Kein Sarner Auswärtssieg in Thun
Mrz31

Kein Sarner Auswärtssieg in Thun

Ad Astra Sarnen verliert auswärts gegen den UHC Thun mit 2:8. Nach der zweiten Niederlage im zweiten Spiel ist am Ostermontag eine Reaktion gefordert. Wie erwartet startete der UHC Thun aggressiv in die Partie. Mit hohem Forechecking versuchten sie die Sarner unter Druck zu setzen, was am Anfang auch gelang. Trotzdem waren es die Obwaldner, welche den ersten Torerfolg in diesem Spiel bejubeln konnten. Cornel von Wyl traf bereits in der zweiten Spielminute mit einem platzierten Weitschuss, dem Thuner Torhüter Fankhauser war die Sicht verdeckt. Trotz guten Chancen auf beiden Seiten fiel im ersten Drittel kein weiterer Treffer. Wende nach SpielmitteAuch im Mitteldrittel schenkten sich die beiden Teams wenig. Nachdem Ad Astra auch die zweite Unterzahlsituation unbeschadet überstand, überwand Ming Torhüter Fankhauser aus spitzem Winkel zum zweiten Mal. Wenig später bot sich den Thunern erneut die Gelegenheit, in Überzahl zum ersten Torerfolg zu kommen. Marco Schöni konnte jedoch einen Ball erobern und konnte nur noch regelwidrig gebremst werden. Den fälligen Strafstoss konnte Liikanen jedoch nicht zum 0:3 verwerten. «Im Nachhinein war das der Knackpunkt in der Partie», meinte Zurmühle nach Spielschluss. Just als die Phase von einigen Strafen auf beiden Seiten durch war, traf Fankhauser nach einem Konter zum 1:2 für die Thuner. Noch besser kam es für das Heimteam in der 37. Minute: Innert 13 Sekunden trafen die Berner zwei Mal und drehten das Spiel. Somit mussten die Sarner mit einem Tor Rückstand in die zweite Pause. Kein Sarner Aufbäumen im SchlussdrittelIm Schlussdrittel war Ad Astra somit gefordert, wollten sie das Spiel noch einmal drehen. «Der Zwischenstand spielte den Thunern definitiv in die Karten. Sie konnten abwarten und ihr gefährliches Konterspiel aufziehen», meint Zurmühle. Sarnen hatte gegen die taktische Ausrichtung der Thuner Mühe zu guten Chancen zu gelangen. Nachdem Fankhauser und Wettstein bis zur 55. Minute auf 5:2 für die Thuner erhöhten, versuchte Ad Astra ohne Torhüter und mit sechs Feldspielern nochmals heran zu kommen. Dieses Unterfangen ging jedoch schief, stattdessen erhöhte das Heimteam bis zur Sirene noch auf das brutale Schlussresultat von 8:2. «Dieses Spiel müssen wir schnell abhaken. Am Montag geht es bereits weiter, dann müssen wir eine Reaktion zeigen. Das Resultat von heute täuscht, so viel hat nicht gefehlt. Ich glaube weiterhin an uns», so Zurmühle.  UHC Thun – Ad Astra Sarnen 8:2 (0:1, 3:1, 5:0)MUR, Thun. 521 Zuschauer. SR Fässler/Schläpfer.Tore: 2. C. von Wyl 0:1. 27. Ming (C. von Wyl) 0:2. 33. M. Fankhauser (Frey) 1:2. 37:13 Witschi (Thomas) 2:2. 37:26 Wettstein 3:2. 47. M. Fankhauser (Frey) 4:2. 55. Wettstein (Graber) 5:2. 58. Frey (Wettstein) 6:2 (ins leere Tor). 58:05 Thomas (Witschi) 7:2 (ins leere Tor). 59:57 Ammann (Graber) 8:2.Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Thun. 3mal 2 Minuten...

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Ad Astra bodigt aufmüpfige Tessiner
Feb26

