Die rote Laterne bleibt in Sarnen
Okt14

Die rote Laterne bleibt in Sarnen

Im intensiv geführten Kellerduell gegen den UHC Thun zieht Ad Astra Sarnen am Sonntagabend knapp mit 5:7 den Kürzeren. Schon tags steckten die Sarner gegen Floorball Köniz eine Niederlage ein. (Obwaldner Zeitung) Vor dem Aufeinandertreffen der noch punktelosen Kellerkinder, dem UHC Thun und Ad Astra Sarnen, stand eine Frage im Raum: Welches der beiden Teams wird den ersten Saisonsieg einfahren und die rote Laterne dem Gegner überreichen? Der Rahmen stimmte für dieses Duell: Über 500 Zuschauer wohnten der Partie in der Thuner MUR-Halle bei und sorgten für eine gute Stimmung. Und sie wurden für ihr Kommen mit einer ausgeglichenen und spannenden Partie belohnt.Nachdem die Sarner bis Spielmitte zwei Mal auf den Thuner Führungstreffer reagieren konnten und das Spielgeschehen jeweils wieder ausglichen, gingen die Berner in der 36. Spielminute erstmals mit zwei Toren in Führung: Götti war bei einem Freistoss vor dem Tor der Gäste der Abwehr weggeschlichen und überwand Britschgi mit einem Direktschuss zum 4:2. Sarner Aufholjagd bleibt unbelohntAd Astra war somit im Schlussabschnitt gefordert, wollten sie die Rückreise nach Sarnen mit Punkten im Gepäck antreten. Eine Reaktion folgte auch: Markus Furrer traf in der 43. Minute nach einem Getümmel vor dem Tor von Körner zum 4:3 und brachte die Hoffnung in die Reihen der Sarner zurück. Im Zuge dieses Treffers spielten sich die Sarner Chance um Chance heraus. Die Belohnung in Form des Ausgleichs gelang Markström drei Minuten später mit seinem zweiten persönlichen Treffer. Als Captain Roman Schöni in der 48. Minute vor dem Tor kühlen Kopf bewahrte und zum 4:5 einschob, roch es gar nach dem Auswärtssieg. „Wir haben in dieser Phase statt überlegt zu agieren und die Balance auf dem Feld zu bewahren zu stark den sechsten Treffer gesucht“, nervte sich Roman Schöni nach Spielschluss. Die Folge davon war hart für die Obwaldner: Mit zwei erfolgreich vorgetragenen Konterangriffen in der 50. und 53. Minute drehten die Thuner die Partie. Trotz einer Überzahlsituation und dem Anrennen ohne Torhüter wollte Ad Astra der Ausgleich nicht mehr gelingen, sodass am Ende die Thuner die ersten drei Punkte bejubelten. „Es ist sehr ärgerlich, wie wir uns in den letzten zehn Minuten die Butter nochmals vom Brot nehmen lassen. Die Punkte lagen auf dem Tablett bereit und wir haben sie nicht mitgenommen“, so Schöni. UHC Thun – Ad Astra Sarnen 7:5 (1:1, 3:1, 3:3)MUR, Thun. 511 Zuschauer. SR Schuler/Sprecher.Tore: 5. Rehor (Simek) 1:0. 10. Markström (Dubacher) 1:1. 22. Simek (Rehor) 2:1. 24. Zurmühle (Markström) 2:2. 34. Rehor (Götti/Ausschluss R. Schöni) 3:2. 36. Götti (Simek) 4:2. 43. Ma. Furrer 4:3. 46. Markström 4:4. 48. R. Schöni (von Rotz) 4:5. 50. Saurer 5:5. 53. Bühler 6:5. 59:30 Baumann 7:5 (ins leere Tor)Strafen: 2mal 2 Minuten gegen...

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Reifeprüfung steht bevor
Okt11

