Gelingt der Aufstieg im dritten Anlauf?
Apr05

Gelingt der Aufstieg im dritten Anlauf?

Ad Astra Sarnen hat am Wochenende die Chance, den nächsten Schritt in Richtung NLA zu machen oder im Optimalfall bereits definitiv zu realisieren. Zudem können die Obwaldner eine erfreuliche personelle Nachricht vermelden.   Zum dritten Mal in den letzten vier Jahren klopft Ad Astra Sarnen an die Pforte ans Oberhaus. Es macht den Anschein, als wäre das Klopfen dieses Jahr heftiger denn je. Mit 2:1-Siegen führt Ad Astra die Serie gegen die Kloten-Dietlikon Jets an. Zwei Siege fehlen somit noch, um die Jets zu stürzen und ihren Platz in der NLA zu übernehmen. In der Theorie könnten die Obwaldner schon dieses Wochenende Geschichte schreiben und erstmals in der Vereinsgeschichte den Aufstieg in die höchste Liga realisieren. Dazu würden am Wochenende zwei Siege benötigt – definitiv kein einfaches Unterfangen, zumal die Sarner am Samstag zunächst auswärts in Kloten antreten müssen. Bislang haben beide Teams ihre Heimspiele gewonnen. Ad Astra-Angreifer Lauri Liikanen glaubt jedoch daran, dass auch auswärts ein Sieg absolut im Bereich des Machbaren liegt: „Die bisherigen Partien haben gezeigt, dass wir uns mindestens auf Augenhöhe mit den Jets bewegen. Auswärts haben wir am vergangenen Sonntag zwar knapp mit 3:4 verloren, allerdings haben wir definitiv nicht unser Sonntagsgesicht gezeigt. Das stimmt mich für die nächsten Spiele absolut zuversichtlich.“   Vertrag mit Lauri Liikanen um zwei Jahre verlängert Zuversicht mit etwas mehr Weitblick macht eine Mitteilung von Ad Astra Sarnen, welche Lauri Liikanen selbst betrifft. Die Obwaldner konnten diese Woche die Verlängerung des Vertrags mit dem torgefährlichen finnischen Angreifer um gleich zwei Jahre vermelden. „Kürzlich konnten wir schon den Vertrag mit Robin Markström um zwei Jahre verlängern. Jetzt ist zusätzlich unter Dach und Fach, dass uns Lauri weiterhin erhalten bleibt. Neben unserem Kern an einheimischen Spielern bleibt das Fundament in der ersten Mannschaft somit bestehen, was mich ausserordentlich freut und für die mittelfristige Zukunft sehr wichtig ist“, kommentiert Ad Astra-Präsident André Küchler diese Erfolgsmeldung. Liikanens Wert auf dem Feld für die Sarner belegt ein Blick auf die nackten Zahlen: Durchschnittlich ein Tor und fast zwei Skorerpunkte liefert der 26-Jährige pro Spiel, was ihn in der Skorer-Liste der NLB ganz vorne mitmischen lässt. Neben dem Feld hat sich der ruhige Finne in seiner zweiten Saison in der Zentralschweiz mittlerweile sehr gut eingelebt. Zusätzlich zu seinem Fernstudium an einer finnischen Fachhochschule arbeitet Liikanen bei Ad Astra-Sponsor Sinnvoll Gastro als Logistiker. „Ich spiele in einem gut geführten Verein in einem ambitionierten Team, habe habe einen guten Job bei Sinnvoll Gastro und bin überall von guten und netten Leuten umgeben. Es gibt viele gute Gründe für meinen Verbleib bei Ad Astra“, so Liikanen.   Powerplay als entscheidender Erfolgsschlüssel? Die grosse Stärke von Liikanen ist sein...

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Schwaches Mitteldrittel am Ursprung der Niederlage
Apr01

