Doppelte Aufstiegsspiele gegen den UHC Thun
Mrz21

Doppelte Aufstiegsspiele gegen den UHC Thun

Manch einer wird sich noch daran erinnern: Im Jahr 2016 erreichte Ad Astra Sarnen zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte die Aufstiegsspiele zur NLA. In einer spannenden Serie forderten die Sarner dem oberklassigen UHC Thun damals alles ab, mussten sich aber am Ende knapp mit 2:4-Siegen geschlagen geben. Exakt zwei Jahre später kommt es erneut zur Affiche Ad Astra Sarnen gegen den UHC Thun und wiederum duellieren sich die beiden Teams in einer best-of-7 Serie um einen Platz in der höchsten Liga. «Wir haben den Aufwand auf diese Saison hin nochmals erhöht, um nach dem enttäuschenden Abschneiden vor einem Jahr wieder in die Aufstiegsspiele zurück zu kehren. Dieses Etappenziel haben wir erreicht, nun können wir die Früchte ernten für unsere Arbeit», freut sich Routinier Roger Berchtold. An die Serie vor zwei Jahren erinnert sich der Giswiler noch gut: «Damals herrschte eine regelrechte Euphorie im und um den Verein. Die Halle in den Heimspielen gegen Thun war rappelvoll und auch auswärts konnten wir auf zahlreiche Unterstützung zählen. Das war ein echtes Highlight für uns Spieler.» Nun kommen Ad Astra und das Umfeld wiederum in den Genuss der Aufstiegsspiele. Ein Beitrag aus dem Archiv von Tele 1 über die Aufstiegsspiele im Jahr 2016:  Seit dem letzten Kräftemessen in den Aufstiegsspielen sind die beiden Teams auch in Freundschaftsspielen nicht mehr aufeinandergetroffen. «Die Thuner haben einen neuen Trainer und einige neue Spieler in ihren Reihen. Auch wir hatten damals noch einen anderen Headcoach, im Kader gab es hingegen bei uns nur wenige Veränderungen. Das wird eine neue, ganz andere Serie. Was vor zwei Jahren war, interessiert niemanden mehr», relativiert Berchtold. Der Sarner Verteidiger-Haudegen freut sich auf die bevorstehenden Wochen: «Für solche Momente spiele ich Unihockey. Es geht um etwas, die Tribünen sind voll und die Stimmung in der Halle ist super. Wir werden alles geben und sehen, was am Ende rauskommt.» Die Spieldaten der best-of-7 Serie:Hinweis: Der Fanclub organisiert für das erste Auswärtsspiel einen Fancar nach Thun  Gleiche Affiche bei den JuniorenNicht nur bei den Herren, sondern auch bei den U18-Junioren kommt es zum Duell zwischen Ad Astra Sarnen und dem UHC Thun. Der Sieger der best-of-5 Serie wird im nächsten Jahr in der höchsten Stufe teilnehmen. Wie auch bei den Herren ist Ad Astra in der Rolle des Underdogs, der um den Aufstieg aspiriert. Die Spieldaten der...

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Eronen: „Eine grosse Zuschauerkulisse ist extrem motivierend“
Mrz05

