Niederlage in der ersten Cuprunde
Aug21

Niederlage in der ersten Cuprunde

Für die Ad Astra Damen stand am Sonntag mit dem 1/16 Cup Final der erste Ernstkampf. Auswärts zu Gast bei Einhorn Hünenberg war klar, dass es keine leichte Aufgabe wird. Mit elf Feldspielerinnen und zwei Torhüterinnen reisten die Sarnerinnen nach Hünenberg. Abtastphase im 1. DrittelZu Beginn des Spieles war es eher eine langweilige Sache. Beide Teams spielten sehr zurückhaltend. Auf beiden Seiten waren die Torchancen selten und gute Aktionen eher Mangelware. Es geschah bis zur Drittelspause nichts Zählbares und so gingen die beiden Teams mit einem 0:0 in die Pause. Schwache 4 MinutenIm zweiten Drittel versuchten die Sarnerinnen mehr zu pressen um die gegnerische Verteidigung etwas unter Druck zu setzen. Es gelang nicht schlecht, jedoch konnten die Hünenbergerinnen dadurch öfters kontern und so schossen sie in der 23. Minute das 1:0. Von der 32 bis zur 36. Mintue waren die Sarnerinnen wie erstarrt und wurden vermehrt ausgekontert. Dadurch konnte Hünenberg mit 4:0 davonziehen. Kurz darauf aber ein kleines Lebenszeichen der Obwaldnerinnen. Ming konnte auf Zuspiel von Schneider das erste Sarner Tor erzielen. Man hoffte auf eine Reaktion, doch es geschah nichts mehr im zweiten Drittel und die Teams gingen mit einem 4:1 in die Pause. Keine Wende geschafft.Nach der Pause gingen die Sarnerinnen noch etwas offensiver ins Geschehen. Doch irgendwie wollte kein Ball ins Tor fallen. Fünf Minuten nach Wiederanpfiff konnten die Hünenbergerinnen sogar noch einen drauflegen und das 5. Tor erzielen. Auch das 5:2 von Ziegler auf Pass von Bitterli konnte nichts mehr ändern. Die Hünenbergerinnen haben am Schluss alles in die Schüsse gelegt und so den Sieg ins Trockene gebracht. FazitFür die Sarnerinnen gibt es noch einiges zu tun bis zum Saisonstart. Man muss effizienter und zwingender werden. Auch das gegenseitige Unterstützen auf dem Feld muss verbessert werden um in der 1. Liga zu bestehen. Nun haben die Obwaldnerinnen Zeit an diesen Defiziten zu feilen um positiv in die Meisterschaft zu starten. Der Saisonstart ist am 29.9.18 um 13.00 Uhr in der Dreifachhalle Sarnen gegen den letztjährigen Gruppensieger die Nesslau...

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HII – 15 Videos für ein Halleluja
Dez13

HII – 15 Videos für ein Halleluja

 Die Anreise ans Spiel so: Die Begrüssung vor dem Spiel in der Garderobe so: Die Stimmung in der Kabine vor dem Spiel so: Ok, das stimmt nicht ganz. Eigentlich war sie eher so: Entsprechend das erste Drittel für die Einhörner aus Hünenberg so: Unser Motto für’s zweite Drittel so: Das zweite Drittel war dann so: Vor dem Start ins dritte Drittel in der Kabine so: Bis zur Minute 53 war das Spiel so: Ab Minute 53 wir so: Mit dem Schlusspfiff wir so: In der Kabine dann so…: …und so: Unsere Fans auf der Tribüne so: Unsere Fans Zuhause so: …und am nächsten Tag alle bei der Arbeit so:   UHC Einhorn Hünenberg– Ad Astra Sarnen II 4:8 (2:1, 1:1, 1:6)Turnhalle Ehret, Hünenberg. 110 Zuschauer, davon 8 Obwaldner + 2 Hooligans. SR Rüst/Jakob.Tore: 10:26 von Wyl (Christen) 0:1. 10:54 Hünenberg 1:1. 15:32 Hünenberg 2:1. 25:39 Furrer 2:2. 39:54 Hünenberg 3:2. 41:54 R. Isler (Furrer) 3:3. 48:03 Abächerli (von Rotz) 3:4. 52:21 Hünenberg 4:4. 53:06 Christen (Durrer) 4:5. 54:52 Christen 4:6. 58:05 Furrer (von Rotz) 4:7. 59:02 Furrer (von Rotz) 4:8.Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Hünenberg. 4mal 2 Minuten und 1mal 2 plus 10 Minuten gegen Sarnen.Sarnen: Bucheli; L. Abächerli, Schäli, R. Isler, C. Isler, R. Durrer, Schürmann, Reber; R. von Wyl, Furrer, Barmettler; Britschgi, von Rotz, Huser, Arregger, Odermatt, Gerig, Christen.Eschenbach: 21...