Schwaches Mitteldrittel am Ursprung der Niederlage

Nach dem zweiten Heimsieg am Samstag muss sich Ad Astra Sarnen im ersten Auswärtsspiel der Serie den Kloten-Dietlikon Jets am Sonntag knapp mit 3:4 beugen. Damit steht es in der Serie 2:1 für Sarnen.   (Melk von Flüe | Obwaldner Zeitung) «Grossartig!» Roman Schöni, der Captain von Ad Astra Sarnen, schwärmte vom Gästepublikum in der Klotener Ruebisbachhalle. Über 100 Obwaldner Fans waren gestern ans dritte Spiel dieser Best-of-7-Serie gereist, um ihr Team zu unterstützen und mit einem dritten Sieg vielleicht sogar die Vorentscheidung in dieser Auf-/Abstiegspoule NLA/NLB zu erzwingen. Mit Pauken, Megafonen und kräftigen Stimmbändern ausgerüstet, machten sie mächtig Betrieb, was im Lager der Zürcher zweierlei Reaktionen hervorrief: Unbehagen und Respekt. «Die sind gestört, total gestört», meinte einerseits eine etwas eingeschüchterte Anhängerin der Kloten-Dietlikon Jets. Und der Speaker, der in der ersten Pause eine Ehrung vornahm, eröffnete seine Ansprache mit den Worten: «Liebe Sarner Fans, ihr macht ja viel Lärm. Da könnten wir auch noch etwas aufholen.»   Obwaldner verlieren im Mitteldrittel den Faden Weniger grossartig fiel derweil Schönis Matchresumée aus. «Im zweiten Drittel haben wir den Faden verloren. Leider brauchten wir etwas lange, um ihn wiederzufinden.» Der Start war den Sarnern dabei vorzüglich geglückt. Durch einen herrlichen Sololauf von Valerio Läubli (6.) und einen feinen Konter, erfolgreich abgeschlossen durch Marco Schöni, gingen sie bis zur 12. Minute mit 2:0 in Führung. Die Klotener, die am Tag davor in Sarnen die zweite Partie 5:8 verloren und mit 0:2-Siegen in Rückstand geraten waren, wirkten verunsichert. Trotzdem gelang ihnen noch vor der ersten Sirene der Anschlusstreffer. Er sollte, wie sich danach zeigte, die Wende einläuten. Im mittleren Abschnitt gaben die Obwaldner die Spielkontrolle aus den Händen. Nervosität schlich sich in ihr Spiel, Abspielfehler waren die Folge, was die Zürcher effizient zu drei Toren nutzten – nach 40 Minuten lautete das Skore 4:2. «Wir kamen nicht mehr in die Zweikämpfe rein», monierte Schöni. Auch das Heimpublikum erwachte nun und sorgte in der mit 355 Zuschauern gut gefüllten Halle für echte Playoff-Stimmung. Der Klotener NLA-Klub kam gegen den Obwaldner Herausforderer aus der NLB zu etwas Luft, wirkte in seinen Aktionen nun sicherer und konsequenter.   Nur eines der Geschosse von Robin Markström sitzt Sarnen aber gab sich nicht geschlagen und vermochte sich wieder zu stabilisieren. «Wir machten Druck auf den Gegner, doch im Ballhalten waren sie relativ sicher», stellte Roman Schöni fest. Lange sah es nicht danach aus, dass die Sarner die Partie nochmals spannend machen könnten, zu selten tauchten sie gefährlich vor dem gegnerischen Gehäuse auf. Und auch die Distanzschüsse von Robin Markström fanden ihr Ziel nicht – bis zur 59. Minute und dem Anschlusstreffer zum 3:4. Zu mehr reichte es Ad...

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Kann Ad Astra nachlegen?
Mrz29

Kann Ad Astra nachlegen?