Eronen: „Eine grosse Zuschauerkulisse ist extrem motivierend“

Am nächsten Wochenende startet Ad Astra Sarnen in die Playoff-Halbfinals. Tatu Eronen freut sich auf Spiele vor vielen Zuschauern gegen Floorball Thurgau. Auf dem schnellst möglichen Weg konnte Ad Astra Sarnen die Playoff-Viertelfinalserie gegen Verbano Gordola für sich entscheiden. Der Lohn dafür: Ein spielfreies Wochenende. Als Gegner in der nächsten Runde kommen noch zwei Teams in Frage, Thurgau oder Fribourg. Sarnens Angreifer Tatu Eronen hat dabei keine wirkliche Präferenz für den nächsten Widersacher: „Die Playoffs sind kein Wunschkonzert. Wir nehmen den Gegner, welchen wir kriegen.“ Der 31-jährige Finne trug vor seinem Engagement in Sarnen für eine Spielzeit die Farben von Floorball Thurgau. „Klar kenne ich noch einige Spieler im Kader von Thurgau, weil ich mit ihnen zusammengespielt habe. Ich spiele jetzt aber schon die dritte Saison für Ad Astra, darum sind die Spiele gegen Thurgau mittlerweile nicht mehr wirklich spezieller als gegen andere Teams“, so Eronen. „Fribourg als Gegner hätte seinen Reiz, da sie zuhause immer vor vielen Zuschauern spielen. Das gäbe sowohl in Sarnen als auch auswärts jeweils schöne Kulissen, vor welchen wir antreten dürften, was sehr motivierend ist. Thurgau war zwar in der Qualifikation einen Rang vor uns platziert, liegt uns jedoch vom Spielstil her. Egal was kommt, ich freue mich auf die Halbfinals“, meint Eronen.* Die Aufstiegsspiele als ZielIn der Zentralschweiz fühlt sich der ruhige Skandinavier mittlerweile zuhause, letzte Woche konnte er eine neue Stelle antreten. „Auch wenn wir einen grossen Aufwand betreiben, ist Unihockey immer noch eine Amateursportart. Darum ist es wichtig, neben dem Sport auch einen guten Job zu haben. Ich hoffe, dass ich mit der neuen Stelle mein berufliches Glück in der Schweiz gefunden habe“, freut sich Eronen, der keinen Hehl daraus macht, dass er gerne in Sarnen bleiben möchte. Dass dies auch im Sinne von Ad Astra sein dürfte, liegt auf der Hand: In der Qualifikation war Eronen der drittproduktivste Sarner Spieler und auch in den drei Playoff-Spielen gegen Gordola gelangen dem schussstarken Finnen schon wieder fünf Punkte. „Die Leistung und Qualität eines Spielers lässt sich nicht alleine an der Statistik ablesen. Meine Rolle als Flügelstürmer ist es Torchancen zu kreieren und Tore zu erzielen. Sähe man dies nicht in der Skorerliste, würde ich meinen Job nicht erfüllen“, meint Eronen. Angesprochen auf das Ziel für diese Saison, ist Eronen zurückhaltend: „Wir nehmen Spiel für Spiel und schauen, wie weit uns die Reise bringt. Ich möchte unbedingt noch einmal Aufstiegsspiele wie vor zwei Jahren erleben, als wir in einer rappelvollen Dreifachhalle in Sarnen antreten durften. Das war grossartig. Der Weg dahin ist jedoch nicht einfach.“ Die ersten beiden Schritte auf dem Weg in die Aufstiegsspiele zur NLA können die Sarner am kommenden Wochenende machen, wenn...

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Eine Niederlage und ein Sieg zum Abschluss der Quali
Feb12

Eine Niederlage und ein Sieg zum Abschluss der Quali

Ad Astra Sarnen schliesst die letzte Doppelrunde mit einer Niederlage und einem Sieg ab und beendet die Qualifikation der NLB auf Rang drei. In den Playoff-Viertelfinals treffen die Obwaldner ab dem nächsten Wochenende auf Regazzi Verbano Gordola. Hängende Köpfe und genervte Gesichter waren auf der Seite von Ad Astra Sarnen nach dem Schlusspfiff am Samstagabend zu sehen. Erstmals seit Anfang Oktober verloren die Obwaldner wieder ein Heimspiel. «Diese Niederlage wäre definitiv vermeidbar gewesen», ärgerte sich Tatu Eronen. Ein Blick auf das Telegramm genügt, um den Ärger des Sarner Stürmers nachzuvollziehen: Drei unkonzentrierte Minuten von Ad Astra nützte der Gegner aus Langenthal gnadenlos zu drei Treffern aus. So drehten die Oberemmentaler das Spiel von der 54. bis zur 56. Minute von einem 4:3-Rückstand in eine 4:6-Führung. «ULA war im Schlussdrittel besser als wir, aber wie wir die drei Tore innert kurzer Zeit kassieren, ist sehr ärgerlich. Wir müssen uns an der eigenen Nase nehmen», bilanzierte Eronen. Eronen in TorlauneAn Eronen selbst lag es am Samstag nicht, dass Ad Astra nach 60 Minuten mit leeren Händen dastand. Der finnische Stürmer zeichnete sich gegen Langenthal für drei der fünf Sarner Treffer verantwortlich. Die Tore zum 3:2 und 4:2 erzielte Eronen, als ein Berner auf der Strafbank sass und die Obwaldner in Überzahl agieren konnten. Trotzdem war der grossgewachsene Finne nicht zufrieden mit der eigenen Powerplay-Formation: «Wir konnten zwar zwei der vier Strafen ausnützen. Allerdings verpassten wir es im Mitteldrittel die Führung in Überzahl auf 5:2 hochzuschrauben. Stattdessen kassierten wir kurz nach Ablauf der Strafe das 4:3, das hätte nicht passieren dürfen.» Die angesprochene Szene in der 37. Spielminute war sicher einer der Schlüsselmomente in der Partie. Der Treffer gab den Langenthalern Aufwind und den Glauben zurück, das Spiel im Schlussdrittel kehren zu können. Langenthaler Aufbäumen im SchlussdrittelWar es im Mitteldrittel noch mehrheitlich das Heimteam, welches das Spiel kontrollierte und zu guten Chancen kam, kehrte sich das Bild im Schlussdrittel. ULA hatte nach dem 4:3 Lunte gerochen und verteidigte nun deutlich aktiver und aggressiver. Dies verfehlte seine Wirkung nicht, Ad Astra hatte mehr Mühe im Spielaufbau und wurde mehrmals eingeschnürt in der eigenen Zone. Auch ein Timeout von Coach Otto Moilanen brachte die gewünschte Wirkung nicht. Die nun mit zwei Linien agierenden Gäste konnten den Druck aufrechterhalten, ehe sie ab der 54. Minute dafür belohnt wurden. Danach bündelte auch Moilanen seine Kräfte auf zwei Linien. Die Sarner erwachten nun nochmals und kamen durch Markström noch einmal auf ein Tor heran (58.). Zu mehr reichte die Zeit nicht mehr, da die Langenthaler einerseits sehr viele Abschlüsse der Sarner blockten und sich andererseits auf einen starken Nyffenegger im Tor verlassen konnten. Mit einem «Big-Save» rettete er Sekunden vor...

