Ad Astra siegt auch im Brünig-Derby
Sep20

Ad Astra siegt auch im Brünig-Derby

Ad Astra Sarnen gewinnt das wichtige Auswärtsspiel gegen den UHC Thun mit 8:3 und fährt somit auch im zweiten Saisonspiel alle drei Punkte ein.   (Luzerner Zeitung) Die Affiche Sarnen gegen Thun hatte in der Vergangenheit immer eine wichtige Bedeutung. Beide Teams wuselten im Tabellenkeller rum und wussten, dass im Direktduell gegen den Kontrahenten von der anderen Seite des Brünigs wichtige Punkte zu holen sind. Dessen waren sich die Spieler beider Mannschaften auch vor dem ersten Direktduell in dieser Saison bewusst – obwohl die Ausgangslage diesmal eine leicht andere war: Während Thun im ersten Saisonspiel vor Wochenfrist eine Ohrfeige von GC Unihockey kassierte, gelang Ad Astra Sarnen gegen den HC Rychenberg ein eher überraschender Heimsieg. Thun wollte sich also rehabilitieren, während es für die Obwaldner galt, den Startsieg zu bestätigen.   Sarnens Schweden liefern erneut Die Bedeutung der Partie in der gut gefüllten MUR-Halle war von Anfang an spürbar: Beidseits wurden die Zweikämpfe mit harten Bandagen geführt und auch an Emotionen mangelte es nicht.  Nach einem umkämpften Startdrittel – 1:1 lautete der Zwischenstand nach den ersten 20 Minuten – konnten die Obwaldner das Zepter in der Folge in die Hand nehmen und bis zur 34. Minute auf 4:1 davonziehen. Die drei Schweden Hagert, Oweling und Rudd netzten für die Gäste ein. Scheuners Treffer zum 4:2 brachte für die Thuner die Hoffnung auf Punkte zurück. Einen ersten Knick erlitt diese jedoch, als Cornel von Wyl drei Sekunden vor der zweiten Pause zum 5:2 für Ad Astra traf. Und spätestens eine Minute nach der Pause hatte die Hoffnung der Thuner zwei weitere herbe Knicks erlitten: Rudd und Forslind trafen innerhalb von acht Sekunden, die Sarner zogen auf 7:2 davon. In der Folge wurde der Spielfluss auch durch Strafen etwas gebremst, Ad Astra musste sich um die drei Punkte nicht mehr gross fürchten. «Unsere Chancenauswertung war heute Abend der Schlüssel zum Erfolg», konstatierte Luca Rizzi, der sich inimitten der produktiven Schweden ebenfalls zwei Tore und zwei Assists gutschreiben konnte.   Nach zwei Siegen aus zwei Spielen trifft Ad Astra am nächsten Wochenende auf zwei Titelaspiranten: Am Freitag reist der amtierende Schweizermeister Floorball Köniz nach Sarnen (20:00 Uhr), am Sonntag gastieren die Obwaldner beim SV Wiler Ersigen (17:00 Uhr, Sporthalle Grossmatt, Kirchberg).   UHC Thun – Ad Astra Sarnen 3:8 (1:1, 1:4, 1:3) MUR, Thun 207 Zuschauer. SR Ambühl/Brechbühler. Tore: 11. Widmer (Rehor) 1:0. 19. Rizzi (Ausschluss Widmer) 1:1. 25. Hagert (Rizzi/Ausschluss Bühler) 1:2. 27. Oweling 1:3. 34. Rudd (Hagert) 1:4. 36. R. Scheuner (Bolliger) 2:4. 39:57 C. von Wyl (Rudd) 2:5. 40:51 Rudd (Rizzi) 2:6. 40:59 Forslind (Oweling) 2:7. 44. Bärtschi (Bolliger) 3:7. 58. Rizzi (Rudd) 3:8. Strafen: 4mal 2 Minuten gegen...

Mehr
Gelingt der perfekte Saisonstart?
Sep17

Gelingt der perfekte Saisonstart?

