Der Präsident vom „Club 1989“
Mai19

Der Präsident vom „Club 1989“

Hast du auch schon vom „Club 1989“ gehört und dich gefragt wer genau hinter diesem Supportverein steht und was dieser Verein bezweckt?Vielleicht hast du ja schon einmal an einem Heimspiel Marc Eggimann und andere Ad Astra Fans in der Halle bei einem Apero gesehen? Denn das ist unter anderem der Zweck des Vereins. Es geht darum, den Zusammenhalt und die Kameradschaft unter den Mitgliedern zu pflegen und zu fördern. Aber hauptsächlich auch um die nachhaltige Förderung und finanzielle Unterstützung der Nachwuchsabteilung von Ad Astra Sarnen. Genaueres erfährst du jedoch direkt von Marc selbst im Interview und in einem kurzen Video. Name: Marc EggimannSpitzname: «Eggimaa» natürlich Berndeutsch ausgesprochen…Geburtsdatum: 5. Februar 1972Geburtsort: BernBeruf: Architekt HF / dipl. Techniker TSTeam und Position: Club 1989 / «Präsident» Rückennummer: #17Meine Rolle im Verein: Präsident vom Supporterverein «Club 1989»Bei Ad Astra seit: Ich war von 2015 – 2018 Vorstandsmitglied von Ad Astra SarnenVorherige Vereine: Keine (im Unihockey)Motto: „Alles was ich mache, mache ich richtig oder gar nicht!“   Daniela Christen: Marc, Du bist Präsident vom «Club 1989». Seit wann gibt es den «Club 1989» und was ist der Zweck des Vereins?Marc Eggimann:Der Verein besteht seit 2014 und bezweckt die nachhaltige Förderung und finanzielle Unterstützung der Nachwuchsabteilung von Ad Astra Sarnen. Daniela Christen: Wie viele Mitglieder zählt der «Club 1989» und warum ist es wichtig, dass möglichst viele Leute diesen Club unterstützen?Marc Eggimann:Der Club zählt momentan 64 Mitglieder. Da wir einen erschwinglichen Jahresbeitrag von Fr. 250.00 haben, sind wir auf eine grosse Anzahl Mitglieder angewiesen und können so die Nachwuchsabteilung optimal unterstützen und fördern. Daniela Christen: Was für Projekte hat der «Club 1989» in der Vergangenheit beispielsweise finanziell unterstützt?Marc Eggimann:Wir finanzieren z.B. Teamevents, Profitrainer, Trainingsmaterial und wenn Not am Mann bzw. an der Frau ist auch einzelne Sportler/innen in finanziell schwierigen Verhältnissen.      Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an         ☝🏻 Aufgepasst! 👉🏻 Marc Eggimann, Präsident vom „Club 1989“ erklärt euch, warum es sich lohnt, Mitglied zu werden und damit in erster Linie die Junioren von Ad Astra zu unterstützen! ⏩ Alles was ihr dazu wissen müsst, ist hier nachzulesen: www.adastra.ch/verein/club-1989/ #HoppSarnä 🔴⚫ #Club8️⃣9⃣Ein Beitrag geteilt von Ad Astra Sarnen (@adastrasarnen) am Apr 30, 2019 um 8:47 PDT Willst auch du tolle Projekte mit unterstützen und an Heim-, sowie Auswärtsspielern den Verein Supporten, dann melde dich noch heute hier als Mitglied an. Daniela Christen: Soviel ich weiss, hast Du früher Eishockey gespielt. Wie bist Du schlussendlich beim Unihockey gelandet?Marc Eggimann:…wie fast jeder, der etwas später zu einem Verein stösst, als Vater eines Ad Astra Junior’s. Daniela Christen: Hast Du neben Eishockey und Unihockey noch weitere Sportarten, die Du aktiv mitverfolgst?Marc Eggimann:Fussball und Schwingen Daniela Christen: Du bist Architekt. In diesem Beruf ist Kreativität sehr wichtig. Von wo her nimmst...