Ad Astra bodigt aufmüpfige Tessiner

Drei Tore in der Schlussphase sichern Ad Astra Sarnen die Qualifikation für die Playoff-Halbfinals. Den 6:3-Sieg über Gordola müssen sich die Obwaldner aber hart erkämpfen. (Melk von Flüe) Hartnäckig, zäh und effizient – so trat Ad Astras Gegner in den Playoff-Viertelfinals jeweils auf. Bereits in den ersten beiden Viertelfinalspielen hatte Gordola erbitterte Gegenwehr geleistet und zweimal nur knapp mit 5:7 und 6:8 verloren. Bis in die Schlussminuten konnten die Tessiner ­jeweils noch auf ein positives Resultat hoffen. Und auch das dritte Spiel der Viertelfinal-Serie in der Sarner Dreifachhalle blieb bis am Schluss spannend. In der 54. Minute wurden die Tessiner für ihre aufopferungsvolle Spielweise mit dem 3:3-Ausgleich belohnt. Doch die Obwaldner reagierten abgeklärt: Robin Markström erzielte drei Minuten vor dem Ende im Powerplay das Game-Winning-Goal. Die beiden weiteren Tore zum 6:3-Endstand hatten erlösenden Charakter – für die Spieler und wie auch das Publikum. Mario Britschgi – der sichere RückhaltObwohl Ad Astra über 40 Spielminuten lang in Führung lag, kehrte zu keiner Zeit Ruhe ein. Gordola schnürte das Heimteam zeitweise richtiggehend ein und die Obwaldner konnten sich bei ihrem Goalie Mario Britschgi bedanken, dass der Ausgleich nicht viel früher fiel. Der Obwaldner Schlussmann zeigte einige Glanzparaden. «Es war eine turbulente Partie, denn gegen Teams aus dem Tessin sind auch immer Emotionen im Spiel», zog Ad Astra-Stürmer Roman Zurmühle Bilanz. Ins Zittern sei er aber auch nach dem Ausgleich der Gäste nicht gekommen: «Wir wissen, dass wir gut spielen und immer ein Tor schiessen können.» Und so kam es dann auch. Das Team von Otto Moilanen nutzte sein erstes Powerplay der Partie zum viel umjubelten 4:3 aus. Thurgau auf dem WunschzettelEs spricht für die Sarner, dass sie die Viertelfinal-Serie gegen einen derart aufmüpfigen Gegner wie Gordola glatt mit 3:0 gewinnen konnten und so den schnellsten Weg in die Playoff-Halbfinals genommen haben. Der dritte Sieg in Folge beschert den Sarnern nun ein spielfreies Wochenende. «Ich bin froh, dass wir nun eine Pause haben. Es waren drei intensive Spiele. Nun haben wir Zeit, uns zu erholen», moniert Roman Zurmühle. Wer der Gegner in den Playoff-Halbfinals sein wird, steht noch nicht fest. Voller Zuversicht wünscht sich Roman Zurmühle den schwerst möglichen Gegner: «Am liebsten würde ich gegen Thurgau antreten. Sie spielen ein offensives Unihockey, das liegt uns. So können wir unser Konterspiel aufziehen.» Der Qualifikationszweite Thurgau muss aber erst noch seine Serie gegen Sarganserland gewinnen, ehe es zu Zurmühles Wunschduell kommt. Ad Astras Gegner wird also erst am nächsten Wochenende bekannt. Die Sarner greifen dann am 10. März wieder ins Geschehen ein. Eines dürfte aber schon jetzt klar sein: Wenn bereits die Viertelfinals so hart umkämpft sind, wird es in den Halbfinals erst recht schwierig werden. Die Schlusssekunden vom...

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Ad Astra kegelt Zug United aus dem Cup
Okt24

