Ad Astra gewinnt SUVA Fairplay Trophy 2012

Im Rahmen der Euro Floorball Tour wurden am vergangenen Wochenende die fairsten Mannschaften der Saison 11/12 mit der SUVA Fairplay Trophy ausgezeichnet. Captain Tobias Lengen und Goalie Mario Britschgi durften für das Fanionteam von Ad Astra Sarnen den ersten Preis entgegennehmen. Mit dem vom Verbandspartner SUVA gesponserten Preis im Wert von CHF 3’000.– wurde das Herren I für die niedrigste Anzahl Strafminuten in der vergangenen Saison unter allen Nationalliga- und 1. Liga-Mannschaften als fairste Mannschaft...

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Herren I die fairste Mannschaft der Schweiz!!

Unser Herren I ist stolzer Gewinner der Suva FAIR PLAY TROPHY 2012. Konkret hat Ad Astra die wenigsten Strafminuten aller Herren-Teams der höchsten drei Ligen (Swiss Mobiliar League, NLB und 1. Liga) kassiert und ist damit die fairste Mannschaft der Schweiz. Die Übergabe eines Checks über CHF 3’000.– findet am 28. April 2012 anlässlich der Euro Floorball Tour in der Berner Wankdorfhalle statt. Rang zwei belegen, Zug United, Waldkirch St. Gallen und der GC-Unihockey (alle Swiss Mobliar League). Herzliche Gratulation dem Team von Jörgen Sjöstedt, Patrick Schaller und Norbert...

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Jörgen Sjöstedt: „Wie im Film“

Im vierten Anlauf hat es endlich geklappt. Ad Astras Männer steigen zum ersten Mal in der 23-jährigen Vereinsgeschichte in die NLB auf. Mit dem Aufstieg krönte Ad Astra eine perfekte Saison. Unmittelbar nach dem erlösenden Sirenenton gab es bei Ad Astra kein Halten mehr. Fans und Spieler feierten die erste Promotion in die Nationalliga B überschwänglich. „Mit dem Aufstieg haben wir eine perfekte Saison gekrönt. Der Aufstieg ist für mich noch schöner als der Cupsieg im letzten Jahr mit GC, als ich nicht so viel Einsatzzeit hatte“, so der Rückkehrer Valerio Läubli. „Wir haben eine Saison lang auf dieses Ziel hingearbeitet. Nun ist es Wirklichkeit, das ist der pure Wahnsinn“, jubelte der Siegestorschütze zum 4:3 Christoph Ming. Hart auf die Probe gestellt wurde der Captain Tobias Lengen, der infolge einer Lungenverletzung nicht mitspielen konnte. „Man zittert von aussen viel mehr als wenn man auf dem Feld steht. Die Jungs haben das grossartig gemacht“, lobte Lengen seine Kollegen. Mit seinem Assist zum 4:3 und dem siegbringenden 5:3 in der Schlussminute hatte der finnische Verstärkungsspieler Eetu Eronen wesentlichen Anteil am finalen Erfolg in Reinach. Die Lorbeeren gab er dem Team weiter. „Es war ein hartes Stück Arbeit. Umso besser wird nun die Party.“ Die grosse Aufstiegsfeier begann bereits in der Reinacher Halle und fand dann im Obwaldner Kantonshauptort ihre Fortsetzung. Als das Team kurz vor Mitternacht auf dem Dorfplatz eintraf, feierten rund 100 Fans ihre Aufstiegshelden. „Ein unglaublicher Empfang“, strahlte der Stürmer Roger Christen. Grösster Erfolg der VereinsgeschichteVor 23 Jahren gründete Emmanuel Hofer zusammen mit drei Gymi-Kollegen den Unihockeyverein Ad Astra Sarnen. Nun steht Ad Astra dank zwei Siegen (10:1 und 5:4) in den Play-offs gegen den NLB-Vertreter Lok Reinach zum ersten Mal überhaupt in der zweithöchsten Liga des Landes. „Von Sternstunden wie diesen haben wir damals geträumt“, betonte der Ad Astra-Präsident nach dem finalen Sirenenton in der Reinacher Pfrundmatt. Mit ihm fieberten über 150 Obwaldner Fans lautstark mit ihren Lieblingen mit. „Das Spiel hat ziemlich Nerven gekostet, zum Glück konnten wir immer vorlegen und die Tore zum richtigen Zeitpunkt schiessen“, so der Präsident weiter. „Wenn ich sehe, wie viele Leute uns heute Abend unterstützt haben und zum Teil mit Tränen in den Augen gefeiert haben, macht mich das unglaublich stolz.“ Dreimal sind die Obwaldner in den letzten neun Jahren in den Aufstiegsspielen von der 1. Liga zur NLB gescheitert. Am Samstag konnte dieses Verlierer-Image endlich abgelegt werden. „Der Aufstieg ist für den ganzen Verein extrem wichtig“, freute sich Emmanuel Hofer. Unter den besten 22 TeamsMit dem Aufstieg in die NLB gehört Ad Astra künftig zu den besten 22 Teams der Schweiz. In einer Sportart mit rund 30’000 lizenzierten Akteuren ist...