Mehr
Kaderplanung abgeschlossen
Mai04

Kaderplanung abgeschlossen

Auch letzten beiden Ausländerpositionen sind in der Zwischenzeit bei Ad Astra Sarnen besetzt. Damit ist klar, mit welchen Spielern die Obwaldner ihre zweite NLA-Saison bestreiten werden.  (Luzerner Zeitung) Ein Gentlemen’s Agreement unter den Unihockey-Clubs in den beiden Nationalligen regelt, wie viele Ausländer in einem Spiel eingesetzt werden dürfen. Waren in der vergangenen Spielzeit noch vier ausländische Verstärkungsspieler erlaubt, sind in der nächsten Saison nur noch deren drei erlaubt. Schon länger klar war bei Ad Astra Sarnen, dass der schwedische Topskorer Robin Markström ein weiteres Jahr in Sarnen anhängt und dass der finnische Verteidiger Jaska Kunelius seine Karriere beendet und in die Heimat zurückkehrt. Mit der Besetzung der anderen beiden Ausländerpositionen liess sich der Verein um Sportchef Gianluca Amstutz etwas länger Zeit. «Wir führten in der zuständigen Sportkommission einige Gespräche und waren auch mit mehreren Spielern in Kontakt. Nun sind Entscheide sind gefallen und die Verträge unterzeichnet. Wir sind überzeugt, für die kommende Saison ein gutes Ausländertrio zu stellen.» Konkret heisst dies, dass neben dem Vertrag von Robin Markström auch derjenige von Kaapo Savinainen verlängert wurde. Der finnische Center kam im ersten Jahr in Sarnen noch nicht so richtig in Gang. «Zwei Verletzungen führten dazu, dass er einen beträchtlichen Anteil der Spiele verpasste und darum nie so richtig in Fahrt kam. Wir sind überzeugt, dass er noch viel Luft nach oben hat», kommentiert Amstutz Savinainens verbleib. Liikanen geht, Danis kommtHingegen wird Savinainens Landsmann Lauri Liikanen zukünftig nicht mehr im Dress von Ad Astra auf dem Feld stehen. Auch der schussstarke Flügelstürmer kämpfte mit Verletzungsproblemen und absolvierte darum nur eine Handvoll Spiele im abgelaufenen Jahr. «Dieser Entscheid fiel uns definitiv nicht leicht. Lauri hat drei Jahre für uns gespielt und besonders in der Aufstiegssaison mit vielen Toren massgeblich zum Erfolg beigetragen. Seine Verletzungsanfälligkeit spricht jedoch gegen ihn. Wir sind darauf angewiesen, dass unsere ausländischen Verstärkungsspieler uns auch wirklich auf dem Feld unterstützen konnten. Darum haben wir uns für eine andere Lösung entschieden», begründet Amstutz den Entscheid, mit Liikanen nicht zu verlängern. Die andere Lösung heisst in diesem Fall Jan Danis. Der 31-jährige Tscheche wechselt vom FBC Ostrava aus der höchsten tschechischen Liga in die Schweiz. Er ist hierzulande kein Unbekannter, spielte er doch bereits je zwei Jahre in der NLA und der NLB bei Grünenmatt und Langenthal-Aarwangen. «Jan ist in der Offensive vielseitig einsetzbar und ein absoluter Teamplayer. Zudem ist er Rechtsausleger, was in unserer Offensive zuletzt ein Manko war.»     Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an         Ein Tscheche für Ad Astra! 🇨🇿 ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ 👉🏻 @danis.jan wechselt aus der höchsten tschechischen Liga vom @fbcostrava nach Sarnen. In der Schweiz ist der 31-jährige Angreifer kein Unbekannter, spielte er doch bereits je 2 Jahre beim @uhcgruenenmattsumiswald in...

