Nacht der Sterne 2018
Mai13

Nacht der Sterne 2018

Um allfälligen Gerüchten und Verwechslungen vorzubeugen, eines gleich vorweg: Die Nacht der Sterne ist keine AdAstra-Adaption einer derzeit im Schweizer Privatfernsehen laufenden, durchaus populären Sendung, bei welcher, ebenfalls in einer besonderen Nacht, Rosen verteilt werden. Wobei, wenn man es sich recht überlegt, könnte es eigentlich schon zutreffen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Nacht der Sterne werfen sich für diesen auf dem Landenberg ob Sarnen stattfindenden Anlass ebenfalls in Schale und ziehen die Abendkleider an, oder lassen für einmal zumindest Polo-Hemden und zerrissene Jeans Zuhause. Dann wird gegessen, Mineral und Wein getrunken und es werden Sterne verteilt. Eigentlich alles eben doch wie in der zu Beginn genannten Sendung. Wie dem auch sei, die Laudatoren an diesem Abend waren auf alle Fälle einiges einfallsreicher als die Schreiberlinge vom Kaiserschen Privatsender.Mittlerweile ist es nun also schon fast Tradition, dass sich, nach Beendigung der Unihockeysaison, die Mitglieder und Sponsoren sowie die Helferinnen und Helfer von AdAstra Sarnen zum Galadinner treffen. Die Juniorinnen und Junioren knabbern beim Apéro jeweils an Chips und Erdnüssen, die Aktiven nippen am Weissweinglas und warten auf den Beginn des Znachts. Die eigentlichen Höhepunkte des Abends bilden die Verleihungen der AdAstra-Sterne, den Titeln für die wertvollste Spielerin oder den wertvollsten Spieler des jeweiligen Teams. Noch während dem Apéro durfte Lucie Ming den Stern als MVP der Saison 2017/2018 bei den U17-Juniorinnen entgegennehmen. Bei den U18-Junioren wurde Dominic Durot als Most Valuable Player ausgezeichnet. Anschliessend verlagerte sich das Geschehen in den 1. Stock des altehrwürdigen Schützenhauses, wo ein bodenständiges 3-Gang Menü bestehend aus Salat, Riz Casimir und Crèmeschnitte auf die Festgesellschaft wartete. Nach und nach wurde nun die vergangene Saison aufgearbeitet. Da war zum einen der stetige Steigerungslauf der NLB-Mannschaft, welcher erst in den Aufstiegsspielen vom UHC Thun gebremst wurde. Gleich erging es den U18-Junioren, welche bei der Mission Aufstieg ebenfalls am UHC Thun scheiterten. Zum anderen war da auch die solide Saison der Damen, die mit dem 4. Platz belohnt wurde und die ebenso solide erste 2. Liga-Saison des Herren II, welche vom Sieg beim Heimturnier ‚s‘ Beschte Herre Zwei‘ überstrahlt wurde. Richtigerweise wiesen diesbezüglich sowohl Präsident Emmanuel Hofer als auch der MVP-Laudator der 1. Mannschaft, Roman Schöni, darauf hin, dass man ab jetzt vor Spielen gegen Thun ein Training mit dem Beschte II machen sollte, um zu erfahren, wie man diese knacken kann (Anmerkung: s‘ Herre II gewann ihr Finalspiel beim ‚s‘ Beschte Herre Zwei‘ gegen die zweite Mannschaft des UHC Thun, womit für die nächsten Duelle der beiden Vereine, auf welcher Stufe auch immer, schon vorgegeben wurde, was es anscheinend für einen Sieg braucht: das Verhalten am Vorabend ist entscheidend!).Nun aber zurück zur Sternenvergabe. Während dem Essen machten...