Eine Woche nach dem Sieg im Auftaktspiel erwartet Ad Astra Sarnen mit dem Auswärtsspiel gegen den UHC Thun die erste Bewährungsprobe.   (Luzerner Zeitung) Ein wahrhaftes Startfeuerwerk zündete Ad Astra Sarnen am vergangenen Samstag gegen den HC Rychenberg Winterthur: 5:0 lautete der Stand nach den ersten 20 Minuten der Saison. Auch wenn Ad Astra die angeschlagene Pace nicht über die gesamte Spielzeit durchziehen konnte: Zu einem überraschenden Heimsieg gegen die Winterthurer reichte es am Ende dennoch. «Und das durchaus verdient, wie ich finde», resümiert Cornel von Wyl. «Natürlich haben wir daran geglaubt, dass wir den HCR schlagen können. Dass wir aber gleich ein solches Startdrittel hinlegen, hat kaum einer von uns erwartet. Wichtig war jedoch, dass wir uns für diese Leistung am Ende auch mit dem Sieg und drei Punkten belohnen konnten.»   Leichte Anlaufschwierigkeiten im neuen Amt Während der Einstand auf dem Feld für von Wyl und sein Team von A bis Z als Erfolg gewertet werden kann – von Wyl selbst schoss das wichtige Tor zum 6:4 – zeigte er in seiner neuen Rolle als Captain leichte Anlaufschwierigkeiten. Nicht nur der Wurf eines vom Sponsor überreichten Shirts in die Zuschauer ging im ersten Anlauf daneben, auch das obligate Handshake vor dem Anpfiff mit den Schiedsrichtern und dem gegnerischen Captain ging ihm nur knapp nicht durch die Lappen. Roman Schöni, seinem Vorgänger als Captain und am vergangenen Samstag als Co-Kommentator im Livestream im Einsatz, entging dies nicht und nahm von Wyl dafür auf die Schippe. «Solange ich nur vor dem Anpfiff noch nicht ganz auf der Höhe bin, kann ich gut damit leben», kommentiert von Wyl mit einem Schmunzeln auf den Lippen die Stichelei von Schöni. «Im Spiel selbst hat meine neue Aufgabe als Captain nicht viel geändert. An die vermehrte Kommunikation mit den Schiedsrichtern muss ich mich jedoch erst noch gewöhnen», gibt von Wyl zu. Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Ad Astra Sarnen (@aas_fanclub)   «Brünig-Derby» steht bevor Die Stimmung im Lager der Obwaldner ist nach dem Startwochenende offensichtlich locker. «Natürlich haben wir diesen Erfolg am Samstag genossen. Uns darauf auszuruhen, wäre aber definitiv falsch. Wir dürfen uns von diesem einen Spiel nicht blenden lassen», so von Wyl. Dies gilt umso mehr, als dass in der zweiten Runde der Saison für Ad Astra eine ganz wichtige Aufgabe bevorsteht. UHC Thun heisst der nächste Gegner. Das Team also, welches in den vergangenen Saisons zusammen mit den Obwaldnern am Tabellenende der NLA herumdümpelte. Von Wyl: «Im letzten Jahr haben wir in den zwei Spielen gegen Thun keine gute Falle gemacht und sind zwei Mal leer ausgegangen. Wir wissen also sehr wohl, dass uns...

