Ad Astra vor Umbruch
Jul11

Ad Astra vor Umbruch

Bereits seit einiger Zeit befinden sich die Spieler von Ad Astra Sarnen wieder im Sommertraining und feilen an ihrer Fitness für die kommende Saison. Nebst der bereits kommunizierten Änderung auf dem Posten des Cheftrainers, erfährt auch das Spielerkader des Herren NLB-Teams für die nächste Saison einige Veränderungen. Wechsel im StaffBereits seit Anfang Mai weilt der neue finnische Übungsleiter Eetu Vehanen in Obwalden. Sein Ernstkampf-Debüt bei Ad Astra gab Vehanen bereits vor drei Wochen beim Cupspiel vom 24. Juni auswärts in Genf. Trotz diverser Abwesenheiten ist dieser Einstand gelungen. Die Sarner gewannen gegen den Drittligisten aus der Westschweiz klar und diskussionslos mit 0:10 Toren.  Ebenfalls erstmals für das Fanionteam Ad Astras im Einsatz war am Cupspiel Assistenztrainer Roger Hänni. Der 32-Jährige hat bei Ad Astra bereits diverse Erfolge auf Juniorenstufe erreicht und möchte nun auch auf Herrenstufe Fuss fassen und erste Erfahrungen sammeln. Neu wird in der Saison 18/19 auch Verteidiger Roman Pass eine Rolle im Staff einnehmen. Der Routinier, welcher in seiner ersten Saison in Diensten von Ad Astra Sarnen vor allem in den Playoffs zu überzeugen vermochte und dabei sein Können mehr als nur einmal unter Beweis stellte, wird die Obwaldner kommende Saison als spielender Assistenztrainer unterstützen und die Mannschaft dank seiner jahrelangen Erfahrung auf nationaler und internationaler Ebene nochmals weiterbringen.Nicht mehr im Staff der Obwaldner befindet sich hingegen der langjährige Assistenztrainer Philippe Giesser. Der Langenthaler, der sich während den letzten sechs Saison mit grossem Herzblut und Engagement in den Dienst der Mannschaft und des ganzen Vereins gestellt hat, möchte die freigewordene Zeit vermehrt seinen unzähligen anderen Verpflichtungen und Hobbys widmen. Glücklicherweise bleibt „Phippu“ dem Verein aber in anderen, etwas weniger zeitintensiven Funktionen erhalten.  Weiterhin Teil des Staffs bleiben Teammanager Peter Reber, Konditrainer Hubert Flüeler und Physio Norbert Amgarten. Mit einem verjüngten Kader in die neue SaisonIm Spielerkader müssen die Obwaldner einige gewichtige Abgänge vermelden. Kommende Saison nicht mehr im Dress der Sarner auflaufen werden drei Sarner Urgesteine: Center Gianluca Amstutz und die beiden Flügelstürmer Christof Ming und Beni Haas haben sich dazu entschlossen, unihockeytechnisch kürzer zu treten. Mit dem Abgang der drei Rechtsausleger geht den Sarnern nicht nur extrem viel Routine sondern auch unzählige Skorerpunkte verloren. Sowohl Amstutz als auch Haas werden in Zukunft in anderen Funktionen für den Verein tätig sein und ihre Schuhe evt. noch für unser „Zwei“ schnüren. Wohnortbedingt wird Christof Ming in der kommenden Saison für den Ligakonkurrenten unseres Zwei, den UHC Eschenbach auflaufen. Kompensiert werden sollen diese drei Abgänge durch den Einbau junger Talente aus der eigenen Nachwuchsabteilung.  Da erwartet wird, dass sich dieser altersbedingt notwendige Umbau des Kaders über die nächsten paar Jahre hinziehen wird, schrauben sowohl Verein als auch Team ihre Ambitionen kommende Saison...