Mehr
AAS Interview mit Daniela Christen
Mai01

AAS Interview mit Daniela Christen

Werden nach den drei Gebrüdern «von Wyl» auch die Gebrüder «Christen» einmal zusammen im Fanionenteam auflaufen?Um diese und einige weitere Fragen rund um die Familie von Daniela Christen geht heute im Ad Astra Inside. Viel Spass! Name: Daniela ChristenGeburtsdatum: 11.11.1972Geburtsort: BuochsBeruf und Arbeitgeber: Hausfrau und Kaufm. Angestellte / Samariterverband Unterwalden, NSV Stans und Kinderbetreuung ObwaldenMeine Rolle im Verein: Fan und Mitglied Club 1989Motto: „Jeden Tag neu geniessen!“      Patrick Berwert: Was verbindest du mit der Marke «Ad Astra»?Daniela Christen: Spannung, Leidenschaft und Nervenkitzel Patrick Berwert: Du hast drei Söhne, welche alle Unihockey spielen. Welches Spiel besuchst du, wenn alle Jungs gleichzeitig ein Spiel austragen?Daniela Christen: Das ist eine sehr schwierige Frage! Am liebsten bin ich bei jedem Spiel dabei. Ich kann fast nicht zu Hause bleiben, fiebere immer mit und bin immer sehr nervös vor jedem Spiel. Aber da wir oft auch als Fahrer eingeteilt sind, gehe ich und Roland jeweils an dieses Spiel oder wir teilen uns auch auf. Auf jeden Fall versuche ich immer, allen drei gerecht zu werden. Patrick Berwert: Der Name Christen ist in der Ad Astra – Familie bekannt. Werden nach den drei Gebrüdern «von Wyl» auch die Gebrüder «Christen» einmal zusammen im Fanionenteam auflaufen?Daniela Christen: Uiii, wenn das je der Fall sein wird, würde ich als Mutter vor Stolz platzen😊 Patrick Berwert: Ich weiss, dass deine Jungs auch fussballbegeistert und sporttalentiert sind und ihr schon Zuhause Anfragen von Fussballtrainern erhalten habt. Wie hast du es als Mutter geschafft, dass deine Jungs dem Unihockey immer treu blieben? Daniela Christen: Da Roland und seine Brüder bereits seit Jahren Unihockey spielen oder gespielt haben (Roger lange bei Ad Astra und auch als Nati A Spieler bei Lok Reinach) ist Unihockey natürlich schon immer und schon früh ein Thema gewesen. Durch das gingen wir als Familie schon früh an die Unihockey Matches. Die Begeisterung für diese Sportart kam dann fast von allein. Patrick Berwert: Wie sieht ein normales Meisterschaftsweekend eurer Familie aus?Daniela Christen: Meistens sehr früh aufstehen, alles Material inkl. Essen bereitstellen, Auto volltanken, mitfiebern und die Freude am Unihockey geniessen. Da ich von zu Hause ausarbeite, sind die Unihockey Matches am Wochenende eine gute Abwechslung für mich. Auch freue ich mich sehr, wenn alle drei Jungs (bis jetzt noch😊) immer noch Freude haben, wenn wir als Zuschauer auf der Tribüne anwesend sind. Patrick Berwert: Dein Mann Roland ist ebenfalls viel in der Halle anzutreffen. Als Leiter vom Amt für Wald und Landschaft verbringt er sicher gerne auch viel Zeit in der Natur. Wo ist dein Lieblingsplatz in Obwalden?Daniela Christen: Für mich ist die Melchsee-Frutt zu jeder Jahreszeit sehr schön. Oft laufen wir im Frühling und Herbst früh morgens von der Stöckalp auf die Frutt hoch. Ich bin sehr gerne in der...

Mehr
Kaderplanung schreitet voran, einige Fragezeichen bleiben
Apr23

Kaderplanung schreitet voran, einige Fragezeichen bleiben

Seit einigen Wochen steht fest, dass Ad Astra Sarnen auch in der kommenden Spielzeit in der NLA spielen wird. Mit welchen Spielern dies der Fall sein wird, wird ebenfalls immer klarer.  (Luzerner Zeitung) Mitte März war es, als die Unihockey-Saison abrupt abgebrochen wurde. Der Grund dafür ist hinlänglich bekannt. Statt der Fortsetzung des Abstiegskampfs wurden die Spieler von Ad Astra Sarnen in die Sommerpause geschickt. Anders als für die Spieler begann damit für die Sportkommission der Sarner um Gianluca Amstutz die intensive Phase der Kaderplanung für die nächste Saison. «Um abschliessend planen zu können ist es wichtig, dass die Frage der Ligazugehörigkeit geklärt ist», meint Amstutz. Diese beantwortete der Verband für Ad Astra positiv: Die Obwaldner konnten ihren Platz in der höchsten Liga halten, ohne sich in der Serie gegen den Aufstiegsaspiranten Basel Regio beweisen zu müssen. Amstutz: «Die Saison so zu beenden, war definitiv nicht unser Wunschszenario. Beeinflussen konnte dies jedoch niemand. Immerhin haben wir jetzt die Gewissheit, dass wir uns auch in der nächsten Saison mit den besten Teams der Schweiz messen dürfen.» Ausländerfrage erst teilweise geklärtIn der Premierensaison in der NLA wehte den Sarnern ein rauer Wind entgegen. Lediglich zwei Siege konnte Ad Astra bejubeln, am Ende war dies gleichbedeutend mit dem Tabellenschlusslicht. «Dass es nicht einfach wird in der höchsten Liga, war uns schon vor Saisonstart klar. Allerdings hätten wir uns schon erhofft, den einen oder anderen Punkt mehr einzufahren», gibt Headcoach Eetu Vehanen zu, dessen Vertrag in Sarnen weiterläuft. Eines der Hauptprobleme seines Teams wurde für den Finnen früh sichtbar: «Wir waren offensiv viel zu wenig produktiv. In diesem Punkt müssen wir uns in der nächsten Saison am meisten steigern.» Amstutz macht keinen Hehl daraus, dass er besonders in der Torproduktion mehr von den ausländischen Verstärkungsspielern erwartet hatte: «Unsere beiden Finnen Lauri Liikanen und Kaapo Savinainen haben beide einen Grossteil der Saison verletzungsbedingt verpasst und kamen darum nie richtig auf Touren. Dies haben wir schmerzlich gespürt.» Ob die beiden Angreifer auch in der kommenden Spielzeit für Ad Astra spielen werden, ist noch unklar. «Die Gespräche sind im Gang, ob sie bei uns bleiben hängt von verschiedenen Faktoren ab», so Amstutz. Dass der finnische Verteidiger Jaska Kunelius Ad Astra nach einer Spielzeit wieder verlassen wird, war bereits vor einem Jahr klar. Erfreulich aus Sicht der Sarner: Topskorer Robin Markström hat sich trotz Angeboten anderer Clubs entschieden in Obwalden zu bleiben und wird somit seine fünfte Spielzeit in rot-schwarz in Angriff nehmen. «Robin ist ein absoluter Schlüsselspieler für uns, das ist definitiv eine sehr erfreuliche Meldung», freut sich Vehanen. Welche beiden anderen Spieler das Ausländertrio von Ad Astra nächste Saison komplettieren, ist noch offen. Amstutz hofft, diesbezüglich möglichst...

