Ad Astra zeigt Moral in Malans, verliert aber dennoch
Sep23

Ad Astra zeigt Moral in Malans, verliert aber dennoch

Mit 4:8 muss sich Ad Astra Sarnen auswärts Alligator Malans geschlagen geben. Ein schwaches Startdrittel stand am Ursprung der Niederlage.  (Obwaldner Zeitung) Etwas mehr als zehn Minuten waren gespielt, als das Sarner Coachinggespann die Notbremse ziehen musste und ein Timeout bezog. Innert 40 Sekunden hatte Ad Astra zuvor das 0:2 und das 0:3 kassiert, die nächste Kanterniederlage bahnte sich an. „Unsere Leistung in der Startphase war schlecht. Wir verteidigten nachlässig und gewährten ihnen zu viel Raum“, begründete Headcoach Eetu Vehanen die frühe Massnahme. Die Malanser liessen sich nicht zwei Mal bitten und nutzten die Freiheiten aus. Es war jedoch nicht so, dass die Sarner auf der Gegenseite keine Torchancen gehabt hätten. Schon im ersten Einsatz wurde Dubacher vor dem Tor freigespielt, verzog den Abschluss jedoch freistehend. Auch Markström verfehlte wenig später aus guter Position mit seinem Schuss das Tor. Die Sarner Ineffizienz zog sich also weiter, einige Chancen wurden ausgelassen, sodass das erste NLA-Tor der Vereinsgeschichte auch im Startdrittel gegen die Alligatoren nicht fiel. Stattdessen traf Berry in der 16. Minute mit einem abgelenkten Schuss gar noch zum 0:4 – eine schwere Hypothek für den Aufsteiger. Durot löst den KnotenNach dem fünften Gegentreffer, der Baumlange Schwede Eriksson-Elfsberg hatte vor Sarnens Schlussmann Amrein abgestaubt, war es in der 27. Spielminute endlich so weit: Dominic Durot netzte nach einem Konterangriff auf Pass von Marco Schöni zum 1:5 ein.     Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an         «Gut Ding will Weile haben.» ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ 👉 Lange mussten wir uns auf das erste NLA-Tor gedulden. Die Erlösung brachte Jungspund @d.durot77 in der 27. Minute im Spiel gegen @alligatormalans_nla 👏 ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ 🎬 by @swissunihockey.tv #HoppSarnä 🔴⚫ #ThisIsSarnen 👊Ein Beitrag geteilt von Ad Astra Sarnen (@adastrasarnen) am Sep 22, 2019 um 1:41 PDT „Es war definitiv an der Zeit, dass endlich ein Ball rein ging“, kommentierte Durot die Szene. Es schien, dass mit diesem Treffer des Jungspunds eine Last von den Schultern des ganzen Teams fiel. Fortan spielten die Sarner munter mit, im Wissen darum, dass auch sie Tore erzielen können. Die Malanser liessen ihre Klasse nach wie vor ab und zu aufblitzen, Chancen auf beiden Seiten war die Folge. Statt dem zweiten Treffer für Ad Astra fiel nach einer umstrittenen Szene das nächste Tor auf Seiten des Heimteams: Nurmela war kurz vor der Pause nach einem Abpraller von Amrein am schnellsten am Ball und traf zum 1:6. Ad Astra reagierte jedoch umgehend: Zwölf Sekunden vor der zweiten Sirene war es erneut Durot, welcher Vogt zum 2:6 bezwingen konnte. Trotz Niederlage in der NLA angekommenVorneweg: Auch im Schlussdrittel kamen die Gäste nie näher als auf vier Tore heran. Der Sieg der Malanser war letztlich ungefährdet und verdient. „Im Vergleich zum Startspiel gegen...

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Ad Astra erwartet die nächste grosse Hürde
Sep20

Ad Astra erwartet die nächste grosse Hürde

Im zweiten Saisonspiel trifft Ad Astra Sarnen auf Alligator Malans. Die Bündner zählen seit Jahren zu den Spitzenteams der NLA. (Obwaldner Zeitung) Gleich mit 0:9 musste sich Ad Astra Sarnen am vergangenen Samstag bei der NLA-Premiere dem UHC Uster geschlagen geben. Definitiv nicht der Start, den sich die Obwaldner vorgestellt haben. „Das Resultat sieht sehr brutal aus, da gibt es nichts schönzureden“, weiss Torhüter Pascal Amrein. „Aber es war nicht alles schlecht. Besonders in der Startphase haben wir mehr als nur mitgespielt, aber der Ball wollte einfach nicht rein. Mit der 0:3 Hypothek nach dem ersten Drittel waren wir sehr schlecht bedient. Wir haben zurzeit einfach etwas Ladehemmungen.“ Besser lief es der Sarner Offensive einen Tag später: Im Cup-Spiel gegen den NLB-Vertreter Floorball Fribourg landete der Ball sechs Mal im gegnerischen Netz, was für den Einzug in die Runde der letzten 16 reichte. Balsam für die Sarner Seele, meint Amrein: „Dieser Erfolg gibt uns Selbstvertrauen, auch wenn es kein schöner sondern eher ein erknorzter Sieg war. In der aktuellen Situation tut das trotzdem gut.“ „Wir sind der Underdog“Für das zweite Meisterschaftsspiel reist Ad Astra am Samstag ins Bündnerland. Alligator Malans, letztjähriger Playoff-Halbfinalist, heisst der nächste Gegner (18:00 Uhr, Sporthalle Lust, Maienfeld). „Ein schwerer Brocken“, ist sich Amrein bewusst. „Wir sind klar der Underdog. Daran müssen wir uns gewöhnen, das wird grundsätzlich in jedem Meisterschaftsspiel so sein. Der Lernprozess hat gegen Uster begonnen und wird nun Woche für Woche fortgesetzt. Wir müssen an den starken Gegnern und den damit verbundenen Herausforderungen wachsen.“ Die eigene Leistung am vergangenen Wochenende beurteilt Amrein kritisch: „Von den neun Gegentoren gegen Uster nehme ich zwei auf meine Kappe. Am Sonntag gegen Fribourg konnte ich meinen Teil zum Sieg beitragen. Luft nach oben besteht immer, aber für den Anfang war das ok.“ Aufgrund der aktuellen Abwesenheit von Mario Britschgi, der letztjährigen Nummer eins im Tor von Ad Astra, wird Amrein auch gegen Malans wieder zwischen den Pfosten knien. „Klar, das ist eine Chance für mich. Ich habe aber auch den Anspruch weitere Spiele zu bestreiten, wenn Mario wieder zurück ist“, so Amrein kämpferisch. Eines ist ohnehin klar: Ein starker Rückhalt ist für Ad Astra Sarnen die Grundvoraussetzung, um bald die ersten Punkte in der NLA einfahren zu können.      Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an         #ThrowbackThursday 📸 ist zurück! 😎👌🏻 ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ 👉🏻 Auch diese Saison stellen wir euch jeweils donnerstags wieder Spieler für Spieler unserer ersten Mannschaft vor. Den Anfang macht Pascal Amrein (@peschamel26), welcher seit Kurzem einen (weiteren) neuen Spitznamen hat. 😄 …ausnahmsweise beginnt er mal nicht mit P. 😅 #HoppSarnä 🔴⚫ #ThisIsSarnen 👊🏻Ein Beitrag geteilt von Ad Astra Sarnen (@adastrasarnen) am Sep 18, 2019 um 11:09 PDT UHC...

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