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Zwei Reisen ins Tessin an einem Wochenende
Okt13

Zwei Reisen ins Tessin an einem Wochenende

Das NLB-Team von Ad Astra Sarnen (5. Rang) geht als Favorit in die beiden Partien gegen Ticino und Gordola. Trotzdem rechnet Center Gianluca Amstutz mit zwei harten Kämpfen. Für die Herren von Ad Astra stehen am kommenden Wochenende zwei schwere Auswärtsspiele im Tessin bevor. Am Samstag (14.00, Arti e Mestieri, Bellinzona) treffen sie dabei auf Tabellennachbar Ticino Unihockey. Am Sonntag geht es nach Tenero (19.30, CST Tenero) gegen den zweiten Vertreter aus der Schweizer Sonnenstube, die Regazzi Verbano UH Gordola.Die Obwaldner werden dieses Wochenende viel Zeit im Car verbringen. Gleich zweimal verschlägt sie die Reise am Wochenende ins Tessin. Am Samstag treffen sie dabei bereits am frühen Nachmittag auf Ticino Unihockey. Die Tessiner sind schlecht in die Saison gestartet und lagen nach zwei gespielten Runden noch am Tabellenende. Die letzten drei Spiele haben die Tessiner aber allesamt gewonnen und liegen somit in der Tabelle nur noch einen Punkt hinter den Sarnern. Center Gianluca Amstutz sieht die Ausgangslage folgendermassen: «Die Spiele im Tessin sind meist etwas emotionaler als auf Deutschschweizer Boden. Wir müssen uns auf jeden Fall auf einen harten Fight gefasst machen. Besonders ihre zwei Schweden sind brandgefährlich.» Mit den Schweden meint Amstutz Mikael und Jakob Karlsson, die in den bisherigen fünf Spielen beide bereits 16 Skorerpunkte erzielt haben. «Im Spiel der Tessiner ist vieles von den Söldnern abhängig. Punkto Kaderbreite sehe ich die Vorteile demnach klar bei uns», so Amstutz. Ungewohnter Parkettboden in TeneroAuch was das Spiel am Sonntag angeht, ist Amstutz grundsätzlich optimistisch: «Gordola spielt nun die zweite Saison in der NLB. Obwohl aus den bisherigen zwei Partien ein Sieg und eine Niederlage datieren, sehe ich die spielerischen Vorteile wiederum bei uns. Wichtig ist vor allem, dass wir uns möglichst schnell an den ungewohnten Parkettboden gewöhnen.» Obwohl die Aussagen von Gianluca Amstutz durchaus von Zuversicht zeugen, ist er sich bewusst, dass die zwei Spiele vom Wochenende alles andere als ein Spaziergang werden. «Ohne den nötigen Biss werden wir weder am Samstag noch am Sonntag zu Punkten kommen.»  Link: Swiss Unihockey | Spiele und Tabelle Herren...

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Ad Astra sichert sich das Heimrecht für die Playoff-Viertelfinals
Feb13

Ad Astra sichert sich das Heimrecht für die Playoff-Viertelfinals

Vier Punkte aus den abschliessenden beiden Qualifikations-Runden reichen Ad Astra Sarnen zum vierten Tabellenrang. Gegner von Sarnen in den Playoff-Viertelfinals, welche am kommenden Wochenende beginnen, ist der UHC Sarganserland. Zum Abschluss der Qualifikation legte Ad Astra Sarnen eine eher dürftige Partie aufs Parkett. Gegen das Tabellenschlusslicht Unihockey Mittelland mussten sich die Obwaldner mit 5:6 nach Verlängerung geschlagen geben. Im ersten Abschnitt lief der Ball noch für Ad Astra. Zwei Mal Cornel von Wyl und ein Mal Robin Markström schossen die Gäste scheinbar beruhigend mit 3:0 in Führung. Unihockey Mittelland konnte den Spiess jedoch im Mitteldrittel drehen. Gleich mit 0:4 aus Sicht der Sarner ging dieser Abschnitt verloren. «Im Mitteldrittel spielten wir heute schlecht», bestätigte Sarnens Coach Michal Rybka. «Immerhin ist es uns danach gelungen, uns wieder zu fangen.» Ad Astra drehte die Partie zwischenzeitlich wieder, etwas mehr als eine Minute vor Schluss gelang Mittelland mit sechs Feldspielern jedoch der Ausgleich. In der Verlängerung entschied Dominic Mucha mit einem platzierten Schuss aus kurzer Distanz das Spiel zu Gunsten des Heimteams. «Schade haben wir die Führung nicht über die Runden gebracht. Irgendwie passt dieser Ausgang jedoch zur gesamten Qualifikation», meinte Rybka nach Spielschluss. Gehässige Partie gegen DavosIm Heimspiel am Samstag konnten die Sarner das Zepter früh an sich reissen. Trotz aggressivem Forechecking der Gäste aus Davos konnte Ad Astra den Ball mehrheitlich in den eigenen Reihen zirkulieren lassen. Nach einem schön herausgespielten Treffer war es Gianluca Amstutz, der die Sarner in der 6. Minute im Slot unbedrängt in Führung schiessen konnte. Im darauffolgenden Einsatz vollendete Marco Schöni mit einem Hocheckschuss aus spitzem Winkel gekonnt zum 2:0. 30 unkonzentrierte Sekunden des Heimteams reichten den Bündnern jedoch, um mit zwei präzisen Schüssen zum Ausgleich zu kommen. Auf diesen Doppelschlag konnten die Sarner erneut durch Amstutz reagieren und vor der ersten Pause die Führung wieder übernehmen. Im Mitteldrittel konnten die Sarner dank kontrolliertem Spiel das Zwischenresultat auf 6:2 erhöhen. Hinten liessen die Obwaldner in dieser Phase wenig anbrennen und vorne wäre mit etwas mehr Kaltschnäuzigkeit sogar noch der eine oder andere Treffer mehr drin gelegen. Die Bündner, dringend auf Punkte angewiesen im Kampf um einen Playoff-Platz, mussten auf den Rückstand im Schlussdrittel reagieren. Sie taten dies, manchmal auch mit nicht ganz legalen Mitteln. Dies führte zu vielen Strafen und vielen Unterbrüchen. «Wir haben dadurch zwischenzeitlich den Faden verloren. Dies hätte uns nicht passieren dürfen», ärgerte sich der vierfache Torschütze Amstutz. Dennoch war der Sieg von Ad Astra am Samstag nie wirklich in Gefahr. Am Ende stand ein 8:5 zu Gunsten der Sarner auf der Anzeigetafel.  Sarganserland ist der Sarner Gegner in den ViertelfinalsSchon nach der Partie am Samstag war klar, dass Ad Astra in den Playoff-Viertelfinals auf...

