Memoiren aus dem Trainingslager, Tag 3&4
Jul24

Memoiren aus dem Trainingslager, Tag 3&4

Die Vorgeschichte zum Nachlesen: Die Memoiren von Tag 1&2 Tag 3Samstagmorgen, 07:00 Uhr. Das Footing startet nur mit der halben Equipe. Zimmer 13 überhört sämtliche Wecktöne, um sich danach im Turbo-Modus aus dem Vollschlaf in die Jogging-Montur zu stürzen. Um 07:10 Uhr ist dann aber auch der Rest der Bande unterwegs im Berggebiet und hat die pünktlich aufgestandenen Teamkollegen dank einem kleinen Sonder-Effort bald eingeholt.Heute spielt das Wetter bestens mit, sodass die Trainings-Einheit nach dem Frühstück im Freien stattfinden kann. Das Tages-Thema: Variationen von Sprints und Sprüngen. Bei den Berg-Sprints wähnen sich die Gebrüder von Wyl, Kägiswil und Abegg Markus, Wilen aufgrund ihrer am Hang gelegenen Elternhäuser im Vorteil. Besonders bei Letztgenanntem ist dieser scheinbare Vorteil aber nicht wirklich erkennbar.Das Rückspiel des Fussball-Duells entscheidet diesmal Team weiss klar, deutlich und hochverdient mit 7:1 für sich. „Heute haben wir von A-Z dominiert und uns das Entscheidungsspiel von morgen Sonntag verdient“, lässt Graziano „Gräzu“ Amstutz, Captain und Spielmacher von Team weiss nach dem Schlusspfiff verlauten. Suter Jürg, Hünenberg nimmt die Niederlage selbstkritisch zur Kenntnis, ist aber weiterhin zuversichtlich: „Morgen werden meine gefürchteten Weitschüsse wieder sitzen.“Nach dem Mittagessen reicht die Zeit für einen kurzen Power-Nap, bevor die nächste Einheit ansteht. Mit dem Bike geht es rauf zum Bergsee, wo in Zweierteams ein Duathlon mit Lauf- und Bikestrecke zu absolvieren ist. Vom Duathlon wird insbesondere die grandiose Laufleistung des entfesselten Haile Geberchtoldassie in Erinnerung bleiben, der in der Schlussrunde seinen um Jahre jüngeren Kollegen in der Spitzengruppe regelrecht demontiert. Danach gibt’s noch einen kleinen Schwamm im Bergsee bevor es wieder runter ins Hotel geht. Am Abend läuft der Grill und der Jassteppich liegt auf dem Tisch, sodass alle zufrieden sind. Und für einmal sind am Ende des Tages nach dem Jassen nicht einmal alle von Wyls in der Kreide (aber fast alle). Tag 4Sonntagmorgen, 08:00 Uhr. Der Fokus jedes Einzelnen wird heute schon von der ersten Minute des Tages auf das bevorstehende entscheidende Kräftemessen auf dem Rasen des Waldstadion Hasliberg gelegt. Darum gönnt uns der Staff eine Stunde mehr Schlaf als an den Vortagen. Das Footing wird aber in verkürzter Form auch heute durchgeführt. Schon früh machen Gerüchte über eine Taktik-Änderung von Team schwarz die Runde. Diese sollen sich später auf dem Platz dann auch bewahrheiten. Vor dem Anpfiff folgt jedoch wie gewohnt die Aufwärmrunde auf dem Bike zum Rasenplatz sowie eine kleine Sprint-Session. Nach dem Anpfiff wird Wadenbeisser P. Giesser von Team schwarz damit beauftragt, die Wirkungskreise von Graziano Amstutz aus dem Team weiss einzuengen. Zunächst scheint dies gut zu gelingen, zur Pause führt Team schwarz überraschend. Nur wenige Minuten nach Wiederanpfiff ist der Vorsprung jedoch Makulatur und Team weiss bringt die Kiste souverän...