Reifeprüfung steht bevor

Für Ad Astra Sarnen steht am Wochenende eine weitere Doppelrunde auf dem Programm. In den Spielen gegen Floorball Köniz (Samstag, 20:00 Uhr in Sarnen) und den UHC Thun (Sonntag, 17:00 Uhr in Thun) müssen einige unerfahrene Spieler beweisen, dass sie reif für die NLA sind. (Melk von Flüe | Luzerner Zeitung) Ad Astra Sarnen macht nicht nur die Hypothek als Aufsteiger in die NLA zu schaffen, auch personell durchlaufen die Obwaldner derzeit schwierige Zeiten. Vier offensive Leistungsträger stehen momentan auf der Verletztenliste. So liefen am vergangenen Samstag bei der 3:9-Niederlage gegen Rychenberg Winterthur genau zwei Stürmer für Sarnen auf, die das Alter von 25 Jahren bereits erreicht haben: Captain Roman Schöni (29) und dessen Bruder Marco (25). Ad Astra muss aktuell auf ein halbes Dutzend junge Spieler bauen, die in der Vergangenheit auch auf NLB-Niveau nur wenig Erfahrung sammeln konnten – und dies in der höchsten Schweizer Liga gegen die besten Teams der Schweiz. «Jeder Einzelne ist in dieser schwierigen Situation gefordert, noch mehr zu geben», beschwört Roman Schöni den Teamgeist. Dass er und seine arrivierten Teamkollegen eine Vorbildfunktion für die Jungen einnehmen müssen, ist dem Captain bewusst. «Wir müssen nun Leader sein. Doch das ist einfacher, wenn man Spiele gewinnt, so, wie wir es in der NLB getan haben. Aber die Stimmung im Team ist weiterhin gut, die Motivation ist gross.» Mit Spielfreude und VollgasTrotz der fünf Niederlagen in ebenso vielen Spielen ist ersichtlich, dass sich die Obwaldner immer besser an das hohe Tempo in der NLA gewöhnen. «Wir müssen das Positive aus den letzten Spielen mitnehmen», sagt Roman Schöni. Dazu zählt er auch die Entwicklung seiner jungen Sturmkollegen: «Sie sind seriös, motiviert, zeigen Spielfreude und geben immer Vollgas.» Er weiss aber auch genau, wo noch Verbesserungspotenzial vorhanden ist. «Wenn wir im Ballbesitz sind, müssen sie noch ruhiger sein am Ball und nicht überhastet agieren.» Aber das seien Erfahrungen, welche man erst einmal machen müsse. «Die Jungen haben nun auch die Chance zu zeigen, dass sie die Lücken füllen können, die durch die Verletzungen entstanden sind», weiss Schöni. Und so dafür sorgen, dass sich die Verletzten ihren Platz im Team erst wieder erkämpfen müssen. Dieser Kampf dürfte bald losgehen, denn bei Noah Boschung und den beiden Finnen Lauri Liikanen und Kaapo Savinainen läuft der Genesungsprozess gut. «In Thun müssen Punkte her»In der Doppelrunde am Wochenende muss Ad Astra wohl aber nochmals mir einer jungen Offensive auf Torejagd gehen. Am Samstag empfangen die ­Sarner zu Hause Floorball Köniz (20.00, Dreifachhalle). «Zu Hause herrscht immer eine gute Atmosphäre, und Köniz ist auch nicht optimal in die Saison gestartet», gibt sich Schöni optimistisch. «Ich sehe gute Chancen, die ersten Punkte gewinnen zu können. Vor allem...

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HII – Wahlfieber
Okt08

HII – Wahlfieber

Heimspiel am Wochenende! Was uns aber viel wichtiger erschien als das Spiel selber, war die Anfahrt dorthin 🚗💨 Bald sind ja Wahlen (#votenow19) und wir haben da noch ein paar versteckte Wahlplakate gesehen unterwegs. So wie wir sind, haben wir die für euch natürlich auch fotografiert 😉📸Gewonnen wurde übrigens auch: 5 zu 4 gegen die Zürich Oberland Pumas! 🎉🏆🙌Apropos: Nach dem Korkenknallen und Trübsal blasen in der Elefantenrunde im Schweizer Fernsehen​, haben wir am 20. Oktober um 19:00 Uhr noch ein Heimspiel!              Ad Astra Sarnen II – Pumas Zürich Oberland 5:4 (1:2, 1:0, 3:2)Dreifachhalle, Sarnen. 30 Zuschauer. SR Muster/Hirter.Tore: 5. B. Haas (G. Amstutz) 1:0. 9. M. Senne (L. Egli) 1:1. 19. Y. Raths (A. Furrer) 1:2. 37. R. Arregger (S. Abächerli) 2:2. 41. R. von Wyl 3:2. 50. M. Odermatt (R. Christen) 4:2. 51. B. Huser (R. von Wyl) 5:2. 52. M. Kündig (S. Lätsch) 5:3. 57. S. Raths (P. Walther) 5:4.Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Zürich Oberland.Sarnen: S. von Wyl; D. Imfeld, G. Hottiger, R. Arregger, R. Durrer, L. Abächerli, P. Küng; G. Amstutz, R. von Wyl, D. Schürmann; M. Odermatt, T. Lustenberger, R. Christen, B. Huser, B. Haas, S. Abächerli, T. KiserZürich Oberland: J. Hess; S. Gurt, A. Furrer, M. Frunz, P. Walther, M. Kündig, M. Zuppinger, M. J. Senne, B. Dalcher, L. Albright, Y. Raths, S. Lätsch, S. Raths, P. Lippuner, L. Egli, D....