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HII –  :-D
Feb21

HII – :-D

 Kurz und knapp:    Übersetzung:Das Wetter in Obwalden war schlecht. Es regnete, als wir uns individuell, und zumeist motorisiert, via Autobahn auf den Weg machten in Richtung Alpnach-Dorf. Den Abzweiger rechts nehmen, beim Stoppschild anhalten, an der Kirche vorbei und links abbiegen. Einmal beim Schulhaus angekommen, stieg das Matchfieber für das Spiel zwischen den Heugümpern aus Zürich und dem Zwei aus Obwalden.Um 19:00 Uhr begann das Spiel. Schnell gingen wir mit zwei Toren in Führung und ernteten dafür Applaus von den Rängen. Dem guten Start zum Trotz, gaben wir den Zwei-Tore-Vorsprung wieder Preis und mussten den Ausgleich hinnehmen. Natürlich schlug dies auf unsere Stimmung, wir verloren die Hoffnung aber nicht und liefen und kämpften weiter. So wiederholte sich die Startgeschichte und vier weitere Tore konnten bestaunt werden. Nachdem noch einmal beiden Seiten je ein Treffer gelang, stand es nach 20 Minuten 5 zu 5. Wir waren überhaupt nicht zufrieden mit unserer Leistung.Pausenkaffee, entspannen, Bier trinken und Hot-Dog essen. Das Publikum, Mann wie Frau, fröhnte den üblichen Pausenlastern.Das zweite Drittel startete mit zwei Treffern ins Schwarze von uns, jedoch auch mit einem Gegentreffer. Danach zündeten wir noch einmal den Turbo und fegten eines Tornado gleich durch die gegnerischen Abwerhrreihen. 9 zu 6 Führung nach 40 Minuten.Im altersmässig bunt durchmischten Publikum stand wieder die Pause an. Sandwiches und Getränke fast à discretion, WhatsApp, Instagram und kühl stellen des Champagners waren angesagt. Die Zuschauer zeigten sich bereit für den letzten Abschnitt.Wir kamen konzentriert aus der Garderobe und waren sprichwörtlich ‚on fire‘. Wir schnürten, gleich wie im ersten Drittel, ein Doppelpack und konnten die Führung auf 11 zu 6 ausbauen. Nach einer kurzen Baisse und einem Gegentreffer, rösteten wir die Heugümper noch einmal so richtig und siegten am Ende mit 13 zu 7. Jetzt war es an der Zeit, beim kühl gestellten Champagner die Korken knallen zu lassen.Zum Abschluss gab es die Best-Player Wahl, welche verdientermassen (oder auch gekauftermassen, wie man hinter vorgehaltener Hand munkelte) B. Huser gewann. Nach dem Handshake bedankten wir uns bei unserem treuen Publikum. Merci beaucoup! Ihr wart die ganze Saison ein treuer Begleiter und einfach grandios!! Danke Danke Danke! Die Heimspiele der Saison 2017/2018 sind somit Geschichte und wir sehen uns dann in der nächsten Saison wieder in den heimischen...

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HII – D’r Unihockeyaner
Feb14

HII – D’r Unihockeyaner

            

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HII – Strassburg, die Kronprinzessin Mary von Dänemark und der Memory-Stick
Jan26

HII – Strassburg, die Kronprinzessin Mary von Dänemark und der Memory-Stick

 Den 1. Teil der Geschichte gibt’s hier nachzulesen: Seinen letzten Tag in Tallinn verbrachte der Schweizer im blauen Mantel hin und hergerissen zwischen der Freude über den Sieg seiner Unihockeymannschaft und der Angst, was wohl geschehen wird, wenn er ohne Memory-Stick in die Schweiz zurückkehrt. Gerade letzteres bereitete ihm grosse Sorgen, hängt davon doch, im Gegensatz zum Unihockeyspiel, seine ganze Existenz ab. Aussichten auf ein erfolgreiches Zurückerlangen des kleinen schwarzen Objekts der Begierde, welches doch so hübsch blau leuchtet, wenn man es beim USB-Port einsteckt, sah er keine mehr. So machte sich der Mann gegen Abend, ohne Memory-Stick, in Richtung Flughafen von Tallinn auf. Dort angekommen, kam ihm der Betonbau noch trostloser vor als bei seiner Ankunft. Er fühlte sich in die Provinz zurückversetzt, ein Gefühl, wie wenn er ein Flugzeug ab Bern-Belpmoos nehmen würde. Die Business-Lounge, kein Vergleich zu jener in Frankfurt. Das Salat-Buffet halb leer, frisches Bier vom Zapfhahnen gab es keines und zwei schwarze Oliven migrierten zu den dunklen Trauben, was dem Mann, ganz zu seinem Leidwesen, erst beim reinbeissen ersichtlich wurde. Die Möblierung erinnerte ihn ausserdem an den schlechten Geschmack der Einkäufer des Bundesamtes für Bauten und Logistik, als diese in den 60er Jahren die Schweizer Botschaften weltweit mit einer neuen Einrichtung ausstatteten. Einrichtungsgegenstände, die man bis heute noch in unzähligen Büros und Wohnungen bestaunen muss. In einem ockerfarbig gepolsterten Sessel sitzend, versuchte er sich zu beruhigen und begann sich einzureden, dass jetzt erst einmal Ausruhen und kühlen Kopf bewahren angesagt sei. Er setzte sein Smartphone in den Flugmodus und wollte versuchen, während den nächsten drei Stunden an etwas anderes zu denken.ZÜRICH FLUGHAFEN, der Mann wusste nicht recht, ob er sich jetzt freuen sollte wieder Zuhause zu sein oder es das Beste wäre, gleich wieder rechtsumkehrt zu machen. Noch in Gedanken versunken und dem Eindruck nachhängend, die die riesigen Flugzeuge beim Umsteigen am Flughafen von Frankfurt auf ihn gemacht hatten, stellte er sein Smartphone auf Empfang. Es piepste kurz, vibrierte und dann stand dort: „Ich weiss wo ihr Memory-Stick ist. Trinken Sie bei ihrer Reise nach Strassburg einen Kaffee am Migros Take Away im Bhf Basel und sie werden den Ort und die Zeit der Übergabe erfahren. Tragen Sie eine rote Krawatte in Strassburg. Betrachten Sie dies als eine Dienstleistung für einen Freund.“ Der Schweizer versuchte die angezeigte 079er-Nummer anzurufen, nach dem obligaten Swisscom-Jingle kam aber nur die Meldung, dass der gewählte Anschluss nicht mehr aktiv sei. Er war sich nicht sicher, was er jetzt mit dieser Information genau anfangen sollte. Tatsache aber war, dass er geschäftlich eine Reise nach Strassburg geplant hatte.Um 17:00 Uhr stand er mit seinem blauen Wintermantel – dem einzigen Wintermantel den...