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HII – 180/1080
Okt06

HII – 180/1080

Der Start in ein Spiel, wie in einem Plastikgefängnis fühlt er sich jeweils an:  Links und rechts farbige Plastikstäbe, rundherum zehn Spieler die nur darauf warten, dass sie auf mich einprügeln können. Dann der Pfiff – das erste Mal erklang er in dieser Saison am 16.09.2017 punktgenau um 18:02.Gleich von Beginn weg rollte ich nicht für alle Beteiligten in die gewünschte Richtung, wobei dies, zu meiner Entschuldigung, in der Natur der Sache liegt, wäre unser Sport ansonsten doch auch ziemlich langweilig. So hatte das eine Team bedeutend mehr Mühe, den Einstieg in die Partie zu finden als das andere. Aber auch das ist im von mir gewählten Sport natürlich nicht ganz unüblich. Nachdem ich auf alle Fälle innert kurzer Zeit drei Mal bei dem einen Team im Tor eingeschlagen hatte, hörte ich von dieser Seite schnell Sätze wie „Willkomme i dä zweitä Liga“ oder „Jungs, das isch nümm de Ponyhof vo letscht Jahr“. Diese Aussagen änderten aber nichts an der Tatsache, dass dieses Team, welches ich auf Grund des Dialektes dem Kanton Obwalden zuordnete, nicht richtig auf Touren kam. Zwar gelang es ihnen immer mal wieder mich im gegnerischen Tor zu versorgen, auf mehr als ein Tor Differenz kamen sie aber nie heran. Als ich nach 60 Minuten fleissig mal hierhin und mal dorthin geschoben, geschossen, getreten, gestreichelt, gedrückt und geliebkost wurde, standen im Total 15 Tore zu Buche. Für die Herren aus Obwalden war die Verteilung dieser Tore eher ungünstig. Sie versorgten mich „nur“ sechs Mal im Tor. Auf Grund dessen liegt die Annahme nahe, dass das andere Team, der Sprache nach mussten es Zürcher sein, den Sieg mit neun Toren nach Hause trug. Glücklicherweise hielt sich der Frust er Obwaldner in Grenzen und ich durfte mich ohne grössere Blessuren zu meinen Kollegen gesellen und den Nachhauseweg antreten.Das nächste Mal erblickte ich das Hallendach eine Woche später. Der Lärmpegel war massiv höher, weswegen ich darauf schloss, mich im Unihockeymekka der (Zentral)Schweiz, in Sarnen, zu befinden. Ansonsten ‚same procedure as every week‘: Plastikgefängnis, Schläge, Streicheleinheiten, Platzangstgefühl, Zerdrückungsgefahr, … Anders als letzte Woche gestaltete sich das Spiel aber deutlich weniger abwechslungsreich. Meine Wenigkeit wurde sorgfältiger behandelt und ich wurde viel weniger oft mittels einer Flugeinlage in Richtung Tor befördert. Von den Gesichtern des Heimteams, diesmal in Schwarz-Rot auflaufend nachdem es letzte Woche noch in Blau-Weiss auf dem Feld stand, konnte ich ablesen, dass sie mit dem Gebotenen auch deutlich zufriedener waren als noch letzte Woche. Meinerseits zeigte ich mich für einige blaue Flecken bei den Abwehrspielern verantwortlich, was durchaus als Kompliment für die Leidtragenden zu verstehen ist. Schlussendlich kam es wie es kommen musste, man verdonnerte mich zu Überstunden. Denn...

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