NLB: Ad Astra in den Play-offs

Ad Astra gewann am Samstag gegen Ticino Unihockey mit 7:3-Toren. Dank dem vierten Sieg in Folge qualifiziert sich das Obwaldner NLB-Team vorzeitig für die Play-offs. Die Ad Astra Spieler hatten es unmittelbar nach Spielschluss noch gar nicht realisiert, dass sie sich dank dem verdienten 7:3-Erfolg über Ticino vorzeitig für die Play-offs qualifiziert haben. Zwei Runden vor Schluss der Qualifikation ist das Punktepolster der Sarner so gross, als dass sie nicht mehr unter den Strich fallen können. Ad Astra reihte zuletzt vier Siege aneinander und schielt nun gar auf Rang zwei. Der Vorteil: Die zwei Erstplatzierten sind direkt für den NLB-Play-off-Halbfinal qualifiziert. „Wir haben vor dem Spiel nicht gross auf die Tabelle geschaut. Dass es bereits jetzt geklappt hat ist super. Wir haben uns nun eine gute Ausgangslage erarbeitet, Rang zwei ist in Reichweite“, so der Verteidiger Tobias Lengen.

Wende im Mitteldrittel
Ad Astra brauchte gegen Ticino Unihockey etwas Anlaufzeit, um das Spiel in Griff zu kriegen. Die Tessiner gingen dank einem Powerplay- und einem Freistosstor bis zur 19. Minute mit 2:0 in Führung. Valerio Läubli düpierte mit einem Aufsetzer aus grosser Distanz kurz vor der Pause den Gästehüter ein erstes Mal und brachte sein Team kurz vor der Pause zurück ins Spiel. „Ein wichtiges Tor“, wie Lengen nach der Partie meinte. Läublis Treffer läutete zugleich die Wende ein. Im Mitteldrittel beherrschte Ad Astra weitgehend das Geschehen auf dem Feld. Gerade mal drei Minuten waren gespielt, da verwerte Roman Schöni in Unterzahl einen Auswurf seines Torhüters Matthias Bucheli zum Ausgleich. In der gleichen Strafe ging Ticino zwar nochmals in Führung (24.). Die Obwaldner steckten diesen Gegentreffer scheinbar mühelos weg: Amstutz und erneut Roman Schöni brachten das Heimteam noch vor dem zweiten Sirenenton erstmals in Führung (4:3).

Schöni mit drei Toren
Mann des Spiel aus Sarner Sicht war Roman Schöni, der mit seinem dritten persönlichen Treffer sieben Minuten vor Schluss für die Entscheidung sorgte. Dies auch, weil Ticino aus dem Spiel heraus kaum zu gefährlichen Tormöglichkeiten kam. Bezeichnend dafür war, dass Gäste aus der Südschweiz nur aus Spezialsituationen (zweimal Powerplay, einmal Freistoss) erfolgreich waren. Am Ende siegte Ad Astra diskussionslos mit 7:3-Toren, auch weil die Sarner in der Schlussminute zwei weitere Treffer erzielten. Wie bereits in den letzten Partien überzeugte Ad Astra nicht nur spielerisch, sondern auch mit einer geschlossenen Teamleistung. In den nächsten zwei Wochen ruht der Meisterschaftsbetrieb infolge Natipause. „Wollen wir auch in den Play-offs eine Rolle spielen, müssen wir in der Pause hart arbeiten“, fordert Tobias Lengen.

Astra Sarnen – Ticino Unihockey 7:3 (1:2, 3:1, 3:0)
Dreifachhalle, Sarnen. 300 Zuschauer. SR Kronenberg/Kronenberg.
Tore: 15. Prato (Grinder / Ausschluss Heger) 0:1. 19. Larsson (Grinder) 0:2. 20. Läubli (Abegg) 1:2. 23. R. Schöni (Bucheli / Ausschluss Ticino!) 2:2. 24. Prato (Larsson / Ausschluss Amstutz) 2:3. 37. Amstutz (von Rotz) 3:3. 40. R Schöni (Abegg / Ausschluss Ticino) 4:3. 53. R. Schöni (Zurmühle) 5:3. 60. (59:48) Abegg (R. Schöni / Ticino ohne Torhüter) 6:3. 60. (59:59) Ming (von Rotz) 7:3.
Strafen: 2-mal 2 Minuten gegen Ad Astra. 1-mal 2 Minuten, 1 Matchstrafe (Prato) gegen Ticino.
Ad Astra: Bucheli; Bergström, Läubli; Lengen, M. Schöni; Heger, Philapuro; Zurmühle, Abegg, R. Schöni; Amstutz, Ming, von Rotz; Kiser, Berchtold, Haas.
Bemerkungen: Ad Astra ohne Britschgi, Odermatt, R. Durrer, von Wyl (alle Ersatz) und D. Durrer (abwesend).