Mehr
Licht und Schatten zum Start der Challenge Round
Feb15

Licht und Schatten zum Start der Challenge Round

Ad Astra Sarnen zeigte zum Auftakt in die Challenge Round zwei Gesichter: Dem UHC Waldkirch-St. Gallen knöpften die Obwaldner am Samstag bei der 5:6-Niederlage nach Verlängerung immerhin einen Punkt ab. Am Sonntag gingen die Sarner in Thun jedoch gleich mit 4:11 unter.   (Ruedi Burkart | Luzerner Zeitung) Frisch und frei kann Ad Astra Sarnen die fünf Partien der Challenge Round absolvieren, die Obwaldner haben dank Corona bekanntermassen keine Abstiegssorgen. «Aber wir wollen zeigen, dass wir unseren Platz in der Nationalliga A verdienen», fasste Captain Roman Schöni die Motivation seines Teams zusammen. Und so legte Sarnen am Samstag im Heimspiel gegen Waldkirch-St.Gallen unbeschwert los, führte nach 13 Minuten bereits mit 3:1, nach 24 Minuten mit 4:2 und eine Viertelstunde vor Ende der regulären Spielzeit mit 5:3. Doch dann schalteten die Ostschweizer einen Gang höher. Die Gäste, die noch um einen Platz in den Playoffs kämpfen, drehten die Partie und gewannen das Offensivspektakel schliesslich in der Verlängerung. St. Gallens Nationalspieler Michael Schiess erzielte in der fünften Minute der Overtime das 6:5.   Klar bester Akteur der Sarner war der dreifache Torschütze Tuukka Haudanlampi. Der 19-jährige finnische Nachwuchs-Internationale spielt erst seit Anfang Jahr bei Ad Astra und ist ein grosses Versprechen für die Zukunft.   Ad Astra Sarnen – UHC Waldkirch-St. Gallen 5:6 n.V. (3:2, 2:1, 0:2, 0:1) Dreifachhalle, Sarnen. 0 Zuschauer. SR Schuler/Sprecher. Tore: 2. Haudanlampi (C. von Wyl) 1:0. 9. Zellweger (Glas) 1:1. 12:05 Markström (B. von Wyl) 2:1. 12:59 Haudanlampi (Savinainen) 3:1. 14. Zahner 3:2. 24. Haudanlampi 4:2. 34. von Pritzbuer (M. Schiess/Ausschluss Danis) 4:3. 39. R. Schöni (Läubli) 5:3. 46. Alder (Jordan) 5:4. 54. M. Schiess (Alder) 5:5. 65. M. Schiess (von Pritzbuer) 6:5. Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Sarnen. 1mal 2 Minuten gegen St. Gallen. Sarnen: Britschgi; Danis, Berchtold; Läubli, R. Schöni; Höltschi, Kramelhofer; C. von Wyl, Savinainen, Haudanlampi; B. von Wyl, Markström, Rizzi; Dubacher, Ma. Furrer, Sommerhalder. St. Gallen: Schmied; Ma. Wellauer, Fitzi, Ro. Chiplunkar, Glas, Büsser, Mittelholzer, S. Schiess, von Pritzbuer; Conzett, Angehrn, Eschbach, Zellweger, Zahner, Jordan, Saarinen, Alder, Ra. Chiplunkar, Gross, M. Schiess, Mi. Wellauer, Wagner. Bemerkungen: Sarnen ohne Amrein, J. von Wyl, Lingg, Durot, Durrer und Bitterli (alle Ersatz), Beutler (abwesend), sowie Boschung und M. Schöni (beide verletzt). Haudanlampi (Sarnen) und M. Schiess (St. Gallen) als beste Spieler ihrer Teams ausgezeichnet. Link: Flickr | weitere Fotos vom Spiel           Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an                       Ein Beitrag geteilt von Ad Astra Sarnen (@adastrasarnen) Kanterniederlage in Thun Im Auswärtsspiel gegen Thun blieben die Sarner vieles schuldig und mussten trotz früher 1:0-Führung mit 4:11 eine zweistellige Niederlage einstecken. Weiter geht es für die...

Mehr
Auftakt in die Challenge Round mit einer Doppelrunde
Feb12

Auftakt in die Challenge Round mit einer Doppelrunde

Ad Astra Sarnen startet am Wochenende mit einer Doppelrunde in die Challenge Round. Dort wollen die Obwaldner zeigen, dass sie in die NLA gehören.   (Ruedi Burkart | Luzerner Zeitung) Mit einem Heimspiel gegen Waldkirch St. Gallen startet Ad Astra Sarnen am Samstag in die Challenge Round (18:00 Uhr, Dreifachhalle Sarnen), tags darauf treten sie in Thun an (17:00 Uhr, MUR-Halle Thun). Für die Obwaldner geht es in dieser «Trostrunde» der Teams auf den Ranglistenplätzen 7 bis 12 um nichts mehr. Der Ligaerhalt ist dank der Tatsache, dass auch in dieser Saison kein Team in die Nationalliga B absteigt, bekanntlich seit geraumer Zeit gesichert. «Ja, für uns ist der sportliche Wert der nächsten Spiele praktisch gleich null», sagt Sarnens Teamcaptain Roman Schöni. Trotzdem wolle man in den fünf verbleibenden Partien zeigen, dass man es verdiene, im kommenden Herbst die dritte Saison in Folge in der höchsten Liga des Landes zu bestreiten. «Wir wollen beweisen, dass wir in die Nationalliga A gehören.»   Kapitän Schöni geht von Bord Vielleicht kann man sogar das Zünglein an der Waage spielen bei der Vergabe der beiden letzten Playoff-Plätze, welche die Teams auf den Rängen 7 und 8 am Ende der Challenge Round ergattern werden. Dass die Sarner Unihockey spielen können, haben sie gegen Ende der Qualifikation verschiedentlich angedeutet. Und definitiv unter Beweis gestellt, als sie in der Schlussrunde die Stars von Zug United mit 6:5 nach Verlängerung geschlagen haben. Und damit die bisher einzigen zwei Meisterschaftspunkte holten. Bei Ad Astra geht es also ab sofort um die Vorbereitung auf die Saison 2021/22. Diese wird voraussichtlich ohne Captain Roman Schöni über die Bühne gehen. Der 30-Jährige wird «sehr wahrscheinlich», wie er selbst sagt, seinen Rücktritt vom Leistungssport geben. Grund: Seine Prioritäten haben sich verschoben. «Mir wird es künftig nicht mehr möglich sein, vier- oder fünfmal pro Woche in der Halle zu stehen», so Schöni, der eine berufliche Weiterbildung ins Auge gefasst hat. Seinem Klub wird er aber weiterhin die Treue halten. «Ich bin jetzt 22 Jahre bei Ad Astra. Und werde dies auch weiterhin bleiben.» In welcher Funktion, das sei noch offen.           Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an                       Ein Beitrag geteilt von Ad Astra Sarnen...