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HII – Glücksgefühle im Winternebel
Jan16

HII – Glücksgefühle im Winternebel

  Glücksgefühle im Winternebel Sonntag war’s der Nebel hing tief,vor dem Lopper wie an einer Perlenkette,das Blech sich staute ohne Silhouette,das Wetter es machte depressiv. Doch Rettung nahte gegen den Abend,denn auswärts im Breitli stand an ein Spiel,die drei Punkte waren unser Ziel,auch wenn es nicht werden sollte überragend. Anpfiff, Prost auf eine nervenaufreibende Stunde,wobei, so muss man ehrlicherweise sagen,das Abtasten nur langsam wich dem Schiessen aus allen Lagen,so verpasste nichts, wer noch Gassi ging mit seinem Hunde. Es brauchte seine Zeit,doch dann war es endlich soweit,das erste Tor, es fiel für die Kraftwellen,erst dann begann die Gegenwehr langsam anzuschwellen. Abgelegt wurde die Anfangslethargie,wir begannen zu spielen in einer anderen Kategorie,so überraschte nicht,gelang der Ausgleich nach einem Spielzug wie ein Gedicht. Okay, das ist nicht wahr,aber für die Poesie sind dreckige Tore einfach sonderbar. Anpfiff, zum Wohl auf vierzig nervenaufreibende Minuten,das Spiel es begann sich zu gestalten emotional,die Torhüter auf beiden Seiten waren nun zentral,bitter für die Stürmer, endeten die Duelle doch selten im Guten. So war es gleich wie im ersten Drittel,für beide Seiten schwierig zu finden das richtige Mittel,aber dann ctrl c und ctrl v,der Buochser Schütze traf haargenau. Eine Reaktion sie war gefragt,und wir Obwaldner übernahmen daraufhin das Diktat,dann gelang der Schuss ins Glück,er passte zum aufgeführten Stück. Okay, das ist jetzt tatsächlich wahr,denn der Schütze wusste eigentlich gar nicht wie im geschah. Anpfiff, Viva auf tausendzweihundert nervenaufreibende Sekunden,und das nächste Tor, das war spätestens jetzt klar,wird sein ein ausgesprochen wichtiges Exemplar,zum Glück haben dies auch Bucheli und Christen gefunden. Ein Auswurf wie aus einem Guss,die Direktabnahme ein Backhandschuss,ein Jubelschrei der erlösenden Art,jetzt, ja jetzt waren wir in Fahrt. Kurz darauf fasste sich Verteidiger Abächerli ein Herz,der Pfosten erklang in einer Terz,der Ball fand dennoch den Weg ins Tor,woraufhin wir jubelten zusammen im Chor. Danach wurde es noch einmal heiss,denn Buochs gab den Sieg nicht einfach so preis,ihr Kampf wurde aber nicht belohnt,wir blieben von einem Punktverlust verschont. Sonntag war’s der Nebel hing tief,Vor dem Lopper wie an einer Perlenkette,das Blech sich staute ohne Silhouette,das Wetter es war uns jetzt sch****egal!   Im letzten Drittel die beiden Tore, die Jubel verursachten bis zur Empore!  Power Waves Buochs – Ad Astra Sarnen II 3:4 (1:1, 1:1, 1:2)Breitli, Buochs. 80 Zuschauer + 2 Hooligans. SR Bachmann/Fuhrer.Tore: 9:00 Buochs 1:0. 19:33 Schürman 1:1. 22:54 Buochs 2:1. 30:19 R. von Wyl (Lengen) 2:2. 46:31 Christen (Bucheli) 2:3. 50:17 L. Abächerli (von Rotz) 2:4. 55:16 Buochs 3:4.Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Buochs. 4mal 2 Minuten gegen Sarnen.Sarnen: Bucheli; L. Abächerli, Durrer, Reber, R. Isler, C. Isler, Schäli; Furrer, Lengen, Huser, R. von Wyl; Barmettler, Schürmann, S. Abächerli, von Rotz, Arregger, Odermatt, Christen, Küng.Buochs:...

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