Ad Astra kegelt Zug United aus dem Cup

Ad Astra Sarnen gewinnt im Cup 1/8-Final seit langem wieder einmal ein Zentralschweizer-Derby gegen Zug United mit 9:7 und zieht damit in die nächste Runde ein. Der Jubel auf der Seite der Sarner war gross nach der Schluss-Sirene: Endlich wieder einmal konnte Ad Astra das Zentralschweizer-Derby gegen Zug United für sich entscheiden. Dieser Sieg war gleichbedeutend mit dem Einzug in die Cup ¼-Finals, was die Freude der Sarner zusätzlich steigerte. „Wir hatten gegen Zug eine regelrechte Durststrecke. Es kam mir wie eine halbe Ewigkeit vor, seitdem wir Zug United zum letzten Mal in einem Ernstkampf bezwingen konnten. Umso schöner, dass uns dies nun im Cup gelang und wir sie aus dem Wettbewerb schmeissen konnten“, freute sich der Sarner Center Roman Zurmühle mit einem spitzbübischen Lächeln.  Schwache Sarner Phase nach SpielmitteIn der Tat geht der letzte Erfolg der Sarner gegen die Zuger schon relativ weit zurück. Mehr als drei Jahre ist es her, als Ad Astra in einem NLB-Meisterschaftsspiel die Zuger in die Knie zwingen konnte. „Heute waren die Zuger definitiv fällig“, meinte Zurmühle nach Spielschluss trocken. Dass sich die Sarner dies als Motto vorgenommen hatten, war zu spüren. Den zwischenzeitlichen 0:2-Rückstand drehte das Heimteam innert 90 Sekunden noch vor der ersten Pause in eine 3:2-Führung. Sichtlich in Torlaune, setzten die Sarner im Mitteldrittel dort an, wo sie vor der Pause aufgehört hatten. Ein Doppelschlag durch Liikanen und Amstutz zwang das Zuger Trainergespann in der 25. Minute beim Stande von 5:2 für Ad Astra zu einem Timeout. Dieses verfehlte seine Wirkung nicht: Zug spielte nun aktiver und setzte die Sarner Verteidiger beim Spielaufbau früher unter Druck. Ab Spielmitte fruchtete dies in weitere Tore für die Gäste: Starstürmer Billy Nilsson traf zwei Mal – einmal in Überzahl, einmal nach einem Break-Away – der andere Schwede Thunvall netzte nach 39 Minuten zum 5:5 ein. Dann folgte ein Schlüsselmoment in diesem Spiel: Dank einem Sondereffort konnte sich Eronen an der Bande gegen Hietanen durchsetzen und mustergültig für Abegg auflegen, welcher Bär im Zuger Tor aus kurzer Distanz zum sechsten Mal bezwingen konnte. „Dieser Treffer war definitiv sehr wichtig und gab uns für das letzte Drittel ein gutes Gefühl“, bestätigte auch Zurmühle. Im Schlussdrittel übernahmen die Sarner wieder das Zepter. Angetrieben vom Publikum kämpften sie aufopfernd, blockten viele Schüsse und erspielten sich selbst immer wieder gute Chancen. Eine davon nutzte Zurmühle in der 43. Minute nach einem schönen Querpass von Captain Roman Schöni zum 7:5. Bis zur 54. Minute schraubten die beiden Schöni-Brüder den Spielstand auf 9:5 hoch. Damit war der Mist geführt. Suter konnte zwar vier Minuten vor Schluss mit seinem zweiten persönlichen Treffer per Abpraller Sarnens starken Torhüter Mario Britschgi zum 9:6 überwinden. In der Folge...

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Steigerungslauf von Ad Astra mit einem Punkt belohnt
Jan17

Steigerungslauf von Ad Astra mit einem Punkt belohnt

Ad Astra Sarnen verliert ein intensives und hart umkämpftes Spiel gegen Floorball Thurgau mit 5:6 nach Verlängerung. Trotz dieser Niederlage verringert sich der Rückstand auf Basel Regio und Rang drei damit auf fünf Punkte. Mit dem Selbstvertrauen im Gepäck, in den letzten Jahren gegen Thurgau immer gut gespielt zu haben, reiste Ad Astra Sarnen am Sonntagnachmittag in die Ostschweiz. Zu Spielbeginn war davon allerdings wenig zu sehen, die Obwaldner bekundeten Mühe, ins Spiel zu finden. Es entsprach dem Spielgeschehen, dass Thurgau mit 1:0 in Führung ging. Kronenberg sah von der Strafbank aus, wie das Heimteam die Sarner Hintermannschaft gekonnt ausspielte und Yannick Altwegg am Ende einnetzte. Auf den Führungstreffer liessen die Ostschweizer wenig später das 2:0 folgen. Gröbli und Rubi nutzten eine drei gegen eins Situation kaltblütig aus. Den Sarnern bot sich daraufhin die Gelegenheit, in Überzahl zum ersten Torerfolg zu kommen. Das Powerplay funktionierte gut, die Gäste spielten sich in gute Abschlusspositionen. Der Ball wollte den Weg ins Tor jedoch noch nicht finden. Kurz nachdem der Thurgauer Lienert wieder auf dem Feld stand, war es dann so weit: Ming traf auf Pass von Eronen aus dem Slot zum 2:1. Das hin und her ging in der Folge weiter. Statt in der zweiten Überzahlsituation den Ausgleich zu erzielen, wurde Ad Astra jedoch kalt erwischt. Lienert konnte einen langen Ball unter Kontrolle bringen und Britschgi per Volley in Unterzahl zum 3:1 bezwingen. Trotz guten Chancen auf beiden Seiten fiel im Startdrittel kein weiteres Tor mehr. Unter anderem wurde beiden Teams im Startabschnitt ein reguläres Tor aberkannt. Rückstand auf Rang drei verringertAb dem Mitteldrittel agierten die Sarner sicherer und mit mehr Ballbesitz. Dies zahlte sich aus: Schöni und Eronen (in Überzahl) trafen für die Gäste, dazwischen traf erneut Gröbli für das Heimteam. Somit konnten sich die Obwaldner zum Start des Schlussdrittels auf 4:3 heranarbeiten. Im dritten Drittel drückte Ad Astra auf den Ausgleich. Nach einem sauber herausgespielten Konter traf Captain Roman Schöni auf Pass von Roman Zurmühle per Direktschuss unter die Latte. “Schade, dass wir das Momentum von diesem Treffer nicht mitnehmen konnten”, ärgerte sich Zurmühle. Damit sprach er den erneuten Führungstreffer von Floorball Thurgau an, der keine Minute nach dem 4:4 fiel. So mussten die Sarner wieder einem Rückstand hinterher rennen. Um die Intensität hoch zu halten, reduzierte das Tranergespann von Ad Astra von drei auf zwei Blöcke. Diese Massnahme fruchtete in der 57. Minute zum 5:5. Erneut Eronen, der einen sehr guten Tag erwischte, bezwang Torhüter Yannick Altwegg in der nahen Ecke zum abermaligen Ausgleich. Dass die Gäste am Ende nicht mit leeren Händen da standen, konnten sie ihrem Torhüter Britschgi verdanken. Nach einem abgefangenen Querpass fünf Sekunden vor der Sirene...