Mehr
Seit 1996 dabei als Spieler, Trainer, Kommentator und vieles mehr …
Mrz27

Seit 1996 dabei als Spieler, Trainer, Kommentator und vieles mehr …

Die meisten, wenn nicht sogar alle im Verein kennen ihn. Sei es als Kommentator im Livestream, als Trainer oder sogar noch aus der Zeit als Mitspieler.  Patrick Berwert ist kein unbekannter Name in der Unihockeyszene. Doch was verbindet ihn so sehr mit Ad Astra? Auf diese Frage antwortete Pädi: „Ad Astra ist wie eine grosse Familie.“ Apropos Familie, nicht nur die Ad Astra Familie ist am wachsen, sondern auch die Familie Berwert hat vor einiger Zeit zuwachs bekommen und braucht nun einen „Wochenplan“. Vielleicht fragst du dich nun was ein „Wochenplan“ mit all dem zu tun hat. Genau das erfährst du in diesem Inteview. Name: Patrick BerwertSpitzname: PädiGeburtsdatum und Ort: 31. Mai 1979, SarnenBeruf und Arbeitgeber: Lehrperson bei der Schule SachselnTeam und Position: Club 89 / «Beobachter» Rückennummer: #9Meine Rolle im Verein: Kommentator Heimspiele / Mitglied Club 89Bei Ad Astra seit: 1996Vorherige Vereine: UHC Ennetbürgen, GC-Unihockey (Trainer) Motto: „Anders ist nicht falsch, bloss eine Variante von richtig.“   Roman Schöni: Erstmal möchte dir auf diesem Weg nochmal alles Gute wünschen zu Hochzeit und Vaterschaft!Bist du den Herausforderungen Ehemann & Vater gewachsen?Patrick Berwert:Herzlichen Dank für deine Glückwünsche! Es ist in der Tat nicht einfach, wenn man das bisherige Leben mehrheitlich alleine gelebt hat und nun doppelter, weiblicher Zuwachs in der Wohnung hat. Es belebt aber meinen Alltag sehr und hat viele positive Seiten. So ist beispielsweise nun unsere Wohnung immer jahreszeitlich perfekt dekoriert.Vater einer so bezaubernden Tochter zu sein, macht mich extrem stolz und ich geniesse die Stunden mit Malia sehr. Ich kann aber in der Tat noch mehr Zeit für meine beiden Frauen aufbringen. Roman Schöni: Ich kann mich noch gut zurück erinnern, dass du mir als Junior immer gesagt hast, dass man problemlos alles unter einen Hut bringen kann, wenn man sich einen «Wochenplan» macht.Hängt bei dir Zuhause nun ein Plan am Kühlschrank?Patrick Berwert: Bis jetzt habe ich in meinem Leben immer alles unter einen Hut gebracht. Aber zurück auf deine Frage: Nun hängt bei uns Zuhause ein Familienplaner an der Wand. Es geht nicht mehr nur darum, meine eigenen Termine unter einen Hut zu bringen, sondern auch die unserer Familie. Und da ist mir vor allem die Zeit mit meiner Frau und Tochter sehr wichtig. Man sollte die Zeit mit Kindern geniessen, solange sie dies auch zulassen und jung sind. Roman Schöni: Du bist für mich ein «Ad Astra – Urgestein» und hast sowohl als Spieler, als auch als Trainer sehr viel geleistet.An was erinnerst du dich gerne zurück?Patrick Berwert: Hier könnte ich getrost unendlich viele Erlebnisse aufschreiben. Ich erinnere mich aber eher an viele schöne Erlebnisse als Juniorentrainer, denn als Aktivspieler. So erinnere ich mich gerne an die vielen tollen Trainings zurück, wenn die Dreifachhalle wieder...