Mit einem Sieg gelang Ad Astra Sarnen am vergangenen Wochenende der Auftakt in die Aufstiegsspiele zur NLA optimal. Für die am Wochenende bevorstehenden nächsten beiden Runden der best-of-7 Serie gegen die Kloten-Dietlikon Jets sind die Sarner darum zuversichtlich.   Im dritten Versuch gelang Ad Astra Sarnen am vergangenen Samstag erstmals, was zuvor bei den beiden Anläufen gegen den UHC Thun verwehrt blieb: Ein Sieg im Auftaktspiel der Aufstiegsspiele. 8:3 lautete das schlussendlich klare Resultat zugunsten von Ad Astra gegen die Kloten-Dietlikon Jets. Nach verhaltenem Start konnten sich die Sarner im Verlaufe des Spiels steigern und im Schlussdrittel die entscheidende Differenz schaffen. „Im letzten Drittel haben wir unsere Chancen effizient genutzt und in den richtigen Momenten die Tore geschossen“, nennt Flügelstürmer Marc Dubacher die Gründe für den Sieg. Das klare Ergebnis will er jedoch nicht überbewerten: „Auf dem Papier sieht das Resultat ohne Frage sehr gut aus. Aber schlussendlich ist es egal, ob ein Sieg mit fünf Toren Unterschied oder erst im Penaltyschiessen realisiert werden kann. Beides ist am Ende des Tages genau gleich viel wert.“ Dubacher verleugnet jedoch auch nicht, dass der Spielverlauf ihm und seinen Teamkollegen Zuversicht gibt für den weiteren Verlauf der Serie. Sie hätten gesehen, dass der Gegner keineswegs übermächtig ist. „Der Start war gut und den Sieg nehmen wir natürlich gerne. Aber wir rechnen schon damit, dass die Jets auf die Niederlage reagieren werden und in den nächsten beiden Spielen ein ganz anderes Gesicht zeigen werden“, so der 23-Jährige.   Dritte Linie mit wichtiger Rolle Dubacher selbst blühte in den letzten Playoff-Spielen auf und trug auch am vergangenen Samstag mit einer starken Leistung das Seine zum erfolgreichen Auftakt von Ad Astra bei. Gekrönt hat der gebürtige Sarner seinen Auftritt mit dem Tor zum 1:1-Ausgleich.           Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an                   Solche Konterangriffe wollen wir auch am Samstag wieder sehen in Aufstiegsspiel Nr. 2 gegen die @kdjets_herren! 😎👌 🎯 by @marcdubacher 🍎 by @maarkis #HoppSarnä 🔴⚫ #AdAstraGadUnderdHuit 💪 #Playoffs @unihocswitzerland @unihockeycenter.ch @221floorball @hns_unihockey #unihockey #floorball Ein Beitrag geteilt von Ad Astra Sarnen (@adastrasarnen) am Mär 27, 2019 um 1:39 PDT   „Marc ist ein intelligenter Spieler, der mit seiner grossen Reichweite insbesondere im Forechecking äusserst mühsam für die Gegner ist. Zudem ist er defensiv sehr verlässlich. Sein Manko ist bislang das Toreschiessen. Umso mehr hat sich das ganze Team gefreut, dass er am Samstag wieder mal getroffen hat“, kommentiert Chefcoach Eetu Vehanen die Leistung seines Stürmers. Dubachers erst zweites Saisontor freute natürlich auch den Torschützen selbst: „Dass ich in diesem Bereich noch Steigerungspotential habe, versteht sich von alleine. Ein Torerfolg gibt...

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Ad Astra setzt ein Ausrufezeichen
Mrz25

Ad Astra setzt ein Ausrufezeichen

Mit einem deutlichen 8:3-Heimsieg startet Ad Astra Sarnen in die Auf-/Abstiegsplayoffs. Auf die Tore der Kloten-Dietlikon Jets reagieren die Obwaldner jeweils umgehend. (Melk von Flüe | Obwaldner Zeitung)   Ganze 19 Sekunden hielt das Unentschieden. Die Kloten-Dietlikon Jets hatten in der 44. Minute das erste Spiel in den Auf-/Abstiegsplayoffs NLA/NLB ausgeglichen und schöpften wieder Hoffnung auf den Auswärtssieg gegen Ad Astra Sarnen. Aber eben: Der Spielstand von 2:2 hatte nur 19 Sekunden Bestand. Lauri Liikanen schoss Ad Astra wieder in Führung, und als Robin Markström weitere 24 Sekunden später herrlich zum 4:2 ins hohe Eck traf, war das Spiel entschieden. Die oberklassigen Zürcher konnten nicht mehr reagieren und kassierten vier weitere Tore zum Endstand von 8:3. Als spielentscheidend erwies sich, dass die Obwaldner auf alle Gegentore rasch reagieren konnten. Die 1:0-Führung der Jets hielt nur 47 Sekunden. Auf das 2:2 folgte wie erwähnt gleich das 3:2. Und nach dem dritten Tor der Zürcher zum 6:3 machte Cornel von Wyl 35 Sekunden später die ganz leisen Hoffnungen der Gäste auf ein Comeback endgültig zunichte. «Wir haben unsere Tore zum richtigen Zeitpunkt erzielt. Das war extrem wichtig», sagte Ad-Astra-Verteidiger Roger Berchtold. So kam Kloten-Dietlikon nie ins Spiel, auf die Erfolgserlebnisse folgten sogleich wieder Tiefschläge. Auch Sarnen ­bekundete zu Beginn Mühe, gefährliche Torszenen waren Mangelware. «Am Anfang war es ein träges Spiel, wir waren gehemmt. Vielleicht hatten wir zu viel Respekt», gibt Roger Berchtold zu. Das erste Spiel gegen ein unbekanntes Team sei immer mit ­Ungewissheit verbunden.   Sieben verschiedene Torschützen Nun haben die Obwaldner die Gewissheit, dass sie vor den Kloten-Dietlikon Jets nicht in Ehrfurcht erstarren müssen. Im Gegenteil: Es ist Ad Astra, das in der Best-of-7-Serie um einen Platz in der NLA ein kräftiges Ausrufezeichen gesetzt hat. Die Sarner verdienten sich den Sieg mit einer kämpferisch einwandfreien Leistung redlich. Der ­Zürcher Torhüter Patrick Dürst musste sein Team anfangs des dritten Drittels mit mehreren Glanzparaden im Spiel halten. Erst nach dem 3:2 lief Ad Astras Tormaschinerie auf Hochtouren. Sieben verschiedene Spieler trafen für die Gastgeber, einzig Robin Markström bejubelte zwei persönliche Treffer. Ad Astra Sarnen ist es erstmals gelungen, in den Auf-/Abstiegsplayoffs NLA/NLB das erste Spiel zu gewinnen. In den vergangenen beiden Anläufen gaben die Obwaldner den Heimvorteil jeweils gleich ab – beide Male hiess der Gegner UHC Thun. Nun steigen sie voller Selbstvertrauen ins zweite Spiel, das am kommenden Samstag wiederum in Sarnen stattfindet. Die Chance, gleich mit einem zweiten Sieg nachzulegen. «Es ist ein grosser Vorteil, dass wir nochmals zu Hause antreten können», ist sich Roger Berchtold sicher. «Denn hier spielen wir immer zu sechst», ergänzt er; und windet dem lautstarken Sarner Publikum damit ein Kränzchen. Dieses feierte den...

