„second is the first loser“
Jul30

„second is the first loser“

Pons, ein bekannter Name in der Unihockeyszene. Selbst spielte er lange kein Unihockey, doch mit 18. Jahren begann auch er im Verein zu Spielen und wurde immer Erfolgreicher. Es folgten einige Aufstiege und eine steile Trainerkarriere, vom Juniorentrainer zum Assistenztrainer,  bis zum Cheftrainer von GC. Ein weiterer Schritt zum Trainer der Schweizer Nationalmannschaft lehnte er ab. Wieso er dies tat, erfährst du weiter unten. Name: Patrick PonsGeburtsdatum: 2. November 1976Geburtsort: BellinzonaBeruf: Kommunikationsleiter, Stadt ZürichRückennummer: #13Meine Rolle im Verein: EhrenmitgliedBei Ad Astra seit: 1993Vorherige Vereine: STV Alpnach LeichtathletikMotto: „second is the first loser“     AAS Inside: Kannst du deine Karriere im Bereich Unihockey zuerst einmal kurz beschreiben?Patrick Pons:Ich habe erst mit 18 im Verein zu spielen begonnen. Zuvor – und ab und zu mache ich das immer noch – habe ich stundenlang zusammen mit meinem Bruder Alan auf dem Parkplatz vor dem Haus gespielt. Von 1993 bis 2000 habe ich bei Ad Astra gespielt – in den ersten Jahren jede Saison eine Liga höher – begonnen hatte ich in der 3. Liga Kleinfeld. Parallel war ich praktisch von Anfang an auch Trainer von Juniorenteams – was ich immer sehr gerne gemacht habe. Von 2000 bis 2004 habe ich bei Floorball Köniz NLA gespielt, danach war ich bei Köniz eine Saison lang NLA-Trainer und habe dann zu GC gewechselt, wo ich bis 2016 mit einer kurzen Pause 2008 als Cheftrainer, Teamchef und Assistenztrainer amtete. Dazu bin ich seit über 10 Jahren J+S-Experte – ich leite pro Jahr 2-3 Kurse. So bleibe ich auch, auch da ich zurzeit kein Team trainiere, auf dem neusten Stand und mit dem Unihockey verbunden. Emmanuel Hofer: Du wurdest als Trainer mit GC Schweizer Meister. Was bedeutet dir der 30. April 2016?Patrick Pons: Mit dem Schweizer Meistertitel aufzuhören ist wunderbar. Und erst recht, nach einem Spiel wie damals. In der Halle war es extrem laut, wir haben im Mitteldrittel eine unglaubliche Wende hingelegt, das ganze Team war im Flow. Ich kriege immer noch Hühnerhaut, wenn ich an das Spiel und die Feier danach denke.  Emmanuel Hofer: Du hättest Trainer der Schweizer Nationalmannschaft werden können, warum hast du den Job abgelehnt?Patrick Pons:Es stimmt, es gab Gespräche mit dem Verband. Wenn ich einem Trainerjob zustimme (und zwar egal ob Nati oder Juniorenteam), muss ich zu 100 Prozent sicher sein, dass ich mich ohne Kompromisse hineingeben kann. Aufgrund der privaten und beruflichen Situation wäre das damals nicht möglich gewesen. Emmanuel Hofer: Du hast um die Jahrtausendwende bei Sarnen gespielt. Anschliessend bist du zu Köniz in die NLA gewechselt. Wenn du das heutige Unihockey mit dem damaligen vergleichst, was sind die grössten Unterschiede?Patrick Pons:Die Breite ist grösser, vor allen an der Spitze ist alles viel schneller und...

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