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Ad Astra siegt 5:4 und steigt in die NLB auf!

Nach der Gala die Arbeit. Vor Wochenfrist demontierte Ad Astra im ersten Play-off-Spiel Reinach mit 10:1-Toren. Das Rückspiel war wesentlich umkämpfter, Ad Astra siegte nach harten Kampf mit 5:4-Toren und steigt in die NLB auf. Die Entscheidung zu Gunsten der Sarner fiel drei Minuten vor Schluss, als der finnische Verteidiger Eetu Eronen seinen Stürmer Christoph Ming im Slot mustergültig anspielte. Ming hatte aus kurzer Distanz keine Probleme, das vielumjubelte 4:3 für die Obwaldner zu erzielen. Reinach liess in der Folge nichts unversucht, ersetzte den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler. 50 Sekunden vor Schluss erkämpfte sich Eronen den Ball und traf zum 5:3 – die Entscheidung schien gefallen. Doch Reinach gab nicht auf und verkürzte 22 Sekunden vor Schluss auf 4:5. Zu mehr sollte es den Reinachern nicht mehr reichen. „Das war ein hartes Stück Arbeit“, resümierte der Ad Astra Trainer Jörgen Sjöstedt nach dem erlösenden finalen Sirenenton. Ad Astra legte immer vorIm Gegensatz zum ersten Spiel vor Wochenfrist wurde Ad Astra von Reinach während der vollen Spielzeit hart gefordert. Selbst als die Obwaldner in der 22. durch Beroggi mit 2:0 in Führung gingen, steckte Reinach nicht auf und egalisierte bis zur 38. Minute zum 2:2. Roman Schöni brachte Ad Astra noch vor dem zweiten Sirenenton (40.) erneut in Führung. Reinach fand jedoch abermals eine Antwort auf diesen Sarner Treffer (48.), ehe Christoph Ming drei Minuten vor Schluss goldrichtig stand. „Ich wusste, dass uns bis zum Schluss der regulären Spielzeit nicht mehr viel Zeit bleibt. Umso besser, dass der Ball ins Tor ging“, so der Torschütze des Treffers, der den Aufstieg bedeutete und eine lange Nacht einläuten sollte. UHC Lok Reinach – Ad Astra Sarnen 4:5 (0:1, 2:2, 2:2)Pfrundmatt, Reinach. – 380 Zuschauer.SR: Berchtold/Mattle.Tore: 4. Berwert (Zurmühle) 0:1. 22. Beroggi (von Rotz) 0:2. 32. Spahija (M. Merki) 1:2. 38. Michael Gürber (Dätwyler) 2:2. 40. Schöni (von Rotz) 2:3. 48. Wyder (M. Gürber) 3:3. 57. Ming (Eronen) 3:4. 60. (59:10) Eronen 3:5. 60. (59:38) Dätwyler (Wyder) 4:5. Strafen: 4-mal 2 Minuten gegen Lok Reinach. 2-mal 2 Minuten gegen Ad Astra.Ad Astra: Britschgi; Eronen, Berwert; Durrer, Beroggi; Amstutz, Christen, Ming; von Rotz, Zurmühle, Schöni; Läubli, Berchtold, Haas; von Wyl.Bemerkungen: Ad Astra ohne Krummenacher, Widmer, M. Schöni, Odermatt, Kiser (alle Ersatz), Lengen (verletzt) und Bucheli...