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Schlecht gespielt, zu recht verloren
Nov12

Schlecht gespielt, zu recht verloren

Ad Astra Sarnen verliert auswärts gegen Unihockey Basel Regio mit 3:5. Eine dürftige Leistung reichte folgerichtig nicht zu einem Punktgewinn. Ad Astra hatte sich erhofft, nach der Nationalmannschafts-Pause und zwei intensiven Trainingswochen wieder zurück zu alter Stärke zu finden. Davon war in den Startminuten gegen Basel jedoch gänzlich wenig zu sehen. Mit unnötigen Eigenfehlern wurdne die Basler quasi zum Toreschiessen eingeladen. Und sie nahmen die Einladung dankend an: Lediglich acht Minuten waren gespielt, als das Heimteam bereits mit drei Längen im Vorsprung war. Kurz vor dem ersten Seitenwechsel legten sie gar noch einen Treffer zum beruhigenden 4:0-Vorsprung nach. 52 Minuten ohne TorerfolgEine Reaktion der Sarner kam, allerdings viel zu spät. „Heute waren wir in der Offensive zu lange absolut harmlos. Wer erst in der 52. Spielminute mit dem Toreschiessen beginnt, hat es in der Regel schwer, zu Punkten zu kommen“, bilanzierte Gianluca Amstutz nach Spielschluss. Als Roman Schöni das erste Sarner Tor an diesem Abend erzielte, hatte Basel bereits fünf Mal eingenetzt. Die letzten beiden Treffer waren schlussendlich lediglich Resulatkosmetik.Eine Gelegenheit zur Rehabilitation bietet sich den Obwaldnern bereits am Sonntag. Um 18:00 Uhr bestreiten sie das zweite Auswärtsspiel des Wochenendes gegen die Iron Marmots Davos-Klosters. Wo der Hebel angesetzt werden muss, um nach diesem Spiel nicht wieder mit leeren Händen da zu stehen, dürfte allen klar sein. Unihockey Basel Regio – Ad Astra Sarnen 5:3 (4:0, 0:0, 1:3)Sandgruben, Basel. 125 Zuschauer. SR Brunner/Mutzner.Tore: 2. Kasenurm 1:0. 8. Wildi 2:0. 8. Kasenurm (P. Mendelin) 3:0. 19:23 Kramer (Marti) 4:0. 44. P. Mendelin (Kasenurm/Ausschluss Eronen) 5:0. 52. R. Schöni (von Rotz) 5:1. 58. Amstutz (von Rotz) 5:2. 59. R. Schöni (Ming) 5:3.Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Unihockey Basel Regio. 1mal 2 Minuten gegen Ad Astra Sarnen.Unihockey Basel Regio: Coray; Hasler, Schwob, C. Mendelin, R. Schmid, Conti, Reist, V. Schmid, Kramer, Hänggi, Marti, Wildi, Best, Rudin, Schaffter, Lantos, P. Mendelin, Kasenurm.Ad Astra Sarnen: Britschgi (ab 20. Amrein); Läubli, J. von Wyl, Vaicis, Berchtold, Höltschi, C. von Wyl, Reber; Ming, Amstutz, Eronen, von Rotz, Zurmühle, R. Schöni, Haas, M. Schöni, Kronenberg.Bemerkungen: Sarnen ohne Kramelhofer und Suter Jürg (beide Ersatz) sowie Markström (verletzt). 51. C. von Wyl verletzt ausgeschieden. Von Rotz (Sarnen) und Kallion (Basel) als beste Spieler ihrer Teams...