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Herren 2: Auswärtssieg in Genf, 2:0 Führung in der Serie
Mrz20

Herren 2: Auswärtssieg in Genf, 2:0 Führung in der Serie

Die lange Fahrt ans Auswärtsspiel nach Genf schreckte die Herren II Equipe nicht ab. Ein 12-stündiger Unihockey-Tag konnte mit dem zweiten Sieg in der Auf-/Abstiegs-Playoffserie gegen den UHC Genève aus Sicht von Sarnen erfolgreich gestaltet werden. Jetzt sind die oberklassigen Genfer gefordert, wollen sie den Abstieg gegen die Obwaldner-Truppe verhindern. Die etwa dreistündige Carfahrt ans westliche Ende der Schweiz war bereits etwas Besonderes. Wie und dass sich die Sarner/Kägiswiler Herren II Truppe den Sieg sicherte, ist eine andere Story. Nach dem ersten Sieg am letzten Sonntag, startete die Obwaldner Equipe etwas konzentrierter in die Partie. Früh ging man in Führung und konnte den Vorsprung in der Folge kontinuierlich ausbauen. Dass sich die Genfer nicht ganz aufgegeben haben, davon zeugt das Drittelsresultat im letzten Spielabschnitt. Dennoch fanden die Gäste aus der Innerschweiz immer wieder eine Antwort und siegten schlussendlich klar mit 12:6.Jetzt steht es 2:o für Sarnen in der im best-of-Five Modus ausgetragenen Serie. Somit kann Ad Astra Sarnen II am nächsten Sonntag vor eigenem Publikum mit einem weiteren Sieg den Aufstieg definitiv realisieren. Dass dies aber nochmals harte Arbeit voraussetzt, hat die Schlussphase am Sonntag bewiesen.Dennoch darf zuversichtlich in die dritte Begegnung gestartet werden. Die Herren 2 freuen sich über zahlreiche Unterstützung am nächsten Heimspiel.  Dieses findet am Sonntag, 26. März ab 19:00 Uhr in der DFH Sarnen statt.Speziellen Dank auch an die drei Supporter, welche den Tross ans Auswärtsspiel nach Genf begleitet haben! 🙂  UHC Genève – Ad Astra Sarnen II  6:12 (2:5, 1:3, 3:4)Salle du Pommier Le Grand-Saconnex GE. 30 Zuschauer. SR Misteli/Brüderli.Tore: 6. B. von Wyl (Lengen/Ausschluss Genève) 0:1, 8. R. Isler (Zurmühle) 0:2, 10. Zurmühle (R. Isler) 0:3, 10. UHC Genève 1:3, 15. B. von Wyl (Lengen/Ausschluss Genève) 1:4, 16. UHC Genève (Ausschluss Sarnen) 2:4, 20. B. von Wyl (Zurmühle) 2:5, 25. B. von Wyl (Huser) 2:6, 27. UHC Genève 3:6, 33. Christen (Lengen/Ausschluss Genève) 3:7, 36. Huser (R. Isler) 3:8, 41. UHC Genève 4:8, 41. Odermatt (R. Isler) 4:9, 48. R. Isler (Zurmühle) 4:10, 53. Abächerli (Arregger) 4:11., 54. UHC Genève 5:11, 55. UHC Genève  6:11, 60. B. von Wyl 6:12.Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Ad Astra Sarnen, 3mal 2 Minuten gegen UHC Genève.Ad Astra Sarnen II: Abächerli, Arregger, Barmettler, Beroggi, Bucheli, Christen, Durrer, Flühler, Gehrig, Huser, Chr. Isler, R. Isler, Lengen, Odermatt, Schäli, Schürmann, Stalder, Basil von Wyl, Sandro von Wyl, Zurmühle.Links:Unterstütze unser Crowd-Funding Projekt auf funders.chSichere dir dein Exemplar der neuen Ad Astra Hymne im...