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Das Ziel in Griffnähe

Erster Matchball für Ad Astra. Mit einem Sieg am Samstag (19 Uhr, Pfrundmatt) gegen Lok Reinach steigen die Sarner in die NLB auf. Die Erinnerungen an das erste Play-off-Duell mit dem NLB-Vertreter Lok Reinach sind im Ad Astra Lager noch sehr präsent. „Wir wollen die positiven Emotionen mitnehmen“, betont der Trainer Jörgen Sjöstedt. Der Schwedische Trainer ist sich aber auch bewusst, dass dies am Samstag alleine nicht reichen wird, um Reinach ein zweites Mal und vor dessen Heimpublikum zu bezwingen. „Ich erwarte eine klare Reaktion von Lok.“ Ob die Aargauer dazu in der Lage sind, wird sich weisen, zumal Ad Astra im ersten Spiel in sämtlichen Bereichen den stärkeren Eindruck hinterliess. „Wir dürfen uns nicht darauf verlassen, dass alles wieder so einfach gehen wird“, hebt Sjöstedt den Warnfinger. Lok Reinach dürfte die spielerischen Nachteile gegenüber Sarnen innerhalb von nur einer Woche kaum minimiert haben, womit der Einsatz und die Kampfbereitschaft bleiben. „Wir müssen von Beginn weg sehr bereit sein und den Kampf annehmen“, fordert der Sarner Trainer. Ein Sieg fehltSo nahe wie in diesem Jahr stand Ad Astra dem erstmaligen Aufstieg in die NLB noch nie. Zwar fehlte vor sechs Jahren gegen Floorball Thurgau auch nur ein Sieg zur Promotion, gleichwohl scheint Ad Astra heuer die besseren Karten in den Händen zu haben als damals. Zum einen ist der Gegner weniger gefestigt als dass es die Thurgauer waren, zum anderen ist das Sarner Team in dieser Zeit reifer und erfahrener geworden. Entsprechend gross ist die Euphorie im Ad Astra-Umfeld. Die Plätze in den drei Fancars zum Auswärtsspiel in Reinach sind praktisch ausgebucht. Trainer Sjöstedt freut sich bereits jetzt auf die Unterstützung der Fans, in Bezug auf sein Team drückt er aber gewaltig auf die Euphoriebremse. „Es ist noch nichts gewonnen. Es liegt nun an uns, die gute Ausgangslage auszunutzen.“ Mit „Vollgas“ zum AufstiegAuch die Spieler scheinen sich der guten Ausgangslage bewusst zu sein. „Wir werden am Samstag Vollgas geben“, verspricht der Center Gianluca Amstutz. Seine Vorfreude auf die Partie vom Samstag ist gross. „Genau für solche Spiele trainieren wir eine ganze Saison lang.“ Amstutz ist aber auch erfahren genug um zu wissen, dass der Grat zwischen Euphorie und Selbstüberschätzung schmal ist. „Jeder muss seine Aufgaben auf dem Feld zu 100 Prozent erfüllen und hart für den Erfolg arbeiten.“ Kann Ad Astra diese Vorgabe erfüllen, stehen die Zeichen für den Aufstieg gut. Im gegenteiligen Fall käme es am 14. April zu einem dritten Spiel und alles entscheidenden Spiel in...

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