauf schliessen, dass mit den Zürchern in diesem Jahr zu rechnen ist. Einer knappen Niederlage nach Verlängerung in Spiel eins folgte ein Sieg nach Verlängerung in Spiel zwei. Obwohl die Sarner als Favorit in dieses Spiel steigen, darf diese Partie also nicht auf die leichte Schulter genommen werden (Link: zur Vorschau vom UHC Pfannenstiel). Reise ins Tessin am SonntagBereits am Sonntag treffen die Sarner, in der zweiten Partie des Wochenendes, auswärts auf Ticino Unihockey. Auch mit den Südschweizern erwarten die Obwaldner eine kleine Wundertüte. «Ich mag mich erinnern, dass wir gegen Ticino in den letzten Jahren vor allem auswärts immer viel Mühe bekundeten», blickt Basil von Wyl zurück. «Entweder sie spielen sich, angepeitscht vom heissblütigen Publikum, in einen Rausch oder wir haben sie jeweils zu einfach zu ihren Toren kommen lassen. Hinzu kommt auch der Umstand, dass sich die Tessiner praktisch in jeder Saison auf starke Söldner verlassen können.» Gleich vier ausländische Verstärkungsspieler sind auf diese Spielzeit hin neu zu den Südschweizern gestossen und machen Ticino Unihockey erneut zu einem unangenehmen und unberechenbaren Gegner. Die Obwaldner werden am Sonntag aber alles versuchen, um mit drei Punkten aus der Sonnenstube zurück in die...

Mehr
Cup Herren: Von einer Ecke der Schweiz zur anderen
Aug17

Cup Herren: Von einer Ecke der Schweiz zur anderen

Für Ad Astra Sarnen steht am Sonntag (17:30 Uhr, Widnau) die nächste Cup-Runde bevor. Auswärts treffen die Obwaldner auf den 1. Ligisten Rheintal Gators Widnau. Nach einem Freilos in der ersten Cup-Runde trat Ad Astra Sarnen mit einem Rumpfteam zur Cup-Runde der letzten 128 Teams in Genf an. Neben dem allgemein schmaleren Kader im Vergleich zur letzten Saison fehlten Ende Juni einige Spieler ferienbedingt, sodass der Mannschaftsbus mit einigen Junioren aufgefüllt werden musste. Trotz der widrigen Umstände besiegten die Obwaldner die unterklassigen Romands klar mit 10:0 und zogen in die 1/32-Finals ein. In diesen trifft Ad Astra auf die Rheintal Gators Widnau und hat somit in die nächste Ecke der Schweiz, an die Österreichische Grenze, zu reisen. «Durch die langen Anreisen zu diesen beiden Spielen hat unser neuer finnischer Trainer immerhin die Gelegenheit, etwas von der Schweiz zu sehen», schmunzelt Basil von Wyl. Letztes Kräftemessen mit Widnau vor drei JahrenVor ziemlich genau drei Jahren traf Sarnen zuletzt auf Widnau, auch damals in den 1/32-Finals vom Schweizer Cup. Zwei Spieler, welche auch jetzt noch in rot-schwarz spielen, absolvierten dannzumal ihren ersten Ernstkampf für das Fanionteam von Ad Astra: Der damals 16-jährige Basil von Wyl sowie der Finne Tatu Eronen. Während sich Eronen in diesem Spiel erwartungsgemäss bereits unter die Torschützen reihen konnte, blieb dem jüngsten der drei von Wyl-Brüder beim 6:13-Auswärtssieg ein Torerfolg noch vergönnt (Archiv: unser Bericht zum Spiel von damals). An der Rollenverteilung vor dem Spiel der beiden Teams hat sich auch drei Jahre später nichts Grundlegendes geändert. Ad Astra als oberklassige Mannschaft tritt gegen den Vertreter aus der 1. Liga als Favorit an. «Auf dem Papier ist die Favoritenrolle immer einfach zu verteilen», weiss Basil von Wyl. «Aber wir sind uns sehr wohl bewusst, dass es bei den ersten Cup-Runden immer wieder zu Überraschungen kommt und sind darum gewarnt.» Eine erste solche Überraschung gab es am vergangenen Wochenende, als Floorball Fribourg gegen UHT Schüpbach, ebenfalls ein Team aus der 1. Liga, den Kürzeren zog. Gegen Fribourg wird Ad Astra in weniger als einem Monat das erste Spiel der neuen NLB-Saison bestreiten. Die Saison beginnt dieses Jahr etwas früher als in der Vergangenheit, da aufgrund der Unihockey-Weltmeisterschaft in Tschechien der Meisterschaftsbetrieb im Dezember für zwei Wochen ruhen wird. Letzter Ernstkampf vor dem Meisterschaftsstart Für die Obwaldner bietet das Spiel am Sonntag neben der Möglichkeit, in die nächste Cup-Runde einzuziehen auch die Gelegenheit, am eigenen System zu feilen und sich den nötigen Schliff für die Meisterschaft zu holen. «Wir hatten seit der Ankunft unseres neuen Coaches Eetu Vehanen noch nicht allzu viele Gelegenheiten, unser System in Ernstkämpfen zu testen – abgesehen vom Czech Open am vergangenen Wochenende», so von Wyl. Am Vorbereitungsturnier in Prag...

Mehr