Mehr
Zurück im alten Fahrwasser: Kanterniederlage in Thun
Jan08

Zurück im alten Fahrwasser: Kanterniederlage in Thun

Ad Astra Sarnen findet den Tritt auch nach dem längerem Meisterschafts-Unterbruch nicht. Gegen den bislang ebenfalls noch punktelosen UHC Thun gehen die Sarner auswärts gleich mit 3:13 unter.   Hoffnungsvoll schauten die Sarner dem ersten Spiel nach dem fast dreimonatigen Corona-bedingten Meisterschaftsunterbruch entgegen. In den Spielen gegen den Rivalen auf der anderen Seite des Brünigs, den UHC Thun, lieferten sich die Obwaldner in der Vergangenheit einige packende und enge Duelle. Die Partie ging denn auch erwartungsgemäss ausgeglichen los. Ad Astra ging durch Sommerhalder – er löste seinen persönlichen Knoten und traf zum ersten Mal für die Obwaldner ins Schwarze – früh in Führung. Bis zur ersten Pause konnten die Thuner das Spiel dank zwei Treffern jedoch drehen. Im Mittelabschnitt scheiterte der Sarner Danis früh mit einem Penalty am Thuner Schlussmann Körner. Dennoch waren es erneut die Gäste, welche früh den nächsten Torerfolg bejubeln konnten. Mit Luca Rizzi trug sich der Neuzuzug aus Davos bereits im ersten Spiel für Ad Astra in die Torschützenliste ein. Und es kam noch besser: In Überzahl legte Rizzi quer auf Danis, der in der 36. Minute zur 3:2-Führung für die Obwaldner traf. «Bis zu diesem Zeitpunkt spielten wir wirklich gut. Ich hatte das Gefühl, dass wir das Spiel im Griff haben», kommentierte der Torschütze das Spielgeschehen. Dann folgte ein komplettes Blackout der Sarner: Innert etwas mehr als einer Minute musste der Sarner Schlussmann Britschgi gleich drei Mal einen Ball aus dem Netz fischen. «Ich kann mir beim besten Willen nicht erklären, wie es so weit kommen konnte. Wir standen komplett neben den Schuhen und gaben unsere Führung sehr leichtfertig aus der Hand», haderte Danis.   Einbruch im Schlussdrittel Wer die Hoffnung hatte, dass Ad Astra im Schlussdrittel nochmals herankommen würde, musste diese früh begraben: In der 42. Minute nutzte das Heimteam durch Topskorer Baumann eine Überzahlsituation zum 6:3 aus. Und spätestens nach dem Sonntagsschuss in der 49. Minute von Bach ins hohe Eck, war der Faden bei den Sarnern komplett gerissen. Der bedauernswerte Britschgi, von seinen Vorderleuten wiederholt im Stich gelassen, musste in den letzten zehn Minuten noch weitere sechs Mal hinter sich greifen, obwohl er sich mit Händen und Füssen wehrte. 3:13 lautete darum das brutale Verdikt aus Sicht der Sarner beim Schlusspfiff. «Wir sollten uns schämen. So eine Leistung wie heute geht gar nicht», sprach Danis nach dem Schlusspfiff Klartext. Zeit um den Kopf hängen zu lassen, bleibt für die Sarner nicht: Bereits am Sonntag steht das nächste Auswärtsspiel auf dem Programm. Die Partie gegen den HC Rychenberg wird um 17:00 Uhr in der AXA-Arena angepfiffen.   UHC Thun – Ad Astra Sarnen 13:3 (2:1, 3:2, 8:0) MUR, Thun. Keine Zuschauer. SR...

Mehr