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Memoiren aus dem Trainingslager, Tag 1&2
Jul22

Memoiren aus dem Trainingslager, Tag 1&2

 Tag 1Sarnen, Donnerstagmorgen, 10:00 Uhr. Der harte Kern aus dem Kader der ersten Mannschaft trifft sich zum Auftakt ins 4tägige Physis-Trainingslager. Bestens ausgerüstet (die einen setzen auf engsitzende Radlerhosen, passend zur schnellen Sonnenbrille, andere auf genügend Sandwiches und Bananen im Rucksack) und entsprechend motiviert begibt sich die Gruppe mit Bikes auf den Weg über die Heimstätte von Briäder Glais (Flüeli-Ranft) auf die Melchsee-Frutt.Die Fahrt auf die Stöckalp wird noch allseits (mit wenigen Abstrichen) als angenehmes Einfahren empfunden. Danach folgt der erste Bergpreis mit 7km Anstieg auf die Frutt. Irgendwann sind dann auch alle oben. Zuckermangel wird mit Cola behoben, es geht weiter zur Ängstlen Alp. Bis auf einen kleinen Abflug des Österreichers in die Brennnesseln verläuft die erste kleine Abfahrt problemfrei, sodass in der Beiz auf der Ängstlen Alp alle die wohlverdienten Bikerhörnli geniessen. Alle? Nicht ganz. Einer hat ja noch ein paar Sandwiches im Rucksack.Nach der wohlverdienten Pause und einigen auskurierten Krämpfen geht es erst Mal wieder ein paar Höhenmeter runter, bevor pünktlich zum nächsten kleinen Bergpreis der Regen einsetzt. Anschliessend folgt das Ausrollen Richtung Hotel Wetterhorn, dem Etappenziel. Angezogen vom Charme des Hauses setzt Assi(stenztrainer) Philippe Giesser alle Kräfte frei und gewinnt den Sprint und somit die Königsetappe letztendlich souverän. Etwaige Doping-Gerüchte kommen auf, verfliegen aber ebenso schnell wieder. Nach einer kleinen Stabi- und Stretching-Session auf dem Tanzboden verwöhnt uns die Küche anschliessend mit einem ausgiebigen Nachtessen. Zum Jass kommt es leider nicht mehr, die Beine rufen nach dem Bett.  Tag 2Hotel Wetterhorn, 07:00 Uhr. Hubi ruft, die Truppe trabt an zum morgendlichen Footing. Die Beine sind immer noch ziemlich schwer von den Strapazen des Vortags. Nach kurzen Anlaufschwierigkeiten kommen sie aber schnell wieder in Gang. Spätestens beim umfangreichen Frühstücks-Buffet sind nur noch zufriedene Gesichter zu sehen. Das dicht gedrängte Programm lässt aber noch keine grosse Pause zu. Bereits um 09:00 Uhr geht es weiter mit einer kleinen Theorie-Lektion zum Thema Alternativmedizin.Danach geht’s wieder ab aufs Bike und durch den leichten Regen Richtung Turnhalle im Hasliberg. Getreu dem Motto „never skip a leg day“ setzen wir auch heute wieder auf saure Beine. Sprungvariationen und so Zeugs lassen uns schwitzen, aber darum sind wir ja hier. Und Hunger geben die Übungen auch, was bei der grossartigen Verpflegung im Hotel Wetterhorn grundsätzlich auch von Vorteil ist. Am frühen Nachmittag steigt die nächste Trainingseinheit auf dem fast frisch gemähten Rasenplatz. Im Fussballspiel unterliegt Team weiss dem Team schwarz knapp und unverdient mit 8:7 (Anm. der Redaktion: das Siegestor folgte auf einen Fehleinwurf). Damit ist das Abendessen aber noch nicht verdient. Ausgeläutet wird der Tag mit einer Stretching-Session. Und am Ende des Tages bleibt sogar noch genug Zeit für einen Jass, was...

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