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Rückkehr einer Teamstütze
Nov11

Rückkehr einer Teamstütze

Nach zweiwöchigem Unterbruch geht die NLB-Meisterschaft weiter. Ad Astra Sarnen kann dabei ab sofort wieder auf die Dienste eines Rückkehrers zählen. Ad Astra Sarnen scheint die Nationalmannschafts-Pause gut genutzt zu haben. Zuletzt absolvierten die Obwaldner ein Trainingsweekend in heimischen Gefilden. Mit dabei war ein altbekanntes Gesicht: Roman Zurmühle hat sich entschieden, ab sofort wieder für das NLB-Team statt für die zweite Herrenmannschaft von Ad Astra aufzulaufen. Mit der Rückkehr des 27-jährigen Kägiswilers können die Sarner die Mittelachse verstärken. «Roman war in den letzten Jahren in seiner Rolle als Center eine wichtige Teamstütze», freut sich Trainer Michal Rybka über das Comeback von Zurmühle. Dieser freut sich auf die Rückkehr, gibt aber zu, dass dafür zumindest ein klein wenig Überredenskunst von Rybka notwendig war: «Am Ende der intensiven letzten Saison hatte ich genug vom Unihockey, es wurde mir zu viel. Aus diesem Grund entschied ich mich damals, den Aufwand zu reduzieren und nur noch mit der zweiten Mannschaft zu spielen. Als Michal mich vor zwei Wochen angefragt hat, ob ich wieder zurückkehren würde, habe ich zwar nicht sofort zugesagt. Nach kurzer Bedenkzeit war aber der Fall für mich klar», meint Zurmühle. «Zugegebenermassen habe ich sowohl das Team als auch das Spielen auf dem höheren Niveau vermisst. Ich freue mich nun auf die kommenden Spiele.» Standortbestimmung gegen den AufsteigerDas nächste Spiel für Ad Astra wird eine Herausforderung. Auswärts treffen die Obwaldner am Freitagabend (20:00 Uhr, Sandgruben Basel) auf das aktuell zweitplatzierte Unihockey Basel Regio. Die Basler überzeugen in ihrer ersten NLB-Saison mit bisher konstant guten Auftritten und haben insbesondere dank ihrer starken Offensive bereits 18 Punkte auf dem Konto. Aus dem Kollektiv sticht Patrick Mendelin hervor. Der Schweizer Nationalspieler belegt zurzeit mit 16 Toren und 13 Assists Rang drei der NLB-Skorerliste. «Uns zu fest auf ihn zu fokussieren, wäre aber falsch», ist sich Zurmühle sicher. «In erster Linie ist es wichtig, dass wir unsere Leistung bringen. Ein Sieg gegen Basel Regio wäre definitiv wichtig, um den Anschluss an Tabellenrang zwei nicht zu verlieren.» Auswärtsspiel in Davos am SonntagAuch zum zweiten Spiel der bevorstehenden Doppelrunde muss Ad Astra auswärts antreten. Nach der Reise in die Nordostschweiz geht die Reise am Sonntag in eine andere Region der Schweiz, nämlich nach Davos (18:00 Uhr, Sportzentrum Arkaden Davos-Platz). In einer anderen Region als die Basler sind die Iron Marmots Davos-Klosters im Moment auch in der Tabelle anzutreffen. Magere sechs Punkte sind gleichbedeutend mit dem vorletzten Tabellenrang. Aber: Angeschossene (Murmel-)Tiere sind gefährlich. «Die Davoser werden sich bewusst sein, dass sie punkten müssen, um nicht schon früh den Anschluss an die Playoff-Plätze zu verlieren. Auf die leichte Schulter werden wir darum diese Partie sicher nicht nehmen», so Zurmühle. Obwohl er erst...

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