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Bitteres Saisonende für Ad Astra Sarnen
Mrz06

Bitteres Saisonende für Ad Astra Sarnen

Ad Astra verliert beide Spiele des Wochenendes gegen den UHC Sarganserland ärgerlich und scheidet somit aus den Playoffs aus.  Wenige Sekunden vor der Schlusssirene spielte sich eine Szene ab, welche sinnbildlich für die gesamte Serie war: Sarnen drückte mit sechs Feldspielern und ohne Torhüter beim Stande von 3:4 auf den Ausgleich und kam zu einer letzten Chance. Läubli legte quer auf Kronenberg, dieser fackelte nicht lange und zog direkt ab. Statt im Tor landete der Ball jedoch an der Latte und anschliessend im Aus. Wenig später konnte der UHC Sarganserland den definitiven Einzug in die Playoff-Halbfinals bejubeln. «Unglaublich, dass wir in den 120 Minuten an diesem Wochenende nur mickrige fünf Törchen zu Stande brachten», ärgerte sich Läubli. «Unsere Stärke ist eigentlich die Offensive, aber in dieser Serie war vorne bei uns – abgesehen vom Startspiel – der Wurm drin.» Sargans die abgeklärtere MannschaftDie Spiele am Samstag und am Sonntag ähnelten sich. Am Samstag konnte Sarnen auf den frühen Rückstand mit einem Doppelschlag reagieren. Kronenberg nach einem Abpraller und Berchtold mit einem Weitschuss schossen die Sarner zu ersten Pause mit 2:1 in Führung. Dass dieser zweite Treffer der letzte der Sarner an diesem Abend sein würde, war am Samstag mehrheitlich dem eigenen Unvermögen zuzuschreiben. «An den Chancen mangelte es nicht», bestätigte denn auch Berchtold. «Aber unsere Abschlüsse landeten viel zu oft neben dem Tor, auch aus besten Positionen. So muss man sich nicht wundern, wenn keine Tore fallen.» Von der effizienteren Seite zeigten sich die Sarganser. Im Mitteldrittel drückten sie dem Spiel vermehrt ihren Stempel auf, Sarnen konnte sich mehrmals bei Torhüter Britschgi bedanken, dass der Ausgleich nicht früher fiel. In Überzahl war es dann allerdings so weit: Skalik traf kurz vor Spielmitte aus dem Slot mit einem platzierten Hocheckschuss. In einer weiteren Unterzahlsituation kurz vor der zweiten Pause wehrten sich die Sarner gut. Mehr noch, sie kamen sogar ihrerseits zu zwei sehr guten Konterchancen, die sie aber ungenutzt verstreichen liessen. Stattdessen traf Stucki kurz vor Ablauf der Strafe gegen Cornel von Wyl doch noch zur erstmaligen Führung für die St. Galler. Somit mussten die Obwaldner im Schlussdrittel einem 2:3-Rückstand nachrennen. Es blieb schlussendlich beim Anrennen, ein weiteres Tor wollte Ad Astra an diesem Abend nicht gelingen. Singer gelang nach einem schön gespielten Konter kurz vor Schluss mit dem 4:2 die definitive Siegsicherung für die Sarganser. Somit kam es am Sonntag zur Belle in Sarnen. Shorthander statt Powerplay-TorAuch am Sonntag gelang dem UHC Sarganserland das erste Tor der Partie. Die Antwort der Sarner folgte jedoch prompt. Marco Schöni traf nach einem schnellen Konterangriff zum Ausgleich. Beim 1:1 blieb es jedoch nicht lange: Bereits im nächsten Einsatz traf Skalik zur erneuten Führung für...

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