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Auftakt in die Aufstiegsspiele
Mrz22

Auftakt in die Aufstiegsspiele

Nach der überstandenen Playoff-Halbfinalserie gegen ULA steht Ad Astra Sarnen wieder in den Aufstiegsspielen zur NLA. Kloten-Dietlikon Jets heisst der Gegener im Kampf um einen Platz in der höchsten Liga der Schweiz, welcher in einer best-of-7 Serie ermittelt wird.   (Obwaldner Zeitung) Gross war der Jubel in der Sarner Dreifachhalle als der Sieg des Heimteams am vergangenen Sonntagabend in trockenen Tüchern war. Ad Astra Sarnen hatte sich in einer äusserst spannenden und knappen Serie gegen Unihockey Langenthal-Aarwangen soeben zum dritten Mal innerhalb von vier Jahren für die Aufstiegsspiele zur NLA qualifiziert. Ab Samstag (18:00 Uhr, DFH Sarnen) treffen sie dabei nun nicht wie 2016 und im Vorjahr auf den UHC Thun (kämpft dieses Mal gegen Unihockey Basel Regio gegen die Relegation), sondern zum ersten Mal auf das Team der Kloten-Dietlikon Jets. Die Zürcher Unterländer kamen in der vergangenen Saison nie richtig auf Touren und konnten in 22 Spielen lediglich zwei Siege und insgesamt zehn Punkte verbuchen. Der Platz am Tabellenende und der Gang in die Playouts waren die logische Konsequenz. In den Playout-Spielen verkauften die Züricher ihre Haut aber sehr teuer. Gegen den diesjährigen Cupsieger und Qualifikations-Neunten Tigers Langnau gelangen dem Team des Trainergespanns Anthony/Engeler zwei unerwartete Siege und Auftritte, welche die Zürcher für die kommenden Partien gegen Ad Astra positiv stimmen dürften.   Kaum Direktduelle gegen Kloten in den letzten Jahren Der Sarner Torhüter Mario Britschgi, welcher am vergangenen Wochenende dank zwei starken Partien einen grossen Anteil am Weiterkommen der Obwaldner hatte, freut sich auf die Serie gegen die Jets und sieht für seine Mannschaft durchaus Chancen: „Wir kennen die Klotener zwar nicht so gut wie unseren letztjährigen Gegner Thun, trotzdem sollte für uns einiges drin liegen. Wir haben in den Spielen gegen ULA gezeigt, dass wir nicht nur schön spielen sondern auch kämpfen können. Genau diesen Kampf wird es auch gegen die Jets wieder brauchen. Mit den genialen Fans im Rücken sind wir aber eine Heimmacht und zuhause nur schwer zu schlagen.“ Mario Britschgi überzeugte in den letzten Spielen gegen ULA (Foto: Simon Abächerli)   Gerade weil die Sarner den Gegner noch nicht so gut kennen, braucht es für die kommenden Spiele eine gute Vorbereitung. „Unser Staff macht da einen hervorragenden Job und stellt uns jeweils sehr gut auf die Gegner ein“, meint Britschgi. „Das Videostudium ist bei mehreren Spielen gegen den gleichen Gegner so oder so von grosser Bedeutung. Auch wenn die Trainer immer wieder versuchen für Überraschungsmomente zu sorgen, sollten wir für das erste Spiel am Samstag bereit sein.“ Die Euphorie im und um den Verein ist in Sarnen auf jeden Fall gross. Britschgi und seine Kollegen sind zudem gewillt ihre Sache besser zu machen...

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