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Löchrige Defensive führt zu nächster Niederlage
Okt08

Löchrige Defensive führt zu nächster Niederlage

Ad Astra Sarnen verliert auch das fünfte Meisterschaftsspiel. Aufgrund der 3:9 Niederlage behält der HC Rychenberg alle drei Punkte in Winterthur. (Obwaldner Zeitung) Mit Zuversicht reisten die Sarner in die AXA Arena zum Gastspiel beim HC Rychenberg Winterthur. Trotz einer nach wie vor langen Verletztenliste – Ad Astra muss im Angriff zurzeit gleich auf vier designierte Leistungsträger verzichten – wurde der erste Punktgewinn in der NLA anvisiert. „Der HC Rychenberg ist gemessen an seinen Ambitionen schlecht in die Saison gestartet. Sie werden gegen uns unter Druck sein weil alle erwarten, dass sie den ersten Sieg einfahren“, meinte Ad Astra-Headcoach Eetu Vehanen vor Spielbeginn. Von einem von Druck gehemmten Heimteam war in der prächtigen Arena vor über 1000 Zuschauern, darunter eine Horde lautstarke Fans aus Obwalden, wenig zu sehen. Die Rychenberger waren präsent und schienen den Sarnern immer einen Schritt voraus. Spätestens nach Nussbächers 6:1 in der 45. Minute war klar, dass die Eulachstädter den ersten Dreier in dieser Saison einfahren würden. Zu fahrig agierten die Obwaldner in der Defensive. „Heute waren wir gedanklich immer einen Schritt zu spät. Unser Zweikampfverhalten war schlecht, diesbezüglich war uns der HCR klar überlegen“, analysierte Ad Astra-Verteidiger Robin Markström nach Spielschluss. Sinnbildlich dafür die Szene, welche im ersten Einsatz des zweiten Drittels zum 3:1 führte: Die Sarner vertändelten leichtfertig den Ball und im Rücken der Abwehr ging der aufgerückte Verteidiger Nils Conrad vergessen, welcher unbedrängt den Pass von Studer verwerten konnte. „Dieses Tor kam zum dümmsten Zeitpunkt. Ein Tor Rückstand nach dem Startdrittel war nicht schlecht für uns, aber so dürfen wir nicht ins Mitteldrittel starten“, ärgerte sich Markström. Allgemein hatten Markström und seine Teamkollegen im Mittelabschnitt allen Grund sich zu ärgern. „Statt wieder heran zu kommen, sind wir in der Abwehr geschwommen“, wusste der Schwede. In dieser Phase wurde sichtbar, dass die Sarner mehrheitlich mit zwei Linien agierten, währenddem das Heimteam konsequent drei Formationen laufen liess. Mehr als einmal kamen die Sarner zu spät, nur selten konnten sie sich in der Angriffszone festsetzen. „Wir hatten sehr wenig Ballbesitz in dieser Phase, entsprechend viel Laufarbeit mussten wir machen. Das hat Kraft gekostet“, so Markström. Enttäuscht gab Markström nach Spielschluss zu, dass die Niederlage ein Dämpfer sei: „Wir wussten, dass diese Saison nicht einfach wird und jedes Spiel eine Herausforderung ist. Aber heute hatten wir uns Chancen auf Punkte ausgerechnet und uns diese aber mit einer mangelhaften Leistung, vor allem in der Defensive, selbst genommen“, gab Markström zu Protokoll. In einem Spiel, in welchem es Sympathisanten von Ad Astra schwerfällt, positive Punkte hervorzuheben, gab es trotzdem einen Lichtblick: Jonas von Wyl, als Flügel umfunktioniert, traf doppelt.Markström: „Trotz allem: Wir lassen den Kopf nicht hängen. Aber es ist...

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Die ersten Punkte im Visier
Okt04