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Herren: Aus der Traum von der NLA
Apr18

Herren: Aus der Traum von der NLA

Ad Astra Sarnen verliert das sechste Spiel der Auf-/Abstiegsplayoffs gegen den UHC Thun denkbar knapp mit 8:7 nach Verlängerung und verpasst somit den Aufstieg in die NLA. Das Ziel für Ad Astra Sarnen vor Spiel sechs dieser engen und spannenden Auf-/Abstiegsplayoffs gegen den UHC Thun war klar: Ein weiterer Auswärtssieg und der Ausgleich in der Serie, um das Entscheidungsspiel zu erzwingen. Entsprechend zielstrebig nahmen die Sarner das Spiel in Angriff und legten durch Amstutz und von Rotz früh mit zwei Toren vor. Die Thuner, welche einige krankheitsbedingte Absenzen zu beklagen hatten, konnten jedoch nur kurz nach dem zweiten Sarner Treffer auf 1:2 verkürzen. Bis zum ersten Seitenwechsel konnten beide Teams noch je einmal einnetzen, sodass die Gäste mit einer 2:3-Führung in die Pause konnten. Bucheli springt im Tor einDen Beginn ins Mitteldrittel konnten die Obwaldner in Überzahl in Angriff nehmen. Diese Gelegenheit nutzte Eronen mit einem präzisen Schuss ins weite Eck zur erneuten Zweitore-Führung.  Das Spiel blieb auch in der Folge intensiv mit vielen hart geführten Zweikämpfen und auch das zahlreich erschienene Publikum trug das Seine zur hitzigen Atmosphäre in der Halle bei. Die Fans des Heimteams konnten in der 26. Minute zum dritten Mal einen Treffer bejubeln. Roman Stauffer erwischte den Sarner Torhüter Matthias Bucheli mit einem Weitschuss. Bucheli, eigentlich auf diese Saison hin zurückgetreten, musste zwischen den Pfosten von Ad Astra einspringen (Mario Britschgi fiel erneut verletzt aus, Pascal Amrein weilt im Ausland) und erledigte seine Sache sehr gut. „Bubu hatte einige sehr gute Aktionen und hat uns Sicherheit verliehen. An ihm hat es heute sicher nicht gelegen“, meinte der Sarner Gianluca Amstutz nach dem Spiel. Kurz vor der zweiten Sirene nützten Frey und Taurama eine Unachtsamkeit der Sarner bei einem Freischlag und glichen das Spiel zum 4:4 aus. Nach 40 Minuten konnte somit quasi alles nochmals von vorne beginnen. Nervenaufreibende SchlussphaseIm letzten Drittel wogte das Spiel hin und her. Mühlematter konnte das Heimteam in der 43. Minute erstmals in Führung schiessen. Im Bewusstsein, dass dies das letzte Drittel der Saison sein könnte, warfen die Sarner nochmals alles in die Waagschale. In Überzahl wurden die Sarner Bemühungen belohnt: Berchtold traf mit einem scharfen Direktschuss zum 5:5-Ausgleich. Nur wenige Sekunden später schoss Läubli Ad Astra erneut in Führung und liess die Gästefans wieder jubeln. „Anschliessend gelang es uns jedoch nicht, das Spiel wieder zu beruhigen“, ärgerte sich Amstutz. Mit einem Doppelschlag in der 54. Minute konnten die Thuner ihrerseits das Spiel wieder wenden, sodass die Sarner wieder unter Zugzwang waren. Die Gäste schafften den Ausgleich aber noch einmal: Eronen konnte einen Schuss von Läubli in der 58. Minute ins Netzdach ablenken. Das Spiel ging somit in die Verlängerung. Dort brachte ein...

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