Mehr
Ligaerhalt gesichert – und jetzt?
Mrz24

Ligaerhalt gesichert – und jetzt?

Wirtschaftliche Unsicherheiten trüben bei Ad Astra Sarnen die Freude über den Verbleib in der NLA. (Sven Aregger | Luzerner Zeitung) Bei Ad Astra Sarnen lief gerade das Training, als die Spieler die Meldung erreichte, dass die Schweizer Unihockey-Saison wegen des Corona-Virus abgebrochen werde. Die Obwaldner kämpften zu diesem Zeitpunkt ums Überleben in der NLA, sie bereiteten sich auf die Auf-/Abstiegsspiele gegen Basel Regio vor. Nach der Einstellung des Spielbetriebs war zunächst unklar, ob es Auf- und Absteiger geben wird. Seit Freitag steht fest: Es bleibt auf höchster Stufe alles wie gehabt, Ad Astra wird auch in der kommenden Saison in der NLA vertreten sein.So richtig freuen darüber kann sich im Verein aber niemand. Der Verteidiger Jonas Höltschi sagt: «Die Sache hat einen faden Beigeschmack. Als Sportler will man sich den Ligaerhalt auf dem Feld erkämpfen. Vor allem für die Basler ist es schlimm, sie hatten eine tolle Saison gespielt und sich die Aufstiegsspiele verdient.» Präsident Küchler: «Wir haben Sorgen»Die Freude in Sarnen ist in diesen Tagen aber nicht nur in sportlicher Hinsicht getrübt. Das abrupte Ende der Saison ist mit finanziellen Ungewissheiten verbunden. Der Klub musste ertragreiche Anlässe absagen, zum Beispiel das jährliche Turnier der besten zweiten Mannschaften der Schweiz, das jeweils 20000 Franken einbringt. Und im Verein, der mit einem Jahresbudget von rund 500000 Franken operiert, stellt man sich die bange Frage, ob Sponsoren wegen der wirtschaftlich diffizilen Lage in der Schweiz abspringen könnten. Der Präsident André Küchler räumt ein: «Wir haben Sorgen.»Der Vorstand trifft sich regelmässig zu Sitzungen, aber die Planung der kommenden Saison ist kompliziert. Ad Astra will jungen Spielern, denen in anderen NLA-Mannschaften kaum Einsatzzeit gewährt würde, eine Perspektive bieten. Doch gegenwärtig können die Obwaldner keine potenziellen Neuzuzüge zu Probetrainings einladen. Das ist eine besondere Herausforderung für einen Klub, dessen Einzugsgebiet beschränkt ist und der nicht über einen riesigen Talent-Pool verfügt. «Wir sind das Ambri des Unihockeys, der Dorfklub in der NLA», sagt der Spieler Höltschi. «Wir können nicht auf zahlreiche Partnervereine zurückgreifen, wie das beispielsweise bei Zug United der Fall ist.» Auch deshalb hat Ad Astra Sarnen das Ausländerkontingent ausgeschöpft – vergangene Saison standen vier Importspieler im Kader. In der kommenden Spielzeit dürfen in der NLA nur noch drei Ausländer eingesetzt werden. Klar ist, dass der Finne Jaska Kunelius die Obwaldner verlassen wird. Wie es mit den restlichen Ausländern weitergeht, ist vorderhand offen. «Diese Spieler brauchen eine Jobgarantie, sie müssen neben dem Unihockey noch arbeiten können. Aber aufgrund der wirtschaftlichen Situation ist das im Moment schwierig», sagt der Präsident Küchler, der als Besitzer eines Designmöbelhauses auch beruflich von der Corona-Krise betroffen ist. Es sind Herausforderungen, die Ad Astra Sarnen in den kommenden Monaten beschäftigen werden. Trotz oder gerade...

Mehr