Die ersten Punkte im Visier

Nach vier absolvierten Partien in der neuen Saison ist Ad Astra Sarnen noch immer punktelos. Geht es nach Stürmer Marc Dubacher, soll sich dies bald ändern. (Obwaldner Zeitung) Es war allgemein erwartet worden, dass der Auftakt in die neue Saison für den Aufsteiger Ad Astra Sarnen kein einfacher werden würde. Dass die Obwaldner nach vier Spielen noch immer ohne Punkte dastehen, dürfte einige der Szenekenner wenig überraschen. „Es ist effektiv so, dass zwischen der NLB und der NLA ein Qualitäts-Unterschied besteht, das haben wir in den ersten Spielen an der eigenen Haut erfahren“, weiss Ad Astra-Stürmer Marc Dubacher zu berichten. Die eigene Haut haben die Sarner in den ersten Partien nicht immer gleich teuer verkauft: Gegen Uster im Startspiel und zuletzt gegen den Schweizer Meister SV Wiler Ersigen kamen die Sarner unter die Räder und blieben gar torlos. In den beiden Spielen dazwischen gegen die ambitionierten Mannschaften von Alligator Malans und GC Unihockey zeigte sich Ad Astra von der guten Seite und spielte über grosse Teile der Partie gut mit. „Es war bislang ein Auf- und Ab, das kann man an den Resultaten gut erkennen“, bestätigt Dubacher. „Die Realität ist jetzt einfach eine andere als in den vergangenen Jahren in der NLB. Da haben wir oftmals auch Punkte gewonnen, wenn wir nicht unsere beste Leistung gezeigt haben. Das ist in der NLA definitiv nicht mehr der Fall.“ Die Verletzungshexe hat zugeschlagenDie ersten Spiele haben bei den Sarnern Spuren hinterlassen. Zwar nicht in Form von Punkten in der Tabelle, sondern in Form von verletzten Spielern. Neuverpflichtung Kaapo Savinainen wartet weiterhin auf seinen ersten Meisterschaftseinsatz für Ad Astra, sein Landsmann Lauri Liikanen fiel nach dem Auftaktspiel gegen Uster verletzt aus. Neben den beiden finnischen Stürmern fehlte zuletzt auch Noah Boschung und zu allem Übel hat sich gegen Wiler Ersigen mit Cornel von Wyl ein weiterer Leistungsträger im Angriff eine ernst zu nehmende Blessur zugezogen. Besteht da ein Zusammenhang mit dem höheren Tempo in der höheren Liga? „Das denke ich nicht, aber für diese Frage bin ich nicht die richtige Ansprechperson. Verletzungen können immer passieren, unabhängig vom Niveau, auf welchem man spielt. Dass gerade so viele Spieler auf einmal ausfallen, trifft uns aber schon hart“, kommentiert Dubacher die Situation. Gleichzeitig weiss der 23-Jährige aber auch, dass dies für Spieler wie ihn eine Chance mit sich bringt: „Ich bin mit dem persönlichen Ziel in die Saison gestartet, mich als Stammspieler im Team zu etablieren. Zuletzt erhielt ich gar die Möglichkeit, in der ersten Linie aufzulaufen. Damit habe ich zu diesem frühen Zeitpunkt nicht wirklich gerechnet“, gibt Dubacher zu. Auswärtsspiel beim TabellennachbarAm vergangenen Wochenende mussten die Sarner zur Kenntnis nehmen, dass Punktgewinne gegen die Titelaspiranten GC und...

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HII – How to make a good Bee… ehhhh Unihockey Spiel!
Okt01

HII – How to make a good Bee… ehhhh Unihockey Spiel!

Three points go to… SARNEN! 🎉 Victory against UHC Einhorn Hünenberg​ aka the Unicorns 🦄 of Giantmountain 🏔! A big THANK YOU to our coach, because of whom we now can brew our own beer🍺! That’s why we proudly present you „How to make a good Bee… ehhhh Unihockey Spiel“!   Einhorn Hünenberg – Ad Astra Sarnen II 6:8 (1:2, 3:2, 2:4)Turnhalle Ehret, Hünenberg. 40 Zuschauer. SR Fischer/Fischer.Tore: 5. B. von Rotz 0:1. 12. Hünenberg 1:1. 17. M. Odermatt (B. von Rotz) 1:2. 25. Hünenberg 2:2. 26. Hünenberg 3:2. 27. R. Arregger (B. von Rotz). 3:3. 34. D. Schürmann 3:4. 35. Hünenberg 4:4. 42. Hünenberg 5:4. 42. F. Barmettler 5:5. 48. Hünenberg 6:5. 49. L. Beroggi (G. Amstutz) 6:6. 51. R. Christen (G. Amstutz) 6:7. 53. L. Beroggi (D. Imfeld) 6:8.Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Hünenberg. 2mal 2 Minuten gegen Sarnen.Sarnen: M. Bucheli; C. Isler, L. Abächerli, L. Beroggi, D. Imfeld, R. Durrer, R. Aregger; R. von Wyl, G. Amstutz, M. Furrer; F. Barmettler, M. Odermatt, T. Lustenberger, D. Schürmann, B. Huser, R. Christen, B. von RotzInwil-Baar: M. Zimmermann, R. Arnold; D. Gerig, J. Suter, A. Gemperle, B. Strebel, R. Wismer, S. Bieri, R. Andreoli, M. Hocher, J. Andermatt, T. Stocker, B. D’Oto, S. Hübscher, M. Grüter, L. Eberle, P....

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